Kinderschlachtung
130.000fache Gleichgültigkeit
Hinter dicken Mauern des Schweigens werden in Deutschland jährlich in speziellen Schlachthöfen Tonnen von Kinderleichen produziert. Ein Hilferuf.
(kreuz.net, Münster) „Das Statistische Bundesamt errichtet mit seinen regelmäßigen Quartalsbericht gewissermaßen ein »verbales Mahnmal« für die Opfer von Abtreibungen“, kommentiert die Bundesvorsitzende der ‘Christdemokraten für das Leben’, Mechthild Löhr, die jüngst veröffentlichten Zahlen.

Im übrigen blieben die Quartalsmeldungen leider Jahr um Jahr ohne jedes positive Signal.

Allein in den drei Monaten von Juli bis September wurden in Deutschland 31.300 Abtreibungen gemeldet. Davon waren 98 Prozent rechtswidrig aber straffrei. Bei zwei Prozent wurde das Kind wegen einer vermuteten Behinderung getötet

Damit werde wohl auch dieses Jahr wieder ein trauriger Rekord von über 130.000 Schwangerschaftsabbrüchen erreicht, so die Bundesvorsitzende der ‘Christdemokraten für das Leben’.

Es ist davon auszugehen, daß die erschreckenden Zahlen in Wahrheit noch viel höher liegen.

Denn 80 Prozent der Abtreibungen erfolgen bei privaten Kinderabtreibern, die zwar der Meldepflicht unterliegen, aber erfahrungsgemäß nicht kontrolliert werden.

Auch fehlt in der Statistik die berüchtigte „Pille danach“, mit der oft eine Frühabtreibung in den ersten drei Tagen durchgeführt werde, kritisiert Frau Löhr die relative Aussagekraft der Abtreibungszahlen.

Es sei und bleibe unbegreiflich, warum auch in der neuen Regierung von einem „von allen Seiten getragenen Konsens“ in dieser Thematik gesprochen werde, den es zu erhalten gelte.

Bundesvorsitzende Löhr wies darauf hin, daß Prof. Renate Köcher vom Allensbacher Institut vor wenigen Tagen bei einer Jubiläumsveranstaltung der CSU wörtlich formulierte:

„Es ist eine Schande, daß der Schwangerschaftsabbruch völlig von der Agenda verschwunden ist.“

Frau Löhr resümiert dazu: „Die Gleichgültigkeit gegenüber den Ungeborenen und ihren verlorenen Lebenschancen muß dringend nachhaltig verändert werden, wenn alles Reden über die zentrale Bedeutung von Familienpolitik für die Kinder nicht zur unglaubwürdigen Farce werde soll.“

Die ‘Christdemokraten für das Leben’ sind eine Lebensrechtsinitiative innerhalb der CDU/CSU.
      
28 Lesermeinungen
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#28   astragigi   21:51:18 | Montag, 12. Dezember 2005
@ Midshipman Casey
es scheint als wären wir einmal gleicher Meinung. Eine weitere Diskussion ist mit einem „Partner“ wie Ihnen nicht möglich. Ich finde es sehr interessant, wie Sie auf Menschen mit einer rechtschreibschwäche einprügeln. Sehr christlich! Sollte man diese Menschen Ihrer Meinung nach gleich abtreiben? Ernst nehmen darf man diese ja Ihrer Meinung nach nicht.
Sehr edel und niveauvoll. Aber es sagt sehr viel über Ihre psychische Verfassung aus, die Sie ja, wie ersichtlich, auch durch Ihren Itellekt nicht kompensieren können.
Für reicht kein spell checker, eine fundierte Ausbildung und etwas Zurückhaltung könnte Sie beinahe gesellschaftstauglich machen.
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#27   griffo   14:18:38 | Montag, 12. Dezember 2005
„Reich der Lüge“
= CDU – ist sehr treffend, Artois!
griffo
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#26   Artois †   14:12:56 | Montag, 12. Dezember 2005
CDU = Reich der Lüge
Teuflisch ist, wer das Reich der Lüge aufrichtet und andere Menschen zwingt, in ihm zu leben. Das geht über die Demütigung der geistigen Abtrennung noch hinaus, dann wird das Reich der verkehrten Welt aufgerichtet, und der Antichrist trägt die Maske des Erlösers, wie auf Signorellis Fresco in Orvieto. Der Teufel ist nicht der Töter, er ist Diabolos, der Verleumder, ist der Gott, in dem die Lüge nicht Feigheit ist, wie im Menschen, sondern Herrschaft. Er verschüttet den letzten Ausweg der Verzweiflung, die Erkenntnis, er stiftet das Reich der Verrücktheit, denn es ist Wahnsinn, sich in der Lüge einzurichten. (Gehlen)
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#25   Midshipman Casey   13:36:06 | Montag, 12. Dezember 2005
?????
