Ich hatte heute Gelegenheit, einem homosexuellen Mann zum Vater-Sein zu gratulieren
Freute sich Mag. Rolf Sauer – Leiter der Abteilung ‘Ehe und Familie’ im Pastoralamt der Diözese Linz – in einem Artikel, der bereits Mitte Oktober erschien.
Rolf Sauer auf der Webseite ‘beziehungleben.at’
(kreuz.net, Schlierbach) Am 4. und 5. Oktober letzten Jahres fanden in Schlierbach die Bildungs- und Begegnungstage
„kreuz und queer – Gleichgeschlechtlich Lieben und Glauben“ im Rahmen des ‘Forums Beziehung, Ehe, Familie’
der ‘Katholischen Aktion Oberösterreich’ statt.
Das Klosterdorf Schlierbach befindet sich im Bundesland
Oberösterreich, rund 45 km südlich von Linz.
In einem Artikel, der auf ‘eheonline.at’ publiziert wurde,
berichtete Mag. Rolf Sauer – Leiter der Abteilung ‘Ehe und Familie’ im Pastoralamt Linz – was für ihn
die „wichtigste Erkenntnis“ bei dieser Tagung war.
Für „gleichgeschlechtlich empfindende“ gelte wie
für alle Menschen, daß die Reifung ihrer Persönlichkeit, Sexualität und Beziehungsfähigkeit im Kontakt
mit der gelebten Wirklichkeit geschehe.
In der unmittelbaren Familie gebe es da normalerweise keine Vorbilder:
„Um so bedeutsamer ist dann, daß schwule oder lesbische junge Menschen auf dem Weg zu ihrem »Coming
Out« Autoritätspersonen erleben, die ihre – gleichgeschlechtliche – Sexualität in ihr Leben integriert
haben“, meint Mag. Sauer:
Homosexuelle hätten Vorbilder, anhand derer sie ihre eigene „sexuelle Identität
und Beziehungsfähigkeit“ entwickeln könnten, wenn eine junge „lesbische Frau“ sehe, wie die langjährige
Kirchenchorleiterin beim Chorausflug mit ihrer Freundin einen guten Umgang pflege oder wenn Jugendliche
„verschiedener sexueller Orientierung“ ihren Pfarrer schätzen könnten, der – gegen seinen Willen – „als
schwul geoutet“ worden sei, aber von seiner Pfarrei weiter in seiner Persönlichkeit geachtet werde.
Wenn hingegen „homosexuelle Menschen“ ihre Orientierung versteckten, verdrängen oder in die „Unterwelt
einer Szene“ abspalteten, würden ihnen nur „unreife und destruktiv-übergriffige Formen“ als Bilder jener
sexuellen Orientierung vorgesetzt, die sie eigentlich entwickeln wollten.
In diesem Sinn habe die Krise
um das St. Pöltener Priesterseminar ihr Gutes.
Sie habe geholfen, jenen „unreifen Umgang mit Homosexualität“
aufzudecken, der auf Heranwachsende im besten Fall lächerlich wirke, oft jedoch massiv verunsichere und
Resignation hervorbringe.
Doch engagierte Laien und Seelsorger, die gelernt hätten, ihre – wenn auch
gleichgeschlechtlich orientierte – Sexualität in ihr Leben zu integrieren, könnten als Identifikationsfiguren
„segensreich und ermutigend“ wirken.
In einem Nachtrag erwähnt Mag. Sauer, daß er gleichentags auf
dem Weg zur Arbeit Gelegenheit gehabt habe, „einem homosexuellen Mann zum Vater-Sein zu gratulieren“.
Vor einem halben Jahr habe „das schwule Paar“ in den USA ein Mädchen kurz nach dessen Geburt adoptiert.
In Österreich sei die Adoption für seinen Partner anerkannt worden und sie lebten jetzt „mit allen
Freuden, Belastungen und Herausforderungen einer jungen Familie“, auch mit durchwachten Nächten.
Beide
hätten eine ausgeprägte Berufslaufbahn einerseits im akademischen, andererseits im künstlerischen Bereich.
Jetzt gehe es um die gegenseitige Hilfe und Absprache in der »work-life-balance« „wie in jeder jungen
Familie“, in der beide Partner im Beruf stehen.
