Deutschland
Wen soll es ernsthaft wundern…
…daß die vom Afrikamissionar Erzbischof Marcel Lefèbvre gegründte Priesterbruderschaft St. Pius X. in Deutschland ein eigenes Exerzitienhaus aufmacht. Von Johannes Ulrich, Wien.
(kreuz.net) Ja, wen soll das neue Exerzitienhaus ernsthaft überraschen, wenn man sieht, was zum Beispiel der Journalist Thomas Steimer in der Ausgabe vom 15. Dezember 2005 der katholischen Zeitung ‘Tagespost’ auf Seite 6 schreibt.

Es geht in seinem Artikel um eine Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz zur Nachbereitung des Papstbesuches, der im August anläßlich des Weltjugendtages in Köln stattfand.

Über den Inhalt der Arbeitshilfe berichtet der Journalist – und das wohl mit Berechtigung:

„Die Eucharistische Anbetung kommt beispielsweise überhaupt nicht vor.“

„Es fehlen auch konkrete Hilfen für die Hinführung zur Beichte. Die Berufungspastoral wird nur angedeutet.

Völlig unverständlich, daß in den Literaturhinweisen der Katechismus der Katholischen Kirche und das Kompendium des Katechismus fehlen, zumal Papst Benedikt XVI. diese Schriften den Jugendlichen besonders ans Herz gelegt hat.

Auch findet sich kein Hinweis auf die Ansprachen und Predigten des Papstes beim Weltjugendtag, obwohl gerade sie es verdient hätten, in Jugendkatechesen und Gruppenstunden vertieft zu werden.“
      
5 Lesermeinungen
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#5   zwobbel   07:59:41 | Donnerstag, 22. Dezember 2005
Hilfe zu was?
Ich weiß auch nicht was in dieser Arbeitshilfe drin steht. Aber ich brauche sie nicht.
Die Bischöfe haben sich selbst ein dickes Problem bereitet:
In den letzten Jahrzehnten wurde ein BDK-Wasserkopf von Kirchensteuergeldern gebildet, der soviel Papier bedruckt, da juckt es niemand mehr wenn dieser Stapel um 0,01% erhöht wird.
Da sollen wir das DBK-Denken übernehmen das wir mit den Moslems den gleichen Gott anbeten würden.
Da nehmen die den Zentralrat einiger deutscher Katholiken noch ernst und wir sollen uns von diesen ZeK noch vertreten fühlen.
Da lassen diese Bischöfe immernoch den BdkJ als katholisch gelten usw… Für alles gab es immer „Papier“.
Auch wenn manchmal durchaus sinnvolle Hirtenbriefe z.B. von den drei Berliner Kardinälen Bengsch, Meisner und Sterzinsky dabei waren.
Aber wer ehegefährdende Papiere wie die Königsteiner Erklärung verfaßt wird doch wohl nicht mehr ernsthaft denken, gläubige Katholiken würden von dem gleichen Autorengremium Hilfe in ihrer Arbeit für das Reich Christi erwarten.
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#4   Sulpicius   02:02:49 | Donnerstag, 22. Dezember 2005
Wenn sich die DBK eines sparen kann,…
… dann sind es ihre sog. „Arbeitshilfen“… (Es ging auch 1935 Jahre ohne!
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#3   Gotthard   21:22:02 | Mittwoch, 21. Dezember 2005
Manipulation
Gemessen an der bisherigen kirchenamtlichen Jugendarbeit und den langjährigen Widerständen des Establishments gegen die Weltjugendtage stellt die Arbeitshilfe ohne Zweifel einen gewaltigen Fortschritt dar.
Vielleicht sollte sich die Redaktion mal EINE der vielen Gerichtsshows im Nachmittagsprogramm der Privaten ansehen, dann wüßten sie, das ihr Artikel dem gerichtlichen Anspruch an die Wahrheit und Wahrhaftigkeit NICHT genügt.
Dieser Artikel ist reine Manipulation!
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#2   Zur Kenntnisnahme   21:01:50 | Mittwoch, 21. Dezember 2005
Ergänzungsinformation…
Den Volltext der Arbeitshilfen kann man natürlich nachlesen: www.dbk.de www.dbk.de/.
Und auch der gute und in seinem Urteil differenzierte Steimer-Artikel steht im Netz. Man braucht sich also nicht auf den Minimalauszug zu beschränken: www.die-tagespost.de/…iv/titel_anzeige.asp?ID=19687
Schließlich noch ein Hinweis auf die neueste Arbeitshilfe der DBK aus einem Tagespost-Leserbrief: www.die-tagespost.de/…iv/titel_anzeige.asp?ID=19803 www.kreuz.net/
Könnte sich nicht gleich die Redaktion von kreu.net um solche Hinweise kümmern? Die Leser würden’s danken und die Darstellungen wären weniger einseitig.
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#1   Gotthard   20:42:19 | Mittwoch, 21. Dezember 2005
Arbeitshilfe
Es geht in seinem Artikel um eine Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz zur Nachbereitung des Papstbesuches,
mich wüprde zunächst viel eher interessieren, was in dieser Arbeitshilfe steht . anschließend könnte ich auch noch diskutieren, was ich vermisse.
Über das Ziel dieser Arbeitshilfe wird kein Wort verloren … also eine Null-Information.
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