„Wutzerissen“ ist hier nur Ihre Replik. Wahrscheinlich ist auch daran Ihr Mobiltelefon schuld.
„Nachgewiesen“ haben Sie gar nichts. Erwiesen ist nur, daß Ihr Verein (bzw. der Verein für den Sie sich stark machen) erfolglos ist. Auch daraus ziehen Sie dann falsche wie selbstüberhöhende Schlüsse: Sie und Ihre Spezis sind Politprofis, Kritiker sind „wutzerissene“ Amateure, die nicht kapieren, wie toll parteiinternes Lobbying ist.
Sie disqualifizieren sich als Diskussionspartner und eigentlich sind die CDL auch nicht so wichtig. Ich jedenfalls sehe meine Zeit besser in meine ach-so-amateurhafte Arbeit investiert als darin, jemanden permanent argumentativ zu überrunden, der nicht mal die gemeinsame Muttersprache auf nicht-peinlichem Niveau beherrscht und in keiner Weise auf Argumente eingeht. Wie gesagt, Ihre Orthographie legt Zeugnis über die Intelligenz Ihres Schreibens ab. Vielleicht sollten Sie sich vom CDL-Sitzungsgeld einen Spellchecker fürs Mobiltelefon leisten.
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#24   astragigi   11:52:32 | Montag, 12. Dezember 2005
@ Midship Casey
Entschuldigen Sie bitte meine schlechte Orthgrafie! Es ist jedoch nicht ganz so einfach längere Texte vom Handy aus zu posten. Jedoch zeigt dieses Argument das Niveau und die Qualität Ihres Agierens. Dieser blinde und wutgerissene Versuch zu argumentieren disqualifiziert sich und Sie, da nicht der Sache dienend, von selbst. Ihre „Argumente“ sind nachgewiesen falsch und lächerlich. Ich gehe davon aus, dass Sie nicht nur auf dem Gebiet des Lebensschutzes von der Realität sehr weit entfernt sind.
Ich lade Sie gerne ein sich vor Ort zu informieren. Danach lade ich Sie auch gerne zu einer Diskussion ein. Um Sie aber ernst nehmen zu können sollten Sie klare Realitäten wenigstens versuchen zu erkennen.
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#23   Midshipman Casey   11:07:37 | Montag, 12. Dezember 2005
Dort wo er inhaltlich …
… nichts zu bieten hat, verrät sich der CDL-Kampfposter durch poröse Orthographie.
1. „Bewußtseinsbildung“ ist keine politische Arbeit sondern warme Luft, die wirkungslos verpufft.
2. Denkschriften an Politiker werden bestenfalls von irgendwelchen Referenten gelesen und lösen keinerlei Handlungen aus. Ob Sie irgendwas auf „den Schreibtisch“ von Merkel legen oder nicht ist völlig irrelevant. Detto das Kontakt-Halten mit irgendwelchen Lokalpolitikern.
3. Vereinsmeierei in irgendwelchen Dachverbänden, die auch wieder nix tun, ist politische Onanie für Vorsitzende.
4. Eine gesellschaftliche Diskussion über Abtreibung findet nur in den Tagträumen der CDL-Vereinsmeier statt. Medial und politisch ist Abtreibung überhaupt kein Thema. Wie von der Leyen sachlich richtig gesagt hat: Das ist (zumindest von den Eliten) akzeptiert und wird nicht mal diskutiert.
Super Bewußtseinsarbeit, welche die CDL da geleistet haben muß.
5. Parteiinterne Kritiker sind machtlos und werden leicht kaltgestellt oder abgewiegelt. Parteiexterne Gruppen können wenigstens offensiv agieren, wenn sie den Mut dazu zusammenbringen.
Lebensschützer werden sich wie alle anderen an ihren tatsächlichen Leistungen messen lassen müssen. Und da können die vielen Worte der CDL-Kampfposter eine traurige Realität nicht verbergen: Für die Ungeborenen haben die CDL bisher absolut nichts erreicht.
