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Freitag, 9. Dezember 2005 09:29
Ein protestantischer Landesbischof hielt eine Lobesrede auf das Zweite Vatikanum, aber er kritisierte auch den Kompromißcharakter vieler Konzilsaussagen.
Zurück zum Artikel 26 Lesermeinungen:
Sonntag, 11. Dezember 2005 14:25
Brandenburgis: Nolimon hat mit seiner Angabe recht.
Ich wollte auch weder auf die Frage der Konversion, noch sozusagen auf die protestantische Interpretation des Begriffs „katholisch“ abstellen. Ohne eine Letztdeutung vornehmen zu können, verweise ich lediglich auf einige „katholische“ Aspekte bei Bach. Zum einen pflegte er enge Beziehungen zum Dresdner katholischen Hof und war bei den dortigen katholischen Komponisten, Musikern und Liebhabern hoch angesehen. Diese sorgten für die Infiltration der Bachschen Musik z.B. nach Böhmen und Österreich. Nachweislich fertigte Bach Auftragskompositionen für die katholische Liturgie an. Alles weist darauf hin, daß auch gerade die h-moll Messe eine liturgische Auftragskomposition für eine allerdings gigantische katholische Meßfeier gewesen ist, ich vermute die Einweihung der Dresdner Hofkirche. In der h-moll-Messe spürt Bach auf musikalische Weise dogmatischen Frage wie „Menschwerdung“, „Zwei Naturen Christi“, „Wesensgleichheit der Personen der Gottheit“, „Kreuzesopfer“ nach.
Sonntag, 11. Dezember 2005 11:53
Nólimon: Konvertiert ist 1760 …
… nicht Johann Sebastian Bach, sondern sein 1735 in Leipzig geborener jüngste Sohn aus zweiter Ehe. Nach seiner Konversion war er Domorganist in Mailand.

Der „alte“ Luther verstand sich wahrscheinlich als „katholisch“ (im Sinn etwa von „allgemein christlich“). Aber ob er sich als „römisch“ bzw. „päpstlich“ verstanden hätte …?
Sonntag, 11. Dezember 2005 10:15
Evelin: Luther und Bach
Zu Luther: Immerhin hat er sich weder scheiden lassen noch seine Frau umgebracht wie z. B. der Schismatiker Heinrich VIII. Ich verstehe nicht, warum man sich 450 Jahre später noch immer über die legitime Ehe von Martin Luther und Katharina v. Bora aufregen kann. Meines Erachtens hatte keiner von beiden eine geistliche Berufung. An der protestantischen Häresie und am Abfall ganzer Gebiete ist er übrigens nicht alleine schuld.

