Gomorrhismus
Lesbe scheiterte im Kampf gegen die Religionsfreiheit
Eine homosexuelle Frau in den USA klagte vor Gericht, weil sich Ärzte aus religiösen Gründen geweigert hatten, sie künstlich zu befruchten.
(kreuz.net) Die Ärzte einer Frauenklinik in San Diego lehnten es im Jahre 2000 ab, Guadalupe Benitez künstlich zu besamen. San Diego befindet sich im Süden des US-Bundesstaates Kalifornien am Pazifischen Ozean.

Dagegen zog Frau Benitez vor Gericht.

Dort behauptete sie, ihre Ärztin Christine Brody habe religiöse Überzeugungen vorgeschoben, um das Besamungsprozedere an der selbsterklärten Homosexuellen zu verweigern. Gleichzeitig habe ihr Frau Dr. Brody zugesichert, daß ein anderer Arzt den Eingriff durchführen werde.

In den nächsten 11 Monaten folgten nach Angaben von Frau Benitez kostspielige und schmerzhafte Untersuchungen und Eingriffe. Doch als der Augenblick für die Besamung gekommen sei, hätten die Ärzte abgewunken.

Die Begründung: Wegen der religiösen Überzeugungen von Frau Dr. Brody und anderer medizinischer Fachkräfte könne die für diesen Eingriff nötige „faire Behandlung“ und „angemessene Pflege“ nicht garantiert werden.

Frau Dr. Brody erklärte, daß sie beim Durchführen einer künstlichen Besamung anstelle des männlichen Partners agieren müßte. Aus religiösen Gründen könne sie bei einem solchen Eingriff im Augenblick der Empfängnis nicht dabei sein.

Letzte Woche entschied ein kalifornisches Appelationsgericht – bereits in zweiter Instanz – zugunsten der Religionsfreiheit der Ärzte. Diesen sei es erlaubt, einen Patienten mit Berufung auf die religiösen Überzeugungen nicht zu behandeln.

Frau Benitez will aber nicht aufgeben und die Entscheidung an die nächste Instanz weiterziehen.

Ihre Rechtsanwältin vertrat die Ansicht, daß es ein soziales und rechtliches Problem sei, wenn man jemandem in einem Geschäft erklären dürfe, daß er nicht die gleichen Dienste erhalten werde wie andere Kunden.

Darauf entgegnete der Anwalt der Ärzte, daß die Verweigerung der religiösen Rechte auch eine Form der Diskriminierung sei. Das Gesetz erlaube es Ärzten, die Patienten in Übereinstimmung mit ihren religiösen Überzeugungen auszuwählen, solange der Patient Alternativen besitze.

Der Prozeß wird in dritter Instanz vor einem Geschworenengericht stattfinden.

Die Geschworenen sind auch aufgerufen zu entscheiden, ob die künstliche Besamung aufgrund der sexuellen Orientierung oder des Ehestandes von Frau Benitez verweigert wurde.

In Kalifornien ist die sexuelle Orientierung – nicht aber der Ehestand – vor Diskriminierung geschützt.
      