Aber wenigstens haben die CDL mit wichtigen Leuten parlieren dürfen. Auch eine Art Erfolg.
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#22   astragigi   09:29:45 | Montag, 12. Dezember 2005
@ Midshipman Casey
Diese Frage kann man sogar ziemlich einfach positiv beantworten.
1. Die CDL hat Meinungsbildend schon sehr sehr viel getan. Durch regen Konatkt, auch mit Merkel und Co. kommen unsere Anliegen immer deutlich auf den Tisch.
(Wie breits erwähnt das erfolgreiche Gespräch am Samstag mit Kauder)
Das Embryonenschutzgesetz wäre ohne CDL ein anderes. Das Thema Abtreibung etc. wird und wurde von CDL-Leuten immer auch in der Politik present gehalten.
2. Wer sich politisch auskennt, dem ist klar, das Kritik aus den eigenen Reihen VIEL schmerzlicher ist als von Außen.
3. Die CDL arbeitet auch von der Basis aus. Durch Kreisverbände hält sie regen Kontakt zu den Lokalen Politiker. Die CDL ist inzwischen auf allen wichtigen Parteitagen und übt so klar Druk auf einige in der CDU aus. Dazu kommt, das sehr viele in der CDU klar der CDL-Meinung sind. Nicht umsonst gab es aus der CDU-Fraktion für den §218 nue SEHR wenig Stimmen (Ich glaub es waren nur um die 38)
4. Die CDL hat als 2. Pfeiler auch die Öffentlichkeitsarbeit.
hier wird Arbeit aus der Strasse gemacht, Vorträge Organisiert, in Schulen referiert und Vereien und Ograne unterstützt (z.B. Mutter-Kind-Heime etc.) dazu braucht man nämlich häufiig Leute, die zur politischen Macht Kontakte haben.
5. Die CDL ist im Bundesverband Lebensrecht aktiv.
6. Viele CDL Köpfe tragen (auch auf Grund lokaler polit. Kontakte) viele andere Vereine mit. Z.B. Alfa und Hubert Hüppe!?
Sollte man sich also aus der Politik als Christ total zurückziehen?
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#21   Midshipman Casey   05:12:42 | Montag, 12. Dezember 2005
Ganz einfach …
… und ganz unaufgeregt sich selbst fragen: Was hat die CDL jemals faktisch für die Ungeborenen mit ihrem parteigebundenem Lobbying erreicht? Auch nicht mehr als der Trachtenverein Hinteroberdorf.
Ich glaube auch nicht, daß bei der CDL irgendwelche sinistren Machtbroker sitzen, die mit Merkel & Co. küngeln. Nein, die sind wirklich Idealisten und glauben an den Holzweg, auf dem sie sich befinden. Das macht sie so gefährlich und für die von der Leyens dieser Welt so einfach auszunutzen. Warum nicht „Deutsche für das Leben“ oder „Bürger für das Leben“ anstatt „Christdemokraten für das Leben“. Erstere würden sich auch leichter tun, auf die C-Parteien kritisch einzuwirken, wenn sich diese danebenbenehmen (s. z.B. ALfa).
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#20   astragigi   23:48:26 | Sonntag, 11. Dezember 2005
Wo denn sonst?
Ich bin sehr froh, dass es Christen in der CDU gibt. Diese organisieren sich z.B. in der CDL. Nur in einer Partei, die politisches Gewicht hat, ist eine Arbeit sinnvoll. Diese Leute sind mutig. Sie erheben laut Ihre Stimme gegen das Unrecht! und Stimmen in der CDU.
Es ist wichtig und auch gut etwas für verzweifelte Frauen zu tun, das Unrecht der Abtreibung jedoch beim Namen zu nennen ist ebenso wichtig. Wenn ich als CDLer in Schulen eingeladen werde und dort Kindern und Jugendlichen klar vor Augen führen kann, dass eine Abtreibung keine Form der Verhütung ist, Hilfsangebote nennen kann (die in der Beratung nicht genannt werden) – so habe ich nachweislich schon Leben gerettet. Kopf in den Sand stecken und sich als Christ aus der Politik heraushalten – hilft man denn so? Bewegt man so etwas?
Alleine schon dass Herr Kauder gestern der CDL versprach an die Thematik Spätabtreibung heran zu gehen, ist (in unserer Gesellschaft) ein Erfolg.
