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Das Schweigen des heiligen Joseph + Kardinal bei den Genossen + Machtwort + Das Problem mit den Ausnahmen + Reinkarnation des Papstes
Das Schweigen des heiligen Joseph

Vatikan. Benedikt XVI. rief die Gläubigen beim gestrigen ‘Engel des Herrn’ zu mehr Besinnlichkeit in der Weihnachtszeit auf. Er verwies dabei auf das Vorbild des Heiligen Joseph. Ohne viele Worte sei er dem Willen Gottes gefolgt und habe für Jesus und Maria gesorgt: „Josephs Schweigen ist von Kontemplation über das Mysterium Gottes durchdrungen“, so der Heilige Vater. Sein Schweigen zeige die Fülle des Glaubens, den er im Herzen getragen habe.

Kardinal bei den Genossen

Deutschland. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, wird Mitte Januar als Ehrengast an einer Klausurtagung der SPD-Spitze in Mainz teilnehmen. Dies berichtete die deutsche Wochenzeitung ‘Bild am Sonntag’. Der Vorsitzende der deutschen Genossen, Matthias Platzeck, hat den Mainzer Bischof eingeladen, um über gesellschaftliche Fragen zu diskutieren. Die sozialistische Tagung steht unter dem Thema „Familie, Kinder und Bildung“.

Machtwort

Österreich. Der Bischof von St. Pölten, Mons. Klaus Küng, soll seinen Mitarbeitern gedroht haben, daß die Zuspielung von Informationen an kreuz.net als „Entlassungsgrund“ zu betrachten sei. Der Bischof bezog sich auf den Artikel „Damnatio memoriae“, der davon berichtete, daß der Bischof die Reformen seines Vorgängers an der Theologisch-Philosophischen Hochschule in St. Pölten zu revidieren gedenkt. Die jüngste bischöfliche Warnung steht in scharfem Kontrast zum öffentlich praktizierten Versöhnungskurs, der bereits zur Rehabilitation des umstrittenen Benediktinerpaters Udo Fischer und zur Zelebration einer Messe für Feinde von Bischof Krenn durch Mons. Küng geführt hat.

Das Problem mit den Ausnahmen

Deutschland. Der Mainzer Bischof Karl Kardinal Lehmann äußerte sich am Mittwoch bei einer Podiumsdiskussion in der Mainzer Staatskanzlei zur Hilflosentötung: „Ein tötender Eingriff ist nicht erlaubt.“ Die Veranstaltung stand unter dem Titel „Patientenrechte am Lebensende – Ansichten und Aussichten“. Der Kardinal wandte sich gegen die Aussage der sogenannten Bioethik-Kommission von Rheinland-Pfalz. Diese will den Hilflosenmord in „extremen Ausnahmefällen tolerieren“. Der Kardinal betonte, daß es schwierig sei, extreme Ausnahmefälle per Gesetz zu bestimmen, da sie dann keine Ausnahmen mehr wären. Zudem sei es ein falsches Signal, in solchen Fällen von einer Strafverfolgung abzusehen.

Reinkarnation des Papstes

Puerto Rico. Der Guru einer Sekte in Puerto Rico behauptet gegenwärtig, eine Erscheinung von Papst Johannes Paul II. zu sein. Gleichzeitig bezeichnete er Benedikt XVI. als den „Antichristen“. Ein anderes Sektenmitglied hält sich für die Jungfrau Maria. Jetzt wurde die Vereinigung vom Bischof von Mayaguez in Puerto Rico, Mons. Ulises Casiano Vargas (72), exkommuniziert. Trotz zahlreicher öffentlicher und privater Warnungen hätten sich diese Leute geweigert, ihre Praktiken und Behauptungen gegen den Glauben zu unterlassen.
      
