Der Papst im Pelz + Muttergottes der Millionen + Grenzüberschreitend + Entschieden verschieden + Lob für den Freistaat Thüringen
Der Papst im Pelz
Vatikan. Am Nachmittag der Unbefleckten Empfängnis – anläßlich des traditionellen
Auftritts auf der Piazza di Spagna – trat Benedikt XVI. in die Fußstampfen seines Vorgängers Johannes
XXIII. Er erschien nämlich in Gewändern, die seit den fernen Tagen von Paul VI. († 1978) in der Versenkung
verschwunden schienen. Die Piazza di Spagna befindet sich in der Nordost-Ecke der römischen Innenstadt.
Der Papst zeigte sich vor der Mariensäule auf der Piazza di Spagna in der guten alten roten Samtmozzetta
mit Kapuze und Hermelinrand. Diese ersetzt in der kalten Jahreszeit die rote Seidenmozzetta. Benedikt
XVI. konnte das alt-neue Kleidungsstück gut gebrauchen, denn der späte Nachmittag war kühl. Kaum war
die Zeremonie zuende, setzte zudem noch ein römischer Herbstregen ein.
Muttergottes der Millionen
Mexiko.
Im mexikanischen Marienwallfahrtsort Guadalupe befinden sich laut ‘Radio Vatikan’ derzeit rund 13 Millionen
Pilger aus ganz Mittel- und Südamerika. Gestern wurde der kirchliche Gedenktag der dortigen Erscheinungen
begangen. Guadalupe ist der größte Marienwallfahrtsort der Welt und befindet sich in Mexiko-Stadt. Nachdem
die Muttergottes dort im Jahr 1531 erschien war, ließen sich binnen kürzester Zeit etwa neun Millionen
Indios taufen.
Grenzüberschreitend
Österreich. Am vergangenen Samstag überreichte der Erzbischof
von Wien, Christoph Kardinal Schönborn, dem Grazer Nachrichtentechniker und Physiker Willibald Riedler
(73) den großen Kardinal-Innitzer-Preis 2005. Kardinal Schönborn unterstrich dabei die „Autonomie der
Wissenschaft“, warnte aber vor deren „Ideologisierung“. Für seinen Einsatz zur Völkerverständigung
hat Riedler in der Vergangenheit bereits zweimal die Juri-Gagarin-Medaille sowie den sowjetischen Orden
der Völkerfreundschaft erhalten.
Entschieden verschieden
Österreich. An Maria Empfängnis versammelten
sich rund 800 Jugendliche zu einer der monatlich stattfindenden Wiener Jugendmessen im Rahmen der Gottesdienstreihe
‘find•fight•follow’. Das Thema der Messe war die Entscheidungsfindung: „JEIN – Make your decision!“ –
zu deutsch: „JEIN – Triff deine Entscheidung“. Bei der Messe am 8. Dezember stand eine sogenannte Laien-Assistentin
offenbar während des ganzen Hochgebets am Altar. Im Gegensatz zu früheren Jugendmessen wurde – statt
der bisher eingesetzten Tongefäße – vergoldetes liturgisches Gerät verwendet. Die nächste Messe der
Reihe Ende Januar steht unter dem Motto „Iß was g’scheits!!!“ Dann will man sich mit der Heiligen Messe
beschäftigen.
Lob für den Freistaat Thüringen
Deutschland. Die ‘Vereinigung der Initiativkreise katholischer
Laien und Priester im deutschen Sprachraum’ und die Initiative ‘Pro Sancta Ecclesia’ begrüßen die Anstrengungen
der Familienpolitik des Freistaats Thüringen, Erziehungsrecht und Eigenverantwortung der Eltern bei der
Erziehung ihrer Kinder zu stärken und es Müttern zu ermöglichen, sich ganz der Erziehung ihrer Kinder
zu widmen: „Wir sehen darin ein wichtiges Signal, zum Wohl der Kinder und der ganzen Gesellschaft die
Mutterrolle zu stärken, ein Signal, das in Übereinstimmung mit der katholischen Soziallehre steht“.
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21 Lesermeinungen
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#21 Brandenburgis 15:32:23 | Montag, 19. Dezember 2005
Im Pelz Es gibt ein sehr schönes Buch namens „Venus im Pelz“ von dem österreichischen Autoren Sacher-Masoch,
ja – der Erfinder des Masochismus, der Lieblingspathologie der Linken und sozial Gesinnten.
