Umstritten war der Zick-Zack-Kurs des früheren Erzbischofs von San Francisco in der Homo-Frage. Das dürfte sich auch unter seinem Nachfolger nicht ändern.
(kreuz.net, San Francisco) Am 15. Dezember ernannte Benedikt XVI. den neuen Erzbischof von San Francisco.
Seinen Vorgänger hatte er im Mai 2005 zum Präfekten der Glaubenskongregation gemacht.
Der neue Erzbischof
von San Francisco ist Mons. George Niederauer. Er war bisher Bischof von Salt Lake City im US-Bundesstaat
Utah. Ursprünglich stammt er aus Los Angeles.
Mons. Niederauer wird sein neues Amt am 15. Februar 2006
antreten.
Die Stadt San Francisco gilt als Hochburg der US-amerikanischen Homo-Bewegung. Es ist zu befürchten,
daß Mons. Niederauer das Licht des Evangeliums auf diesem Hintergrund nicht allzu hell leuchten lassen
wird.
Von Homo-Gruppen der Stadt wurde die Ernennung von Mons. Niederauer mit Befriedigung aufgenommen.
Das berichtete die Tageszeitung ‘San Francisco Chronicle’ am vergangenen Freitag.
Organisierte Homosexuelle
bezeichneten den Neuernannten als Verteidiger von Homo-Priestern. Er habe auch viele lobende Worte für
homosexuell auftretende Pfarreimitglieder gefunden.
Die homo-ideologische US-Webseite ‘365Gay.com’ bezeichnet
Mons. Niederauer als einen „Moderaten“, der beauftragt worden sei, die „liberalste Diözese der USA“ zu
führen.
Mit „moderat“ bezeichnen extreme links-libertinistische Kreise gerne sich selber.
In einem
vor einer Woche veröffentlichten Interview mit seinem Diözesanblatt ‘Intermountain Catholic News’ erklärte
Mons. Niederauer:
„Einige, die ganz daneben liegen, haben die sexuelle Orientierung als Grund für die
jüngsten Mißbräuche von Minderjährigen durch Priester bezeichnet.“
Mons. Niederauer verwendet den
Ausdruck „sexuelle Orientierung“, während kirchliche Dokumenten von „Personen mit tiefwurzelnden homosexuellen
Neigungen“ sprechen.
Weiter behauptet Mons. Niederauer, daß die „homosexuelle Orientierung“ eine Struktur
der menschlichen Persönlichkeit sei.
Sam Sinnett, Präsident der Homo-Organisation ‘DignityUSA’, erklärte
vor der Tageszeitung ‘San Francisco Chronicle’, daß es keinen Zweifel gebe, daß der Vatikan homosexuelle
Priester für die sexuellen Mißbräuche verantwortlich mache: „Aber dieser Mann [Mons. Niederauer] sagt,
daß das »grundfalsch« ist.“
Sehr wenige Bischöfe hätten öffentlich erklärt, daß es in der Frage
der Unzucht im Klerus nicht um die „sexuelle Orientierung“ gehe.
Sollten diese Stellungnahmen das Denken
des Bischofs wiedergeben – hofft Sinnett –, wäre Mons. Niederauers Ernennung nach San Francisco „für
gay und lesbische Katholiken mehr als ein kleiner Schritt vorwärts“.
In seiner bisherigen Bischofsstadt
Salt Lake City war Mons. Niederauer kaum mit der Homo-Frage konfrontiert.
Dennoch lehnte er ein Verfassungsverbot
gegen das Homo-Konkubinat im US-Bundesstaat Utah ab, sprach sich aber zugleich gegen das Homo-Konkubinat
aus.
Er bezeichnete ein solches Verbot als unnötig, weil das Homo-Konkubinat in Utah sowieso schon illegal
sei.
Viele Vertreter protestantischer Gruppen sowie die in Utah mächtigen Mormonen unterstützten das
Verfassungsverbot.
Mons. Niederauer half auch bei der Bildung der ‘Koalition besorgter Religionsvertreter’,
welche Toleranz für Homosexuelle einforderte, nachdem ein Bundesgesetz im Jahr 1996 Clubs von Homo-Studenten
in Utah verbot.
Francis DeBernardo, der Präsident von ‘New Ways Ministry’ – eine landesweite Homo-Lobby-Gruppe
in der Kirche – traf Mons. Niederauer in Salt Lake City und erklärte, daß der Bischof ehrlich an guten
Beziehungen mit der „gay und lesbischen Gemeinschaft“ interessiert sei:
„Ich glaube, daß Bischof Niederauer
einer der besten Kandidaten ist, um die stark „gay-bevölkerte katholische Gemeinschaft“ in San Francisco
zu führen.
Der Vorgängerbischof, Mons. William Levada, hinterließ bei den Homo-Gruppen seiner Bischofstadt –
nach Angaben von DeBernardo – unterschiedliche Erinnerungen.
Er habe die – offenbar stark homo-ideologisch
unterlaufene – Erlöserpfarrei in San Francisco verschiedentlich besucht und auch Homosexuelle auf wichtige
Posten in der Erzdiözese berufen.
Doch zugleich habe er die Spezialseelsorge für Homosexuelle eingestellt
und diese Aufgabe den örtlichen Pfarreien übergeben.
Jetzt hoffen Homo-Verbände, daß der neue Erzbischof
diese Spezialseelsorge wieder einführen wird.
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11 Lesermeinungen
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#11 Heinz Josef 11:28:32 | Freitag, 5. Oktober 2007
Die Alternative wäre… die Sotane an den Nagel zu hängen. Ich habe noch keine Stelle in der Bibel gefunden
in der Jesus von den Aposteln eine spezielle Kleidung verlangt hätte.
