Das Schweißtuch von Johannes Paul II. + Spiegelschrift + Bewegt sich etwas im deutschen Abtreibungsunrecht? + Düstere Zukunft + Nie und nimmer
Das Schweißtuch von Johannes Paul II.
Polen. Der Primas der katholischen Kirche Polens, Jozef Kardinal
Glemp, brachte jenes Tuch nach Polen, mit dem Ärzte und Priester dem Papst am 2. April kurz vor seinem
Tod das Gesicht abgewischt hatten. Das berichtete die polnische Zeitung ‘Zycie Warszawy’. Das Tuch ist
bereits in einem symbolischen Grab im Heiligtum der Göttlichen Vorsehung in Warschau deponiert worden.
Der Pfarrer der erst im Rohbau fertiggestellten Kirche erwartet, daß das Schweißtuch nach der Seligsprechung
von Johannes Paul II. „Scharen von Pilger zu uns ziehen“ wird. Solange noch Handwerker in der Kirche beschäftigt
sind, kann das symbolische Papstgrab nur in geführten Gruppen besichtigt werden.
Spiegelschrift
Vatikan.
Papst Benedikt XVI. bekommt diese Weihnachten ein ungewöhnliches Geschenk. Dies berichteten indische
Medien. Ein gewisser Herr Uttam Das aus der Region Assam im Norden von Indien nahe der chinesischen Grenze
hat das Alte Testament in Spiegelschrift herausgebracht. Herr Das übt diese verdrehte Art des Lesens
und Schreibens seit seiner Kindheit. Er hat bereits einige Bücher in dieser Schrift herausgegeben. Der
Heilige Vater wird sein Weihnachtsgeschenk vermutlich nur mit Hilfe eines Spiegels entziffern können.
Bewegt sich etwas im deutschen Abtreibungsunrecht?
Deutschland. Das Strafrecht zur Kinderabtreibung
werde für die Selektion von behinderten Menschen mißbraucht. Dies stellte der frauenpolitische Sprecher
der CDU/CSU-Bundesfraktion, Johannes Singhammer, gegenüber dem ‘Münchner Merkur’ fest. Er kündigte
an, diese „skandalöse Praxis in Deutschland“ zu ändern. Im kommenden Jahr solle ein entsprechender Gesetzesentwurf
im Bundestag eingebracht werden.
Düstere Zukunft
Deutschland. In den nächsten zehn Jahren werden rund
700 Kirchen – fast 3% der Gotteshäuser in Deutschland – zweckentfremdet werden. Das ist das Ergebnis
einer Studie des ‘Liturgischen Institutes’ in Trier. Sie wurde von der Liturgiekommission der Deutschen
Bischofskonferenz im vergangenen Februar in Auftrag gegeben wurde und am gestrigen Dienstag veröffentlicht.
Derzeit werden 1,3 Prozent – rund 300 – der 24.500 Kirchen Deutschlands nicht für liturgische Zwecke
verwendet.
Nie und nimmer
„1864 schrieb der Papst sogar: Nie und nimmer werden wir uns mit Demokratie,
Religionsfreiheit, Pressefreiheit, Meinungsfreiheit anfreunden! Nie und nimmer! Und das ist doch ein hoher
Trost für die Frauen, wenn der Papst sagt: Nie und nimmer werden wir Frauen ordinieren …“
Der Wiener
Pastoraltheologe Paul-Michael Zulehner (65) bei einem Vortrag auf dem Katechetischen Kongreß der Diözese
Hildesheim am 16. März 2005.
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19 Lesermeinungen
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#17 Frl.Ilse 11:22:30 | Freitag, 23. Dezember 2005
@Evelin Niemand hindert sie, die Wahrheit zu suchen und zu verkünden. Niemand verbietet ihnen, diejenigen
zu Wählen, die gegen die eingetragenen Partnerschaft votieren. D a s ist Demokratie. Sie ist uns nur
schon so selbstverständlich geworden wie die Luft zum Atmen, dass wir gar nicht mehr erkennen, welch
ein hohes Gut sie ist. Man muss nur akzeptieren, dass andere das tun und wählen, was sie selbst für
richtig halten. Das ist der Grundpfeiler unseres Miteinanders. Offensichtlich war die Mehrheit der Bundesbürger
der Ansicht, dass die eingetragene Partnerschaft bleiben soll, sonst hätten sie ja bei der letzten Wahl
anders entschieden. Deswegen dürfen Sie immer noch dagegen sein, ja sogar politsch aktiv werden, wenn
sie wollen, um ihre Vorstellungen durchzusetzen. Man sollte mal den Papst fragen, was ihm lieber war:
Unter einer Diktatur als halbes Kind in einen Krieg eingezogen zu werden, die Flak-Artillerie zu bedienen,
mit dem Risiko, andere zu töten oder getötet zu werden; und das, ohne das man eine Chance hatte, selbst
zu entscheiden. Oder besser in einer demokratischen Republik seiner Berufung zu folgen und Theologie zu
studieren, woran ihn niemand hindern wollte und konnte?
