(kreuz.net, London) Die Explosionen töteten 52 Personen und verletzten hunderte Menschen zum Teil schwer.
Sechs Monate später – am 14. Dezember – erklärte der britische Innenminister, Charles Clarke, daß keine
öffentliche Untersuchung der Vorfälle durchgeführt werden soll.
Keine gerichtlichen Nachforschungen
über die Beweise und Indizien.
Anstelle eines wirklichen Prozesses oder wenigstens einer parlamentarischen
Untersuchungskommission, wird der Minister selber „eine Erzählung der Ereignisse“ publizieren.
Eine
Erzählung nach seinen eigenen Vorstellungen. Wie man weiß, beinhaltet die literarische Gattung der Narration
ausschließlich Romane, Erzählungen und Fiktion.
Die Begründung des Ministers ist die gleiche, die
das Weiße Haus gab, um jede ernsthafte gerichtliche oder parlamentarische Untersuchung des 11. Septembers
zu blockieren. Eine echte Untersuchung „würde Mittel und Aufmerksamkeit vom Kampf gegen den Terrorismus“
sowie von anderen „wichtigen Aufgaben der Sicherheit“ ablenken – abgesehen davon, daß sie „zuviel Zeit
in Anspruch nehmen würde“.
Es gibt keine Zeit für die Wahrheit.
Deshalb werden wir nie wissen, warum
die vier jungen „Selbstmord“-Terroristen Rückfahrkarten für den Zug kauften, als sie von Leeds nach
London fuhren, um dort zu sterben.
Oder warum sie ihr Mietauto auf dem Parkplatz des Bahnhofs von Leeds
abstellten, den Preis für eine Tagesparkzeit bezahlten und den Zahlschein gut sichtbar anbrachten.
Nie
werden wir wissen, warum sie sich in Aldgate und Edgware – Gegenden, die von Moslems bewohnt sind – in
die Luft sprengten und dabei die Gewißheit hatten, die sich später bestätigte, mehr Moslems als verhaßte
Christen zu töten.
Wir werden nie wissen, warum keiner von ihnen vor dem Selbstmord für Allah ein Manifest
oder ein Video hinterließ.
Warum hat der Jüngste, ein Achtzehnjähriger, der mit seinen Eltern lebte,
seiner Mutter keinen Abschiedsbrief hinterlassen. Und warum nahm er noch am Abend zuvor an einem Cricket-Match
teil, als ob nichts wäre.
Warum hat der, welcher sich im zweistöckigen Autobus in Tavistock in die
Luft sprengte, noch kurz zuvor seelenruhig ein McDonald’s Restaurant betreten, um sich einen Hamburger
zu genehmigen?
Doch im Autobus war er nach Angaben von Augenzeugen sehr aufgeregt, schweißgebadet. Er
wühlte frenetisch in seinem Rucksack, erhob sich, setzte sich wieder, wühlte erneut.
Warum?
Wir wissen
es nicht.
Wir werden nicht erfahren, ob die vier jugendlichen Moslems – die von Geburt und Kultur Briten
waren – wußten, daß sie sterben mußten oder ob sie als ahnungslose Boten benützt wurden.
Endgültiges
Stillschweigen herrscht über ihre Beziehungen zu ausländischen Zentralen – welche Zentralen und aus
welchem „Ausland“?
Wir wissen nichts über den verwendeten Sprengstoff: War es, wie man uns gesagt hat,
die hausgemachte und instabile Mischung von Acetonperoxid oder ein militärischer Plastiksprengstoff von
hoher Sprengkraft?
Wir werden es nie wissen.
Nie werden wir technische Expertisen oder Autopsieberichte
sehen.
Nie werden wir erfahren, ob die vier „Selbstmörder“ die Sprengkörper selber von Hand gezündet
haben oder ob die Ladungen ferngezündet wurden.
Nichts werden wir über die merkwürdige „Übung“ erfahren,
die am gleichen Morgen in London durchgeführt wurde: Das Sicherheitsunternehmen ‘Visor Consultants’ simulierte
genau in jener U-Bahnhaltestelle, in der das Blutbad stattfand, im Auftrag eines nicht identifizierten
„Kunden“ einen Bombenanschlag.
