Wer nicht mehr anziehend ist, muß sich scheinbar ausziehen
Mit Empörung reagierte die evangelische Gruppierung ‘Kirchliche Sammlung um Bibel und Bekenntnis in Bayern’ auf die Nachricht, daß Jugendliche einer evangelischen Gemeinde in der Kirche biblische Szenen als Aktaufnahmen nachstellten.

Peter Rohmer, der Vorsitzenden des Jugendausschusses, verteidigte die Geschehnisse: „Mit der Kürzung der Mittel durch die Landeskirche stehen wir immer wieder vor dem Problem, unsere Jugendarbeit zu finanzieren.“
Dieses Argument empfindet die ‘Kirchliche Sammlung um Bibel und Bekenntnis in Bayern’ als theologische und intellektuelle Zumutung.
Die ‘Kirchliche Sammlung’ vereinigt Mitglieder der evangelisch-lutherischen Landeskirche in Bayern, die sich an den ursprünglichen reformatorischen Bekenntnissen und Lehren orientieren.
Andreas Späth, Vorsitzender der Vereinigung, ist schockiert: „Seit Sonntagabend steht das Telefon nicht mehr still. Die Leute sind verärgert und fragen was als nächstes kommt. Ein Anrufer schlug sarkastisch als nächsten Schritt zur Aufbesserung der Finanzen die Einführung der Tempelprostitution vor.“
Auch die Äußerungen des Katzwanger Pfarrers Bernd Graßer findet Späth alles andere als angemessen. Graßer erklärte, er könne die Aufregung nicht verstehen. Diese zeige nur, „wie weit viele Erwachsene von der Lebenswirklichkeit der Jugendlichen entfernt sind.“
Späth bezeichnete diese Aussage als „besorgniserregend, ja, Jugendlichen gegenüber schon als beleidigend“.
„In welchen Kreisen verkehrt ein Pfarrer, der Aktaufnahmen von zum Teil Minderjährigen als Nähe zu deren Lebenswirklichkeit betrachtet?“
Für die ‘Kirchliche Sammlung’ zeigt dieser Skandal einmal mehr, daß auf dem Humus der bibelkritischen sogenannt modernen Theologie nichts Gutes gedeihen kann.
Auch der ökumenische Flurschaden sei beträchtlich.
Doch während sich die katholische Kirche ebenfalls empört gezeigt habe, sei aus dem Landeskirchenamt – sonst mit Presseerklärungen nicht immer zurückhaltend – bislang kein Kommentar erschienen.
Die ‘Kirchliche Sammlung um Bibel und Bekenntnis in Bayern’ ist entschieden der Meinung, daß die Verantwortlichen in der Landeskirche – wollen sie ihre Glaubwürdigkeit beim Kirchenvolk, bei Geschwistern in anderen Konfessionen und der Öffentlichkeit zurückgewinnen, nun handeln muß:
„Eine öffentliche Entschuldigung, eine Rücknahme des Kalenders oder im Wiederholungsfall personelle Konsequenzen sind das Mindeste.“
Die ‘Kirchliche Sammlung’ ist traurig darüber, wie die so hoch erfreuliche Initiative des Herrn Landesbischofs für missionarische Jugendarbeit hier schmählichst konterkariert wird.
Weiterlesen:
Sonntag, 22. April 2007 18:28
S. Xafer: …und wenn der „Gewinn“ aufgegessen ist?
Nun ist das ja schon eine alte Sache von 2005.
Alles hat seine Zeit, steht schon in der Bibel.
Ich frage mich: Wie muss der nächste Kalender aussehen, um für die Gemeinde Mamon zu machen?
Die Katzwanger evg „Christen“. sollten mal die neuesten Schlagzeilen lesen und die Themen der höchsten Auflagen darstellen.
Vielleicht 12 Monate: Knut tut gut! Allerdings steht an zweiter Stelle – na lesen Sie doch selber über Mord und Todschlag…
Nackter als nackt geht nicht. Aber man könnte ja jemanden das Fell über die Ohren ziehen – einem Hasen vielleicht…
Alles hat seine Zeit, steht schon in der Bibel.
Ich frage mich: Wie muss der nächste Kalender aussehen, um für die Gemeinde Mamon zu machen?
Die Katzwanger evg „Christen“. sollten mal die neuesten Schlagzeilen lesen und die Themen der höchsten Auflagen darstellen.
Vielleicht 12 Monate: Knut tut gut! Allerdings steht an zweiter Stelle – na lesen Sie doch selber über Mord und Todschlag…
Nackter als nackt geht nicht. Aber man könnte ja jemanden das Fell über die Ohren ziehen – einem Hasen vielleicht…
Montag, 4. September 2006 06:48
Dani California: Kalender
Der Katzwanger Pastor findet es „anerkennenswert, wenn sich die Jugendlichen mit der biblischen Geschichte
befassen“.
So befasst man sich also 2006 in der evangelischen Kirche mit der biblischen Geschichte ? Na denn prost …
Hoffen wir, dass es niemandem jemals einfallen möge, sich in einem katholischen Gotteshaus ohne Klamotten vor den Hochaltar zu fläzen.
Nichts gegen Nacktheit, sie ist das Natürlichste am Menschen, doch hier in dieser Form völlig fehl am Platz.
Daß ein Pastor diese respekt- und würdelose Aktion für gut befindet, macht mich schon sprachlos …
So befasst man sich also 2006 in der evangelischen Kirche mit der biblischen Geschichte ? Na denn prost …
Hoffen wir, dass es niemandem jemals einfallen möge, sich in einem katholischen Gotteshaus ohne Klamotten vor den Hochaltar zu fläzen.
Nichts gegen Nacktheit, sie ist das Natürlichste am Menschen, doch hier in dieser Form völlig fehl am Platz.
Daß ein Pastor diese respekt- und würdelose Aktion für gut befindet, macht mich schon sprachlos …
Montag, 19. Dezember 2005 10:59
GerdEric: Von der Redaktion entfernt
Dienstag, 13. Dezember 2005 18:25
Yersinia: @benedikt: doch, Anglotzen ist in Österreich
per se strafbar – ist im Gleichbehandlungsgesetz sogar explizit erwähnt!
Dienstag, 13. Dezember 2005 13:53
Stimme aus dem Tradiland: Die Diskussion auf dem Strang da ist aber „gesund“ entgleist
Vielleicht gehen die Damen und Herren einmal an die frische Luft und beruhigen sich. Zum obigen Artikel ist nur zu sagen, dass die Herstellung von Nacktaufnahmen in einem Raum, der dem Gottesdienst gewidmet ist – auch wenn es nur ein protestantischer Gebetsschuppen ist – eine schwere Entgleisung darstellt. Unabhängig davon, ob das wen antörnt oder nicht!
Dienstag, 13. Dezember 2005 12:40
Benedikt: @ Artois
Entschuldigen Sie, ich habe nicht gewusst, dass sie gar kein Christ sind, sondern scheinbar irgendwelchen Heidenkulten anhängen.
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