#16 Evelin 16:41:07 | Donnerstag, 22. Dezember 2005
Demokratie = Marionettentheater der Freimaurerei Gut getarnt, man tut so, als ob es verschiedene Parteirichtungen
gäbe, hängt aber gleichzeitig kollektiv der Ideologie an, es gäbe einen unumkehrbaren Fortschritt,
eine „Entwicklung“ der Wahrheit usw. Die Demokratie ist die beste Tarnform für die Freimaurerei, weil
jeder Politiker sich auf irgendetwas ausreden kann: Auf die Wähler, die Abgeordneten, die Verfassung,
die EU-Rechte, die Menschenrechte, die „sachl. Notwendigkeiten“ usw. Die Wahrheit hat keine Stimme. Denn
da sie und die Lüge die gleichen Rechte haben („Meinungsfreiheit“ – theologisch gesehen ein Wahnsinn),
verfällt die ganze Gesellschaft immer mehr der Lüge, weil diese mehr falsche Versprechungen machen kann
und gar nicht beabsichtigt irgendwelche davon zu halten. Um nicht „ins Hintertreffen“ zu geraten, lügen
daher alle. Da es kein Wahrheitskorrektiv gibt und die Lüge sich selbst das Wasser abgräbt, sind die
Tage der Demokratie gezählt, abgesehen davon, dass sie heute längst nur Fassade ist. Tatsächlich wurde
vieles gegen die Mehrheit der Bevölkerung durchgesetzt: die Straffreiheit der Abtreibung, die Legalisierung
der Homosexuellen, die Förderung der „Kunst“, die Delegierung wesentlichster Rechte an die EU, usw. usw.
Über allem unter hinter allem thronen die Logen. Der Gatte der Evelin
#15 Frl.Ilse 16:23:06 | Donnerstag, 22. Dezember 2005
@tradi Ich kann Dir nur zustimmen. Insbesondere die Meinung, Demokraten an die Wand zu stellen, sei eine
gute Lösung, ist ein höchst unchristlicher Mordaufruf. Natürlich habe wir eine Demokratie in diesem
Land. Jeder Bundesbürger, jeder Forums-Chatter, darf den Abgeordneten wählen, den er möchte, z. b.
den, der gegen Abtreibung votiert. Das taten die Bundesbürger allerdings in ihrer Mehrheit nicht, weil
sie das nicht wollen. In den Medien darf sich jeder äußern und seine Meinung kundtun, ohne Angst, dass
das böse ausgeht. Auch dies tut das Forum hier. Niemand wird daran gehindert, sich seine Meinung selbst
zu bilden, sozusagen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit herauszukommen. In einer Demokratie
sind ein Hitler, ein Stalin oder Pinochet nicht möglich, weil es unveräußerliche Rechte und Werte gibt,
die nicht angetastet werden dürfen. Aber vielleicht ist es ja gerade das, was einigen nicht gefällt?
Das Freiheit auch immer die Freiheit des anderen ist? Das andere eben mal nicht meiner Meinung sind? Die
preußischen oder russischen Katholiken wären jedenfalls 1864 froh gewesen, hätten sie in einer Demokratie
und nicht in einer Monarchie gelebt.
#14 tradi 16:08:57 | Donnerstag, 22. Dezember 2005
erschreckend… nicht die Demokratie ist falsch oder überholt… hier Argumente anzuführen ist völlig
überflüssig… was sich aber hier einige Schreiber der konservativ-traditionellen Seite an Ansichten
erlauben, ist schlichtweg erschreckend, an Dummheit nicht mehr zu überbieten und mit einem aufgeklärten,
historischen und exegetischen Denken völlig unvereinbar… aber ich weiß schon, auch ich werde diese
ewig gestrigen, engstirnigen Geister nicht umstimmen, werde als Ungläubiger bezeichnet werden…usw…
gut nur, dass kreuz.net eh nur von den Traditionalisten gelesen wird und einigen mutigen „Modernisten“,
denn hier „kann einem alles vergehen“…
#13 methusalix † 00:41:41 | Donnerstag, 22. Dezember 2005
Hallo Morus! Eine gute Monarchie ist zweifellos besser als eine schlechte Demokratie. Leider haben die
Monarchien, die die Kirchenbeamten gut fanden (z. B. die Habsburger) ihre Imperien mutwillig in den Untergang
geführt und dabei Millionen Menschen in Angst, Schmerz und Tod gestürzt. Nicht allzusehr katholisch
diese Veranstaltungen (wenn man das Gebot der Nächstenliebe als zentralen Punkt akzeptiert) und vollkommen
zu recht ausgestorben. Eine vernünftigen Monarchie (wie sie den Kirchenbeamten ein Dorn im Auge ist),
wie die englische z. B., hat schon sehr früh auf die Freiheitsrechte, teilweise sogar auf Menschenrechte
(Magna Charta, Habeas Corpus) gesetzt. Und siehe da, die gibt es noch immer.
