kreuzmeldungen
Erschütteter Papst + Ein Vers aus der Apostelgeschichte + Krieg im Internet + Tief verletzt + Armer Franz Xaver…
Erschütteter PapstVatikan. Benedikt XVI. hat sich mit Erschütterung über die nationalsozialistischen Massaker an ukrainischen Juden während des Zweiten Weltkriegs geäußert. Laut Angaben der Nachrichtenagentur ‘Zenit’ schrieb der Papst darüber in einem Brief an den emeritierten Erzbischof von Paris, Jean-Marie Kardinal Lustiger. Es habe ihn tief getroffen – so der Papst –, wie sehr sich damals die Macht des Bösen des deutschen Volkes bemächtigt hätte, daß „so scheußliche Dinge“ geschehen konnten. Die Mächte des Bösen hätten zu einem „völligen Zusammenbruch der moralischen Verpflichtungen“ und zu einer „Zerstörung des Gewissens in einem Ausmaß geführt, das man nicht für möglich halten würde, wenn es nicht so präzis belegt wäre“, so der Heilige Vater.
Ein Vers aus der Apostelgeschichte
Vatikan. Benedikt XVI. hat einen Vers aus der Apostelgeschichte zum Motto des Weltjugendtages 2008 in Sydney gewählt: „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird, und ihr werdet meine Zeugen sein.“ Das teilte das Kölner Weltjugendtagsbüro am Mittwoch mit. Im nächsten und übernächsten Jahr werden in den Diözesen lokale Weltjugendtage begangen. Das Leitwort für 2006 stammt aus Psalm 119: „Dein Wort ist meinem Fuß eine Leuchte, ein Licht für meine Pfade“. Im Jahr 2007 stehen die diözesanen Weltjugendtage unter einem Leitwort aus dem Johannesevangelium: „Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben.“
Krieg im Internet
Deutschland. Die vom aufgelösten Diözesanrat von Regensburg betriebene Internetseite ‘katholikenrat-regensburg.de’ muß eingestellt werden. Bischof Gerhard Ludwig Müller von Regensburg hat über eine Münchner Anwaltskanzlei den Betreibern gerichtliche Schritte angedroht, publizierte die verbotene Homepage in einer Pressemitteilung. Die Internetseite war eingerichtet worden, weil die bisherige Homepage des Diözesanrats vom Regensburger Ordinariat übernommen wurde. Die Betreiber von ‘katholikenrat-regensburg.de’ sind jetzt auf die Adresse ‘www.canon215-regensburg.de’ ausgewichen. Auch hier müssen wegen des Prozeßrisikos bestimmte Auflagen von Bischof Müller akzeptiert werden. Der Domainname bezieht sich auf Canon 215 des Kirchenrechtes. Dieser erklärt, daß Gläubige Vereinigungen für Zwecke der Caritas oder der Frömmigkeit gründen und Versammlungen abhalten können.
Tief verletzt
Italien. In einem offenen Brief an den Vatikan haben 50 sich als homosexuell bezeichnende italienische Priester gegen das jüngst erschienene Dokument zur Priesterweihe homosexueller Männer protestiert. Der Brief an den Präfekten der Bildungskongregation, Zenon Kardinal Grocholewski, wurde am Mittwoch im Internet veröffentlicht. Die nicht namentlich genannten Geistlichen erklärten, angesichts der Homo-Direktive „tief verletzt“ zu sein: „Wir fühlen uns als fallengelassene und ungeliebte Kinder der Kirche, der wir Treue und Liebe versprochen und gegeben haben.“
Armer Franz Xaver…
„Dann waren wir sehr fündig und haben einen ‘limbus parvolorum et puerorum et patriarcharum entwickelt’. Also alle, wo wir gedacht haben: Das kann doch nicht sein, daß die in der Hölle braten, für die haben wir dann zumindest einen Papageno-Himmel erfunden, so Wein, Weib und Gesang, aber ganz natürlich nur und nichts von übernatürlicher Seligkeit. Das war jetzt natürlich schon ein bißchen kurz, es vereinfacht unsere alte Theologie. Recht zufriedenstellend war das eigentlich nicht. Und vor allem war nicht zufrieden stellend, daß wir dann doch mit Augustinus gerechnet haben, daß 99 Prozent der Menschheit zur massa damnata gehört. Also das war schon eine dunkle, heilspessimistische Grundhaltung, die unsere Kirche geprägt hat und den Franz Xaver durch die Welt gejagt hat, daß er wenigstens ein paar Milliprozent noch aus dieser Masse der massa damnata heraustauft.“
Der Wiener Pastoraltheologe Paul-Michael Zulehner (65) bei einem Vortrag auf dem Katechetischen Kongreß der Diözese Hildesheim am 16. März 2005.