Lieber Benedikt, Das freut mich, dass unsere Meinungen dann doch nur ein klein wenig auseinandergehen.
Sie schreiben: „Aber dass der Papst ein pelzgefüttertes Kleidungsstück trägt finde ich in Anbetracht
der Umstände nicht weiter tragisch.“ Ist es leider doch, da diese Meldung durch Tierschutz-Foren ging
und das Ansehen des Papstes schmälert. Meiner Meinung nach sollte er es als gutes Vorbild einfach lassen.
Sie schreiben: „…und wird vermutlich auch nie eine Pelzfabrik von innen gesehen haben. Es wird wohl
eher vom Kürschner stammen.“ Äh, woher hat denn der Kürschner den Pelz? Der ist ihm sicher nicht so
ohne Innenleben zugelaufen. Aber ich möchte diese Plattform hier nicht missbrauchen. Wir sollten das
Thema somit beenden, wenn es Ihnen recht ist. Ich liebe die katholische Kirche und achte ihre Repräsentanten.
Da ich aber auch im Tierschutz aktiv bin, tut mir der gedankenlose Umgang mit unseren Mitgeschöpfen und
unserer Umwelt einfach im Herzen weh.
@ conny Ach, darüber brauchen wir gar nicht zu diskutieren, dass finde ich auch ekelhaft. Ich würde
mir selbst auch keinen Pelz kaufen. Aber dass der Papst ein pelzgefüttertes Kleidungsstück trägt finde
ich in Anbetracht der Umstände nicht weiter tragisch. Es geht klar hervor, dass es sich nicht um „Mode“
handelt, sondern um ein traditionelles Gewandstück. Desweiteren ist es sicher nicht extra für Benedikt
XVI. angefertigt worde und wird vermutlich auch nie eine Pelzfabrik von innen gesehen haben. Es wird wohl
eher vom Kürschner stammen.
Lieber Benedikt, Sie haben natürlich recht und ich muss mich entschuldigen. Ich möchte nicht das Wort
Gottes für meine Zwecke missbrauchen. Aber ich möchte noch einmal zum Kernpunkt der Diskussion zurückkommen:
Wir alle wissen, wie unendlich die Tiere auf Pelzfarmen und in Tierfallen leiden müssen, bis sie endlich
auf grausame Art umgebracht werden. Die Tiere sind unsere Mitgeschöpfe. Aus Achtung vor dem Leben und
der Schöpfung Gottes sollten – nein müssen – wir unnötiges Leid vermeiden. Personen des öffentlichen
Lebens – wie der Papst – sollten als gutes Beispiel vorangehen und auf solchen Luxusschmarrn verzichten.
Ich zitiere von pelzinfo.de: „Wenn Sie Tieren nicht einen Stab in den After schieben, einen Schalter umlegen,
240 Volt durch den Körper jagen und buchstäblich innerlich verbrennen lassen können, wenn Sie nicht
Tiere sich in Krämpfen schütteln und im Herzinfarkt schreien sehen möchten, wenn sie sterben, sollten
Sie keinen Pelz tragen und kaufen.“ Aber vielleicht ist Ihnen, lieber Benedikt, dies ja alles egal? Schauen
Sie sich die Bilder und Videos von Pelzfarmen und Pelztierfallen an oder auch von der Praxis in China
(wie jüngst in der Sendung 37° gezeigt), wie dort mit Hunden und Katzen umgegangen wird – und schreiben
Sie dann: es ist mir egal.
#16 Benedikt 15:37:20 | Freitag, 16. Dezember 2005
@ conny Was Sie hier vorbringen – man muss es leider sagen – widerspricht der Schrift. Die Schrift ist
voll von Beispielen, in denen auch Jesus Tiere tötet. Er lässt die Netze vollwerden, er lässt eine
Schweineherde den Abgrund herunterstürzen. Es findet sich nichts in der Bibel, wonach das Tier einen
ähnlichen Schutz wie der Mensch genießt. Die Ausdehnung des Gebots „Du sollst nicht töten“ auf alle
Lebewesen ist daher ein unzulässiger und angesichts der Schrift unhaltbarer Zug. Sie sollten wirklich
nicht versuchen, mit theologischen Winkelzügen Ihre Einstellung zu untermauern. Damit machen Sie sich
nämlich im Gegenteil unglaubwürdig.