Zu Bach: Angeblich soll er vor seinem Tod zur katholischen Kirche konvertiert sein…
Samstag, 10. Dezember 2005 23:48
Brandenburgis: @timpressum
Bach war nicht „evangelisch“, Bach war eher durch und durch katholisch, – wie aus Leben und Musik klar hervorgeht.
Samstag, 10. Dezember 2005 23:29
Nólimon: @ Le Trot:
Sie scheinen demnach nichts Gutes erreichen zu wollen … und irgendwie man kommt nicht umhin, Ihnen eben das zu glauben.
Samstag, 10. Dezember 2005 20:26
timpressum: Für alle…
…die die Evangelischen so doof finden, wie sie es hier schreiben, gibt es Oropax, damit sie sich die Ohren verstopfen können, wenn demnächst in ihren Kirchen Bach gespielt wird.
Samstag, 10. Dezember 2005 15:31
Artois †: Huber & Luther II
Hier wurde ein neuer, nicht dem Zölibat unterliegender protestantischer Stand von Geistlichen geschaffen, und wenn Luther sich als römisch-katholischer Priester in diesen Stand eingliederte, dann hatte das eine bestimmte Qualität, der man mit der Parole „Bruch des Zölibats“ sicherlich nicht gerecht wird.
Es ist sicherlich zu bedauern, daß der lutherische Klerus bestimmte gesetzliche Regelungen nicht beibehielt. Doch ging das aus einer bestimmten theologischen Vertiefung hervor, in der formale Bestimmungen wie der Zölibat oder die Klostergelübde keine Rolle mehr spielten. Ich bedaure das, bedauerlich war aber auch die kirchliche Zerrüttung dieser Zeit, das unglaubliche, völlig unkirchliche Verhalten großer Teile des Klerus und des Episkopats, den Tiefstand des Papsttums und vieles mehr.
Hier im Nachhinein vorzugsweise auf Luthern herumzuhocken, ist sinnlos und überflüssig. Über Giovanni de Medici, der ihn zwischen Jagdausflug und Bordellbesuch exkommunizierte, lautet das Urteil der Kirchengeschichte: „Wie ein Fuchs hat er sich eingeschlichen, wie ein Löwe regiert, wie ein Hund ist er gestorben.“ Sein Tod erfolgte bekanntlich so plötzlich, daß er keine letzte Ölung mehr bekommen konnte.
Samstag, 10. Dezember 2005 14:57
Brandenburgis: Huber & Luther I
Hier sei doch mal wenigstens erwähnt, daß der pseudo-pseudo-Bischof Huber überhaupt kein Lutheraner ist und seine und die Theologie seine „Landes“-kirche mit dem Luthertum nichts zu tun hat. Das Luthertum wurde in Brandenburg und Schlesien im Jahre 1930 per Order des preußischen „Königs“ Friedrich-Wilhelm III. (der mit Tilsit und der Königin Luise) verboten und in den Untergrund gedrängt. Wo die Lutherischen aus den Kirchen nicht weichen wollten, wurden sie mit dem Militär daraus vertrieben.
Erst nach 1840 wurde ihnen ein freikirchliches Dasein gestattet, das sie auch heute noch deutschlandweit ausüben. Lutherische Landeskirchen gibt es in ganz Deutschland heute nur noch nominal. Ein Theologe wie Wolfgang Huber ist nach lutherischen Maßstäben ein Ketzer, der wohl eher auf dem Scheiterhaufen, denn als ang. „Bischof“ von Lutheranern akzeptiert würde.
Daß der Heilige Geist nur in der römisch-katholischen Kirche weht, ist Phantasie, vielleicht auch Häresie.
Daß Luther das Zölibat gebrochen hat, kann man auch nicht so sagen. Als er im Frühjahr 1525 die entsprungene Nonne Katharina von Bora heiratete, waren bereits 5 Jahre seit dem Bruch mit Rom vergangen, Luther war sei Jahren exkommuniziert und gebannt und der Zug war in Richtung „protestantischer“ Regionalkirchtümer abgefahren.
Samstag, 10. Dezember 2005 12:55
Le Trot: @Luther Teil 2/2
Die ernsthafte Frage für Bischof Huber ist, wie kann KIRCHE als Ganzes eigentlich den weiteren Weg gehen.

Das kann sich Huber nicht fragen, da er die Kirche nicht kennt. Würde er die Kirche GOTTES kennen, würde er wie Paulus rufen: „Dann erschien er mir, der Missgeburt,“ sich in Sack und Asche hüllen, drei Tage weinen und danach schreien: „Luther, was hast du uns angetan!“

Also, es muss in Richtung aufgeklärtes, dynamisches Christentum gehen.

Der HEILIGE GEIST ist in der Kirche der einzige „Aufklärer“. Dieser Beistand wurde der römisch katholischen Kirche exclusiv vom HERRN zugesagt. Es gibt zugegeben christliche Splittergrüppchen, die das Pfingstereignis gerne in die Zeit Luthers verlegen würden.

Die Wahrheit JESUS darf nicht verleugnet werden, aber sehr wohl darf angefragt werden, welchen Sinn es macht, Anfeindungen solcher Art innerhalb eines Leibes Christi zu kultivieren!

Luther, Sie gehören nicht zum Leib Christi. Protestanten und andere christliche Gemeinschaften mögen heute noch einen vernebelten Hauch dessen besitzen, was es heisst ein Christ zu sein, – mehr aber auch nicht. Die Existenz dieser Gemeinschaften ist der Beweis für die beharrliche Leugnung der Wahrheit.

@Nolimoon …

(Das ist meine- völlig unmaßgebliche- Meinung.)

Stimmt
Samstag, 10. Dezember 2005 10:54
Nólimon: Hallo, Le Trot …
… indem Sie kübelweise unflätige Beschimpfungen ausgießen, erreichen Sie nichts, jedenfalls nichts Gutes (Das ist meine– völlig unmaßgebliche – Meinung.)

Die andererseits sehr maßgebliche Meinung des Hl. Paulus ist die:
„Ein Knecht des Herrn soll nicht streiten, sondern gütig sein gegen jedermann, fähig zur Unterweisung, verträglich. In Milde soll er die Widersacher zurechtweisen, vielleicht daß Gott ihnen Bekehrung schenkt zur Erkenntnis der Wahrheit.“ (2 Tim 2,24f.)
Samstag, 10. Dezember 2005 09:02
Le Trot: @Luther – Teil 1/2
Klarerweise kam Luther vom Zölibat ab!

