17:26:08 | Samstag, 4. Dezember 2004
Ein Kommentar zur Schließung der Kirchenmusikhochschule St. Gregoriushaus in Aachen. „Es bleibt also die durch ökonomischen Zwang entstandene Gunst der Stunde, einen hoffnugsvollen Neuanfang im Sinne der Texte des II. Vatikanischen Konzils zu setzen.“
(kreuz.net/
SISA, Aachen) Man vernimmt die
Botschaft von der angekündigten Schließung dieser kirchenmusikalischen
Ausbildungsstätte mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
Traurig und unverständlich erscheint
es, daß eine so altehrwürdige Ausbildungsstätte von jungen Kirchenmusikern, die mit den Namen eines
Heinrich Böckeler und Theodor Bernhard Rehmann verbunden ist, dem Sparzwang der Kirche anheimfallen muß.
Außerdem tritt mit erschreckendem Ausmaß an’s Tageslicht, was der Kirche heute die kirchenmusikalische
Kunst wert ist.
Andererseits löst die Nachricht auch eine gewisse Genugtuung aus, stellt doch das St.
Gregoriushaus schon seit Jahrzehnten unter der Leitung von Heinrich Freistedt, Josef Schneider und Matthias
Kreuels einen liturgisch-modernistischen Transmissionsriemen und Multiplikator erster Klasse dar.
Es
bleibt also die durch ökonomischen Zwang entstandene Gunst der Stunde, einen hoffnugsvollen Neuanfang
im Sinne der Texte des II. Vatikanischen Konzils zu setzen.
Was lehrt uns die Nachricht noch? Wohl, daß
es um die Finanzen der Kirche sehr, sehr schlecht bestellt sein muß, wenn selbst ein Prestigeobjekt dem
Sparzwang zum Opfer fällt.
©
SINFONIA SACRA
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#2
Pelagius 07:47:44 | Montag, 6. Dezember 2004
#1
Dolfus 17:53:55 | Samstag, 4. Dezember 2004