#11 A.M.G.D † 20:27:27 | Mittwoch, 21. Dezember 2005
Das Antischweißtuch man müßte wirklich total blind sein,um nicht zu merken,was für ein Greuel hier
abläuft.Es wird immer deutlicher,daß diese neue Religion des Modernismus jetzt sogar ihren eigenen „Messias“,Mißpapst
Wojtyla, hat.Alle wissen,das Satan seit jeher immer versucht hat und heute mehr denn je versucht,in allem
Unseren Herrn Jesus Christus zu imitieren. Ganz klar,daß der Teufel und seine Gefolgsleute hier auf Erden,neidisch
sind auf das in Blut und Schweiß eingedruckte Gesicht des Erlösers(und das ist nur Jesus Christus).Man
versucht jetzt dem charismatischsten Exponenten der neuen humanistischen Novus Ordo Religion,Mißpapst
Wojtyla,als den neuen Welterlöser der Menschheit zu präsentieren.Ich würde mich nicht wundern,wenn
man bald sehr viele „Wunder“ mit diesem Antischweißtuch in Verbindung bringen wird,denn der Antichrist
tritt in satanischer Macht mit allerlei trügerischen Krafttaten,Zeichen und Wundern und mit allem sündhaften
Trug auf bei denen,die verlorengehen.)2.Thes.2,9
#9 Benedikt 15:27:36 | Mittwoch, 21. Dezember 2005
@ Frl. Ilse Ist ja erschreckend, wie die Kirche 1864 noch hinter’m Mond gelebt hat. Och jo, 1864 hat es
in Europa ja schon sau viele Demokratien gegeben, was? LOL.
#8 virOblationis 12:59:08 | Mittwoch, 21. Dezember 2005
Ochlokratie Ein Staat, in dem per Mehrheitsentscheid über jede Frage entschieden werden darf, bildet
keine eigentliche Demokratie mehr, sondern eher eine Ochlokratie, eine Herrschaft der Menge. Ein Kulturvolk
zumindest sollte die göttlichen Gebote zu respektieren wissen, die durch keine noch so große Mehrheit
von Wählern außer Kraft zu setzen sind.
Demokratie In Bezug auf Abtreibung sind wir doch demokratisch! Die Mehrheit der Bevölkerung ist es doch
egal, oder sie wollen sich dieses Recht nicht mehr nehmen lassen. Durch Massenmedien manipuliert wissen
kaum Leute über die Anzahl und Folgen bescheid. In der Politik ist kaum Demokratie vorhanden, das Kapital
regiert (man kann sogar sagen das der € angebetet wird). Wenn man irgendwo einen Cent durch inhumane
Rationalisierung sparen kann, wird das gemacht. Wenn die hohen Herren noch etwas einsparen können sind
ihnen die Bedürfnisse und Überlebenssorgen der einfachen Mitarbeiter egal.
