Kardinal mit rosa Brille
Kürzlich besuchte ein Kurienkardinal die Russische Föderation. Als ihm dort von der lokalen katholischen Wochenzeitung eine respektvoll kritische Frage gestellt wurde, kippte die Jubelstimmung des Prälaten.

Am Ende seines Aufenthaltes gewährte er am 1. Dezember der katholischen Wochenzeitung ‘Svet Evangelia’ – Licht des Evangeliums – ein Interview. Darin zieht Kardinal Martino eine enthusiastische Bilanz seiner Treffen mit den Russisch-Orthodoxen.
Er nehme viele sehr positive Eindrücke nach Rom mit und hoffe, auch den Papst damit „beglücken“ zu können.
Sehr zufrieden sei er über das Treffen mit Metropolit Kyrill – dem Präsidenten des Departements für Außenbeziehungen im Moskauer Patriarchat.
Eine Begegnung mit dem Patriarchen von Moskau und ganz Rußland wurde kurzfristig wegen angeblicher Gesundheitsprobleme des Patriarchen abgesagt.
Man habe über verschiedene Probleme der europäischen Integration, die gemeinsamen christlichen Wurzeln sowie die Säkularisierung gesprochen und dabei eine „tiefe Übereinstimmung“ entdeckt.
Er glaube, daß jetzt nach einer langen Zeit der Mißverständnisse – an denen nie nur eine Seite schuld sei – der Beginn einer fruchtbareren Zusammenarbeit bevorstehe.
Doch der Optimismus des Kardinals schlug während des Interviews in Gereiztheit um. Anlaß war die folgende Frage des Chefredaktor von ‘Svet Evangelia’:
„Welche sind die wichtigsten Resultate ihres Treffens? Warum wurden weder der Präsident der Russischen Bischofskonferenz noch der katholische Erzbischof von Moskau eingeladen, daran teilzunehmen, während der Direktor der russischen ‘Caritas’ eine Einladung erhielt?“
Der Kardinal weicht der Frage zunächst mit diplomatischen Floskeln aus.
Wie er bereits gesagt habe, stünden wir am Beginn einer neuen und – wie er hoffe – langen Phase eines gemeinsamen Weges. Das erste Ergebnis bestehe darin, daß das Interesse zum Ausdruck gekommen sei, einen gemeinsamen Weg zu beschreiten. Das scheine ihm nicht wenig zu sein. Er glaube, daß weitere Schritte nicht auf sich warten ließen.
Doch dann ändert sich die Jubelstimmung des Kardinals fast mitten im Satz.
Statt auf die klare Frage eine klare Antwort zu geben, erklärt der Kirchenfürst, daß er überrascht sei, aus der gestellten Frage „ein gewisses Ressentiment“ herauszuhören.
Ihm scheine, daß „wir alle über die erreichten positiven Resultate zufrieden sein müssen“. Es wäre merkwürdig, diese von „Erfordernissen des Protokolls“ abhängig zu machen.
Es scheine ihm, daß die Teilnehmerzahl an diesem ersten und – er wiederhole sich – ziemlich fruchtbaren Treffen, angesichts der behandelten Problematiken und der Ebene ihrer Bearbeitung optimal gewesen sei.
Er möchte schließlich daran erinnern, daß der Erzbischof von Moskau nicht in der Stadt gewesen sei und Hw. Aleksandr Petschik beauftragt habe, ihn zu vertreten.
Kardinal Martino erklärt nicht, warum sich der örtliche Erzbischof ausgerechnet während des offiziellen Besuches eines römischen Kardinals und seines Treffens mit dem Moskauer Patriarchat nicht in Moskau befunden haben soll.
Beobachter erklären, daß das Moskauer Patriarchat der Katholischen Kirche gegenüber seit Jahrzehnten eine doppelte Strategie verfolge.
Auf der einen Seite ignoriere, behindere und denunziere sie die katholische Lokalkirche in Rußland systematisch.
Bis zum heutigen Tag habe es noch nie ein Treffen zwischen dem Erzbischof von Moskau und dem Patriarchen von Rußland, der in Moskau residiert, gegeben.
Auf der anderen Seite würden sich Vertreter des Patriarchates gerne mit ausländischen, meist mit der Situation nicht vertrauten katholischen Kirchenvertretern treffen, um mit ihnen Bruderschaft zu trinken.
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Mittwoch, 28. Dezember 2005 10:37
Dr. Otterbeck: Hallo Konrad,
die Ostpolitik war sicherlich ein schwacher Punkt, in mancherlei Hinsicht, am Pontifikat Montinis. Aber auch große Persönlichkeiten sind mitunter in Konflikten ihres Lokalkolorits befangen. Der italienische Katholkiszismus ist –- bis heute –- nicht frei vom Problem wie fern oder nah er dem Faschismus gegenübertreten sollte; ein so herausragendes, grundlegendes Pontifikat wie Pius XI. wird bis heute fast totgeschwiegen wg. Mussolini. Vor diesem Hintergrund ist es nötig in die legitime Konzilskritik (vgl. THEOLOGISCHES Heft 12/05) auch andererseits die Frage einzubeziehen, ob nicht die Kritik Leo XIII. an der Democratie Chrétienne von 1902 –- theologisch gefiltert –- auch heute noch manches für sich hat. ZdKDBK sind der D.C. jedenfalls zu unkritisch verbandelt.