#15 conny_ko 13:36:30 | Freitag, 16. Dezember 2005
Gegen den Missbrauch der Tiere Hallo Benedikt, hallo Christin, es geht mir um 2 Dinge: zum einen sollte
der Papst doch auch ein Vorbild sein und mit gutem Beispiel vorangehen und KEINEN Pelz tragen. Zum anderen
geht es mir um die Achtung vor jedem Leben, das Gott geschaffen hat, gewollt hat und liebt. DU SOLLST
NICHT TÖTEN. Um Würde auszustrahlen, braucht doch der Heilige Vater keinen Pelz!!! „Alle Marder,(Tiere
)der Welt würde ich opfern für das Überleben eines Menschen,damit er im Krieg nicht erfriert,wenn er
auch zum Mörder werden musste,nur weil er sein eigenes,ganz persönliches LEben verteidigen will.“ In
höchster Not, um ein menschliches Leben zu retten, kann ich den Tod eines Tieres akzeptieren. Aber: Krieg –
bitteschön, wer stiftet Kriege an und warum müssen darunter Menschen und Tiere leiden??? Ich bin dagegen,
Tiere zu „gebrauchen“. Es widerspricht der Liebe.
#14 Benedikt 19:49:51 | Donnerstag, 15. Dezember 2005
@ conny In der Bibel steht aber auch, dass der Mensch sich die Welt untertan machen soll. Insofern ist
der „Gebrauch“ von Tieren durchaus gestattet. Eine andere Frage ist sicherlich, ob der Mensch aktiv eine
Tierart ausrotten darf. Bei Pelztieren ist das ja eine aktuelle Frage. Aber keine Sorge: Der Mantel des
Papstes ist vermutlich eh schon ziemlich alt.
#13 Christin 15:57:03 | Donnerstag, 15. Dezember 2005
Pelz des Papstes passt und ist kein Missbrauch sondern schön,edel,warm,königlich Die Eltern des Papstes
würden sich freuen ihren -Sohn so schön ,mit königlicher Würde angezogen zusehen. -wer würde da nicht
als „Mutter“oder“Vater“stolz sein. …ja, die Weisheit hat Recht bekommen! Alle Marder,(Tiere )der Welt
würde ich opfern für das Überleben eines Menschen,damit er im Krieg nicht erfriert,wenn er auch zum
Mörder werden musste,nur weil er sein eigenes,ganz persönliches LEben verteidigen will.
#12 conny_ko 14:27:46 | Donnerstag, 15. Dezember 2005
an Le Trot Das ist in meine Fall nicht korrekt. Ich rege mich über JEDEN Missbrauch an den Mitgeschöpfen
auf – selbst bei Ratten Und mir sind das auch noch hunderttausend andere Tierschützer und Tierrechtler.
Und zu meinem Glück gehöre ich einem Orden an, der die vegetarische Lebensweise propagiert. Und irgendwann
schaffe ich es hoffentlich, auch vegan zu leben. Die Achtung vor unseren Mitgeschöpfen stände uns Christen
wirklich nicht schlecht. Alles wurde von Gott geschaffen und „Gott sah, dass es sehr gut war“.!!!!
#11 Le Trot 12:27:58 | Mittwoch, 14. Dezember 2005
@Conny Ich bin sehr erschüttert zu lesen, … Dieses Gejammer findet sich sehr oft bei Leuten die gleichzeitig
kein Problem mit dem Schwangerschaftsabbruch haben. Je putziger so ein Tierchen aussieht, desto grösser
das Gejammer. Schade, dass das Fell der Kanalratte nicht tragefähig ist, dann gäbe es wahrscheinlich
nicht so viele Schädlinge. Da regt sich auch keiner drüber auf, wenn die brutal und hinterhältig vergiftet
werden, im Gegenteil! Ebenso bei den süssen kleinen grauen Mäusen. Neulich erlebte ich noch eine Frau,
die laut schreiend vor diesem süssen kleinen Nager davonlief. Was ist ein Hermelin anderes als eine weisse
Edelratte (Marder), der man das Fell über die Ohren gezogen hat. Diese Schädlinge haben schon genug
Kabelstränge in Autos durchgebissen, da können sie im Sinne der Wiedergutmachung auch mal als Schal
herhalten. mfg le trot – 1.Vorsitzender des Vereins zum Schutz der deutschen Kanalratte!