17 Lesermeinungen
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#19   Elendester Sünder   23:16:35 | Montag, 19. Dezember 2005
Familienidylle
Ich glaube, der Brocken links hinten im Bild hat die männliche Rolle übernommen.
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#18   Stimme aus dem Tradiland   17:31:29 | Montag, 19. Dezember 2005
@ Elendester Sünder
Henning wurde gesperrt (siehe Kreuz-Zeichen bei Lesernamen) und – offenbar – seine letzten Postings gelöscht. Das ist noch besser, als wenn er sich wäscht…
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#17   Elendester Sünder   20:49:21 | Sonntag, 18. Dezember 2005
Henning,
wasch dich erst mal!
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#15   Sulpicius   18:43:55 | Sonntag, 18. Dezember 2005
@Evelin
Warum auf einmal so empfindlich?
Ignatius sagte es schon:
Der Kreuz.net-Beitrag so von wegen dicke Lesbe die sich wundert dass sie nicht künstlich befruchtet wurde –- das ist einfach so verkorkst dass man das nur noch mit viel viel Humor angehen kann
Und ich füge hinzu: Man kann es nur noch mit viel Sarkasmus angehen.
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#14   Evelin   18:30:28 | Sonntag, 18. Dezember 2005
@Sulpicius
Was ist das… überhaupt für ein Kind, das die Koloß-Lesbe da in ihren Pranken hält? Muß sie jetzt auch schon Kinder befummeln?
Das ist zu unterstellen, ist gemein und niederträchtig. Nichts gegen Kritik an der Vorgehensweise der Dame, aber nicht auf diesem Niveau. Wie auch die Wortmeldungen zur Leibesfülle.:-( Was soll das??????
Im übrigen sollte man aus religiösen Gründen überhaupt keine Insemination, IVF oder ähnliche Methoden machen.
Und außerdem sollte man vor den schmerzhaften Untersuchungen die Klientin unterrichten, unter welchen Bedingungen man eine Insemination durchführt.
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#13   Ignatius   18:01:14 | Sonntag, 18. Dezember 2005
Im Takt in den Himmel
Zitat Pomodorus : „Unser Pfarrer pflegte beim Anblick solcher Weiber nur zu sagen: Zölibatsverstärker.“
Ach ist das schön, wenn ein Herr Pfarrer so taktvolle Aussagen tätigt.
Das ist ein sehr sehr humorvoller Priester und ein wahnsinnig lieber Mensch. Er hat das nicht über die dicke Lesbe gesagt weil so welche kennt er nicht aber über lustige Weiber sagte er das: zB alte Damen aus der Gemeinde, die für ihren selbstgestrickten Badeanzug warben : denen hat er schon mal das Kompliment gemacht : Gnädge Frau, Sie sind ja ein echter Zölibatsverstärker!
Was haben wir geschmunzet (die alten Damen natürlich AUCH).
Das ist ein sehr humorvoller Priester. Wie so viele traditionelle Priester. Das gibts heute ja kaum mehr.
Der Kreuz.net-Beitrag so von wegen dicke Lesbe die sich wundert dass sie nicht künstlich befruchtet wurde –- das ist einfach so verkorkst dass man das nur noch mit viel viel Humor angehen kann.
Sagen Sie bloß Ihr Herr Pfarrer war weder pädophil noch homosexuell?
Ja und er nimmt den ganzen Glauben der Kirche für voll und liebt Jesus und die Kirche so sehr dass er uns oft von Himmel UND Hölle predigt und natürlich nie Maria vergisst und uns sie ihr anvertraut weil diese uns in den Himmel hilft zu ihrem Sohn.
Ist das nicht schön? Ich freu mich schon SO drauf.
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#11   Sulpicius   17:07:58 | Sonntag, 18. Dezember 2005
Was ist das…
… überhaupt für ein Kind, das die Koloß-Lesbe da in ihren Pranken hält? Muß sie jetzt auch schon Kinder befummeln?
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#10   kubiska   16:39:35 | Sonntag, 18. Dezember 2005
@cairochon
Bloß immer genau lesen: Der Brechreiz war auf den Beitrag unter mir bezogen, nicht auf das Objekt sonstigen Gelächters. ;-)
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#9   pomodorus †   16:07:32 | Sonntag, 18. Dezember 2005
taktlos
Das ist ein Spaß, hier über übergewichtige Lesben herzuziehen, nicht wahr? Da schlägt das einfache Katholikenherz höher.
@Ignatius:
„Unser Pfarrer pflegte beim Anblick solcher Weiber nur zu sagen: Zölibatsverstärker.“
Ach ist das schön, wenn ein Herr Pfarrer so taktvolle Aussagen tätigt. Sagen Sie bloß Ihr Herr Pfarrer war weder pädophil noch homosexuell? Unglaublich.
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#8   Volkmar   15:32:46 | Sonntag, 18. Dezember 2005
@alle die über die Frauen im Bild herziehen!
Ihr seid alle so erbährmlich…über andere Menschen herziehen, die nicht eurem „schönheitsideal“ entsprechen!
Ihr seid wahrlich keine guten Christen! Denn wenn ihr welche wäret, würdet ihr alle Geschöpfe Gottes mit ehrfurcht achten, stattdessen macht ihr euch über seine Schöpfung lustig!
Überlegt euch das mal!
Sind die beiden „dicken“ frauen schlechtere Menschen, weil sie nicht so „esthestisch“ sind???
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#7   Ignatius   14:58:40 | Sonntag, 18. Dezember 2005
Katalysator
Zitat : „Ist denn kein richtiger Mann da, der es ihr zeigen könnte?“
Ja um Himmelswillen, wer geht denn da freiwillig dran? Da fällt ein Keuschheitgelübde wirklich nicht schwer!
Mein Herren das ist wahr.
Unser Pfarrer pflegte beim Anblick solcher Weiber nur zu sagen: Zölibatsverstärker.
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#6   Volkmar   12:31:01 | Sonntag, 18. Dezember 2005
Christliche Seite? -wohl eher nicht!
Schon mal was von Nächstenliebe gehört? -ich dachte sowas sollte man als „Christ“ IMMER machen…aber anscheinend trifft das nicht auf homos zu, denn das sind ja keine Menschen, sondern TIERE (sodomisten…)!
jaja, bin ich hier eigentlich auf einer Christlichen Seite?
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#5   Rituale Romanum   09:38:57 | Sonntag, 18. Dezember 2005
@Moralichon
Jetzt hast es uns aber gegeben. Komme gerade von meinem Spiegel. Ich bin bestürzt! Hundertmal aufschreiben, mailt mir soeben mein Beichtvater: Ich werde nie wieder was gegen fette Lesben sagen! Das verstößt nämlich gegen den Geist des Zweiten Vaticanums.
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#4   cairochon   02:07:00 | Sonntag, 18. Dezember 2005
@Beobachterin, kubiska & Rituale Romanum
Wenn man allerdings die betreffende Dame im Bild sieht, dann beantwortet sich meine Frage schon fast von selbst.
Warum verlinkt ihr nicht mal ein paar Bilder von euch? Ein Vergleich wäre sicher interessant.
Cairochon
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#3   Rituale Romanum   01:14:25 | Sonntag, 18. Dezember 2005
Wer wagt es, Rittersmann oder Knapp?
„Ist denn kein richtiger Mann da, der es ihr zeigen könnte?“
Ja um Himmelswillen, wer geht denn da freiwillig dran? Da fällt ein Keuschheitgelübde wirklich nicht schwer!
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#2   kubiska   22:32:01 | Samstag, 17. Dezember 2005
@Beobachterin:
Angesichts Ihres Beitrages:
Lachkrampf oder Brechreiz? Lachkrampf oder… hmmm, ich bin mir nicht hundertprozentig sicher.
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#1   Beobachterin   17:08:50 | Samstag, 17. Dezember 2005
*lach*
Es gibt immer noch erwachsene Frauen, die nicht wissen, wie man schwanger werden könnte, wenn man es möchte.
Ist denn kein richtiger Mann da, der es ihr zeigen könnte?
Wenn man allerdings die betreffende Dame im Bild sieht, dann beantwortet sich meine Frage schon fast von selbst.
Gruß von der Beobachterin (heute gehässig *grins*)
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Es wurden 2 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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