„Nachher habe ich mir gedacht: Gut, daß es hier zwei
Männer trifft – vielleicht kann das ein Modell abgeben, von dem dann auch die Politik noch lernt.“
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43 Lesermeinungen
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@Neue Probleme Tja, und was machen wir in all dem Wust auch noch mit den homosexuellen Paaren, die eigene
Kinder haben – z. B. aus früheren Beziehungen? Da kenne ich einige. Ist das jetzt schlimmer für die
Kinder (weil die eigene Mutter/der eigene Vater homosexuell ist)? Oder besser als ein Heim, weil sie ja
bei den Eltern aufwachsen? Was sagt denn der Papst dazu, der Kenner von Beziehungen, Ehen und Kindererziehung?
Wenn man eben die Welt nur mit Scheuklappen betrachtet, wie einige hier, dann ist das sicher ein Problem.
Wenn Kinder in einer intakten Familie aufwachsen, sehe ich aber nichts, was dagegen spricht.
@ Demon „Sie sehen ein Adoptivkind als ?Belohnung“. Dem kann ich beim besten Willen nicht folgen.“ Schade.
Ein Kind ist die größte vorstellbare Belohnung überhaupt, das größte denkbare Geschenk. Deshalb hat
sich Gott selbst uns als Kind geschenkt. Und: Wenn man sich in die Adoptions-Lotterie begibt, dann doch
wohl, weil man ein Kind will – bekommt man es schließlich zugesprochen, ist das eine Belohnung.
#42 DemonDeLuxe † 17:16:18 | Freitag, 20. Januar 2006
@Ansgar „Nichts – in Ihrem Gedankenkosmos, der (ich gestehe es zähneknirschend) sogar eine gewisse Logik
besitzt.“ Das habe ich als ehrenwerte Aussage notiert. Wobei ich übrigens – um das ‘mal zu erwidern –
durchaus einräume, dass ja auch Ihre Paradigmen eine gewisse INNERE Logik haben, die allerdings in dem
Moment versagen, wo Sie versuchen, sie Menschen überzustülpen, die Ihre Grundaxiome nicht teilen. „Ein
Modell, nach dem lieblose Heteros Kinder produzieren[…]“ Neinnein, das wäre eine Verzerrung. Alles,
worauf ich hinaus will, ist, dass bei Homos der „Unfallfaktor“ wegfällt, was eben STATISTISCH auf „durchschnittlich
liebevollere Eltern“ hinausläuft. Ansonsten halte ich sie für so gut oder schlecht wie alle Eltern.
Und seien Sie bitte realistisch: Der hl. Vater und seine Schriften in Ehren, aber das ist WUNSCH, nicht
REALITÄT (tun wir bitte nicht so, als seien kath. Eltern signifikant besser – sonst ziehe ich die verschmähten
Priesterkinder aus dem Hut…). „Homo-Sex ist mit nichts verbunden und verdient keine Kinder, auch nicht
die anderer Leute.“ Sie sehen ein Adoptivkind als „Belohnung“. Dem kann ich beim besten Willen nicht folgen.
Und dass homosexuelle Liebe „mit nichts verbunden“ sei, ist eine schiere Behauptung nach dem Schema, dass
nicht sein kann, was nicht sein darf. Ich vemute, Sie haben keine schwulen Freunde. Solche Bekanntschaften
verändern das eigene Denken in diesen Punkten ganz massiv.
@ Demon „Und was haben SIE als Argument zu bieten?“ Nichts – in Ihrem Gedankenkosmos, der (ich gestehe
es zähneknirschend) sogar eine gewisse Logik besitzt. Weil er elementare menschliche Selbstverständlichkeiten
ausblendet. Sie haben ja unten verbal auf mich eingeprügelt wegen des HJ-Vergleichs. Dennoch: Ein Modell,
nach dem lieblose Heteros Kinder produzieren, die dann von hochkultivierten Homo-Pärchen erzogen werden,
nähert sich solchen totalitären Vorstellungen: Andere wissen besser als die Eltern, was gut für Kinder
ist. Hier sind wir beim Papst und seiner ersten Enzyklika: Trennt man die erotische Liebe von der Caritas,
drohen eben ungewollte Kinder und Homo-Sex (der immer vom Kinderwunsch getrennt ist – oder?). Erotische
Liebe zwischen Mann und Frau und Liebe zum Kind sind verbunden. Homo-Sex ist mit nichts verbunden und
verdient keine Kinder, auch nicht die anderer Leute.
