EU
Schlecht kaschierter EU-Antikatholizismus
Leserbrief der Vizepräsidentin des außenpolitischen Komitees im EU-Parlament, Baronesse Emma Nicholson, an die britische Tageszeitung ‘The Times’.
(kreuz.net/The Times) Die Aussagen von Kardinal Ruini, wonach italienischen Katholiken nicht empfohlen wird, Muslime zu heiraten, sind zutiefst ungeeignet, um bessere Beziehungen zwischen Christen und Muslimen herzustellen.

Diese Erklärungen verletzen auch Paare gemischten Glaubens und stigmatisieren unterschiedslos alle Moslems. Ich bin auch davon überzeugt, daß sie dem zweiten Gebot „liebe deinen Nächsten wie dich selber“ ins Gesicht schlagen.

Mehr als 15 Jahre habe ich mit vielen moslemischen Kollegen aus dem Persischen Golf, der arabischen Halbinsel, der Türkei, aus Nordafrika und dem östlichen Mittelmeergebiet zusammengearbeitet. Es ist offensichtlich, daß sie unsere Nachbarn sind, nicht nur geographisch, sondern auch hinsichtlich der gemeinsamen Werte.

Tatsächlich vertritt der Islam genau die entgegengesetzte Position von Kardinal Ruini. So geht aus dem Koran hervor, daß Moslems die Christen als ihre engsten Freunde betrachten sollten.

Diese ablehnende Haltung der Katholischen Kirche wie sie von einem der wichtigsten Männer um den Papst zum Ausdruck gebracht wird, wirft einen langen Schatten auf die tief verwurzelten EU-Werte der Toleranz und des Respektes für Unterschiede.

Als eine Christin rufe ich die Katholiken auf, diese Haltung zu verwerfen.
      
21 Lesermeinungen
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#21   lesername   17:54:17 | Dienstag, 20. Dezember 2005
@ alle
es wird hier das bild eines babarischen, grundweg vom christentum verschiedenen islam gezeichnet.
dabei setzen sie kultur mit religion gleich. es gibt auch moderate, moderne muslimen, die niemandem ihren glauben aufzwingen wollen.
damit will ich sagen, dass es die freie entscheidung jedes menschen sein sollte denjenigen zu heiraten den er/sie liebt. die kirche kann nur empfehlungen aussprechen.
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#20   Beobachterin   15:20:23 | Dienstag, 20. Dezember 2005
keine Freundschaft mit Juden und Christen
Die Aussage der Baronesse:
„So geht aus dem Koran hervor, daß Moslems die Christen als ihre engsten Freunde betrachten sollten.“
ist aber witzig. Im Koran steht jedenfalls an anderer Stelle: „Schließt keine Freundschaft mit Juden und Christen.“
Unter der Voraussetzung, daß ich nicht ganz plemplem bin, bedeutet das etwas anders.
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#19   Agiafortuni   21:18:25 | Montag, 19. Dezember 2005
Nochmals Kardinal Ruini
Für einmal hat der Kardinal recht. Von einer Ehe zwischen Christen und Muslimen ist nicht deswegen abzuraten, weil alle Muslime schlecht und alle Christen gut wären, sondern weil es sich um zwei unter sich nicht verträgliche Kulturen handelt. Das bedeutet aber in keiner Weise, dass man sich die Köpfe einschlagen muss und ein friedliches Miteinander ausgeschlossen ist. Dies betrifft das Verhältnis des Christen nach aussen. Jeder Christ, der sich für die Ehe entscheidet, hat dafür zu sorgen, dass seine Familie auch weiterhin christlich bleibt.
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#18   Benedikt   13:25:08 | Montag, 19. Dezember 2005
@ Steymard
Was Sie schreiben ist einfach fortgesetzter Unsinn.
