Eine in England wohnhafte philippinische Mutter, bei der ein Krebsleiden festgestellt wurde, verzichtete auf eine Chemotherapie, um das Leben ihres ungeborenen Kindes zu retten.
(kreuz.net, Ingleby Barwick) Die Philippinin Bernadette Mimura (37) konkubinierte mit ihrem britischen
Lebensgefährten (33) in Ingleby Barwick im Nordosten von England.
Sie hatte bereits drei Kinder (11,
7 und 5), die von ihrem japanischen Ehemann stammen, von dem sie staatlich geschieden lebte.
Frau Mimura
war mit ihrem vierten Kind schwanger, als bei ihr ein bösartiger Brustkrebs diagnostiziert wurde. Ihre
Schwangerschaft war am Ende des ersten Monats.
Mutter Mimura wurde von den Ärzten gedrängt, eine Chemotherapie
zu beginnen. Diese hätte ihr Leben vielleicht gerettet, ihr Kind aber mit Sicherheit getötet.
„Es war
eine schwierige Entscheidung“, erklärte Frau Mimuras Lebensgefährte am Freitag gegenüber dem Britischen
Rundfunk: „Aber wir kamen zum Schluß, daß wir Nathan nicht aufgeben konnten.“
Die Geburt des Buben
wurde im siebten Monat frühzeitig eingeleitet, weil sich der Zustand seiner Mutter drastisch verschlechtert
hatte. Während der Schwangerschaft erhielt Frau Mimura nur eine leichte Chemotherapie mit dem Ziel, das
Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen.
Nathan kam gesund und kräftig zur Welt. Er ist mittlerweile
vier Monate alt.
Seine Mutter lebte noch lange genug, um die Taufe ihres Sohnes zu erleben. Eine Woche
später wurde sie ins Krankenhaus eingeliefert und starb.
Frau Mimura sei eine Optimistin gewesen, voller
Leben, immer mit einem Lächeln im Gesicht, erzählt ihr Lebensgefährte: „Sie war Leben. Das ist es,
was sie war.“
Der katholische Priester Alan Sheridan, der den kleinen Nathan getauft hatte, erklärte,
daß das Leben und die Geburt ihres Sohnes für Frau Mimura das wichtigste waren. Sie hätte niemals eine
Therapie akzeptiert, die dem Kleinen geschadet hätte: „Sie mußte sich entscheiden, welches Leben wichtiger
war.“
Der Priester ist gegenwärtig damit beschäftigt, Geld zu sammeln, um den Leichnam der toten Mutter
auf die Philippinen zu transportieren.
Etwaiges Restgeld soll dem Vater von Nathan und seinen drei Halbgeschwistern
zugutekommen.
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12 Lesermeinungen
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#10 virOblationis 09:59:39 | Dienstag, 13. Dezember 2005
hl. Gianna Beretta Molla Es sind gewiß nicht die meisten Mütter zu einem solchen Opfer bereit. Es ist
schon etwa Großartiges. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die hl. Gianna Beretta Molla (28.4.),
die ihr Leben auch für ein ungeborenes Kind hingegeben hat, da sie auf eine Krebstherapie verzichtete.
@steymard >> auch wenn sie sich fuer Ihr Kind geopfert hat,was die meisten Muetter taeten << Wie bitte?
In welcher Welt lebst du denn? Heute wird doch bloss noch schnell der „Abtreibungsknopf gedrückt“. „Baby
wegmachen lassen“ *schwupps* lautet die Devise. Das Schlechte, nämlich die Todsünde beim Namen zu nennen,
ist Pflicht, aber deswegen das Gute nicht mehr zu sehen ist hartherzig und unbarmherzig. Aber das ist
hier ja eh bei den Lesermeinungen oft an der Tagesordnung. Gruss, Rüdiger
Lebensopfer Leider, diesmal scheint Steymard recht zu haben. die Frau lebte in Todsünde. Aber wir wissen
nicht, ob sie bereut hat und ihr Lebensopfer nicht zur Sühne gereicht und für die Rettung ihrer Seele,
die ihrer Kinder und des „Lebensgefähreten“ nötig war. O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns,
die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen und für alle, die Deine Fürbitte nötig haben: Die Frau, den Lebensgefährten,
die Kinder und auch Steymard.
#7 steymard † 22:28:55 | Montag, 12. Dezember 2005
an yersinia eine gescheiterte ehe gibt noch lange kein recht zu unzucht und ehebruch.durch viel gebet(speziell
durch das Rosenkranzgebet)kann man sich abtoeten.Es ist viel leichter,als man denkt.Heute wird nur zuviel
ueber sex gesprochen,(leider auch bei kreuz.net)und an sex gedacht,und schon beim gedanken an lust und
sex,kriecht der teufel aus seinen loechern hervor,wie ein bruellender loewe,um zu verfuehren und zu toeten.Also
Haende weg davon!!!!!!!
dann schau nur, dass wenigstens du diese „Todsünde“ nie begehst; wenn man nicht wenigstens 30 Ehejahre
hinter sich hat, sollte man nicht leichtfertig über andere, deren Ehe gescheitert ist, urteilen;
#5 steymard † 21:30:31 | Montag, 12. Dezember 2005
An yersinia Ausserehelicher Geschlechtsverkehr ist Todsuende.Im konkubinat dreisterweise zu verharren
bedeutet die Todsuende zu institutionalisieren.Frau mimura ist sicherlich kein Vorbild fuer chritliche
frauen und ihr „Lebenspartner“ keiner fuer christliche Maenner. Nicht zum nachahmen empfohlen.
#3 steymard † 20:17:17 | Montag, 12. Dezember 2005
Kind ja,aber Ehe??? Man sollte jetzt bloss nicht versuchen Frau Mimura als moralische Instanz hochzuspielen.auch
wenn sie sich fuer Ihr Kind geopfert hat,was die meisten Muetter taeten,so starb sie doch in der Todsuende
des Konkubinats.Im „grossen“ Schwaermen vergessen jetzt viele,dass Frau Mimura erst nie dieses aussereheliche
techtelmechtel haette anfangen sollen.
#2 Athanasius 16:52:57 | Montag, 12. Dezember 2005
Grossartig Gott sei dank für solche guten Mütter. Obwohl ihre Opferbereitschaft für Christen ganz normal
sein sollte, ist sie Vorbild und vielleicht irgendwie Märtyrerin in diesem Ära der Kinderfeindlichkeit.
Auch viel Dank gehört dem guten Familienvater.
Krebsbehandlung Solche Fälle kommen öfters vor als man meint. Erst vor wenigen Tagen starb eine mir
bekannte Frau mit 28 Jahren. Vor ein paar Jahren hatte sie geheiratet, bald nach Beginn der Schwangerschaft
wurde Leukämie bei ihr festgestellt. Auch sie hat auf die Behandlung während der Schwangerschaft verzichtet
und gebar eine gesunde Tochter. Exakt ein Jahr nach der Geburt der Tochter ist die Frau gestorben.