Das erklärte, aufgeregt und bestürzt, der Chef der Sicherheitsfirma
‘Visor’, Peter Power, selber dem BBC Radio. Dann schwieg er und antwortete den Journalisten nicht mehr.
Kein Richter wird ihn je verpflichten auszusagen.
Es wird auch nicht möglich sein, einen Zusammenhang
zwischen den mindestens fünf Übungen, die am Morgen des 11. Septembers in den USA und in Neu York im
Gange waren, und dieser geheimnisvollen Übung in London herzustellen.
Keiner wird verpflichtet werden,
den Namen des „Kunden“ von Visor bekanntzugeben, von dem aus es nicht schwierig sein sollte, den „Auftraggeber“
ausfindig zu machen. Man wird auch nicht mehr von der Vorwarnung sprechen, die den sich an diesem Morgen
in London aufhaltenden israelischen Minister Benjamin Netanyahu erreichte und die ihn aufforderte, sein
Hotel nicht zu verlassen.
Der israelische Geheimdienst Mossad gab zu, den Minister gewarnt zu haben,
nachdem die Agenten vom bevorstehenden Anschlag erfahren hätten: aber nur „zwei Minuten vorher“.
Über
diese schmutzige Angelegenheit wird der Schleier der definitiven staatlichen Verschwiegenheit gelegt.
Man wird auch nicht wissen, warum der Ex-Außenminister Robin Cook nach dem Anschlag aus dem Nichts davon
sprach, daß „Al Qaeda, soweit ich mich erinnere, der Name einer amerikanischen Datenbank mit den Namen
von Guerillias ist, welche die CIA nach Afghanistan schickte, um dort zu kämpfen“.
Welche geheimnisvolle
Krankheit tötete den 59jährigen Robin Cook zwei Tage später, während er in bester Gesundheit im Gebirge
wanderte?
Vielleicht war Robin Cook kein Herzpatient, sondern ein Held, der zuviel wußte und damit gedroht
hatte, die Drahtzieher des Blutbades anzuklagen.
Wir werden es nie wissen.
Auf alle diese Fragen wird
eine „Erzählung“ des Innenministers antworten.
Wir widmen diese kleine Nachricht jenen Lesern, die immer
noch glauben, daß der „islamische Terrorismus“ wahr sei, unzweifelhaft, verständlich.
Daß die Verantwortlichkeiten
deutlich sichtbar seien:
„Al Qaeda“, „Al Zarkawi“ und ähnliche Figuren.
Daß die Innenminister nichts
zu verstecken hätten und daß es keine Komplizenschaften mit Geheimdiensten gebe, die auf ein nahes und
in Operationen mit falscher Flagge sehr erfahrenes „Ausland“ zurückführbar sind.
Man beachte die Strategie
der Erzeugung von Spannung: Unser institutioneller Verteidiger kann unser Feind sein.
Unsere Verbündeten,
die schlimmsten Terroristen.
Vorsicht, ihr Übervertrauensseligen.
Auch weil in diesen Tagen von verschiedener
Seite Stimmen in Umlauf gebracht werden, die für den 23. oder 24. Dezember ein Attentat auf die Untergrundbahn
in Mailand vorhersagen.
Personen mit „nordafrikanischen“ Gesichtern seien unterwegs und würden diskret
anweisen, an diesen Tagen von der Untergrundbahn fernzubleiben.
Vielleicht ist das nur ein städtisches
Gerücht.
Wir verbreiten es in der vagen Hoffnung, daß seine Veröffentlichung, die Drahtzieher eines
möglichen Anschlages zurückhalten könnte.
Aber wir fürchten es sehr.
Denn schon seit langem gibt
der „islamische Terrorismus“ keine Lebenszeichen mehr von sich. Auf höchster Ebene mag man vielleicht
zur Einsicht gekommen sein, daß die öffentliche Meinung einer Gedächtnisauffrischung bedarf, es notwendig
hat, sich daran zu erinnern, daß die Gesellschaft jetzt und immer vom „großen Feind“ ohne Gesicht bedroht
ist.