SIE haben gesagt, die Aussage, dass der Islam nicht immer Stagnation gebracht habe, sei Apostasie. Nun, Sie selbst profitieren aber in Medizin und Mathematik davon, dass der Islam nicht immer Stagnation verursacht hat, sondern einst die Naturwissenschaften anerkannt hat. Sie profitieren und nehmen in Anspruch, was einer Anerkennung gleichkommt. Ergo sind Sie ein Apostat nach eigener Definition.
sie sind apostat,weil sie eine gottesfeindliche religion,wie den „Islam“ nicht verurteilen
Was für ein Quatsch, über die Lehren des Islam, die ich samt und sonders ablehne habe ich gar kein Wort verloren. Ich streite aber einer Kultur nicht ihr Wissen ab, bloß weil sie einer falschen Religion angehört.
Auf Ihr restliches übliches Gerede gehe ich erst gar nicht ein. Ich frage mich ohnehin, warum Ihnen die Verhältnisse in der „Novus-Ordo-Sekte“ so am Herzen liegen. Dass müsste Ihnen doch eigentlich piepegal sein, genau wie mir die Verhältnisse der Altkatholiken völlig schnurz sind.
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#17   Agiafortuni   14:13:21 | Sonntag, 18. Dezember 2005
Frau Nicholson’s Stellungnahme
Sie findet es empörend, dass Kardinal Ruini für einmal den christlichen Standpunkt vertereten hat als er vor den Ehen zwischen Christen und Muslimen gewarnt hat. Gerne würde ich erfahren, ob Frau Nicholson in der Lage ist, den Begriff „christlich“ zu definieren.
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#16   Uwe Schmidt   08:00:53 | Sonntag, 18. Dezember 2005
„Arabische“ Zahlen
Also die sogenannten „arabischen“ Zahlen kommen natürlich aus Indien und sind uns nur durch „arabische“ Gelehrte vermittelt worden (diese arabisierten Gelehrten waren aber fast durch die Bank entweder Perser, Aramäer oder Juden…nicht erstaunlich, wenn man bedenkt, dass es auf der arabischen Halbinsel keine Hochkultur gab). So ist es mit allen übrigen „arabischen“ Errungenschaften: die Weiterentwicklung des byzantinisch-sasanidischen Erbes wurde natürlich von ethnisch differenten Minderheiten getragen, nicht von echt arabischen Wüstenfürsten.
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#15   steymard †   21:18:08 | Samstag, 17. Dezember 2005
an „benedikt“
wann und wo habe ich je gesagt,dass wenn jemand arabische zahlen benutzt ,apostat ist.
Entweder sie verstehen kein deutsch oder vermischen wieder sachen,die nichts miteinander zu tun haben.
sie sind apostat,weil sie eine gottesfeindliche religion,wie den „Islam“ nicht verurteilen und sogar noch verteidigen(uebrigens wie die letzten 5 endzeitlichen biester,die fuer sich beanspruchten „paepste“ zu sein) und sie verurteilen auch nicht oeffentliche apostaische akte Z.b Koranknutschen,„Segnung“ von mohamedanern,geimeinsames „Gebet“ mit dem mohamedanischen antichristen etc…
Wie ich sehe,stehen sie in treuer tradition
dieser neuen welteinheitsreligion,die sich ganz deutlich in assisi manifestierte,und offen luzifer als ihren „Gott“ anerkannte.Die antwort des Herrn,auf solch ein frevel ohne gleichen,kam 1997,als durch ein erdbeben,der teil der basilika zerstoert wurde,wo sich diese unglaubliche katholische generalapostasie ereignet hat.
Alcimus-wojtyla,treuer diener satans,haette diese treffen sicherlich fortgefuehrt,aber der Herr hat ihm ja Parkinson gegeben,und ihn dadurch stark in seinem apostatischen treiben behindert.Zum schluss konnte er,genauso wie alcimus,der falsche hohepriester,aus der ersten vom Propheten Daniel vorausgesagten Periode des Greuels der Verwuestung,nicht mehr sprechen.