Montag, 19. Dezember 2005 18:43
steymard †: Falscher Text
Die Muttergottes in La Salette,hat nicht gesagt,dass viele Priester Klaoken der Unreinheit sein WERDEN,sondern
weil viele Priester es WAREN und SIND,wegen ihrer Unfroemmigkeit die heiligen Mysterien zu feiern etc…(der
modernismus hatte damals schon einzug gehalten)
2.„Rom wird den glauben verliehren,und der Sitz des antichristen werden“,
danach folgen noch,dass die Muttergottes ihre wahren Nachfolger aufruft,ihre zu folgen etc…
Interessant ist,dass die Nuttergottes NACH dem „Rom wird den Glauben verlieren und zum sitz des Antichristen werden“,kein einziges mal mehr,weder direkt noch indirekt den Papst,oder Vikar meines Sohnes,wie sie sich noch davor ausgedrueckt hatte,erwaehnt,vielmehr spricht sie von den Aposteln der Endzeit,die treuen Schueler Jesu Christi,Ihren Kindern,Ihren Ergebenen.
Mit keinem einzigen Wort wird auch nur je von Ihr nach besagter Passage „Rom wird…“ Klerus,Priester,Papst erwaehnt.Sie sagt nur einmal „L’eglise sera eclipsee“, die kirche wird verfinstert ,mit anderen Worten von finsteren antikatholischen Maechten besetzt.(z.B 5 letzte pseudopapeste und deren legio)
Wenn sie damit keine Sedisvakanz meint…
2.„Rom wird den glauben verliehren,und der Sitz des antichristen werden“,
danach folgen noch,dass die Muttergottes ihre wahren Nachfolger aufruft,ihre zu folgen etc…
Interessant ist,dass die Nuttergottes NACH dem „Rom wird den Glauben verlieren und zum sitz des Antichristen werden“,kein einziges mal mehr,weder direkt noch indirekt den Papst,oder Vikar meines Sohnes,wie sie sich noch davor ausgedrueckt hatte,erwaehnt,vielmehr spricht sie von den Aposteln der Endzeit,die treuen Schueler Jesu Christi,Ihren Kindern,Ihren Ergebenen.
Mit keinem einzigen Wort wird auch nur je von Ihr nach besagter Passage „Rom wird…“ Klerus,Priester,Papst erwaehnt.Sie sagt nur einmal „L’eglise sera eclipsee“, die kirche wird verfinstert ,mit anderen Worten von finsteren antikatholischen Maechten besetzt.(z.B 5 letzte pseudopapeste und deren legio)
Wenn sie damit keine Sedisvakanz meint…
Montag, 19. Dezember 2005 17:17
Stimme aus dem Tradiland: @ steymard
Die Gottesmutter von La Salette hat 1846 gesagt: „Rom wird den Glauben verlieren“. „Viele Priester werden
Kloaken der Unreinheit sein“.
Sie hat nicht gesagt: „Rom“ wird nicht mehr „Rom“ sein. Sie hat auch nicht gesagt: „Es wird – über Jahrzehnte – kein Papst sein“. Ähnliches gilt für die Vorhersagen Unserer Lieben Frau von Fatima.
Sedisvakantismus anzunehmen, heißt, der Gottesmutter zu unterstellen, sie hätte zwar 160 Jahre und länger in die Zukunft blicken können, aber vom drängendsten Problem unserer Zeit entweder keine Kenntnis gehabt oder uns darüber im Unklaren gelassen: Dass es – so Ihre Ansicht – über Jahrzehnte gar keinen (gültigen) Papst geben wird.
Es kann auf Dauer keine papstlose Kirche geben, denn auf dem Felsen, welcher Petrus (der Papst) ist, hat Christus die Kirche gebaut. Die längste Sedisvakanz aufgrund des Ablebens eines Papstes dauerte 2 Jahre.
Sedisvakantismus ist so gesehen nicht nur unlogisch, sondern richtet sich auch gegen die Offenbarung Christi und die außerordentliche Offenbarung der Gottesmutter (La Salette, Fatima).
Rom (d.h. der Papst) existiert, ist aber von feindlichen V2-Mächten okkupiert.
Sie hat nicht gesagt: „Rom“ wird nicht mehr „Rom“ sein. Sie hat auch nicht gesagt: „Es wird – über Jahrzehnte – kein Papst sein“. Ähnliches gilt für die Vorhersagen Unserer Lieben Frau von Fatima.