Ja, völlig klarerweise folgte er der Stimme SATANS, nachdem er sich eine zeitlang bemüht hatte der Stimme GOTTES zu gehorchen.

Ab wie viele Priester tun das auch? Und das noch heimlich?
So ein Quatschargument!


Siehe vorstehend. Mögen sich diese katholischen Zölibatsbrecher in ein strenges Kloster begeben und dort bis zum Ende ihres Lebens Busse tun.

Huber hat ganz klar recht, im übrigen sollte auch einen ordentlichen Katholiken interessieren, was Huber sagt, denn immerhin ist er Professor für Theologie, alleine aus diesem Grund hat seine Forschung schon gewichtiges Interesse!

Ja, es gibt heute viele ordentliche katholische Laien und noch ordentlichere angepasste Würdenträger. Ich übe noch, aber es wird nicht mehr klappen ) .

Ihn abzudegradieren als Glühwürmchen…vorsicht. Es sollte hier nicht in Verleumdung entgleisen.
Der Protestantismus wird sich reformieren müssen, sicher.


Der Protestantismus muss wieder dorthin, wo auch Ihre Vorfahren vor der Reformation mehrheitlich waren = zum römisch katholischen Glauben.

Die kath. Kirche wahrscheinlich auch (WAS NICHT MIT DEM KONZIL ZUSAMMENHÄNGT!!!<----das ist ein billiger Vorwand!)!

Doch, die mehrheitlich konzilshirngewaschenen katholischen Busssakramentsverächter und Handkommuniongrapscher müssen sich auch bekehren und zu den Fundamenten zurückkehren.
Freitag, 9. Dezember 2005 23:10
Luther: @Le Trot:
Also das ist ja erstmal lächerlich!

Klarerweise kam Luther vom Zölibat ab! Ab wie viele Priester tun das auch? Und das noch heimlich?
So ein Quatschargument!

Huber hat ganz klar recht, im übrigen sollte auch einen ordentlichen Katholiken interessieren, was Huber sagt, denn immerhin ist er Professor für Theologie, alleine aus diesem Grund hat seine Forschung schon gewichtiges Interesse!
Ihn abzudegradieren als Glühwürmchen…vorsicht. Es sollte hier nicht in Verleumdung entgleisen.
Der Protestantismus wird sich reformieren müssen, sicher. Die kath. Kirche wahrscheinlich auch (WAS NICHT MIT DEM KONZIL ZUSAMMENHÄNGT!!!<----das ist ein billiger Vorwand!)!

Die ernsthafte Frage für Bischof Huber ist, wie kann KIRCHE als Ganzes eigentlich den weiteren Weg gehen. Sich der Strömung des Antimodernismus anzuschließen?? Und dann? Dann wird jeder junge und alte Mensch sagen, dass er nichts mehr mit Kirche zu tun haben will!
Also, es muss in Richtung aufgeklärtes, dynamisches Christentum gehen. Die Wahrheit JESUS darf nicht verleugnet werden, aber sehr wohl darf angefragt werden, welchen Sinn es macht, Anfeindungen solcher Art innerhalb eines Leibes Christi zu kultivieren!
Freitag, 9. Dezember 2005 20:41
Le Trot: @Luther
Noch was: Huber sagt auch, dass die kath. Kirche in Rom kein Alleinrecht auf die Def. von Kirche hat!

Was Huber zu Glaube und Kirche sagt interessiert keinen Katholiken. Huber ist in Glaubensdingen allenfalls mit einem Glühwürmchen zu vergleichen, das die brennende Kerze für die Sonne hält.

Sie bestimmt sicher nicht, wer oder was eine Kirche ist! Fertig aus!

Das Wunschdenken von Anhängern eines abgefallenen katholischen Zölibatsbrechers interessiert die wahre Kirche Christi auch nicht.

Was den Schmusekurs einiger scheinkatholischer Würdenträger mit dem Protestantismus anbetrifft, gibt es dafür nur drei Worte, die jedem Irrtum in grosser Entschlossenheit entgegengeschleudert werden müssen:

