08:13:53 | Samstag, 17. Dezember 2005
Zwei Vorbilder + Wie bei den Kleptomanen + Messias gegen den Messias + „Du bisch min Sunneschiin!“ + Latein und Griechisch im Aufschwung
Zwei VorbilderVatikan. Papst Benedikt XVI. hat der ökumenischen Taizé-Bewegung anläßlich des Jahrestreffens
in Mailand Ende Dezember eine Grußbotschaft gesandt. Darin erinnerte er daran, daß
Frère Roger Schütz
(† August 2005) diese internationalen Treffen gewollt habe, um bei den jungen Christen den Frieden und
die gelebte Brüderlichkeit zu fördern: „Mögen das Beispiel des Gründers von Taizé und das unermüdliche
Zeugnis Papst Johannes Pauls II. für Dialog und Frieden unter den Menschen euch ermutigen, selber Friedensstifter
zu sein!“
Wie bei den Kleptomanen„Wenn jemand eine Neigung hat und sich über Jahre bemüht, diese
in den Griff zu bekommen, werden wir ihm mit viel Liebe und Geduld begegnen. Wer Homosexualität lebt,
kann nicht Priester werden“, erklärte der Diözesanbischof von Linz in Oberösterreich, Mons. Ludwig
Schwarz, am 7. Dezember gegenüber der ‘Linzer Rundschau’. Das sei wie bei Kleptomanen. Wenn jemand jahrelang
nichts mitgehen lasse, dann könne man ihm vertrauen.
Messias gegen den MessiasKanada. „Wenn Jesus
wiederkommt, bringt ihn noch mal um.“ Mit dieser Hetzbotschaft protestiert der Kanadier David Bedford
offenbar legal auf der Straße und auf seiner Webseite gegen den angeblichen Einfluß des Christentum
auf das öffentliche Leben. Der Kanadier nennt sich selbst „Darwin“ Bedford und gibt an, ein neuer „atheistischer
Messias“ und ein „spiritueller Realitäts-Therapeut“ zu sein.
„Du bisch min Sunneschiin!“Schweiz. Die
Schweizerische ‘Stiftung Hilfe für Mutter und Kind’ schaltet in der Adventszeit und über die Weihnachtstage
bei öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehsendern einen Werbespot mit dem Titel „Du bisch min Sunneschiin!“.
Im TV-Spot dreht sich eine hübsche junge Mutter mit ihrer Tochter auf einer blühenden Wiese im Kreis.
Sie erinnert sich dabei an ihre schwierige Schwangerschaft. Ganz unten sei sie damals gewesen, arbeitslos,
ohne zuhause: „Alle waren gegen die Schwangerschaft.“ Dank gezielter Hilfe habe sie diese Schwierigkeiten
gemeistert. Ihre Tochter sei ihr zu einer Quelle des Glücks geworden. Diese erste TV-Kampagne der Stiftung
wird aus zweckgebundenen Spenden finanziert. Das öffentlich-rechtliche Schweizer Fernsehen muß der steuerbefreiten
Stiftung auf Grund ihrer Gemeinnützigkeit einen Sozialrabatt von 50 Prozent gewähren.
Latein und Griechisch
im Aufschwung„Die Zahl der deutschen Schüler, die im Schuljahr 2004/2005 Latein und Griechisch lernen,
ist trotz insgesamt zurückgehender Schülerzahlen gestiegen. Die Anzahl der Lateinschüler hat um 8,9
Prozent zugenommen, die der Griechischschüler um 7,2 Prozent. Insgesamt lernen 739.000 Schüler Latein
und 14.650 pauken Griechisch. Latein ist damit die drittstärkste Fremdsprache im deutschen Schulsystem.
Da schwillt jedem Humanisten stolz die Brust. Ja, ja: »Die alten Sprachen sind die Scheide, in denen
das Messer des Geistes steckt.«“
Aus der katholischen Zeitung ‘Die Tagespost’ vom 15. Dezember
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#2
Agiafortuni 12:16:11 | Sonntag, 18. Dezember 2005
#1
richi 13:17:03 | Samstag, 17. Dezember 2005