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Montag, 19. Dezember 2005 18:02
Als „abscheuliches Verbrechen“ bezeichnet das Zweite Vatikanum die Kinderabtreibung. Doch das darf man in den staatlichen Priesterseminaren in China nicht sagen.
Zurück zum Artikel 3 Lesermeinungen:
Mittwoch, 21. Dezember 2005 20:56
28.IX-28.X: Ein Grunsatz!
…Traue niemals einem Kommunisten!!!
Dienstag, 20. Dezember 2005 15:54
athanasius1957: peking-rom
wie verhalten sich dann aber jene ausländischen geistlichen, die in den seminaren chinas – natürlich nicht denen der romtreuen kirche – lehren und wie die seminaristen chinas, die im westen studieren dürfen?
allen eine fröhliche weihnacht und ein gesegnetes neues jahr.

zwei sehr interessante Artikel über die Frage schismatisch und nicht schismatisch in bezug auf die Patriotische Vereinigung

http://society.maryknoll.org/index.php?module=MKArticles&func=display&spotlight=1&id=106
http://www.dominikaner-mission.de/china/kircheninchina.php
Dienstag, 20. Dezember 2005 02:32
Robert Ketelhohn: Zbiggy läßt grüßen
Wer schreibt eigentlich Ihre Artikel über China? Zbigniew Brzesinski?

Die »China-Kommission des US-Kongresses« ist jedenfalls eine außerordentlich zweifelhafte Quelle.

Die Behauptung, die »Patriotische Vereinigung« sei eine »von der kommunistischen Partei gegründete und kontrollierte katholische Gegenkirche«, ist falsch. Die »Patriotische Vereinigung« ist nicht selbst „Kirche“ oder „Gegenkirche“, sondern eine von der Partei installierte Institution, um die Kirche in China ins Schisma zu zwingen und zu kontrollieren.

Diese Politik war aber nicht durchgängig erfolgreich – und ist es heute immer weniger. Ein Großteil der offiziell (über die »Patriotische Vereinigung«) anerkannten Bischöfe steht heute wieder in Gemeinschaft mit dem Bischof von Rom.

Im übrigen ist die Situation der Kirche (ob „patriotisch“ oder nicht) in China regional sehr unterschiedlich. In einigen Gebieten kommt es immer wieder zu Verfolgungen, in andern herrscht weitestgehende Kult- und Lehrfreiheit.

Ich wünsche Ihnen künftig weniger donatistische Ausfälle, dafür mehr Unterscheidungsgabe.
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