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Dienstag, 13. Dezember 2005 13:29
Harte Fakten über Homos in der Kirche
Warum geht der Vatikan ausgerechnet auf die Homosexuellen los, fragten sich einige nach der Veröffentlichung der jüngsten Instruktion der Bildungskongregation. Hier ist die Antwort.
(kreuz.net) Was ist das Problem mit Priestern, die homosexuelle Tendenzen aufweisen? Die Antwort auf diese Frage kann wenigstens teilweise in einer Studie gefunden werden, die am 27. Februar 2004 in den Vereinigten Staaten veröffentlicht wurde und sich mit der klerikalen Unzucht auseinandersetzt.

Die Untersuchung beschäftigt sich mit dem Umfang des Problems. Sie wurde vom ‘John Jay College of Criminal Justice’ der ‘City University’ in Neu York durchgeführt.

Auftraggeber war das unabhängige ‘National Review Board’ – das ‘Nationale Revisionskomitee’ –, das die US-Bischöfen einsetzten, um die zahlreichen klerikalen Unzuchtsfällen im Land zu beurteilen.

Die Studie analysierte den Zeitraum von 1950 bis 2002.

Sie kam zum Schluß, daß in diesem Zeitraum insgesamt 4.392 Kleriker der sexuellen Unzucht mit ungefähr 10.667 Minderjährigen angeklagt wurden.

81 Prozent der Opfer waren männlich und mehr als Dreiviertel von ihnen befanden sich in der Pubertät oder hatten diese bereits hinter sich.

Zwischen den 1950er und 1970er Jahren verzeichnete die US-Kirche einen Anstieg von Mißbrauchsfällen an Burschen im Alter von 11 bis 17 Jahren um das Sechsfache.

In einem begleitenden Bericht erklärt das ‘Nationale Revisionskomitee’:

„Wir wollen die Schuld für die sexuelle Krise nicht auf homosexuelle Einzelpersonen im Priestertum abschieben, weil es viele keusche und heilige homosexuelle Priester gibt, die ihrem Zölibatsgelübde treu sind.

Dennoch müssen wir aber auf das homosexuelle Verhalten hinweisen, das die große Mehrheit der Unzuchtsfälle prägt, die in den letzten Jahrzehnten beobachtet wurden.

Die Tatsache, daß 81 Prozent der bekanntgewordenen Opfer sexuellen Kindsmißbrauchs durch katholische Kleriker Burschen waren, zeigt, daß die Krise durch homosexuelle Verhaltensweisen geprägt war.“


Der ‘Nationale Revisionskomitee’ erwähnt auch, daß ihm zu Ohren kam, daß eine große Zahl von homosexuellen Priestern oder Seminaristen in gewissen Gegenden heterosexuelle Männer entmutigen würden, das Priestertum anzustreben.

Besonders in den 1970er und 1980er habe sich in bestimmten Priesterseminarien eine „Gay Subkultur“ gebildet.

„Solche Subkulturen existierten oder existieren in gewissen Diözesen und auch in religiösen Gemeinschaften.“
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 41 Lesermeinungen:
Dienstag, 21. März 2006 07:17
Abu: @institution
Da Paulus, wie von Ihresgleichen gelegentlich gesagt wird, das H-Wort noch nicht kannte, welchselbiges ein Begriff der Moderne ist, drückte er es eben in den Wörtern aus, in denen man sich seinerseits auf H. zu beziehen pflegte. Die frühen Kirchenväter wußten im Gegensatz zu Ihnen sofort, was gemeint ist.
Montag, 20. März 2006 11:40
Institution †: Schon wieder Altbekanntes von ABU
Und wo kommt das Wort HOMOSEXUELL vor in diesen – sowieso längst schon obsoleten – Texten, aus denen Abu mit Wonne zitiert? NIRGENDS – galten diese Bonmots doch sog. Normalos, um sie bei Frau und Laune zu halten und dem armen Volk Nachwuchs zu sichern!
Montag, 20. März 2006 10:26
Abu: Ganz einfach
„Paulus zählt die H. zu den entehrenden Leidenschaften, denen die Menschen in sündhafter Verblendung verfielen (Röm 1,26), u. nennt die Knabenschänder unter denen, die gegen die gesunde Lehre verstoßen (1 Tim 1,10) u. das Reich Gottes nicht erben (1 Kor 6,9). Der Judasbrief verweist auf Sodom u. Gomorra als abschreckendes Beispiel (Jud 7).“
Hörmann, Morallexikon
Mittwoch, 21. Dezember 2005 10:58
jon: @Benedikt, @Rudolphus
Und an welchen Stellen urteilt das Neue Testament über Homosexualität??
Freitag, 16. Dezember 2005 15:42
Benedikt: @ real
Schlagen Sie im Neuen Testament nach, was beim Apostelkonzil beschlossen wurde. Die Tora wurde weitgehend aufgehoben. Deshalb muss ein Christ auch nicht unbedingt koscheres Fleisch haben usw.
Freitag, 16. Dezember 2005 15:35
Rudolphus: @real: Wir stehen nicht mehr im Alten Bund
Der Alte Bund und das Mosaische Gesetz ist mit dem Neuen Bund zu Ende.
Wir leben nicht mehr in vormessianischer Zeit.
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