„Dieser heilige alte Knabe scheint nicht zu merken, in was für ein Hornissennest er da sticht“, soll ein zukünftiger Papst über Johannes XXIII. gesagt haben, als dieser sich anschickte, das Zweite Vatikanische Konzil einzuberufen. Pressestimmen zum gestrigen Konzilsjubiläum.
Sonntag, 11. Dezember 2005 12:19
Athanasius: @Otterbeck
Leo XIII. hat sicherlich nicht eine falsche Einheit gemeint von Christen ohne eine Ökumene der Rückkehr,
wie sie auch Pius XI. nochmal forderte in „Mortalium Animos“. Obwohl wir Johannes XXIII.’ Aussage zum
Ökumenismus nicht kennenlernten auf dem Konzil, ist es deutlich, dass die Kreise in denen er sich schon
in den 1920er Jahren bewegte deutlichen dem falschen Ökumenismus zuwandten, eine Ökumene ohne Einheit
in Glaube, Moral, Sitten und Oberhirte. Pius XI. sehnte sich auch nach der Einheit aller Christen. Allerdings
in der römisch-katholischen Kirche und nicht in einer Weltsynode aller Religionen wie seit dem II. Vatikanum
propagiert.
Aber mit Ihnen lässt sich schwierig argumentieren, denn Sie wollen nur den „Triumph“ des II. Vatikanums anerkennen. Kritische Evaluierung gibt es da nicht, wahrscheinlich weil Sie selber zuviel „drin“ waren.
Aber mit Ihnen lässt sich schwierig argumentieren, denn Sie wollen nur den „Triumph“ des II. Vatikanums anerkennen. Kritische Evaluierung gibt es da nicht, wahrscheinlich weil Sie selber zuviel „drin“ waren.
Sonntag, 11. Dezember 2005 10:08
steymard †: Genau Athanasius
Voellig richtig erkannt.Die letzten 5 pseudopaepste erklaeren den mit den juden geschlossenen Alten Bund
immer noch fuer gueltig,was bedeuten wuerde,das die ankunft des Messias noch aussteht,mit anderen worten
Unser Herr Jesus Christus nicht der Messias sein kann.Das ist nicht nur quasi haeretisch,sondern total
apostatisch.
Die letzten 5,sich als nachfolger Petri ausgebenden Pseudopaepste,sind in Wirklichkeit Antichristen.
Der Antichrist wird in der Heiligen Schrift nur zweimal definiert.
1 Joh 2,22-23
wer anders ist der Luegner,als der,der leugnet,dass Jesus der Messias ist?Das ist eben der ANTICHRIST.
Er leugnet den Vater und den Sohn.Wer den Sohn
leugnet,hat auch den Vater nicht;wer den Sohn bekennt,hat auch den Vater.
Ich glaube,dass dies handfeste beweise sind,die endgueltig die wahre natur von jason-roncalli,menelaus-montini,lysimachus-luciani,alcimus-wojtyla und bub-ratzinger aufzeigen.
Die letzten 5,sich als nachfolger Petri ausgebenden Pseudopaepste,sind in Wirklichkeit Antichristen.
Der Antichrist wird in der Heiligen Schrift nur zweimal definiert.
1 Joh 2,22-23
wer anders ist der Luegner,als der,der leugnet,dass Jesus der Messias ist?Das ist eben der ANTICHRIST.
Er leugnet den Vater und den Sohn.Wer den Sohn
leugnet,hat auch den Vater nicht;wer den Sohn bekennt,hat auch den Vater.
Ich glaube,dass dies handfeste beweise sind,die endgueltig die wahre natur von jason-roncalli,menelaus-montini,lysimachus-luciani,alcimus-wojtyla und bub-ratzinger aufzeigen.
Sonntag, 11. Dezember 2005 06:33
Dr. Otterbeck: Das Hornissennest,
in das Roncalli gestochen hat, war die seit 1954 sich selbst überlassene Kurie, die ein alter, kranker, wenngleich meritenreicher Papst im Alleingang –- so gut noch möglich –- regierte (um keinen Nachfolger zu designieren, gab es seit 1944 keinen Kardinalstaatssekretär Pius XII. mehr). Aus Mangel an Glaubensleben hätten auch heute noch manche gern ein Hornissenest in Rom; deren Königin hätte aber bei ihrem Abkeben keine 7 Mio. Menschen nach Rom gezogen (summa summarum). Im übrigen hat Roncalli vorsätzlich zugestochen; der Gedanke an ein Konzil lebte in ihm seit seiner Seminaristenzeit unter Leo XIII., weil dieser, bspw. 1902 in seinem „politischen Testament“, den Blick auf die Einheit der Christen richtete.
