Lachen bis das Lachen vergeht: Der Hochlustigste Erzbischof von Salzburg
Besonders lustig ging es kürzlich im Salzburger Dom zu und her: Clowns mit roter Nase und weißem Kittel tummelten sich im Chor der Bischofskirche zusammen mit dem Erzbischof mit Mitra und weißem Kittel. Ein Riesenspaß.
(kreuz.net, Salzburg) „Lachen kennt keine Grenzen“, war das tiefsinnige Motto des Familiengottesdienstes,
das vom Hochlustigsten Erzbischof von Salzburg, Dr. Alois Kothgasser, und den „ClownDoctors Salzburg“
zelebriert wurde. Der Anlaß fand am Morgen des 16. Oktobers statt.
Nach Angaben des „Rupertusblatt“,
der Salzburger Diözesanzeitung, nahmen über 500 „Besucher“ an dem „bewegenden, fröhlichen“ Wortgottesdienst
teil. Einfaches Händereichen habe unter anderem dazu beigetragen, eine Brücke von Mensch zu Mensch zu
bauen.
Die Feier gipfelte in spontanem Applaus, als ein Vertreter der „ClownDoctors“ dem Erzbischof die
„rote Nase“ als Zeichen für Freude und Liebe im Umgang miteinander überreichte.
Rundume Begeisterung
auf den Kindergesichtern beim anschließenden Umtrunk auf dem Domplatz sei das Zeichen gewesen, daß man
dem Motto des Jugendgottesdienstes gerecht geworden sei.
Die „ClownDoctors Salzburg“ sind eine höchst
löbliche Einrichtung von Freiwilligen, die als Clown mit weißem Mantel und roten Nasen verkleidet kranke
Kinder in Spitälern besuchen und die kleinen Patienten, die sich nicht selten in einer traurigen Lebenslage
befinden, zum Lachen bringen.
Mit Bezug auf den Kindergottesdienst wiesen Kinderpsychologen allerdings
darauf hin, daß grenzenloses Lachen nicht ungefährlich sei. Es könne dazu führen, daß dem Kind vor
lauter Lachen das Lachen vergehe.
Die Anwesenheit von „ClownDoctors“ in der Kirche lasse zudem darauf
schließen, daß die Stimmung der Jugendlichen und Kinder im Haus Gottes inzwischen auf den Stimmungspegel
eines Kinderspitals abgesunken sei.
Email-Adressen der Empfänger
4 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Au Backe Das übertrifft jedoch bei weitem den damaligen Pfarrer einer Nachbargemeinde, der vor einigen
Jahren zu einer Karnevalsveranstaltung in vollem Ornat und mit allen Meßdienern und natürlich auch Meßdienerinnen
einzog und die anwesenden Narren mit Hilfe einer Klobürste mit Wasser besprengte. Nur wenige hatten so
wenig Humor, diese Verhöhnung des „Asperges me“ als äußerst peinlich zu betrachten, gar zu bezeichnen.
o tempora …
Pelagius meint: Lustig, lustig, tralleralala, bald ist Niklausabend da… Nur daß der heilige Bischof
von Myra solche Mätzchen nicht nötig hatte, um bei den Kindern anzukommen. Ist wohl ohnehin mehr eine
Veranstaltung für kindische Erwachsene gewesen.
Danke für diesen Bericht! Ich habe Tränen gelacht! Vielen Dank! Ich hab mich köstlich amüsiert …hihi …
und dieses Photo erst … perfekt dazu passend ausgewählt … ich werd’s mir aufheben für meine Collection.
Wenn sich das rumspricht, wie lustig unsere ernste Konzilsgeistlichkeit in Wirklichkeit ist, werden die
Leute, insbesondere die Salzburger, wieder die Kirchen stürmen!