#40 DemonDeLuxe † 16:43:13 | Freitag, 20. Januar 2006
@Ansgar Na, SIE sprachen doch von „Widernatürlichem“, da habe ich halt den Aspekt herausgepickt, der
Otto Normalverbraucher am suspektesten erscheinen dürfte. ICH weiß, dass „darkrooms“ für Schwule in
etwa auf dem Level sind wie für Heten Stripclubs mit Anfassen. Die meisten hier wissen das – nach ihren
Äußerungen zu urteilen – aber nicht. „Glaubt wirklich jemand ernsthaft, ein schwules Pärchen würde
ein Kind liebevoller aufziehen als eine christliche Familie?“ Die Logik steht leider gegen Sie. Gehen
wir einmal davon aus, dass alle Menschen im Schnitt gleich fähig zu liebevollen Gefühlen sind (Sie werden
das schwerlich bestreiten können), dann dürfen Sie bei heterosexuellen Paaren all die nicht gewollten
Kinder herausrechnen (denen Ihre Kirche ja munter Vorschub leistet) – denn die „nicht gewollte Adoption“
müssen Sie mir erst’mal zeigen. Sprich: Bei einem schwulen / lesbischen Pärchen kann ein Kind jedenfalls
SICHER sein, wirklich gewollt zu sein und nicht nur ein „Unfall“ und unerwünschter Fresser. Und was haben
SIE als Argument zu bieten?
Ansgar Durch meine Missinterpretation hatte sie immerhin noch Sinn, im Original ist sie gänzlich inhaltsleer.
Dann lesen Sie Romans Beitrag eben noch einmal, denn er enthält die zentrale Forderung der Homosexuellenbewegung:
Gleiche staatliche Rechte.
@ Roman Stimmt, ich habe versagt und Ihre Einlassung falsch gelesen. Durch meine Missinterpretation hatte
sie immerhin noch Sinn, im Original ist sie gänzlich inhaltsleer. Mein Tipp: An Wittgenstein halten.
„Wovon man nicht reden kann, davon sollte man schweigen.“ Demon: Empörend, dieser Schwulenhaß zwischen
Ihren Zeilen! Diese hochstehende Sex-Kultur auf „Darkrooms“ zu reduzieren. Pfui, pfui! Frage an Mitleser:
Glaubt wirklich jemand ernsthaft, ein schwules Pärchen würde ein Kind liebevoller aufziehen als eine
christliche Familie? Kopfschütteln.
Was ist wichtiger? Was ist den meisten Kommentatoren hier eigentlich wichtiger? Eine liebevolle und offene
Umgebung für einen heranwachsenden Erdenbürger oder verhärmte und insichverschlosse Umgebung? Vielleicht
sollte mal die Frage beantwortet werden, warum besagtes Kind überhaupt im Heim gelandet ist? Hat da vielleicht
ein heterosexuelle Frau ihre „katholische Pflicht“ nicht erfüllt?
@Benedikt Unterschiedlich sind nur die Fundamente, die Einstellung ist genau gleich, also schauen Sie
mal auf Ihre Balken im Auge, dann sehen wir weiter. Genau so ist es. Entdecke ich mich doch in so vielen
Aussagen derer die hier schreiben wieder, die ich seinerzeit auch so begeistert gegen die Kirche GOTTES
vertreten habe, als ich mir noch nächtelang das Hirn nach dem Sinn zermarterte. Also ihr Schwulen und
Sympathisanten ich habe euch von Herzen lieb, weil ich die weltlich braune Substanz kenne in der ihr bis
zum Hals steckt. Ich bete für euch. Le Trot – der nicht wieder zurück will!
@ Demon & Centraldream @centraldream Signed. Ja ich liebe es wirklich, wenn Freunde aus der A & A Fraktion
mir meinen Glauben erklären wollen. Wenn Sie den Glauben wirklich verstanden hätten, dann würden Sie
ihn teilen, das Sie das nicht tun schweigen Sie lieber mit Ihren „Einschätzungen“. Betrachtet man die
reine Positionierung, so sind Sie genauso radikal und fundamentalistisch, natürlich auf einem anderen
Fundament. Allerdings glauben Sie sich im Recht, da Sie ja auf dem „richtigen“ Fundament stehen, soll
heißen, dass Sie die Wahrheit für sich erkannt haben. Unterschiedlich sind nur die Fundamente, die Einstellung
ist genau gleich, also schauen Sie mal auf Ihre Balken im Auge, dann sehen wir weiter.