(1Mac 9:55)
Eine warnung an alle,die nicht mit dem Herrn sammeln,sondern zerstreuen.
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#14   miles immaculatae   16:02:31 | Samstag, 17. Dezember 2005
Politisch korrekt, gesellschaftlich blind
Wenn ich den Bericht über Runini Äußerung richtig verstanden habe, hat dieser lediglich darauf hingewiesen, daß gemischtreligiöse Ehe erschreckend häufig an den aufbrechenden kulturellen Konflikten zwischen den Ehepartner scheitern. Dies zu sagen ist für die Hohepriester der „political correcthnes“ offenbar schon so unerträglich, daß sie dies bereits als Beleidigung „aller Muslime“ ansehen. (Wobei man die Äußerung Runis ja eigentich auch als Beleidigung der Katholiken ansehen könnte, denn auch der katholische Teil einer gescheiterten interreligiösen Ehe wird jeweils seinen Teil dazu beigetragen haben).
Darf man die Augen vor der Wirklichkeit verschließen? Man muß, wenn man der neuen Religion des Multikulturalismus angehören will und die gesellschaftliche Exkommunkation befürchtet. Man darf nicht, wenn man noch ein Herz für die Menschen hat und sie ernst nehmen will. Daß der muslimische Ehepartner von Ehe und Familie eine gänzlich andere Vorstellung hat als der christliche hat schon so mancher Ehemann und so manche Ehefrau erfahren müssen.
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#13   virOblationis   15:20:06 | Samstag, 17. Dezember 2005
ad Benedikt
Mit dem 12. / 13. Jh bezog ich mich auf den Nahen Osten. Die Entstehung einer moslemischen Mehrheit wird in anderen Gebieten (westl. Nordafrika) eher erfolgt sein, anderswo (Persien?) vielleicht auch später.
In der vorangegangenen Zeit löste das Arabische das Aramäische als Verkehrssprache ab, doch reichte das Sprechen des Arabischen (im Machtbereich des Kalifen) weit hinaus über den Bereich des Islam. So sind die Werke des Altertums vom Griechischen über das Äramäische / Syrische ins Arabische übertragen worden – aber nicht unbedingt für Moslems. Diese haben an der antiken Kultur wohl vergleichsweise geringes Interesse gehabt. So haben sie sich auch nicht um die Erlernung des Griechischen bemüht, um die Texte im Original studieren zu können. – Anders im Abendland: Nachdem jahrhundertelang Latein (auch von Nicht-Romanen) erlernt worden war, kam im Spätmittelalter auch noch das Griechische hinzu.
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#12   Benedikt   13:34:07 | Samstag, 17. Dezember 2005
@ Steymard
Ihre Ausfälle erzeugen bei mir nur noch heimliches Grinsen. Das Anerkennung einer Kulturleistung eines anderen Kulturkreises als Apostasie einzustufen fällt nur ganz wahnhaften Menschen ein, wie Sie es sind. In dem Fall ist wohl auch die Übernahme (nicht Lob!) der griech. Philosophielehren Apostasie, was? Ihr Gekeife ist einfach nur noch lächerlich. Sie selbst verwenden arabische Zahlen und sind demnach nach Ihrer eigenen Definition ein Apostat. Dieses Delikt fehlte Ihnen wohl noch, denn ein Schismatiker und Häretiker sind Sie ja ohnehin schon.
@ virOblationis
Wirklich schon im 12. Jh.? Das wusste ich bisher nicht, ich hatte einen späteren Beginn im Kopf. Dass gerade die Zunahme des Islam zu Verfall geführt hat, habe ich gar nicht bestritten. In Vorzeit ist es offenbar gelungen, auch nicht-islamische Gelehrte in die Gesellschaft zu integrieren, was heute eher zu Abstoßungsreaktionen führen würde.