Glauben Sie dass ein Umdenken (auch nur im Ansatz) in einer unchristlichen Gesellschaft möglich ist, ohne Öffentlichkeitsarbeit? Das was Sie hier treiben ist teuflisch! Wenn sich Abtreibungsgegner auch selbst befeinden, dann ist das Teufelswerk. Anstatt, dass wir froh sind an mehreren Fronten für das Leben kämpfen zu können.
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#19   richard   23:06:04 | Sonntag, 11. Dezember 2005
Aber, Bonifatius!
Ich muß mich gegen Ihre Unterstellungen verwahren. Wenn Sie auch nur einen kleinen Teil meiner Gedanken hier in Sachen Abtreibung und Sexualität lasen, können Sie mir das nicht ernsthaft mitteilen, daß ich „ruhig sei“ oder schweige. Ich kämpfe seit mehr als dreißig Jahren a) in Wort und Schrift gegen den Gedanken der Abtreibung und b) mache ich auch natürlich was für Frauen in Not.
Freundlichen Gruß!
richard
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#18   bonifatius   20:52:49 | Sonntag, 11. Dezember 2005
Scheinheiligkeit pur
@methusalix & riachard, ihre Ruhe zeigt genau das, was unsere feine Gesellschaft in Sachen babycoust bewegt: „ist ja alles o.k., ist ja alles nicht so schlimm!“. Bei ihrem Geschreibsel soll man noch ruhig bleiben? Lesen sie aufmerksam die Gedanken von Beobachterin zu diesem Thema. „An der Abtreibungspraxis zu rütteln hieße ja an der „schönen neuen Sexualmoral“ rütteln. Und das will diese Gesellschaft nicht“. Da liegt der casus belli und der Teufel lacht sich ins Fäustchen, aber an den glauben sie ja nicht!
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#17   steymard †   20:42:15 | Sonntag, 11. Dezember 2005
„C“DU und Novus Ordo
Die „C“DU ist genauso teuflisch wie die Novus ordo Sekte.beide haben eines gemeinsam:Sie gaukeln vor,Christen zu sein.Christ sein ohne wahren Glauben geht aber nicht.Also sind sie teuflisch.
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#16   Brandenburgis   20:30:32 | Sonntag, 11. Dezember 2005
In der oder der CDU
Ob als Verein oder sonstwas, die CDL ist Teil der CDU, ob „in der CDU“ oder „der CDU“. Es ist bezeichnend für die Scheußlichkeit dieses ganzen Bereichs, daß man in einer „C“DU als Christ wie ein Paria in Indien behandelt wird. Die Situation in Deutschland wäre 1000mal besser, wenn ÜBERHAUPT KEINE CHRISTEN in dieser abscheulichen Partei mit ihren verpesteten „Gliederungen“, ganz egal ob „in der CDU“ oder „der CDU“. Eins ist sicher, „gemeinnützig“ sind die CDL ganz gewiß nicht, ihnen danken wir z.B. 16 Jahre Kohl, in denen viele Millionen Kinder in Deutschland ermordet wurde, in zunehmender Intensität und Bestialität.
Ja, auch Hohmann hat das Mordsystem gestützt, und fällt unter die Rubrik „cooperatio in malo“. Wenn der verstorbene Bischof Dyba aufforderte in die CDU einzutreten, dann war er verblendet, selbst war er nicht Mitglied und hat, im Unterschied zu den anderen Bischöfen nicht durch Beratung am Mordsystem teilgenommen. Die sind aber auf jeden Fall exkommuniziert, ob Sie es glauben oder nicht. Flugblätter verteilen finde ich nicht besonders mutig, Front machen gegen die Lügen- und Mörderpartei CDU wäre schon etwas mutiger …
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#15   methusalix †   20:01:59 | Sonntag, 11. Dezember 2005
Genau das meine ich mit hysterischem Geschrei!
Genau diese Diskussion, die zu absolut NICHTS führt, vor allem keine einzige Abtreibung verhindert, ist der Grund warum niemand mehr zuhört.
Von diesem ganzen Gejammer werden die Menschen nur müde und angeekelt. Sobald etwas GETAN wird für die Frauen in verzweifelter Lage, bin ich dabei.