„Vade retro, SATANAS!“

Möge der Ungeist und die Lüge dieser Zeit in die nächst beste Schweineherde fahren.
Freitag, 9. Dezember 2005 13:37
28.IX-28.X: Von der Redaktion entfernt
Freitag, 9. Dezember 2005 12:47
Nólimon: Mancher Eindruck täuscht nicht!
Zugleich vermittle sie aber „den Eindruck“, als fehle ihr nichts.“ Das beanstandet Dr. Huber an der Römisch-Katholischen Kirche. Durch die Blume sagt er, daß da seiner Meinung nach doch noch dies und jenes fehle würde. Vielleicht etwas, was der Protestantismus beisteuern könnte?
Aber was? Was sich im Protestantismus an Gutem findet, besitzt auch die katholische Kirche. Alles typisch Protestantische ist hingegen nicht gut, so daß die katholische Kirche nichts davon lernen oder übernehmen sollte. Mit anderen Worten: Was am Protestantismus evangelisch (= evangeliumsgemäß) ist, das ist katholisch (= allumfassend)! Und was am Protestantismus nicht katholisch (= allumfassend) ist, das ist auch nicht evangelisch (= evangeliumsgemäß). Das sollte dann freilich auch nicht eingebracht werden in die katholische Kirche.
Freitag, 9. Dezember 2005 11:42
zwobbel: @Luther jaja
1. Die Kirchenbesucher werden weniger je mehr die kath. Kirche protestantisch wird/wurde. Man sieht das an den lokalen Unterschieden. Die Gläubigen fahren zu jenen Priestern, die sich weigern protestantisch zu werden.

2. Man hat Menschen noch nie erreicht, wenn man ihnen etwas aufdrückte. Also sollte uns nicht die Leugnung der göttlich offenbarten Wahrheiten aufgedrückt werden.

3. Jesus Christus hat genau eine einzige Kirche gegründet! Diese eine Gründung geschah vor ca. 2000 Jahren und ist die einzige Gründung einer Religionsgemeinschaft die durch Gott selbst geschah. Alle anderen Gemeinschaftsgründer bezeichnenten sich als Propheten oder ähnlich. Christus hat nie angedeutet, daß es ca. 1500 Jahre später mehr als eine Kirche geben könnte.

4. Christus spricht:„Ich bin der WEG, die Wahrheit…“ Der Weg ist nicht das Ziel. Das Ziel ist die ewige Glückseligkeit indem wir Gott ähnlich werden IHN unverhüllt schauen und anbeten. Aber gut. Er ist auch das Leben und das sollen ewig bei Gott haben und es in Fülle haben. (Insofern eingeschränkter Widerspruch)

5. Konkret WO fehlt in der kath. Kirche die volle Einheit mit der Schrift. Es wird nicht gelingen das zu beweisen.

6. Und wer bitte soll das Definitionsrecht haben. Leute wie Huber oder andere Laien sicher nicht.
Freitag, 9. Dezember 2005 10:59
Luther: Jaja,
wie immer, diese Verurteilungen.

Es ist wahr, dass die evangelischen Kirchen Probleme haben, zu überleben, das stimmt. Bei ca. 1% Gottesdienstbesuch muss hier vieles getan werden.
Nur bitte, wie hoch ist der Anteil in katholischen Kirchen? 5-8 %…super!

Konkrete Aussagen über die „einzige“ Richtigkeit der kathol. Kirche helfen nicht mehr. Das II. Vaticanum hat dies richtig deutlich gemacht. Die Menschen erreicht man nich mehr, wenn man Glaubenswahrheiten dogmatisch aufdrückt, sondern wenn man sie dynamisch, menschlich, ja christlich erreicht! Beide KIRCHEN müssen demnach den Weg gehen, nicht unbedingt in einer Einheitsökumene, aber einen Weg der Gemeinsamkeit. Christus ist das Ziel, der sich weniger in dogmatischen Streitereien als in konkreten Schritten geäußert hat.

Und natürlich fehlt der kath. Kirche etwas: Die Einheit, die im Wort steckt! Sie ist eben auch nicht so perfekt! Die volle Einheit fehlt ihr und SIE muss alles tun, um diese Einheit herzustellen.
Aussagen in die Richtung, Protestanten seien keine richtigen Christen, helfen die? Sagte Jesus zu einem Menschen, du gehörst nicht zu mir? So ein Quatsch!