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#11   Gotthard   10:54:21 | Samstag, 17. Dezember 2005
Unfehlbar
der unfehlbaren Enzyklika St.Pius X „Pascendi domenici gregis“
seit wann ist eine Enzyklika unfehlbar?
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#10   virOblationis   09:44:13 | Samstag, 17. Dezember 2005
Stagnation und Verfall
Werter Benedikt! – Ich denke, es gilt zu unterscheiden zwischen dem Islam und dem „islamischen Kulturraum“, womit ich – nicht ganz zutreffend den Machtbereich der Kalifen bezeichne; schließlich ist der Islam ja durch Krieg zur Weltreligion geworden: Syrien-Palästina wurde 633 bis 643 erobert, das Zweistromland 633 bis 641 etc. In diesem Kulturraum hing dem Islam etwa bis zur Kreuzfahrerzeit meist trotz Drangsalierungen nur eine Bevölkerungsminderheit an. Viele kulturelle Leistungen, z.B. auf dem Gebiet der Medizin, wurden in diesem Kulturraum gerade von Nicht-Moslems hervorgebracht. Und ist es nicht bezeichnend, daß „Stagnation und Verfall“ gerade in der Zeit (etwa 12. / 13. Jh) einsetzen, in der der Islam zur Religion der Mehrheit wurde?
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#9   steymard †   09:08:31 | Samstag, 17. Dezember 2005
Enttarnung von „benedikt“
„Benedikt“ schrieb,dass die religion des „Islam“,nicht immer eine religion der stagnation und des verfalls war.
Hiermit hat er vor allen Lesern seine unverschaemte apostasie an den tag gelegt.er unterstellt,dass sie am anfang ach so ganz anders war.Diese teufelsreligion des mohamedanismus,von satan auf die welt gespeit,war VON ANFANG AN,teuflisch,und deshalb ist auch nichts gutes an ihr.Sie hat sich nicht erst spaeter dazu entwickelt.
Arabische Zahlen,die premohamedanisch sind,mit dem Mohamedanismus in verbindung zu bringen,zeigt einmal mehr die beruehmt beruechtigte taktik der modernistischen apostaten, sachen,die nichts miteinander zu tun haben,in taeuschender absicht zu vermischen,um den kern des wahren problems zu umgehen.
Als Hausaufgabe fuer alle Leser von kreuz.net empfehle ich waermstens das studium der unfehlbaren Enzyklika St.Pius X „Pascendi domenici gregis“,zu studieren,in denen leute wie „benedikt“,von Pius X als die schlimmsten Feinde,die die Kirche je gehabt hat,bezeichnet werden.
Hlg.Franz Xavier,Mai 1546
„Das Uebel des „Islam“,wurde von einigen mohamedanischen Kaizisen(mohemadanischen „Klerikern“) eingefuehrt,die aus mecca in arabien kamen,wo der VERFLUCHTE KADAVER DES MOHAMED MIT GROESSTEM ABERGLAUBEN GEEHRT WIRD.“
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#8   Uwe Schmidt   07:10:10 | Samstag, 17. Dezember 2005
Merkt euch ihre Namen!
Den Namen dieser Baronesse werde ich mir mal gut merken.
Sie gehört offensichtlich auch zu diesen Synarchisten, die Europa islamisieren wollen. In der christlichen Kultur sind die Leute mittlerweile viel zu gebildet, um sich von den Feudalherren und der Finanzmacht unterdrücken zu lassen, deshalb muss das Volk ausgetauscht werden durch ein ungebildeteres islamisches (schließlich hat man ja auch im Zuge der jüdisch-marxistischen Frankfurter Schule und ihren ‘68-er-Epigonen das Bildungsniewo gründlich gesenkt, natürlich mit dem Hintergedanken, das sich ein dummes Volk leichter regieren und manipulieren lässt).
