Benedikt XVI. in den Fußstapfen von Johannes XXIII.
Bei der gestrigen Generalaudienz zeigte sich Papst Benedikt XVI. mit dem sogenannten Camauro. Das letzte Mal sah man den Konzilspapst Johannes XXIII. mit dieser Kopfbedeckung.

Vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert war der Camauro die offizielle Kopfbedeckung der Päpste außerhalb der Liturgie.

Die Päpste wurden bis Johannes XXIII. auch immer mit dem Camauro aufgebahrt.
Diese Kopfbedeckung entstand als verselbständigte Kapuze der Mozetta.

Im Sommer trägt der Papst – so will es die Tradition – die rote Seidenmozetta ohne Besatz und im Winter eine Samtmozetta mit Hermelinbesatz. Für die Osteroktav kleidet sich der Papst in einer weißen Mozetta mit weißem Hermelin.

Das Problem dieser Kombination bestand darin, daß Kopfbedeckung und Umhang farblich nicht zusammenpaßten.
Der Camauro ist eine sehr alte Kopfbedeckung. Sein Ursprung geht vielleicht auf den „Camelaucum“, der kaiserlich-byzantinischen Kopfbedeckung, zurück.
Der Camauro wird bereits im Buch der Päpste – dem ‘Liber pontificalis’ – erwähnt. Dort steht, daß er schon von Papst Konstantin († 715) getragen wurde. Der ‘Liber pontificalis’ ist eine chronologisch geordnete Sammlung von päpstlichen Biographien. Seine erste Ausgabe stammt aus der Zeit um 530.
Von den wie üblich mehr oder weniger gut informierten Medien wurde der Camauro als „Weihnachtsmann-Hut“ bezeichnet. Einige versuchten sogar, geistreich zu sein:
Man las Titel wie „Fast ein Weihnachtsmann“, „Papst holt weihnachtliche Kopfbedeckung aus Fundus“ oder „Papst Benedikts alter Hut“. Die Nachrichtenagentur ‘Reuters’ fragte: „Hier kommt der Weihnachtsmann – nein, Moment: Ist das nicht der Papst?“
Der Grund für die Wiederbelebung des Camauro war nicht Weihnachten, sondern der eisige römische Morgen und die Tatsache, daß die Audienz im Freien stattfand. Der Papst ist von Konstitution und Alter her kälteempfindlich und kann sich aus beruflichen Gründen kurz vor Weihnachten keine Erkältung leisten.
Während des Verlaufs der gestrigen Generaulaudienz trug der Heilige Vater allerdings den Pileolus, die gewohnte weiße päpstliche Kopfbedeckung.

Auf Deutsch erinnerte der Papst an die Symbolik der Wintersonnenwende am 21. Dezember. Danach werden die Tage in der nördlichen Hemisphäre wieder länger.
Der Papst deutete den Tag in einem geistlichen Sinn: „Das Licht des Guten siegt über die Dunkelheit des Bösen. Die Liebe überwindet den Haß. Das Leben besiegt den Tod.“
An Weihnachten erstrahle die Botschaft vom Sieg der Liebe Gottes über Sünde und Tod.

