Die Zelle, die kann alles! Und erst noch ohne Vater
Britische Forscher behaupten, embryonale „Alleskönner-Zellen“ (Stammzellen) produzieren zu können, ohne menschliches Leben zu vernichten. Kinderzellen ohne Kind? Eine Weltsensation…
(kreuz.net) Ein Bericht in der letzten Ausgabe des Wissenschaftsmagazin „NewScientist“ versetzt Ärzte,
Genetiker und Lebensschützer in Aufruhr. Selbst das norddeutsche, für seine antikatholischen Vorurteile
bekannte Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet davon.Präsentiert wird einer Methode, die einer menschlichen Eizelle eine Befruchtung vortäuscht. Britische Forscher behaupten, dadurch sei es möglich „embryonale Alleskönner“ zu gewinnen ohne Kleinstkinder zu töten. Die neue Errungenschaft ist bereits in verschiedenen – auch deutschsprachigen – Medien übernommen und mit der Etikette „ethisch vertretbar“ beklebt.
Zuerst wird ein Eiweißstoff, der im Normalfall vom Sperma stammt, in die menschliche Eizelle eingespritzt. Er teile ihr mit, daß sie befruchtet sei.
Normalerweise besitzt jede weibliche Eizelle nur einen halben Chromosomensatz. Die andere Hälfte des Chromosomensatzes stammt bekanntlich vom Zellkern des männlichen Sperma. Beide zusammen bilden den ersten Zellkern des entstandenen Menschen.
Durch chemische Behandlungen wird aber im Labor bei den ‘jungfräulichen Eizellen’ dafür gesorgt, daß diese einen vollständigen Chromosomensatz besitzen. Somit ist die andere Hälfte, die vom Sperma des Mannes stammt, entbehrlich.
Das embryonale Kleinstkind wächst rein aus der technisch manipulierten Eizelle hervor.
Prof. Karl Swann und sein Forschungsteam an der Universität von Wales im Südwesten Großbritanniens argumentieren, daß die von ihm künstlich hergestellten embryonalen Kleinstkinder nicht als menschliches Leben zu betrachten seien, weil sie kein väterliches Erbgut enthalten. Ein Irrtum.
Folglich könne man, so der Professor, die Zellen des nur mit der Mutter erzeugten embryonalen Kleinstkindes für jede Art von Experimenten verwenden. Die Zellen im Frühstadium des menschlichen Leibes haben nämlich die Fähigkeit, sich in die verschiedensten Zellarten des menschlichen Körpers zu entwickeln. Darum kann sie die Medizin überall einsetzen, wo frische Zellen gerade gebraucht werden.
Solche Zellen können also im Labor vermehrt und im Körper von Erwachsenen eingespritzt werden, um in einem verbrauchten Organ einen Regenerierungsprozeß einzuleiten oder gar um im Labor ganze Organe zu züchten. Das Kleinstkind, aus dem diese Zellen industriell erzeugt werden, verliert dabei sein junges Leben.
Eine Anwendung der Zellen embryonaler Kleinstkinder ist z.B. die Knochenmarktherapie. Statt Knochenmark chirurgisch zu transplantieren, könnte die Medizinaltechnik im Patienten neues Knochenmark erzeugen. Die embryonalen „Alleskönnerzellen“ werden in das geschädigte Organ eingespritzt und bauen dort ein frisches Gewebe auf.
Die moralische Verwerflichkeit dieser Methode liegt in der Art, wie die „Alleskönnerzellen“ (sogenannte Stammzellen) produziert werden: Die „Alleskönnerzellen“ finden sich nur in einem embryonalen Kleinstkind. Dieses Kind wird im Alter von 4 Tagen – in diesem Stadium heißt es Blastozyste – mit einem Messer zerteilt, um an die gewünschten „Alleskönnerzellen“ heranzukommen. Das Menschenkindlein kommt bei dieser Zellentnahme ums Leben.
Den einen töten, um den anderen zu heilen, ist kein medizinischer Fortschritt.
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Freitag, 3. Dezember 2004 13:47
Dolfus: Es gäbe auch Alternativen
Es ist ohnehin sehr verdächtig, wieso die internationale Wissenschaft zur Zeit eine so starke Campagne
für die Freigabe embryonaler Stammzellen unternimmt, leider in den USA auch kräftig unterstützt durch
Californiens Gouverneur Arnold Schwarzenegger. Für die viel weniger auf Prinzipien ausgerichteten Europäer
sind solche ethischen Themen ohnehin größtenteils uninteressant.
Denn ich habe schon vor längerer Zeit in der Wiener Presse gelesen, daß man diese „Alleskönner-Zellen“ auch aus der Nabelschnur der Neugeborenen gewinnen könne.
Da dies nicht meine Stammdisziplin ist, kann ich dies nur, so wie gelesen, weitergeben.
Das Brüsseler Syndikat (die EU) fördert allerdings nur die embyronale Stammzellenforschung.
Es ist ein Skandal, ein Schlag in das Gesicht Gottes! Wie endete der Turmbau zu Babel?
Denn ich habe schon vor längerer Zeit in der Wiener Presse gelesen, daß man diese „Alleskönner-Zellen“ auch aus der Nabelschnur der Neugeborenen gewinnen könne.
Da dies nicht meine Stammdisziplin ist, kann ich dies nur, so wie gelesen, weitergeben.
Das Brüsseler Syndikat (die EU) fördert allerdings nur die embyronale Stammzellenforschung.
Es ist ein Skandal, ein Schlag in das Gesicht Gottes! Wie endete der Turmbau zu Babel?
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