Immer mehr christliche Frauen heiraten Muslime, viele von ihnen konvertieren dann zum Islam, und die Kinder werden auch muslimisch, ja müssen es sogar werden nach schariatischem Recht.
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#7   Frl.Ilse   04:47:55 | Samstag, 17. Dezember 2005
@Very british
Baroness Nicholson ist erstens Britin und zweitens keine Theologin, sondern Politikerin. Aus diesem Grund spricht sie für ihre Landsleute, die einen sehr viel größeren Anteil an muslimischen Mitbürgern haben. Auch ist die Zahl der Ehen zwischen Christen und Muslimen in Großbritannien viel höher – und damit der Anteil der Ehen, die funktionieren, auch. Nicholson sieht ssehr wohl, das es kontraproduktiv ist, Unfrieden zu schüren.
Abgesehen davon ist das, was sie hier äußert, einfach Kritik und noch lange kein „echter“, britischer Antikatholizismus. Wenn der wahre eingefleischte Tory gegen die „papists“ vom Leder zieht, hört sich das ganz anders an.
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#6   steymard †   22:49:28 | Freitag, 16. Dezember 2005
An „benedikt“
Papst Clemens V
Konzil von Wien 1311-1312
„Es ist eine Beleidigung fuer den Hlg.Namen und eine geissel fuer den Christlichen Glauben,das in einigen teilen der Welt,die unter Herrschaft von christlichen prinzen stehen,sarazene(Mohamedaner),manchmal isoliert,manchmal vermischt mit Christen lebend,dass diese saracenistischen „Priester“,Zabazada genannt,in ihren moscheen,in welchen sie sich treffen um den UNGLAEUBIGEN MOHAMED anzubeten…Das bringt SCHANDE ueber unseren Glauben und skandalisiert die Glaeubigen.Solche praktiken koennen nicht toleriert werden ,ohne die GOETTLICHE MAJESTAET DADURCH NICHT ZU BELEIDIGEN.Deshalb,und mit Zustimmung dieses Hlg.Konzils,,verbieten wir STRENGSTENS,,die oeffentliche Anrufung des SAKRILEGISCHEN NAMENS DES MOHAMED.
Jene,die gedenken ,anders als von uns verordnet,zu handeln,sollen so von den Prinzen gemartert werden,dass es anderen,zur Abschreckung diene.
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#5   Dr. Christoph Heger   22:03:13 | Freitag, 16. Dezember 2005
Mischehen und Islam
Ich weiß nicht, ob die Baronesse lediglich zu der Masse an Schwadroneuren unter unseren Politikern gehört, die es nicht für nötig halten, sich über den Islam schlauzumachen, oder ob sie uns schlicht für dumm verkaufen möchte.
Es dürfte inzwischen bekannt sein, daß der Islam die Heirat einer muslimischen Frau mit einem Nichtmuslim dem mit der Todesstrafe bedrohten Abfall vom Islam gleich achtet. Die Heirat einer christlichen Frau mit einem Muslim gilt als erlaubt unter der als selbstverständlich angesehenen Voraussetzung, daß die Kinder islamisch erzogen werden. Kommt der Vater dieser Verpflichtung nicht nach, gilt auch das als Abfall vom Islam.
Daß der Koran an einer Stelle erklärt, die Christen stünden den „Gläubigen“ am nächsten, darf nicht verwundern. Der Koran besteht im Kern aus später verlesener vorislamisch christlicher Literatur. Im übrigen ist der Islam in Koran, Sunna (=„Sitte des Propheten“) und Gesetz scharf antichristlich.