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#14   richard   19:46:15 | Sonntag, 11. Dezember 2005
Ruhig bleiben,
Filip Jovic! Es ist doch schön, wenn man parteiloses, idealistisches Mitglied in einer Parteigliederung sein darf. Seit wann aber „gehört Mut dazu“, in einer, offiziell seit Gründung christlichen CDU, als „Christ Flagge zu zeigen?“
Das verwirrt mich. Sehe ich mir das Schicksal ausgeschlossener CDU-Leute an, sind diese Leute im Prinzip selbst schuld. Sie haben nämlich den Gründungsauftrag und tatsächlichen Hintergrund der CDU niemals durchschaut. Würde jedoch die CDL offiziell außerhalb der CDU stehen und nicht nur Flugblätter GEGEN die Abtreibung, sondern auch FÜR Frauen in ganz konkreten Notlagen ihr Vereinsvermögen einsetzen, wäre alles klar und sauber und hätte meine Unterstützung. So jedoch, als Hilfstruppe oder Föderaten der CDU, geht es „in die Hosen“, wie wir im Baiernstamm sagen.
richard
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#13   astragigi   19:31:33 | Sonntag, 11. Dezember 2005
@ Brandenburgis
„Dümmliche Frechheit“ ? Dümmlich, ja das paßt ganz klar zu Ihren Ausführungen! Sie behaupten wieder Dinge, die absolut falsch sind. Nochmals ein gut gemeinter Rat: Bitte erkundigen Sie doch erst einmal bevor Sie sich hier selber disqualifizieren. Danke an Filip Jovic. Sie haben die CDL richtitg dargestellt. Die CDL ist ein gemeinnützlicher Verein! KEINE Gliederung der CDU/CSU. Er wirkt aber innerhalb der CDU politisch und die CDL veranstaltet viele Aktionen in der lokalen Öffentlichkeit.
Die CDL besitzt über dies sehr wohl eine gewisse polit. Macht innerhalb der CDU/CSU. Neben einigen MdBs und Landesminister, sind es viele engagierte Mitglieder, die sehr wohl etwas bewegen (nicht immer öffentlich ersichtlich – zugegeben). Die Mitgliederzahlen, auch der Funktionäre steigen. Das Netzwerk der CDL ist nicht zu unterschätzen.
Natürlich könnte man mit mehr Geld auch annähernd die Öffentlichkeit ansprechen, wie es z.B. profamilia kann.
Uns fehlt aber eben ein Bill Gates mit seinen Milliarden.
@methusalix:
Auch Sie kennen die Aktionen der CDL wohl nicht. Natürlich arbeitet die CDL sehr eng mit Organisationen und Vereinen, Helferkreisen zusammen. Diese werden oft von CDL Mitgliedern gegründet und betreut. Hier steht sehr wohl auch die Mutter und deren Angelegenheiten im Mittelpunkt. Auch Ihnen möchte ich nochmals nahelegen sich etwas eingehender zu informieren. Auf alle Fälle jedoch meinen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung des Lebensschutzes; darum geht es schließlich.
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#12   Filip Jovic   18:22:50 | Sonntag, 11. Dezember 2005
@Brandenburgis
Brandenburgis: „Jeder „Christdemokrat für das Leben“ ist Mitglied der CDU/ÖVP“
Diese Behauptung ist falsch. Meine Frau z.B. ist Mitglied der CDL, aber parteilos. In der CDL können auch Parteilose Mitglied sein, auch wenn sich die CDL als Initiative in der CDU/CSU (nicht Initiative der CDU/CSU) bezeichnet.
Es gehört Mut dazu, innerhalb einer Partei als Christ Flagge zu zeigen und gegen den Mainstream zu schwimmen, wie es Hohmann tat. Hohmann war nicht nur CDU-Mitglied, sonder kämpft(e) juristisch darum, Mitglied der CDU zu bleiben! Hat sich Ihrer Meinung nach Hohmann deswegen die Exkommunikation zugezogen. Auf was fundieren Ihre Behauptungen?
Ist der verstorbene Erzbischof Dyba exkumminiziert worden, als er Christen aufforderte, in die Unionsparteien einzutreten und als überzeugte Christen aktiv gegen die unchristlichen Auffassungen in der Partei zu wirken?
Warum stellen Sie sich gegen die wenigen in der CDU/CSU, die sich gegen den Abtreibungsmassenmord stemmen, statt sich feige in einer Nische zu verstecken und solchen harten Tobak von sich zu geben?
Habe Sie sich mal auf die Straße gestellt und Flugblätter gegen die Abtreibungstötung ausgeteilt, wie es auch die CDLer immer wieder machen???