Noch was: Huber sagt auch, dass die kath. Kirche in Rom kein Alleinrecht auf die Def. von Kirche hat! Si ebestimmt sicher nicht, wer oder was eine Kirche ist! Fertig aus!
Freitag, 9. Dezember 2005 10:45
kreuzi: Die EKD gibt’s gar nicht mehr
Die EKD kämpft natürlich ums Überleben. Weil sie im einzigen Staat, in dem es sie gibt Auflösungserscheinigungen hat. Da helfen auch keine Pornomessen, denn dieses Spektrum wird schon von den Swingerclubs abgedeckt.
In der EKD ist man nun darauf bedacht, in die KAtholische Kirche überzugehen, ohne einzugestehen, dass dieses Projekt „EKD“ voll in die Hose gegangen ist. Denn die sogenannten Reformen, haben die EKD eher geschadet als geholfen. Denn wer Frauenpriester und Homoehe fordert, braucht keine Kirche und die die Kirche brauchen, wenn sich von solchen Gruppierungen ab.
Naja, ihre Erstkommunion und Firmung können sie noch nachholen Herr Huber.
Freitag, 9. Dezember 2005 10:35
Evelin: Wo er recht hat, hat er recht
Der evangelisch-lutherische Landesbischof über die römisch-katholische Kirche: Zugleich vermittle sie aber „den Eindruck“, als fehle ihr nichts.

Da hat er zweifelsohne recht.
Freitag, 9. Dezember 2005 10:21
Rocky: Danke Herr Huber
… für die Blumen!
Die kath. Kirche hat schon seit 40 Jahren Kompromisse über Kompromisse gemacht – mit dem Resultat, dass die Prot. Glaubensgemeinschaft (und eben NICHT „Kirche“) immer weiter ins „Aus“ ging. Hat man die kath Kirche dabei imemr konsultiert?
„Rückkehrtheorie“ – ist damit die „Rückkehr der kath. KIRCHE zur prot. Glaubensgemeisnchaft gemeint? Will heissen: Die „Rückkehr“ der kath. Kirche zum „Sola scriptura“-Prinzip? Kein schlechter Vorschlag, Herr Huber! Vorerst müsste allerdings einiges bewiesen werden:
– dass das „sola scriptura“ das einzige Prinzip der Christenheit VOR Luther & Co war;
– dass die „Scriptura“ NICHT in der verkündigungstradition entstand, sondern zuerst die ganze Bibel da war und dann begann man zu verkündigen;
– dass es vor Herrn Dr. Martinusd Lutherus auch KEINE Sakramente gab – und der Reformator somit auch nicht Priester war (??)
– dass es endlich mal jemand in eurer Glaubensgemeinschaft gibt, mit dem man DAUERHAFTE Abmachungen treffen könnte!
– dass ihr euch selbst an die Bibel hält, wenn es um das Wort Christi geht…
– Und schliesslich heisst Ökumene in erster Linie eine Einheit mit den sakramentalen Kirchen… Dorthin müsstet ihr zurückkehren – dann ist der Schritt zur Einheit nicht mehr weit!

Freitag, 9. Dezember 2005 10:16
zwobbel: Die Schriftbezogenheit der hl. Messe
Wer schon einmal – z.B. aus familiären Rücksichtnahmen – bei evangelischen Gottesdiensten dabei war, weiß wie arm die evang. Christen eigentlich sind. Und selbst die Messe wie Luther sie gefeiert hat wird ja kaum noch praktiziert.

Und aus den Büchern des konvertierten Scott Hahn geht klar hervor, daß die hl. Messe durch und durch (also nicht nur in den neu eingefügten Teilen) biblisch ist.
Die katholische Liturgie schöpft doch nicht erst seit dem Vat.II. aus der Schrift.
*kopfschüttel*
Oder habe ich Herrn Huber falsch verstanden?

Lieber Herr Huber, lesen Sie bitte von Scott Hahn „Das Mahl des Lammes“. Ist auch für Laien gut verständlich.
Freitag, 9. Dezember 2005 10:14
Sozialkatholisch: Ein Gedanke
Mich würde mal interessieren wie die Protestanten reagieren würden wenn ein Erzbischof oder der Papst persönlich interne Sachen der evangelischen Kirchen selbstgefällig kommentieren würden.
Freitag, 9. Dezember 2005 10:09
timpressum: Herr Huber…
…ist als Ratsvorsitzender nicht von Berlin aus tätig, sondern von Hannover aus. Dort ist der Sitz der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

Ansonsten: besser ein Glaubensglühwürmchen vor der Nase, das einem den Weg weist, als eine Kronleuchter über dem Kopf, der einem den Schädel zu zertrümmern droht, wenn er mal runterfällt.
Freitag, 9. Dezember 2005 09:47
Brandenburgis: So, Herr Huber,
Sie wollen nicht zurück? Wo wollen Sie dann hin … ?
Freitag, 9. Dezember 2005 09:44
Le Trot: @ Protestanten …
… sind Gläubige christlicher Gemeinschaften die ihr Glaubensglühwürmchen für einen Kronleuchter halten.
Freitag, 9. Dezember 2005 09:37
Athanasius: No comments…
…needed
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