MfG
Christoph Heger
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#4   Benedikt   22:02:50 | Freitag, 16. Dezember 2005
@ P. Lingen
Es liegt mir fern, den Islam zu verteidigen, der mE eine Religion des Hasses ist. Aber ein Konzilsdekret hat schon einen höheren Stellenwert als irgendein Handlexikon. Zumal die Aussage von Buchberger auch viel zu leicht widerlegbar ist, um sie ernsthaft zu vertreten. Der Islam war nicht immer eine Religion der Stagnation und des Verfalls. Das bewist zB die Tatsach, dass sogar SIE in Ihrem Beitrag arabische Zahlen verwenden. Wahr ist allerdings, dass Stagnation und Verfall im Islam dem zunehmenden Fundamentalismus der Muslime auf dem Fuß folgen, oder anders gesagt: Je rigider der Islam ausgelegt wird, desto eher treten Verfall und Stagnation auf. Das läßt den Islam schlecht aussehen.
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#3   Pater Lingen   21:43:51 | Freitag, 16. Dezember 2005
Der Islam
I. Katholische Lehre
1. P. Marin De Boylesve SJ, Kurze Geschichte der Päpste, Mainz 1886, 109.240f Muhammed:
In dieser Epoche [7. Jh.] erwuchs der Kirche im Innern Arabiens ein neuer Feind. Getäuscht durch seine eigenen Einbildungen, oder wie Andere mit mehr Grund annehmen, ein bewußter Betrüger, gab Muhammed sich für einen Propheten aus. […] Aber in Wirklichkeit läßt sich seine ganze Religion, sowie seine Politik, auf diese Formel zurückführen: „Genieße, oder stirb.“
2. M. Buchberger, Kirchliches Handlexikon, Islam:
Wilder Fanatismus und Christenhaß, Zerstörung, Ströme von Menschenblut, Lähmung aller Kräfte, Stagnation und Verfall kennzeichnen die Wege des Islam.
II. V2-Lehre
1. Nostra Aetate:
Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslimen, die den alleinigen Gott anbeten, den lebenden und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat.
2. „Gebet“ Wojtylas (WADI AL-KHARRAR, 2000)
May Saint John Baptist protect Islam
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#2   Josef Gadient   20:32:54 | Freitag, 16. Dezember 2005
Für welchen Glauben tritt die Baronesse ein?
oder glaubt sie gar nur an die Allmacht der EU?
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#1   Marcel   13:49:05 | Freitag, 16. Dezember 2005
Die fehlende Zukunft der antikatholischen EU
Baronesse Nicholson sagte: Tatsächlich vertritt der Islam genau die entgegengesetzte Position von Kardinal Ruini. So geht aus dem Koran hervor, daß Moslems die Christen als ihre engsten Freunde betrachten sollten.
Tatsächlich vertritt die Baronesse genau die entgegengesetzte Position der Wahrheit, wie nicht nur jeder Islamkenner leicht aufzeigt, sondern auch mein moslemischer Nachbar mit Großfamilie, oder jener arme Leser, der im aktuellen „Pro Sancta Ecclesia“ zu Wort kam aus dem einstmals schönen Berlin.
Man erinnert sich an Sure 5,72 (»Wer Allah einen Sohn beigesellt, dem verwehrt Allah das Paradies, seine Heimstadt ist das Feuer.«) oder Sure 9,30 (»Die Christen sagen: Christus ist der Sohn Gottes. So etwas wagen sie offen auszusprechen. Diese gottverfluchten Leute. Allah schlage sie tot.«), und dies nur als Auftakt.
Viel interessanter ist der real existierende Islam, wie ihn z.B. der AKP-Chef Recep Erdogan 1997 bei einer Wahlveranstaltung im südost-anatolischen Siirt vorführte, als er aus aus einem Gedicht des 1924 verstorbenen osmanischen Poeten Ziya Gökalp zitierte. (Für diese moslemische Wahrheit wurde Erdogan von der laizistischen Militärdiktatur ins Zuchthaus gesteckt und aß seither Kreide säckchenweise.)
Nach wie vor ein guter Artikel eines jungen indischen Paters der katholischen Tradition über das Problem Islam: The Angelus, October 2001 www.sspx.ca/…erstanding_Islam.htm
(Leider nur in Englisch)
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