6 Lesermeinungen
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#6   Christin   01:27:01 | Freitag, 23. Dezember 2005
Das Schweigen des Heiligen Josephs :Psalmen 139,8
Es ist ein heiliges Schweigen,das retten will und dennoch die Hoffnung nicht aufgibt und trotzdem Halt und Sicherheit bietet .
Es ist wie wenn „der Herr“ schweigt auch wenn die Welt sündigen würde und zu Grunde zu gehen scheint.Der Herr wird dennnoch der Welt den freien Willen nicht nehmen,auch wenn sie in den Abgrund laufen will.
Psalmen 139.8
Steig ich hinauf in den Himmel so bist du dort,bette ich mich in der Unterwelt,bist du zugegen(Hiob 11.8)
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#5   wiener   19:03:12 | Montag, 19. Dezember 2005
wer ohren hat zu hören …
Trotz zahlreicher öffentlicher und privater Warnungen hätten sich diese Leute geweigert, ihre Praktiken und Behauptungen gegen den Glauben zu unterlassen.
dieser hinweis sollte manchen, die hier imer wieder ihre unsäglichkeiten loslassen (gegen die ermüdenden tiraden eines steymard sind die erwähnten behauptungen der „sekte“ doch eher harm- und fantasielos), in den ohren klingen.
und der redaktion wohl auch …
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#4   turk   16:00:33 | Montag, 19. Dezember 2005
Fake-Meldung?
Ziemlich unseriös von kreuz.net oder dem lustigen Einsender, was da über Bischof Küng behauptet wird. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, daß Mitarbeiter (sic!) des Bischofs kreuz.net mit Informationen bedienen. Wenn es so wäre, müßte jede Woche ein seriöser (!) Artikel darüber erscheinen, tut es aber nicht. Um welchen „Mitarbeiter“ – um welche „Mitarbeiterin“ soll es also dann gehen? Und noch lächerlicher dann die obligate Reaktion des allseits bekannten Herrn ottaviani. Na, wer sind denn die „mutigen Mitarbeiter“ – also wieder einmal heiße Luft um nichts.
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#3   Dr. Christoph Heger   12:27:02 | Montag, 19. Dezember 2005
Leserbrief von Prof. Spieker
Ich vergaß, die Quelle anzugeben:
Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 284, Dienstag, 6. Dezember 2005, Seite 8, Briefe an die Herausgeber
MfG
Christoph Heger
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#2   ottaviani   10:29:22 | Montag, 19. Dezember 2005
Bischof Küng und die Macht
nun es würde zu bischof küng passen ich hoffe nur weder kreuznet noch die mutigen mitarbeiter der diözese werden sich abschrecken lassen andere Internet Dienste wurde ja gleichgeschaltet auch mit hilfe von Klerikern die alte Rechnngen begleichen wollten
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#1   Dr. Christoph Heger   09:57:48 | Montag, 19. Dezember 2005
„Hilflosenmord tolerieren“
Dazu paßt der nachfolgende Leserbrief.
MfG
Christoph Heger
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Vom Mörder zum Wohltäter

Der Arzt, der einen Patienten tötet und der bis Anfang der neunziger Jahre ein Mörder war, dann bis zur Verabschiedung des Euthanasiegesetzes als geduldeter Delinquent galt, soll fortan ein Wohltäter sein, der die Realisierung einer finalen Selbstbestimmung und einen schmerzfreien Tod ermöglicht. Trotzdem zieht es fast die Hälfte der niederländischen Euthanasieärzte vor, die Euthanasie nicht zu melden. In rund 25 Prozent der Fälle unterbleibt auch die gesetzlich vorgeschriebene Konsultation eines zweiten unabhängigen Arztes. In 20 bis 25 Prozent der Fälle erfolgt die Euthanasie ohne Zustimmung des Patienten…
Über die niederländischen Erfahrungen mit der Euthanasie liegen drei von der Regierung in Auftrag gegebene Untersuchungen vor, … Diese Erfahrungen zeigen, daß die Euthanasie nach ihrer Legalisierung eine Eigendynamik entfaltet, die sich einer effektiven Kontrolle entzieht. Sie beschädigt nicht nur das Vertrauen zwischen Patient und Arzt, sondern auch das Vertrauen in den Rechtsstaat, zu dessen konstituierenden Bedingungen das Verbot der Tötung Unschuldiger gehört[Hervorhebung Ch.H.].
Professor Dr. Manfred Spieker, Osnabrück
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