Samstag, 10. Dezember 2005 19:33
Athanasius: Perfidis
Mit den Worten „treuelosen“ betete die Kirche seit Anfang an. Das wegzulassen nur aus dem Antiphon, ist
ja kuriös, denn das übrige Gebet fragt ja die Bekehrung „sogar“ der Juden, damit der Herrgott ihnen
den Vorhang der Dunkelheit wegnehme.
Die Modernistische Liturgie von 1969 aber betet für Treue der Juden an ihrem „Bunde“, was nicht nur direkt gegen die alte Liturgie, allerdings Fundplatz der sensus fidelium atque sensus catholicus, aber auch gegen die Lehre von allen vorkonziliaren Päpsten wendet. Lies ‘Mystici Corporis’, par. 29, von S.Hk. Pius XII., geschrieben Ende 1943, gerade als er den Juden half während die Allierten von Süden auf Rom heranrückten. Der Alte Bund ist aufgehoben, ja vernichtet durch den Neuen Bund. Wie die Konziliare Kirche zu beten für die Treue der Juden zum „Bunde Gottes“ ist also irrsinnig und quasi häretisch. Denn dass sie zum grössten Teil NICHT treu dem Neuen Bunde sind, ist deutlich.
Die Modernistische Liturgie von 1969 aber betet für Treue der Juden an ihrem „Bunde“, was nicht nur direkt gegen die alte Liturgie, allerdings Fundplatz der sensus fidelium atque sensus catholicus, aber auch gegen die Lehre von allen vorkonziliaren Päpsten wendet. Lies ‘Mystici Corporis’, par. 29, von S.Hk. Pius XII., geschrieben Ende 1943, gerade als er den Juden half während die Allierten von Süden auf Rom heranrückten. Der Alte Bund ist aufgehoben, ja vernichtet durch den Neuen Bund. Wie die Konziliare Kirche zu beten für die Treue der Juden zum „Bunde Gottes“ ist also irrsinnig und quasi häretisch. Denn dass sie zum grössten Teil NICHT treu dem Neuen Bunde sind, ist deutlich.
Samstag, 10. Dezember 2005 13:58
Dr. Christoph Heger: @Benedikt: Perfidis
Das „perfidis“ ließ Johannes XXIII. schon vor dem Konzil einfach weg und strich es aus dem Messbuch von
1962.
Das führte denn wohl zu dem etwas kuriosen Ergebnis, daß Zelebranten der sog. Indultsmessen, die auf das Meßbuch von 1962 verpflichtet sind, „pro perfidis“ zu beten haben – womit allerdings sie und nicht die „Pogressiven“ in jahrhundertealter Übereinstimmung mit der Kirche wären. Sie scheinen das aber in der Regel nicht so zu beten.
MfG
Christoph Heger
Das führte denn wohl zu dem etwas kuriosen Ergebnis, daß Zelebranten der sog. Indultsmessen, die auf das Meßbuch von 1962 verpflichtet sind, „pro perfidis“ zu beten haben – womit allerdings sie und nicht die „Pogressiven“ in jahrhundertealter Übereinstimmung mit der Kirche wären. Sie scheinen das aber in der Regel nicht so zu beten.
MfG
Christoph Heger
Samstag, 10. Dezember 2005 12:37
Athanasius: @M. Kirschbaum
Wenn sie erstens mal ihren Namen ablegen, da sie sich tarnen wie ein Beiträger der Kirchlichen Umschau.
Das ist erst dumm, und frech. Sie scheinen nur zum Ziel zu haben die Traditionalisten zu beschimpfen in
ihrer Selbsherrlichkeit.
Lefebvre war Vorbereiter der Schemáta, allerdings nur Mitschreiber. Womit widerlegen sie meine Behauptung? Mit nichts. Lefebvre wurde wegen dieser Vorbereitungsarbeit 1962 zum Assistent des Päpstlichen Thrones ernannt.
Lefebvre war Vorbereiter der Schemáta, allerdings nur Mitschreiber. Womit widerlegen sie meine Behauptung? Mit nichts. Lefebvre wurde wegen dieser Vorbereitungsarbeit 1962 zum Assistent des Päpstlichen Thrones ernannt.
Samstag, 10. Dezember 2005 08:44
M. Kirschbaum: @ Athanasius
Wieder einmal ein beitrag, der zeigt, wie wenig Ahnung die Traditionalisten von der Theologiegeschichte
haben.