(G)Ansgar Irgentwie kriegen sie ihr Leben nicht mit?Ich habe in keinen Teil meines Absatzes die kirchliche
Homo-Ehe gefordert!Einfach in Ruhe nocheinmal durchlesen.
@Centraldream verstoßen aber selbst gegen das elementarste Gebot: Die christliche Nächstenliebe. Na,
da wird es uns aber beim Gericht schlecht ergehen, wenn wir so gegen elementare Gebote verstossen, die
selbst das Demöneken freudig signierend einfordert. Haha und wieder hat sich das Demöneken ein Bein
gestellt in der Einforderung von christlich elementaren Geboten. Sind schon Spitze unsere Gebote, wenn
man sich dran hält, ne Demöneken. Le Trot – Jungs, ihr macht mir Freude!
#32 DemonDeLuxe † 01:42:25 | Freitag, 20. Januar 2006
@Ansgar „Heimerziehung ist allemal besser als das Aufwachsen in widernatürlicher Atmosphäre.“ Frage
1: In wievielen Heimen sind Sie aufgewachsen? Frage 2: Wieviele Darkrooms haben Sie bislang frequentiert?
Sie scheinen sich ja mit den „widernatürlichen“ Aspekten der Homosexualität bestens auszukennen – ein
eloquenter Mann wie Sie würde ja wohl kaum irgendetwas aus der hohlen bzw. aus dritter Hand weitertratschen,
nicht wahr? Na, dann plaudern Sie doch ‘mal aus dem Nähkästchen und erzählen uns, wie’s bei Schwuls
zuhause so recht widernatürlich zugeht. Nur los, keine falsche Scham! Einem Fachmann lausche ich immer
gerne. „Auf jedes zur Adoption freigegebene Kind warten 19 HETEROSEXUELLE Elternpaare.“ Also, lassen Sie
mich ‘mal sehen, was ein Homo- von einem Heteropaar unterscheidet… ah! Ich hab’s! Die Frau! Also sind
Ihrer Meinung nach die Männer das Problem? Nee, halt, Lesben sind auch Homosexuelle, und Lesebenmamis
wollen Sie ja auch nicht… ach, sagen SIE mir doch einfach, wo das Problem ist, bitte – ich komm’ gerade
nicht drauf. @centraldream Signed.
#31 centraldream 00:54:11 | Freitag, 20. Januar 2006
Hassprediger Mit manchen kreuz.net-Usern zu diskutieren, hat den gleichen Effekt, wie einem Ochsen ins
Horn zu petzen…Traurig mitanzusehen, auf welches emotionale Level die katholische Ideologie sie zurückversetzt
hat. Derart degeneriert und entmündigt, dass die Anhänger der Katho-Ideologie sich von ihrem Mullah
sogar wünschen, dass er ihnen die Liebe definiere. Wieso lassen sich Menschen durch ein System geistig
derart sterilisieren? In ihren Hasspredigten verweisen sie gerne auf die „Gebote Gottes“, die eingehalten
werden sollen, verstoßen aber selbst gegen das elementarste Gebot: Die christliche Nächstenliebe. Jesus
hat während der Zeit seines Wirkens versucht, ein wenig Sand aus der Grube zu schaufeln, in der die Menschen
ihre Achtung zueinander vergraben haben. Zweitausend Jahre später sind die Menschen fleißiger denn je
dabei, diese mittlerweile zu einem Berg gewandelte Grube weiter mit Sand zu überhäufen, und seinen Namen
für ihren Menschenhass zu missbrauchen…
#30 methusalix † 00:42:51 | Freitag, 20. Januar 2006
alle reden über Homosexuelle und über Homosexualität, in kaum einem Beitrag geht es um das Kind, das
eine neue, liebevolle Heimat in der Familie gefunden hat. Dieses Kind wird ganz bestimmt nicht mit Sündenängsten
und Höllenqualen aufgezogen werden, oder auch nur im mindesten vernachlässigt werden. Dafür ein Dankgebet.