Die Daten würden wunderschöne Titel erlauben: „Blutweihnacht in Mailand“, „Al Qaeda schlägt in
Italien zu“.
Al Quaeda oder sonst jemand?
Eine Untersuchung wird es nicht geben.
Auch wir Italiener,
werden uns mit einer Erzählung begnügen müssen.
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10 Lesermeinungen
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Es war Al-Quaida @Robert Kettelhorn: Auch wenn es einigen nicht paßt; die Anschläge von New York, Madrid,
London etc. gehen auf das Konto islamischer Terrorzellen, die zu dem Netzwerk Al-Quaida gehören und sich
das Ziel gesetzt haben, weltweit einen islamischen Staat wahabitischer Prägung durchzusetzen. Und zum
dritten Mal: Es hat exakt diejenigen Ermittlungen gegeben, die für derartige Anschläge vorgesehen sind.
In derartigen Fällen gibt es keine Gerichtsverfahren oder U-Ausschüsse. Übrigens: Wenn es welche gegeben
hätten, und diese wären zu dem Ergebnis gekommen, es habe sich um einen Al-Quaida-Anschlag gehandelt,
dann hätten Bondet und die hiesigen Verschwörungstheoristen ja auch gerufen: Alles Lug und Trug! Es
ist doch hoffnungslos: Man kann aufklären, wie man will, das Ergebnis steht für Sie von vornherein fest,
und wenn die Ermittlungen zu anderen Ergebnissen kommen, dann sind sie von finsteren Mächten, die keiner
kennt, manipuliert. Im übrigen: Wer den islamischen Terror nicht wahrhaben will, der kann ihm auch nicht
entgegentreten.
Formale Scheingefechte MK28 und Brandenburgensis, vielleicht lassen Sie mal die formalen Scheingefechte
bleiben und äußern sich inhaltlich zu den von Maurizio Blondet aufgeworfenen Fragen hinsichtlich der
Reichstagsbrände in der Londoner U-Bahn. Wie Sie reden, scheinen Sie ja alle Antworten zu kennen. Dann
lassen Sie uns Dummerchen mal partizipieren.
Weisungsgebundener Terror Solche inszenierten Terroraktionen hat es schon immer gegeben, das ist die effektivste
Art Krieg zu führen. Die Regisseure sind hochbegabte Psychologen die es verstehen, die Massen emotional
zu vereinnahmen. Erschreckend ist der Umstand, daß diese Kriegsführung immer häufiger und skrupelloser
angewandt wird. Die Politik weiß das alles, doch weisungsgebunden wird alles gedeckt, alle ehrlichen
Ermittlungen verboten! Erinnern wir uns doch an die unsägliche Briefbombengeschichte und andere extremistische
Attentate. Michael Sika sprach es in aller Öffentlichkeit aus, daß- wenn er auch nach „Links“ ermittelt
hätte, er öffentlich hingerichtet worden wäre. Und als sich der „Einzeltäter“ Fuchs im Hochsicherheitstrakt
freihändig entsorgte, war das den Medien nur ein paar Zeilen wert. Der Mohr hatte seine Schuldigkeit
getan: Die gesamte nationale Szene Österreichs wurde diffamiert, alle „Aula“ Abonnenten Kärntens und
der Steiermark wurden überprüft, bei 90ig Jährigen wurden Hausdurchsuchungen gemacht, Gesetzesänderungen
wurden eingebracht und in Rekordzeit verabschiedet! Aber das Wichtigste: Jede patriotische Regung konnte
nun nach diesem jahrelangen Trommelfeuer sofort mit der Auschwitzkeule zum Schweigen gebracht werden.
War sicher auch dienlich für die EU Abstimmung. Machiavelli- und Andere lassen grüßen.
„Was ist Wahrheit?“ Es ist wahrscheinlich, daß Irans Staatsoberhaupt Ahmadinedschad all dies sagte, was
die Nachrichtenagenturen brachten. Hier dürfte Griffo sich irren. Er irrt sich aber nicht, wenn er die
2 zentralen Lügen für die Angriffskriege der USA auf den Irak benennt. Literaturnobelpreisträger Harold
Pinter in seiner Nobelvorlesung v. 7.12.2005: „…Die Invasion des Irak war ein Banditenakt, ein Akt von
unverhohlenem Staatsterrorismus, der die absolute Verachtung des Prinzips von intern. Recht demonstrierte.