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Donnerstag, 29. Dezember 2005 23:04
Christin: Papst Benedikt und das „Christentum“
Papst Benedikt erlöst die getreue Christenheit von einem Joch
für alle Sünden der Welt+Kirche geradestehen zu müssen und befreit zu einem Leben in Freiheit und Leben in Fülle und fordert die auf,die bleiben zu einem Leben in Demut und Dankbarkeit der Tradition gegenüber treu den uralten Lehren der Kirchenväter(Mütter) und dessen Erbe nicht achtlos und respeklos und gedankenlos den Hunden vorgeworfen werden darf.
Denn das Himmelreich will hier auf Erden schon in GNADE verwirklich und gelebt werden treu den Geboten das Leben zu achten und zu ehren bis der Tod uns hinführt in einen Welt des Friedens und der ewigen Freude hinein!
Die Auferstehung feiern wir schon hier auf Erden und findet dort ihre Fortsetzung,worin unser Herz unsere Seele unser Leib beheimatet ist.
Auch „besonders“ der LEib hat Berechtigung geschätzt und gewürdigt zu werden und ein Leben in Gnade im Dasein erhalten zu werden,sowahr uns Gott helfe und wir es uns WERTsind!
Das ist seine besondere Intension,dass nicht das GERICHTdas letzte Wort hat sondern
DIE LIEBE
(DES LEIBES)
für alle Sünden der Welt+Kirche geradestehen zu müssen und befreit zu einem Leben in Freiheit und Leben in Fülle und fordert die auf,die bleiben zu einem Leben in Demut und Dankbarkeit der Tradition gegenüber treu den uralten Lehren der Kirchenväter(Mütter) und dessen Erbe nicht achtlos und respeklos und gedankenlos den Hunden vorgeworfen werden darf.
Denn das Himmelreich will hier auf Erden schon in GNADE verwirklich und gelebt werden treu den Geboten das Leben zu achten und zu ehren bis der Tod uns hinführt in einen Welt des Friedens und der ewigen Freude hinein!
Die Auferstehung feiern wir schon hier auf Erden und findet dort ihre Fortsetzung,worin unser Herz unsere Seele unser Leib beheimatet ist.
Auch „besonders“ der LEib hat Berechtigung geschätzt und gewürdigt zu werden und ein Leben in Gnade im Dasein erhalten zu werden,sowahr uns Gott helfe und wir es uns WERTsind!
Das ist seine besondere Intension,dass nicht das GERICHTdas letzte Wort hat sondern
DIE LIEBE
(DES LEIBES)
Mittwoch, 28. Dezember 2005 18:37
Brandenburgis: @Regina
Du hast vollkommen Recht. Es wäre mehr als leichtsinnig, B XVI für konservativ oder gar traditional zu halten, vielleicht gar wegen seiner geistlichen Kleidung. Das Gegenteil ist der Fall und er hat ja auch in seinen Schriften nie einen Hehl daraus gemacht, daß er nichts von der tradierten kirchlichen Lehre hält. Der KOnservativismus von B. ist reine Pose.
Sonntag, 25. Dezember 2005 00:48
Regina: Papst Benedikt und der Antichrist?
viel wird diskutiert über Kleider und Meinungen, aber die Zeit des Antichrist ist jetzt schon am laufen. Wer ist es? Inthronisiert wird er im Grossland Europa und er braucht dazu nur den Segen des Papstes und schon ist das Tier aus der Offb. des Hl Johannes da. Der jetzige Papst kümmert sich wenig um den Syllabus, das kann man im Osservatore genug sehen. Wehe aber der römisch katholischen Kirche (und Kurie) wenn sie mit der Freimaurerei weiterbuhlt, dann wird sie zur Hure wie auch schon Ohola und Oholiba im alten Bund. Jahwe hat sein Volk immer wieder gereinigt und in die Gefangenschaft geschickt. Warum sollte das ändern? Gott ändert sich nie! Siehe Offb. 13,1-18. Nach diesen 42 Monaten und den restlichen Wehen und Posaunen kommt der Frieden für 1000 Jahre! So steht es geschrieben. Wir müssen uns auf die Zeichen vorbereiten die kommen, die Reinigungen von Gott und das ohne Sprüche.
Freitag, 23. Dezember 2005 22:41
Irenäus: exegetisches…
@Rudolphus:
Sie freuen sich umsonst und zu früh. Nach der Zeit des Antichrists (die Zeit die noch ein wenig vor uns liegt, aber nach einer kurzen Kirchentriumphzeit des Friedens, dieser unserer Apostasiezeit folgt) kommt der Richter der Welt zurück, und nicht eine schöne Zeit der Kirche, sondern das Gericht.
Ej, das weiß unser Mitdiskutant „Athanasius“ ganz genau. Allein befürchte ich, daß das exegetisch kaum zu halten ist, siehe Offb 20 wobei vor allem Vers 4 festhält, daß die Zeit nach dem Antichristen gemeint ist, nicht die gesamte Zeit der Kirche
Sie freuen sich umsonst und zu früh. Nach der Zeit des Antichrists (die Zeit die noch ein wenig vor uns liegt, aber nach einer kurzen Kirchentriumphzeit des Friedens, dieser unserer Apostasiezeit folgt) kommt der Richter der Welt zurück, und nicht eine schöne Zeit der Kirche, sondern das Gericht.
Ej, das weiß unser Mitdiskutant „Athanasius“ ganz genau. Allein befürchte ich, daß das exegetisch kaum zu halten ist, siehe Offb 20 wobei vor allem Vers 4 festhält, daß die Zeit nach dem Antichristen gemeint ist, nicht die gesamte Zeit der Kirche
Freitag, 23. Dezember 2005 22:06
agnostiker: Kleider machen Leute
Wenn Sie mich fragen, so hätte es der Kirche nicht geschadet eine echte Weihnachtsmann Zipfelmütze zu
tragen.
Neben dem PR wirksamen Pressezerriss würde der Herrscher auch ein wenig Lebensnähe, Humor und vor allem weniger knöcherner Traditionalismus zeigen.
Ich finde es übrigens erschreckend was für ein Kult um die Kleider des Papstes hier getrieben wird… das ist doch nur (teurer) Luxus Tant.
Gruss
Neben dem PR wirksamen Pressezerriss würde der Herrscher auch ein wenig Lebensnähe, Humor und vor allem weniger knöcherner Traditionalismus zeigen.
Ich finde es übrigens erschreckend was für ein Kult um die Kleider des Papstes hier getrieben wird… das ist doch nur (teurer) Luxus Tant.
Gruss
Freitag, 23. Dezember 2005 21:49
camaurus: Rottöne
Die von Papst Benedikt gewählte Farbkombination von hellrotem Umhang und dunkelrotem Camauro ist keineswegs neu und sonderbar. Auch Pius XII. kombinierte beispielsweise den hellroten Umhang mit der dunkelroten Samtmozetta (vgl. Marchione, Pio XII attraverso le immagini, Vatikan 2003).
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