Sedisvakantismus anzunehmen, heißt, der Gottesmutter zu unterstellen, sie hätte zwar 160 Jahre und länger in die Zukunft blicken können, aber vom drängendsten Problem unserer Zeit entweder keine Kenntnis gehabt oder uns darüber im Unklaren gelassen: Dass es – so Ihre Ansicht – über Jahrzehnte gar keinen (gültigen) Papst geben wird.
Es kann auf Dauer keine papstlose Kirche geben, denn auf dem Felsen, welcher Petrus (der Papst) ist, hat Christus die Kirche gebaut. Die längste Sedisvakanz aufgrund des Ablebens eines Papstes dauerte 2 Jahre.
Sedisvakantismus ist so gesehen nicht nur unlogisch, sondern richtet sich auch gegen die Offenbarung Christi und die außerordentliche Offenbarung der Gottesmutter (La Salette, Fatima).
Rom (d.h. der Papst) existiert, ist aber von feindlichen V2-Mächten okkupiert.
Montag, 19. Dezember 2005 13:45
Sozialkatholisch: @steymard
Nein, die Pforten der Hölle haben die Kirche überwunden, wenn die Dogmen geleugnet, die Liebe erkaltet und den päpstlichen Verlautbarungen kein Gehör mehr geschenkt wird. Das nach dem Tod eines Papstes eine natürliche Sedisvakanz eintritt ist eine normale Sache. Nur einen Papst nicht anerkennen ist eine unnormale Sedisvakanz. Ich brauch nicht zu allem ja und amen sagen was der Papst so sagt, aber ich sollte für ihn beten und ihn als Nachfolger Petri in Ehren halten. Wir beide befinden uns noch in der streitenden Kirche und das ist doch auch ganz schön
Montag, 19. Dezember 2005 13:28
steymard †: Laecherlich
Da es auch heute noch katholische(=nach papst Pius XII Tod sedisvakantisitsche)Bischoefe,Priester und
Glaeubige gibt,und trotz aller Verfolgung durch satan und schergen(z.B Novus ordo sekte),immer hier auf
erden geben wird(es gibt ja noch die triumphierende Kirche im Himmel,und die leidende im Fegefeuer,die
selbst fuer die 5 letzten pseudopaepste unantastbar ist),werden die pforten der hoelle sie ganz sicherlich
nie ueberwinden.
Wie ich aber sehe,haben sie diese laecherliche und irrige auffassung,das in einer sedisvakanz , die Pforten der Hoelle die Kirche ueberwinden.
Dann haetten schon ,ihrer logik nach,eine Sekunde nach dem tode des Hlg.Petrus, in der ersten sedisvakanz in der Geschichte der Kirche, die pforten der hoelle die kirche ueberwunden.Wie ich sehe,sind sie nicht nur total haeretisch,aber auch total laecherlich.Ohne wahren katholischen Glauben geht das, wie man sieht ,hand in hand.
Wie ich aber sehe,haben sie diese laecherliche und irrige auffassung,das in einer sedisvakanz , die Pforten der Hoelle die Kirche ueberwinden.
Dann haetten schon ,ihrer logik nach,eine Sekunde nach dem tode des Hlg.Petrus, in der ersten sedisvakanz in der Geschichte der Kirche, die pforten der hoelle die kirche ueberwunden.Wie ich sehe,sind sie nicht nur total haeretisch,aber auch total laecherlich.Ohne wahren katholischen Glauben geht das, wie man sieht ,hand in hand.
Montag, 19. Dezember 2005 13:01
Sozialkatholisch: @steymard
Lieber steymard:
hat = Gegenwart;
hatte = Vergangenheit;
die letzten 5 Päpste sind für mich gültige Päpste, wenn da auch das eine oder andere verkehrt gelaufen ist. Ich bin in der katholischen Kirche weil ich da als Sünder in einer Gemeinschaft von Sündern das Heil durch Jesus Christus erhoffen kann. Ihr Satz: Du bist Petrus,der Fels,auf dir errichte ich meine Kirche –-- geht noch weiter-- die Pforten der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Bei ihnen hat der Teufel doch schon gewonnen, der Stuhl Petri ist von Antichristen besetzt und 3 vielecht 4, höchstens 5 Menschen sind noch errettet.
hat = Gegenwart;
hatte = Vergangenheit;
die letzten 5 Päpste sind für mich gültige Päpste, wenn da auch das eine oder andere verkehrt gelaufen ist. Ich bin in der katholischen Kirche weil ich da als Sünder in einer Gemeinschaft von Sündern das Heil durch Jesus Christus erhoffen kann. Ihr Satz: Du bist Petrus,der Fels,auf dir errichte ich meine Kirche –-- geht noch weiter-- die Pforten der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Bei ihnen hat der Teufel doch schon gewonnen, der Stuhl Petri ist von Antichristen besetzt und 3 vielecht 4, höchstens 5 Menschen sind noch errettet.
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