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#11   Brandenburgis   18:12:49 | Sonntag, 11. Dezember 2005
@richard
Ja, natürlich, eine CDU-Gliederung. Lassen sich permanent vera… , das ist auch ihr einziger Sinn und Zweck.
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#10   richard   17:59:48 | Sonntag, 11. Dezember 2005
Eine „blöde Frage“:
Ist diese CDL nun eine Untergruppe der politischen Partei CDU – ja oder nein? Ich wäre für eine konkrete Auskunft dankbar. Methusalix hat im Prinzip Recht: FÜR die Frauen in sozialer und/oder seelischer Notlage macht Kothgasser in Salzburg tatsächlich hervorragende Arbeit. Dorthin kann man wirklich Geld geben. In einem normalen Staat, der wir ja nicht sind, würde von sich aus der Staat Frauen in Notlagen JEDE DENKBARE HILFE gewähren.
Deshalb muß auch von Seiten der Politik, aber auch von allen gutwilligen Kräften über alle Grenzen hinweg, geholfen werden!
richard
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#9   Filip Jovic   17:57:36 | Sonntag, 11. Dezember 2005
@Midshipman Casey
„Midshipman Casey: Die CDL … sind nur eines: Eine Mogelpackung, die konservative Stimmen für die C-Parteien sichern soll.“
Beweisen Sie Ihre Unterstellung, bevor Sie sowas behaupten! Ist es Ihnen lieber, dass es bei den Unionsparteien keine organisierten Lebensrechtler gibt? Den Süssmuths, Geißlers, von der Leyens und Merkels wäre das ganz recht, wenn es die CDL nicht gebe. Nicht ohne Grund werden die CDL parteiintern ignoriert oder abschätzig behandelt (Ich spreche aus Erfahrung!)
Lernen Sie die CDL erst einmal kennen, statt indirekt die Abtreibungsmordiberalisten der Union zu unterstützen!
Warum unterstützen Sie nicht die Lebensrechtler, die sich unionsintern dem starken Gegenwind stellen, anstatt sie sozusagen aus sicherem Versteck als „Mogelpackung“ zu diffamieren?
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#8   Brandenburgis   17:00:13 | Sonntag, 11. Dezember 2005
@astragigi
Ihre dümmlichen Frechheiten weise ich zunächst zurück. Jeder „Christdemokrat für das Leben“ ist Mitglied der CDU/ÖVP, damit einer manifest und affirmativ sowohl antichristlichen, als auch kindermörderischen Partei. Würde er die Regeln und Verhaltensweisen dieser Partei nicht akzeptieren, könnte er dort nicht Mitglied sein und würde, ähnlich wie Hohmann, in hohem Bogen hinausfliegen.
Wegen des affirmativ antichristlichen Wesens dieser Parteien DARF EIN CHRIST NICHT Mitglied einer solchen Partei sein. Er exkommuniziert sich selbst, – Christentum und Christdemokratentum sind vor Gott und Menschen unvereinbar. Daß die CDL eine „politische Macht“ sein ist ein sehr übler Witz, eine Lüge gar.
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#7   methusalix †   16:32:35 | Sonntag, 11. Dezember 2005
@astragigi
@ methusalix: Die Lebensschützer haben schon sehr viele Abtreibungen verhindert! Ach und danke für Ihr Angebot! Mit Geld kann man eine deutlich bessere Öffentlichkeitsarbeit verwirklichen. Die CDL würde sofort Fernsehspots etc. bezahlen, wenn sie könnte.
unter www.cdl-online.de finden Sie die Kontonummer.
Nein astragigi! Genau dafür werde ich mein Geld nicht zum Fenster hinauswerfen. Es gibt schon genug hysterisches Geheul zum Thema. In dem Moment, wo Sie beginnen, wirklich etwas für die betroffenen Frauen auf die Beine zu stellen, können Sie auf mich zählen. Bis dahin geht meine Spende komplett an S. E. Bischof Kothgasser von Salzburg für seine Mutter-und-Kind-Heime.
Und sparen Sie sich bis dahin bitte das Gejammer über zu hohe Abtreibungszahlen. Es bringt nichts ausser einem guten Gefühl der Selbstgerechtigkeit.
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#6   Midshipman Casey   16:16:27 | Sonntag, 11. Dezember 2005
Die CDL …
… sind nur eines: Eine Mogelpackung, die konservative Stimmen für die C-Parteien sichern soll.