1. ) Lefebvre hat an keinem einzigen Schema der vorbereitenden Kommissionen mitgearbeitet.
2.) Die Schemata der Commissiones praeparataoriae / antepraeparatoriae wurden nicht verworfen, sondern überarbeitet und gekürzt. Das ist bei der konziliaren Arbeit ein ganz normaler Vorgang.
1. ) Lefebvre hat an keinem einzigen Schema der vorbereitenden Kommissionen mitgearbeitet.
2.) Die Schemata der Commissiones praeparataoriae / antepraeparatoriae wurden nicht verworfen, sondern überarbeitet und gekürzt. Das ist bei der konziliaren Arbeit ein ganz normaler Vorgang.
Samstag, 10. Dezember 2005 03:06
Athanasius: Widerspruch
Natürlich kann man nur dann das Konzil verstehen und die nachkonziliaren Päpste, wenn man diese Prozess
der Annulierung der Schemata versteht.
die von den Vorbereitungskommissionen erarbeiteten Dokumente verabschieden
Die Vorbereiteten Dokumente wurden u.a. von Erzbischof Lefebvre geschrieben, der wichtiger Vorbereiter des Konzils war und somit deutlich einschätzen konnte wie weit man von der traditionell Römisch-katholischen Lehre der schemáta abgewichen war.
die von den Vorbereitungskommissionen erarbeiteten Dokumente verabschieden
Die Vorbereiteten Dokumente wurden u.a. von Erzbischof Lefebvre geschrieben, der wichtiger Vorbereiter des Konzils war und somit deutlich einschätzen konnte wie weit man von der traditionell Römisch-katholischen Lehre der schemáta abgewichen war.
Freitag, 9. Dezember 2005 13:28
Konrad: Antimodernismus
hätten wir ein wenig mehr gebraucht, nicht nur im Konzil selbst, das die Theologie der Erbsünde vergass, sondern vor allem in den Jahren danach. Dass der heutige Hl. Vater von einer „Neurose des Antimodernismus“ sprach – wie die NZZ schreibt – kann ich mir nicht vorstellen. Nach 1968 war er jedenfalls kuriert und hat die Euphorie abgelegt. Anders Weihbischof Kräztl aus Wien, für den das Konzil vor allem das „Ende des Antimodernismus“ war.
Freitag, 9. Dezember 2005 13:26
Benedikt: Perfidis
am Karfreitag betet die Gemeinde nicht mehr für die treulosen Juden,
Wie immer, wenn der Spiegel über religiöse Themen berichtet, hat er keine Ahnung von der Materie. Das „perfidis“ ließ Johannes XXIII. schon vor dem Konzil einfach weg und strich es aus dem Messbuch von 1962. Es ist heute wieder zu hören, weil sich einige Gruppen ein eigenes Messbuch gebastelt haben und ihre Änderungen auch dann mit dem Konzil begründet haben, wenn diese gar nichts mit dem Konzil zu tun hatten, wie im Fall des „perfidis“. Basteleien findet man nicht nur bei Progressisten.
Wie immer, wenn der Spiegel über religiöse Themen berichtet, hat er keine Ahnung von der Materie. Das „perfidis“ ließ Johannes XXIII. schon vor dem Konzil einfach weg und strich es aus dem Messbuch von 1962. Es ist heute wieder zu hören, weil sich einige Gruppen ein eigenes Messbuch gebastelt haben und ihre Änderungen auch dann mit dem Konzil begründet haben, wenn diese gar nichts mit dem Konzil zu tun hatten, wie im Fall des „perfidis“. Basteleien findet man nicht nur bei Progressisten.
Freitag, 9. Dezember 2005 12:03
Aurelius: Nicht das Konzil, sondern der nachkonziliare Ungeist –- zu KNA
All das, was KNA behauptet, entspricht keinesfalls dem, was das zweite Vaticanum zugelassen hat und hat
nichts mit den angeblich vom seligen Papst Johannes XXIII. geforderten Reform zu tun. Es sind vielmehr
Auswüchse der postkonziliaren Ära, Früchte des sogenannten „Geist des Konzils“.
Die Reformen, wie sie in der Liturgiekonstitution Sacrosanctum Consilium dargelegt sind, wurden mit dem Missale Romanum von 1965 umgesetzt. Und damit wurde sie Liturgiereform verwirklicht.
Die Reformen, wie sie in der Liturgiekonstitution Sacrosanctum Consilium dargelegt sind, wurden mit dem Missale Romanum von 1965 umgesetzt. Und damit wurde sie Liturgiereform verwirklicht.
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