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Samstag, 17. Dezember 2005 13:38
Inderwld: Bitte beten
Wir sollten nicht nur für Bischof Müller beten, sondern auch für die anderen Bischöfe, auf dass sie erkennen, wie falsch der Weg der demokratischen Kirche ist. Die Kirche Gottes muss immer hierarchisch strukturiert sein. Ist sie es nicht mehr, dann hat sie ihren Ursprung und ihr Ziel, nämlich Gott verloren. Dies ist auch ein Grund für den großen Mitgliederschwund.
Donnerstag, 15. Dezember 2005 11:18
wolfgang e.: @ Laurentius2
Schließe mich gerne an: mein heutiger Rosenkranz gehört dem Regensburger Bischof. Werde auch meinen Namenspatron, den Hl. Wolfgang, Bischof von Regensburg, um Fürsprache bitten
Donnerstag, 15. Dezember 2005 09:36
Laurentius2: Bitte helft beten !
Liebe Confratres (natürlich auch die Sorrores) im Glauben,
Bischof Müller ist nun wirklich kein traditionalistischer oder super-ultra-orthodoxer Hardliner, sonder eher ein Mann der gemäßigten Mitte. In seinem Kampf gegen die 68er (seit seiner Antrittspredigt) zeigt er sich jedoch zunehmend als echter Kämpfer vor dem Herrn. Wir müssen ihn dabei u n b e d i n g t u n t e r s t ü t z e n !
Ich werde heute einen Rosenkranz für ihn beten, auf daß Gott ihm Kraft schenken möge im Kampf gegen die Nicht-Katholiken mitten unter uns … (unter ihnen viele arme von Rahner, Lehmann & Co. Verblendete).
Wer schließt sich mit einem Gesetzchen oder wenigstens drei goldenen Ave an ? Regensburger Forumsteilnehmer sollten eine halbe Stunde opfern und zustimmende Leserbriefe schreiben.
Der Himmel möge Bischof Müller beistehen !
Bischof Müller ist nun wirklich kein traditionalistischer oder super-ultra-orthodoxer Hardliner, sonder eher ein Mann der gemäßigten Mitte. In seinem Kampf gegen die 68er (seit seiner Antrittspredigt) zeigt er sich jedoch zunehmend als echter Kämpfer vor dem Herrn. Wir müssen ihn dabei u n b e d i n g t u n t e r s t ü t z e n !
Ich werde heute einen Rosenkranz für ihn beten, auf daß Gott ihm Kraft schenken möge im Kampf gegen die Nicht-Katholiken mitten unter uns … (unter ihnen viele arme von Rahner, Lehmann & Co. Verblendete).
Wer schließt sich mit einem Gesetzchen oder wenigstens drei goldenen Ave an ? Regensburger Forumsteilnehmer sollten eine halbe Stunde opfern und zustimmende Leserbriefe schreiben.
Der Himmel möge Bischof Müller beistehen !
Donnerstag, 15. Dezember 2005 09:18
Athanasius: Benedikt XVI…
…hätte sich lieber über die heutige Zeit ausgesprochen. Denn die Macht des Bösen ist heute ebenso anwesend, und oft viel hartnäckiger, als „im deutschen Volk“ damals. Lassen wir bloß die Abtreibungen, Euthanasien und Ermordungen von Behinderten im heutigen medizinischen Bereich nicht vergessen. Die heutigen kriminellen Taten sind ebenso schlimm als die Massaker damals – und oft viel schlimmer. Ich finde es übrigens kindisch – hat man Angst ? – immers wieder „die Juden“ voran zu rücken und dann auch noch Lustiger zu schreiben. So spielt man etwa Talmudikern in die Netze, denn diese glauben an einer Superiorität der jüdischen Rasse. Und alle „Superioritätsgedanken“ sind extrem-gefährlich, egal von welchem Volk (deutsche, russen, juden, chineser).
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