#10 conny_ko 11:59:29 | Mittwoch, 14. Dezember 2005
Papst im Pelz – traurig! Ich bin sehr erschüttert zu lesen, dass ausgerechnet der Papst als höchster
Vertreter unserer geliebten Kirche sich mit Tierqual-Produkten behängt. Wir alle wissen doch, wie schrecklich
Tiere auf „Pelzfarmen“ leiden und sterben müssen… Wir dürfen dies unseren Mitgeschöpfen, unseren
Brüdern und Schwestern wie der Hl. Franz von Assisi sie nennt, nicht länger antun!
@Realist Sie schrieben:„Soweit ich weiß, steht man im Novus Ordo bei allen Gebeten.“ Das ist so nicht
richtig. In der AERM steht: 21. Soweit keine andere Regelung getroffen wird, soll man in allen Messfeiern
stehen: vom Gesang zur Eröffnung beziehungsweise dem Einzug des Priesters bis zum Tagesgebet, beim Halleluja
vor dem Evangelium, bei der Verkündigung des Evangeliums, beim Glaubensbekenntnis und bei den Fürbitten,
dann vom Gabengebet bis zum Ende der Messe, mit den folgenden Ausnahmen: … Wenn die Platzverhältnisse
oder eine große Teilnehmerzahl oder andere vernünftige Gründe nicht daran hindern, soll man zur Konsekration
knien. Dem folgt dann nochdie übliche Einschränkung:„Es bleibt Sache der Bischofskonferenz, die in der
römischen Messordnung beschriebenen Gesten und Körperhaltungen dem Empfinden des jeweiligen Volkes anzupassen“.
Zwei Dinge 1. Es kam die Frage auf, warum die junge Dame bei der Wiener Messe nicht kniet. Das könnte
mir ihrem Gehorsam Rom gegenüber zu tun haben. In der Einführung ins Missale Romanum steht schließlich
seit einigen Jahren, dass die angemessene Haltung beim Hochgebet das Stehen ist. Soweit ich weiß, steht
man im Novus Ordo bei allen Gebeten. 2. Zu der Anpassung an Jugendliche: Eine sinnvolle Kommunikation
setzt i m m e r eine gewisse Inkulturation voraus. Fraglich ist allerdings – da bin ich mit einigen anderen
einer Meinung – ob man das kommuniziert, was kommuniziert werden sollte, wenn man in einer bewusst nachlässigen
Art und Weise formuliert. Mir scheint, man vermittelt eher den Eindruck, dass – übrigens mit der Gesamtkonzeption –
die Hl. Messe, das Opfer Jesu Christi , die christliche Gemeinschaft etc. nicht anderes sei als die typische
moderne Unverbindlichkeit und Lockerheit.
iß was gscheits Soll dieses Motto ein Witz sein? Ist denn diese Banalisierung, diese „Inkulturation“
in die Jugendsprache usw nicht langsam „out“? Ich glaube nicht, dass das wirklich etwas bringt bei jungen
Menschen. Und auch wenn, das darf kein Argument sein. Dass sich auch kard. Schönborn so verkauft. Ich
glaube nicht, dass er selber hinter diesen Gottesdiensten steht, ermacht es nur, weil er auch dem strategischen
Denken verfallen ist, was „attraktiv“ sein könnte. Das ist die größte Falle. Das spüren auch die Jungen,
und bald geht ihnen dieser Firlefanz nur mehr auf die Nerven.