@ Roman Merkwürdiger Beitrag. Schwule regieren Deutschlands größte Städte, sind in Medien und Gesellschaft
omnipräsent, selbst die Werbung findet sie schick. Und: Einerseits mögen Sie die Kirche nicht (Zitat:
„Das ist mir persönlich herzlich egal,da ich diese Sekte mit ihren kalten Kathedralen nichts abgewinnen
kann.“), fordern dann aber die Homo-Ehe „vor dem Altar“ wg. „gleicher Rechte“. Nur: Das Sakrament der
Ehe ist kein Recht, sondern eine Gnade. Die nun mal Menschen, die sich entschieden haben, dauerhaft Gottes
Gebote missachten zu wollen, nicht zusteht. Man muß sich schon das Gehirn verknoten, wenn man es anders
sehen will. Fische leben nicht an Land und Schwule heiraten nicht kirchlich. Ad Demon: Heimerziehung ist
allemal besser als das Aufwachsen in widernatürlicher Atmosphäre. Auf jedes zur Adoption freigegebene
Kind warten 19 HETEROSEXUELLE Elternpaare.
#28 DemonDeLuxe † 22:35:36 | Donnerstag, 19. Januar 2006
@Ansgar „Den will man auch gar nicht wahrnehmen, jedenfalls nicht als Schwulen.“ Im Prinzip: Stimmt. Dadurch
erfährt man aber auch nichts von seinen sehr konkreten Problemen in und mit dieser Gesellschaft. Die
„Obertunten“ zwingen dazu. „Letztenendes ist es aber eine Sache zwischen den beiden, und nicht mein Bier.“
Das ist aber schonmal mehr, als man von vielen Kommentarschreibern hier sagen kann. Mehr wollen die allermeisten
Schwulen doch gar nicht (außer vielleicht das Einstellen des ewigen Repetierens der angeblich Nicht-Gottgefälligkeit
ihres Seins.) „Obszöne Tuntenaufmärsche wie am CSD“ …mag ich auch nicht. Na und? So viel anders als
der Karneval in Rio ist das auch nicht. „Sie unterstreichen die Pervertiertheit einiger Schwuler und spielen
deren Kritikern billige Munition ins Lager.“ Aber nur DEN Kritikern, die auf dem Hetero-Auge blind sind
und die spiegelbildlichen Verhaltensweisen DORT geflissentlich ignorieren. „Mann und Frau zeugen ein Kind!
Nicht Tuck und Tuck!“ Was aber hat das mit der Erziehung zu tun? „Sie wollen die Eltern doch nicht zu
organisch notwendigen Erzeugern reduzieren, denen man die Kinder nach Willkür wegnehmen und „geeigneteren“
Erziehungsinstitutionen zustellen kann? Willkommen in HJ und FDJ!“ Unnötige Polemik. Adoptierte Kinder
finden bei Schwulen Eltern eine Familie, anstatt in Heimen leben zu müssen. Ich sehe den Punkt nicht.
Ansgar und co. Also wenn sie wirklich glauben was sie hier geschreiben haben,dann waren sie schon lange
nicht mehr vor der Tür! Die Situation hat sich natürlich in den letzten Jahren gebessert,doch eine Gleichstellung
gibts in ganz Europa bis jetzt defacto nicht.Und mit Gleichstellung mein ich nicht,dass sich gleichgeschlechtliche
Paare vor dem Altar das „Ja“ Wort geben können.Das ist mir persönlich herzlich egal,da ich diese Sekte
mit ihren kalten Kathedralen nichts abgewinnen kann. Es geht doch vielmehr um gleiche Rechte und Pflichten
die einfach jedem und wirklich jedem zustehn. @Evelin Glauben sie,wenn sie Kindern erzählen sie sind
mit der Erbsünde geboren,dass das besser ist.TZTZTZ Vor was haben sie eigentlich Angst?? Sie haben Angst
vor einer Generation von jungen Menschen die keine Probleme haben mit ihrer Sexualität,und die sich nicht
mehr hineinzwengen lassen in vermoderte Dogmen.
#26 Volkmar 22:29:05 | Donnerstag, 19. Januar 2006
@Ansgar Sie wollen die Eltern doch nicht zu organisch notwendigen Erzeugern reduzieren, denen man die
Kinder nach Willkür wegnehmen und „geeigneteren“ Erziehungsinstitutionen zustellen kann? Willkommen in
HJ und FDJ! Wo hat DemonDeLux denn geschrieben, dass man Kinder eltern wegnimmt, um sie vermeitlich besseren
Eltern zu geben?! überlegen sie erst mal, bevor sie etwas schreiben! Natürlich handelt es sich hierbei
um ADOPTION, und bei der Adoption wird doch kein Kind aus einer intakten Familie gerissen… …zuerst
denken, dann schreiben!
