Rückkehr des jüdischen Lebens
Die Erzdiözese München und Freising hat sich am Bau eines jüdischen Gemeinde- und Kulturzentrums im Herzen von München mit einer kräftigen Finanzspritze beteiligt.

300.000 Euro stammen von der Erzdiözese München.
Der Rohbau des Jüdischen Zentrums mit Synagoge am prominenten Jakobsplatz in München ist bereits errichtet.
Friedrich Kardinal Wetter und der protestantische Landesbischof Johannes Friedrich übergaben die Spenden in der symbolischen Form von zwei Ziegelsteinen.
Kardinal Wetter charakterisierte den Neubau des Jüdischen Zentrums als Rückkehr jüdischen Lebens in die Mitte der bayerischen Landeshauptstadt. Dies mache deutlich, daß jüdisches Leben zu München gehöre.
Der Neubau sei ein Neuanfang und Ausdruck des Willens, eine gemeinsame Zukunft zu gestalten. Im neuen Gemeindezentrum sollten Begegnung und Austausch möglich sein, aber auch Verständnis füreinander aus gegenseitiger Kenntnis erwachsen.
Die katholischen Christen nähmen schon jetzt dankend die Einladung zur Begegnung und zum Austausch in dem als offenen Zentrum geplanten Haus an.
Mit dem Hinweis auf den Holocaust warnte Kardinal Wetter vor Anzeichen für Antisemitismus und Fremdenhaß auch in der Gegenwart:
„Gemeinsam wollen wir uns nicht nur gegen diese Tendenzen stemmen, sondern auch zusammen eintreten für die unbedingte Achtung der Würde des Menschen, für die Heiligkeit des Lebens, für soziale Gerechtigkeit und Frieden.“
Zum gemeinsamen geistlichen Erbe von Juden und Christen gehöre die Bibel, die sage, daß der Mensch Geschöpf und Abbild Gottes sei. Die Zehn Gebote, die Wege zu einem geglückten Leben wiesen, seien für Christen und Juden eine gemeinsame Verpflichtung.
Die feierliche Eröffnung der Synagoge ist für den 9. November 2006 geplant.
Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern äußerte an Kardinal Wetter gewandt den Wunsch, daß Papst Benedikt XVI. bei seinem für September geplanten Besuch in München und anderen bayerischen Orten auch einen Kontakt mit der Jüdischen Gemeinde in München haben werde.
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Montag, 30. Januar 2006 00:22
Rosalinde: Der 27. Januar 1945
War der Tag der Befreiung von Auschwitz durch die rote Armee.
Samstag, 28. Januar 2006 15:05
clemens: Gedenktage
Na gut, dann aber der Sterbetag meiner Mutter?
Samstag, 28. Januar 2006 14:59
Gotthard: Gedenktag
Mozarts Geburtstag fällt gegenüber dem Gedenktag der NS-Opfer nicht ins Gewicht…eigentlich.
Opfer waren in der großen Mehrheit jüdische Menschen …
Opfer waren in der großen Mehrheit jüdische Menschen …
Samstag, 28. Januar 2006 00:41
clemens: @Gotthard
Und heute ist der Geburtstag von Mozart und der Sterbetag meiner Mutter!
Und übrigens sind nicht nur Juden in Konzentrationslagern umgekommen, sondern KATHOLIKEN UND VOR ALLEM PRIESTER!
Und übrigens sind nicht nur Juden in Konzentrationslagern umgekommen, sondern KATHOLIKEN UND VOR ALLEM PRIESTER!
Freitag, 27. Januar 2006 18:18
Gotthard: Gedenktag
Heute ist der Gedenktag der Opfer des NS_Regimes…
„mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen …“
„mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen …“
Samstag, 7. Januar 2006 21:10
GerdEric: @ kali
kali: keine Nacht dauert ewigzum neuen Jahr ein kleines Gedicht:
Wer gerade seine Furche pflügt,
den Freund und Kumpel nicht betrügt,
wer keinem Lump die Stiefel putzt,
und nicht das eigene Nest beschmutzt;
Wer, gleich wie auch der Würfel fällt,
dem Vaterland die Treue hält,
tut auch im neuen Jahr das Wahre.Georg Gluytermann von Langenweyde
Lieber kali, wer ist denn dieser Georg Gluytermann von Langenweyde?
Ist/war dass ein christlich, ein gar katholisch denkender Mann?
Oder fiel dir das nur so ein?
Wer gerade seine Furche pflügt,
den Freund und Kumpel nicht betrügt,
wer keinem Lump die Stiefel putzt,
und nicht das eigene Nest beschmutzt;
Wer, gleich wie auch der Würfel fällt,
dem Vaterland die Treue hält,
tut auch im neuen Jahr das Wahre.Georg Gluytermann von Langenweyde
Lieber kali, wer ist denn dieser Georg Gluytermann von Langenweyde?
Ist/war dass ein christlich, ein gar katholisch denkender Mann?
Oder fiel dir das nur so ein?
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