Die Invasion war ein willkürlicher Militäreinsatz, ausgelöst durch einen ganzen Berg von Lügen und
die üble Manipulation der Medien und somit der Öffentlichkeit; ein Akt zur Konsolidierung der militärischen
und ökonomischen Kontrolle Amerikas im mittleren Osten unter der Maske der Befreiung, letztes Mittel,
nachdem alle anderen Rechtfertigungen sich nicht hatten rechtfertigen lassen. Eine beeindruckende Demonstration
einer Militärmacht, die für den Tod und die Verstümmelung abertausender Unschuldiger verantwortlich
ist. Wir haben dem irakischen Volk Folter, Splitterbomben, abgereichertes Uran, zahllose willkürliche
Mordtaten, Elend, Erniedrigung und Tod gebracht und nennen es ‘dem mittleren Osten Freiheit und Demokratie
bringen’…“. Diese Rede in ihrem gesamten Inhalt ist sehr bedenkens- und lesenswert. Wahr dürfte sein,
daß die USA samt Anhang den nächsten Krieg wollen und planen und jedes Mittel – auch Massenterror wie
in London oder Madrid – recht ist, ihn zu bekommen. richard
@griffo@Dr. Hegner Der Beitrag von griffo erinnert an eine Begebenheit während des Golfkriegs 1991, wo
in Frankreich Philosophen behaupteten, den Krieg gäbe es gar nicht, er sei nur eine Medienerfindung.
Da meldeten sich zwei Ärzte im Publikum, die als Rot-Kreuz-Mitarbeiter dabei waren. Die wurden dann beschimpft
nach dem Motto: Was nicht sein darf, das nicht sein kann. So ungefähr denken auch Griffo und Dr. H.:
1. Wer aus erster Hand wissen will, was der iranische Präsident sagt, möge unter www.irna.ir nachsehen
(offizielle iranische Nachrichtenagentur). 2. Dr. H. will nicht zur Kenntnis nehmen, daß eine andere
Aufklärung als durch einen Bericht der Ermittlungsbehörden gesetzlich für derartige Fälle nicht vorgesehen
ist. Der Bericht ist exakt das, was in solchen Fällen zu erfolgen hat. Kein Gerichtsverfahren, kein U-Ausschuß.
3. Nochwas Allgemeines: Die Nixon-Regierung schaffte es noch nicht einmal, den nächtlichen Einbruch im
Watergate-Komplex zu vertuschen. Aber der weltweite Terror, dessen Urheberschaft soll man vertuschen können?
Der nächste Krieg wird vorbereitet. Gegen den „iranischen Terror“. Mit allen möglichen und unmöglichen
Mitteln: Psychologischen Tricks, Terrorismus von „fanantischen Moslems“ – wir hören, sehen und lesen
es alle Tage in den Medien. Haargenau passen dazu die angeblichen Aussagen des iranischen M.-Präsidenten –
wer kann diese Aussagen überprüfen, wer war dabei, wer kann Persisch übersetzen? Nein, niemand war
dabei, die Wenigsten verstehen diese Sprache. Wir sind auf die Meldungen der zentralen Nachrichtenagenturen
angewiesen. Frage an die Leser: Weiß irgendwer, wer diese Lügen-Agenturen steuert, wem sie gehören?
Es sind genau „getimte“ Meldungen. Es gibt 2 Möglichkeiten: a) entweder richtig oder b) falsch. Ich tippe
auf b. Der militärische Aufmarsch gegen den Iran muß psychologisch vorbereitet und gerechtfertigt werden.
Je mehr „islamischer Terror“ im Westen, desto geringer der Widerstand gegen einen neuen Krieg. Im ersten
Irak-Krieg waren es die kuweitischen Babys, „die von den Irakern aus den Brukästen geschmissen wurden“,
welche das JA der Amis bewirkten, im 2. Krieg die „irakischen Atombomben“. Es gab die Babymorde nicht
und auch keine Atombomben. Die Propagand hat ihre Schuldigkeit getan und die Menschen vergessen schnell.