@ misterunknown Das mit den „Unterklamotten“ ist so ein eigenes Thema. Da es unter einer Soutane ganz
schön warm werden kann, gibt es da die skurilsten Ideen. Kurze Hosen und dann einfach lange Socken, damit’s
nicht auffällt könnte ich mir gut als eine solche Idee vorstellen.
#9 Bokrug † 23:57:27 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
@anti-modernist:2. Teil… August Thyssen, the founder of the dynasty had been a major contributor to
Germany’s first world war effort and in the 1920s, he and his sons Fritz and Heinrich established a network
of overseas banks and companies so their assets and money could be whisked offshore if threatened again.
By the time Fritz Thyssen inherited the business empire in 1926, Germany’s economic recovery was faltering.
After hearing Adolf Hitler speak, Thyssen became mesmerised by the young firebrand. He joined the Nazi
party in December 1931 and admits backing Hitler in his autobiography, I Paid Hitler, when the National
Socialists were still a radical fringe party. He stepped in several times to bail out the struggling party:
in 1928 Thyssen had bought the Barlow Palace on Briennerstrasse, in Munich, which Hitler converted into
the Brown House, the headquarters of the Nazi party. The money came from another Thyssen overseas institution,
the Bank voor Handel en Scheepvarrt in Rotterdam. By the late 1930s, Brown Brothers Harriman, which claimed
to be the world’s largest private investment bank, and UBC had bought and shipped millions of dollars
of gold, fuel, steel, coal and US treasury bonds to Germany, both feeding and financing Hitler’s build-up
to war. Between 1931 and 1933 UBC bought more than $8m worth of gold, of which $3m was shipped abroad.
According to documents seen by the Guardian, after UBC was set up it transferred $2m to BBH accounts and
between 1924 and 1940 the assets of UBC hovere
#8 misterunknown 23:54:38 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
@evelin „Bei Priestern der FSSPX ist mir aufgefallen,dass sich einige von ihnen sehr affeminiert benehmen.
Reine Verleumdung. Nie ist mir etwas feminines im Benehmen von FSSPX-Priestern aufgefallen.“ Dieser Thread
ist zwar schon sehr alt, möchte dennoch etwas dazu sagen! Zwar nicht bezogen auf FSSPX aber auf Priester,
besonders französische der FSSP: Nicht wenige tragen unter der Soutane schwarze Nylon-Strumpfhosen…!
was nichts heißen muß, aber dennoch sagen wir mal „ungewöhnlich“ erscheint… oder etwa nicht?
@ A.M.G.D. – der neu eingeloggte steymard? Warum diese Obsession mit der Homosexualität,und das bei Leuten,die
sich als katholisch bezeichnen? Falls Sie es noch nicht bemerkt haben, ist die Förderung der gleichgeschlechtlichen
Unzucht eine der derzeitigen Angriffslinien der bösen Regimenter. Bei Priestern der FSSPX ist mir aufgefallen,dass
sich einige von ihnen sehr affeminiert benehmen. Reine Verleumdung. Nie ist mir etwas feminines im Benehmen
von FSSPX-Priestern aufgefallen. Außerdem lockt ja gerade kreuz.net mit all diesen Homoartikeln die Dämonen
an. Die lesen sowieso mit, um informiert zu sein. Ich habe wirklich den Verdacht.daß hier einige diesen
Dialog richtig „genießen“,und daß nicht nur auf Seite der Homos. „Missionarischer“ ist „natürlich“,
vom Papst als „Antichristen“ zu reden und von der Kirche als „Sekte“ – so wie steymard… Welch eine Schande!
Meinen Sie etwas Bestimmtes? Der Gatte der Evelin
#6 A.M.G.D † 20:47:22 | Mittwoch, 21. Dezember 2005
Warum ich frage mich ,warum auf einem katholischen Forum wie kreuz.net immer wieder über Sex,vor allem
über abartigen Sex geredet wird.Warum diese Obsession mit der Homosexualität,und das bei Leuten,die
sich als katholisch bezeichnen? Bei Priestern der FSSPX ist mir aufgefallen,dass sich einige von ihnen
sehr affeminiert benehmen. Außerdem lockt ja gerade kreuz.net mit all diesen Homoartikeln die Dämonen
an. Ich habe wirklich den Verdacht.daß hier einige diesen Dialog richtig „genießen“,und daß nicht nur
auf Seite der Homos. Welch eine Schande!
@brandenburgis ach, verschone uns doch bitte von dieser sektiererischen v2-paranoia, zum glück gibt es
nur wenige von diesem volk. wenn auch einiges schief läuft, bleibt rom der mystische leib jesu christi,
so ist es immer gewesen und so wird es immer sein. amen. hier tauchen immer lächerlichere gestalten auf.
und dann noch lieblos, liebloser, am lieblosesten. genau wie di phäriäer zu jesu zeiten. aber die waren
auch blind für ihre schlangenart.
#4 Brandenburgis 15:27:51 | Dienstag, 20. Dezember 2005
Niederauer Ein weiterer Hinweis darauf, daß der V2-Episkopat in toto vom katholischen Glauben abgefallen
ist und insofern auch gar nicht mehr zur Kirche gehört.
#2 Krzyszek 10:30:27 | Dienstag, 20. Dezember 2005
Gute Wahl Da scheint unser Benedikt ja wirklich eine sehr gute Personalentscheidung getroffen zu haben.
Endlich mal wieder ein Katholik an exponierter Stelle, der die Dinge beim Namen nennt.
der ist gut! Mit „moderat“ bezeichnen extreme links-libertinistische Kreise gerne sich selber. Mit „traditionell
katholisch“ bezeichnen faschistoide und rechtsextremistische Schismatiker sich gerne selber