#6 Laurentius2 11:28:36 | Mittwoch, 21. Dezember 2005
Demokratie – ja ! Demokratie ? Natürlich haben auch konservative Katholiken und Freunde des Papstes Pius
IX. nichts gegen eine gute Demokratie. ABER … … leben wir wirklich in einer Demokratie, wenn skrupel –
und oft auch gottlose Lobbyisten an die Stelle der Volksvertreter getreten sind, wenn die Mehrheit unter
staatlicher Billigung und Mitwirkung böswillig manipuliert wird ? Ist das ein demokratisches Europa,
das den letzten katholischen Staaten mit legislativer Gewalt die Massenabtreibung aufdrücken will ? Ist
ein Mann wie Gerhard Schröder wirklich Demokrat oder hätte er nicht auch in jedem anderen System sein
Süppchen gekocht ? War Frau Merkel nicht auch in der SED-Diktatur bereits auf einem Karrieresprungbrett
nach oben (FDJ-Funktionärin für PR (Propaganda) ?) Sind die Medien, die ja das Denken der demokratischen
Massen ganz entscheidend beeinflussen, wirklich demokratisch ? Ich meine, mir ist die Ansicht des Heiligen
Vaters von 1864 bei aller scheinbaren Überholtheit (das war ja uch nicht ex cathedra gesprochen) mindestens
genauso schlüssig wie diejenige „moderne“, in Wirklichkeit aber naive Meinung, wir würden wirklich in
einer Demokratie leben … Ist der folgende Begriff nicht treffender ? : Eine (zu 80 % dank der bösen
Kriegsgeneration) mit Wohlstand unterfütterte liberalsozialistische Oligarchie (Bertelsmann, Pleitgen,
SPIEGEL, Freimaurer) plus ein zerfleddertes „christdemokratisches Feigenblatt“ zwecks Täuschen und Einlullen
des Demos. Bitte Ihre/ Eure Gegenmeinungen :
Immer und ewig Alles ist eine Frage der Sicht. Mit Demokratie, Pressefreiheit, Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit
hat sich die Kirche bis heute nicht angefreundet und auch der Staat setzt diesen Freiheitsrechten Schranken.
Wenn die Demokratie das natürliche Sittengesetz nicht achtet, z.B. bei Abtreibungsvoten, dann kann man
sich mit dieser Staatsform nicht anfreunden. Wenn der Islam Terrorismus betreibt, dann kann man sich mit
dieser Religion nicht anfreunden. Wenn mit der Meinungs- und Pressefreiheit Angriffe auf die Ehre, den
lauteren Wettbewerb und anderes mehr gefahren werden werden, kann man sich mit diesen Freiheitsrechten
nicht anfreunden, und der Staat selbst setzt ihnen klare Schranken. Zulehners Interpretation schein böswillig
zu sein. Die Kirche hat immer anerkannt, dass es mehrere Staatsformen gibt, sie hat der Monarchie indes
gerne den Vorzug gegeben. Eine gute Monarchie ist zweifellos besser als eine schlechte Demokratie. Churchill
fand freilich, dass die Demokratie von allen Staatsformen das geringste Übel sei. Viele Staaten sind
heute nur noch dem Namen nach Demokratien. Faktisch sind sie Oligarchien, die ab und zu per Akklamation
vom Volk bestätigt werden. Die faktische Macht liegt heute meist bei Oligarchien oder gar Einzelpersonen.
Religionsfreiheit Meinungsfreiheit muss soweit gewährleistet sein bis sie die Freiheit anderer einschränkt.
Da sich aber einer immer irgentwie eingeschränkt fühlen wird muss der Staat eine gewisse Form vorgeben
(mit sehr viel Fingerspitzengefühl). Selbst in einem katholischen Staat sollte die Religionsfreiheit
gewährleistet sein, Religionsfreiheit und öffentliche Religionsausübungen sind 2 verschiedene Sachen.
#3 FioreGraz 09:18:33 | Mittwoch, 21. Dezember 2005
@Fr Ilse. Der TRost besthet darin das die Kirche gem „Prüft und das Gute behaltet“ zwar lange braucht,
aber wenn ein Papst „nie und nimmer“ sagt ises eh scho durch, das will der schreiberling sagen. Lg Fiore
#2 Peccator 09:18:31 | Mittwoch, 21. Dezember 2005
Liebes Frl. Ilse Diese Auffassung ist durchaus nicht „überholt“ oder hinter dem Mond. Es ist beständige
Lehre der Kirche (mit Ausnahme des vorherrschenden Modernismus), daß Religions- und Meinungsfreiheit
Übel sind. Die Meinungsfreiheit ermöglichst Pornographie und öffentliches Lügen in der Presse. Was
soll daran gut sein? Es hat dazu geführt, daß unsere Kinder verdorben werden und das jeder „Hohlschwätzer“
dumm daherreden und lügen kann soviel er will.
#1 Frl.Ilse 08:50:41 | Mittwoch, 21. Dezember 2005
@Nie und nimmer Ist ja erschreckend, wie die Kirche 1864 noch hinter’m Mond gelebt hat. Da kann man ja
richtig froh sein, das sich was bewegt hat. Wo der Trost für die Frauen sein, soll nicht ordiniert zu
werden, weiß ich aber auch nicht. Vielleicht erspart es ihnen ein einsames, familienloses Leben im Pfarrhaus…