Wie bitte, hat gerade jemand „Gudrun Kugler-Lang“ gesagt?
Diese parteiabhängige Pro-Life Vereinsmeierei bringt nicht nur nichts, sie schadet dem Leben.
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#5   astragigi   16:04:50 | Sonntag, 11. Dezember 2005
@ Brandenburgis
Ihre Meinung zeigt deutlich, das Sie keine Ahnung von der Materie und insbesondere von den Christdemkraten für das Leben haben! Die CDL setzt sich für das uneingeschränkte Lebensrecht des Menschen ein! Der Weg den die CDL wählt, ist der über die Politik. Die Politik gestaltet vieles in Deutschland. Sie schafft die Rahmenbedingungen. Eine Änderung des § 218 geht nur über politische Macht!
@ methulsalix: Die Lebensschützer haben schon sehr viele Abtreibungen verhindert! Ach und danke für Ihr Angebot! Mit Geld kann man eine deutlich bessere Öffentlichkeitsarbeit verwirklichen. Die CDL würde sofort Fernsehspots etc. bezahlen, wenn sie könnte.
unter www.cdl-online.de finden Sie die Kontonummer.
Nicht nur Meckern, sondern wirklich etwas tun! Ich lade Sie herzlich ein. Gehen Sie in die olitik und helfen Sie uns
das C wieder zu stärken.
Wo sind die Christen in der Politik? Außer der CDL fällt mir keine nennenswerte politische Macht ein?
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#4   richi   15:58:11 | Sonntag, 11. Dezember 2005
Abtreibungen
Wir leben in einer Demokratie; heisst … die Mehrheit entscheidet. Und „die Mehrheit“ findet Abtreibung völlig ok. Der „Mehrheit“ unserer Gesellschaft fehlt diesbezüglich anscheinend jedes Unrechtbewusstsein.
Um diese furchtbaren Gesetze zu ändern braucht es also entweder eine andere Mehrheit oder eine regierende Minderheit, die das Lebensrecht der ungeborenen gegen die Mehrheit durchzusetzen versteht, oder … eine plötzliche Einsicht bei der Mehrheit. Ich fürchte, dass nichts von dem eintreffen wird und deshalb alle Initiativen gegen Abtreibung „nur“ punktuell einzelnen Betroffenen helfen.
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#3   Brandenburgis   15:06:45 | Sonntag, 11. Dezember 2005
Die Christdemokraten für das Leben
Stehen selbst auf der T ä t e r s e i t e. Sie flankieren durch ihre Solidarität, ihre Einbindung in das Demokratie-System und durch ihr endloses Gesabbele und Gebrabbele den Massenmord.
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#2   Beobachterin   14:49:51 | Sonntag, 11. Dezember 2005
Mangelnder Wille
An der Abtreibungspraxis zu rütteln hieße ja an der „schönen neuen Sexualmoral“ rütteln. Und das will diese Gesellschaft nicht. Im Gegenteil hat sie ja jahrzehntelang die unbegrenzte sexuelle Freiheit vom Beginn der Pubertät proklamiert und unter Kinder und Jugendliche gebracht, unter anderem mit „Bravo“ und nachmittäglichen Fernsehtalkshows sowie teilweise verfehlter Sexualerziehung in den Schulen.
Auch die homosexuelle Sexualität ließe sich in dem Maße nicht mehr verteidigen, denn es würde ja die Ungleichheit von Homosexualität und normaler Sexualität wieder zu Tage treten, wenn das eine ohne Folgen bleibt und bei dem anderen nicht die Folgen fast problemlos beseitigt werden dürften.
Also besteht im Grunde genommen keine Aussicht auf eine Reform bei den Abtreibungen, solange man keine grundlegenden Reformen in der Gesellschaft vornehmen will.
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#1   methusalix †   14:36:45 | Sonntag, 11. Dezember 2005
Ich bin gespannt,
wann diese Lebensschützer bemerken, dass ihre Art zu hadeln keine einzige Abtreibung verhindert. Sie stellen es zwar expressis verbis immer wieder selbst fest, ziehen aber keinerlei Konsequenzen für ihr Tun.
Wie wäre es wenn Sie endlich zu bauen beginnen würden? Auf meine, auch finanzielle Untersrützung, können sie rechnen! Wer macht mit?
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