Wer unseren Christus König liebt und an Seine Realpräsenz glaubt, kniet vor Ihm ! In einer kurzen Übersicht
über P. Pio und die hl. Messe www.sspx.org/…aneous/padre_pio.htm finden wir: >> P. Pio, der so umgänglich
und freundlich mit den Menschen umging, konnte streng und unnachgiebig werden, wenn es um die Ehre Gottes
ging, vor allem in der Kirche. „Das Flüstern der Gläubigen wurde vehement unterbrochen vom Pater, wenn
er jemanden zornig anstarrte, weil dieser keine andächtige Körperhaltung einnahm… Wenn jemand stehenblieb,
selbst wenn es nur wegen fehlender Plätze in den Kirchenbänken war, forderte der Pater ihn entschieden
zum Knien auf, um würdig am Heiligen Meßopfer der hl. Messe teilnehmen zu können.“ Nicht einmal ein
unaufmerksamer Chorknabe wurde davon ausgenommen: „Mein Kind, wenn Du in die Hölle kommen möchtest,
brauchst Du dazu nicht meine Unterschrift.“ << Mit großer Freude entdeckte ich in dieser Kurzübersicht,
daß eine der hervorragensten geistlichen Töchter P. Pios, Katarina Tangari, auf bewundernswerte Weise
in Ecône die Priester der FSSPX unterstützte bis zu ihrem Tode im Jahr 1989 – also noch ein Jahr nach
den Bischofsweihen durch Erzbischof Lefebvre und Bischof Antonio de Casrto Mayer im Jahre 1988. P. Egli –
ein Weltpriester, der später zur FSSPX stieß, sagte in einem schönen Interview, welches mir sehr halft,
zur FSSPX zu finden: „Ich halte Erzbischof Lefebvre und Pater Pio für die größten Heiligen des 20.
Jahrhunderts.“ Dieser Meinung schließe ich mich gerne an.
Knieen während der hl. Messe – Anbetung Abgesehen von der Provokation einer Frau im Altarraum (wozu?)
und dem Versuch die normative Kraft des Faktischen zu nutzen um Widerstandswälle zu schleifen und später
Pseudopriesterinnen etablieren zu können, stellt sich für mich sich die Frage anders. Warum kniet die
Dame nicht? Glaubt sie nicht an das Messopfer, die Transsubstantiation und die Realpräsenz? Was hat sie
dann da überhaupt zu suchen? Ist sie darüber informiert worden, daß der Zelebrant die Wandlung nicht
vollziehen will? Will Sie Hochmut demonstrieren? Oder warum kniet sie nicht? Denn in diesem Augenblick
ist die der Anbetung gemäße Körperhaltung das Knien!
„Mystagogin und Moderatorin“ @ wiener: mystagogin und moderatorin … steht nicht „am altar“, sondern
deutlich dahinter Die Frage ist, wozu eine Hl. Messe einer „Mystagogin und Moderatorin“ bedarf (ein kath.
Priester reicht nicht?) und wozu die Dame hinter dem Altar, somit auf der falschen Seite, steht?
corrigenda zur find-fight-follow-jugendmesse am 8.12.: Bei der Messe am 8. Dezember stand eine sogenannte
Laien-Assistentin offenbar während des ganzen Hochgebets am Altar. die jugendliche laienassistentin,
die im gottesdienst in der rolle der mystagogin und moderatorin fungierte, steht nicht „am altar“, sondern
deutlich dahinter (wer genau hinschaut, erkennt das auch auf diesem foto) und hat natürlich das hochgebet
nicht mitgesprochen (erkennbar an der handhaltung während der konsekrationsworte über den kelch). sie
stand also – ähnlich wie ministranten – nahe beim, aber nicht am altar. auf anderen bildern des gottesdienst
sieht man, dass sie deutlich kleiner als der hauptzelebrierende pfarrer ist – aufgrund der perspektive
des von kreuz.net verwendeten bildes wird daher deutlich, dass sie ein gutes stück hinter dem altar steht.
Die nächste Messe der Reihe Ende Januar steht unter dem Motto „Iß was g’scheits!!!“ Dann will man sich
mit der Heiligen Messe beschäftigen. hier ist die formulierung irreführend: im jänner wird man sich
nicht „mit der hl. messe beschäftigen“, sondern das zentrale thema des gottesdienstes im jänner wird
die eucharistie sein. ich denke, dass man hier genauer formulieren müsste, da alle bisherigen fff-gottesdienste
hl. messen waren und man sich natürlich auch schon bisher „damit beschäftigt“ hat. fff-gottesdienste
haben immer ein thema, am 8.12. „entscheidungen“, ausgehend vom vorbild der gottesmutter.