Man sollte den CIA, MI5 oder 6 oder Mossad fragen – dort kennt man die Wahrheit. griffo
#4 Brandenburgis 15:15:31 | Dienstag, 20. Dezember 2005
@Dr. Christoph H. Von einer Theorie kann ich in dem Text nichts entdecken, – was meinen Sie denn eigentlich?
Was bedeutet für Sie in diesem Zusammenhange „drollig“? Und wer ist der „Popanz“ dem jemand etwas in
die Schuhe schieben will?
@MK28: „Verschwörungstheorien“ Ich finde es immer etwas drollig, wenn wieder einmal „Verschwörungstheorien“
gerufen wird – wo doch im vorliegenden Fall lediglich auf einen merkwürdigen Mangel an Aufklärungswillen
hingewiesen wurde. Die einzige Verschwörungstheorie, die man leichten Herzens in Anführungszeichen setzen
könnte – man komischerweise aber nicht setzt –, ist die Geschichte mit der merkwürdigerweise allgegenwärtigen
Al-Qaida, von der man aber noch nie etwas Konkretes zu Gesicht bekommen hat, außer daß sie für alle
möglichen Anschläge rings um den Globus verantwortlich sein soll. Also es gibt sicher – und hat es immer
gegeben – Geheimbünde und Verschwörungen, und es gibt Popanze, denen man alles in die Schuhe schieben
möchte. MfG Christoph Heger
#2 PetrusII 13:24:47 | Dienstag, 20. Dezember 2005
Am Ende Am Ende wird alles ans Tageslicht kommen. Das Endgericht wird kommen ob einige das wollen oder
nicht. Viele angebliche Geschichtswarheiten werden nur für Zwecke der Ausbeutung geschrieben. Man muss
gar nicht so weit schauen. Siehe unsere eigene Geschichte -was ist wahr was ist erfunden? Warum kann man
gleiche Bilder des grauens immer wieder mit verschiedenen Texten und Zeitangaben sehen? Es wird Zeit,
die Scheuklappen von den Augen zu nehmen. Die Kirche muss dem Antichristen die Stirne bieten, sonst ist
bald alles verloren. Verkaufte Kirchen, Spendenaktionen an Sekten ( siehe neuerdings München ) usw. usw.
Was soll so etwas bei keuz.net? Bei allem Respekt: derartige kruden Verschwörungstheorien dubioser Autoren
haben hier doch wirklich nichts verloren. Blondet hatte in den 80ern noch den Außerirdischen nachgespürt,
u.a. als Koautor von INTELLIGENZE EXTRATERRESTRI, 1988, jetzt hat er sich der Verschwörungstheorie verschrieben.
Erst versuchte er klarzumachen, daß die Amis selbst die Twin Towers zerstört hätten, und jetzt haben
die Engländer dasselbe nochmal gemacht. Wer hat dann eigentlich die Madrider U-Bahn gesprengt? Und wer
bombt im Irak und Afghanistan? Wer ist Osama bin Laden? Tut mir leid, aber Katholizismus heißt, die Realität
wahrzunehmen, und die ist einfach: Nachdem Scotland Yard festgestellt hat, daß die Täter der Anschläge
ums Leben gekommen sind, kann es keinen Gerichtsprozeß geben, weil ein solcher voraussetzt, daß es überhaupt
Angeklagte gibt. Und einen parlamentarischen Untersuchungsauschuß gibt es nur, wenn es einen Aufklärungsgrund
und Streit unter den Parlamentsfraktionen gibt. In den USA ging es um vermutete Pannen bei den Behörden,
in GB gab es da keine Zweifel. Ergo besteht keine Notwendigkeit für einen Ausschuß. Damit gibt es das
ganz normale Ende eines solchen Anschlages: einen Abschlußbericht der Ermittlungsbehörden. Blondet trickst:
er tut so, als hätte es ein gerichtliches oder parlamentarisches Verfahren geben müsen – was gerade
nicht so ist – und schlußfolgert dann munter, warum man das nicht getan hat. Nochmal: weil es nicht vorgesehen
war.