@ Demon Sie schrieben: Der ?harmlose Schwule von nebenan“ wird doch gar nicht wahrgenommen, Den will man
auch gar nicht wahrnehmen, jedenfalls nicht als Schwulen. Was ist daran so interessant? Nach meiner Meinung
als katholischer Christ lebt ein solcher Mensch sicher nicht so, wie es von Gott gewollt ist. Letztenendes
ist es aber eine Sache zwischen den beiden, und nicht mein Bier. „Vorkämpfer“, von wegen: Obszöne Tuntenaufmärsche
wie am CSD sind einfach nur abgeschmackt und eklig. Sie unterstreichen die Pervertiertheit einiger Schwuler
und spielen deren Kritikern billige Munition ins Lager. Und, Demon: Mann und Frau zeugen ein Kind! Nicht
Tuck und Tuck! Sie wollen die Eltern doch nicht zu organisch notwendigen Erzeugern reduzieren, denen man
die Kinder nach Willkür wegnehmen und „geeigneteren“ Erziehungsinstitutionen zustellen kann? Willkommen
in HJ und FDJ!
#24 DemonDeLuxe † 22:08:40 | Donnerstag, 19. Januar 2006
@Ansgar „…den Teile dieser Gruppe eifrig pflegen, um priviligiert behandelt zu werden. Schwulenausgrenzung
gab es vielleicht vor 40 Jahren.“ Immerhin räumen Sie mit dem „Teile“ ein,dass Homosexuelle genausowenig
eine homogene Gruppe sind wie Heterosexuelle, und heben sich damit positiv ab von denen, die alle über
einen Kamm scheren. Dennoch haben Sie inhaltlich leider Unrecht, wie ich selbst oft beobachte. Sicher,
Schwule werden heutzutage nicht von Braunhemden niedergeknüppelt. Das geht subtiler, etwa, wenn ein Vermieter
bekundet, nicht an „warme Brüder“ zu vermieten. Derlei Sprüche kennen Sie, denke ich. „Heute ist es
eher so, daß radikale Schwule es verstanden haben, ein Klima der Pflicht-Homo-Affinität zu initiieren.“
Merkwürdig, dass ich mich nie einem solchen Klima ausgesetzt fühlte? „Sie nerven die Umwelt (und viele
der homosexuellen Menschen ebenfalls)“ Ich weiß, wen Sie meinen, und konzediere ein gewisses „Nerven“.
Aber da sind diese, nennen wir sie ‘mal „Extremschwulen“, in derselben Rolle wie die „Kampfemanzen“: Nervig,
aber für den Emanzipationsprozess unabdingbar, denn erst sie machen darauf aufmerksam, DASS es Missstände
gibt. Der „harmlose Schwule von nebenan“ wird doch gar nicht wahrgenommen, stößt daher auch keine Diskussion
an. Dass Kindeserziehung „Sache von Mann und Frau“ sei, ist Ihre Privatmeinung, der Homosexuelle widersprechen –
und Sie haben wenig bis nichts an inhaltlichen Argumenten für Ihre Sicht.
@ Beobachterin Das „Pastoralamt“ der Diözese Linz – „natürlich“ eine Einrichtung der Kirche – ist zur
Gänze ein Wolf im Schafspelz. Bisheriger Höhepunkt war die Empfehlung dieses „Pastoralamtes“ für Schüler,
die Ausstellung von Keith Haring in der Neuen Galerie der Stadt Linz zu besuchen (es gab auch eine Empfehlung
des ÖVP-dominierten Landesschulrates, welchem LH Pühringer vorsitzt). Keith Haring ist ein verstorbener
AIDS-kranker Homosexueller, der als „Künstler“ angesehen wird. Er zeichnete gerne pornographisch-blasphemisch.
Z.B. Engel, die anal mit Hunden verkehren. Die genannte Ausstellung wurde 2004 dann auch – trotz offizieller
Proteste – von Volksschulklassen (6-10jährige Kinder!) besucht. Für „Geistesriesen“ wie DDL, Maxentius
und Volkmar wohl ein „sinnvoller Beitrag zur schulischen Kunst- und Sexualerziehung und religiösen Weiterbildung“…
Der Gatte der Evelin
@ Demon et al. Daß Schwule schutzlose, verfolgte Leutchen sind, ist ein Mythos, den Teile dieser Gruppe
eifrig pflegen, um priviligiert behandelt zu werden. Schwulenausgrenzung gab es vielleicht vor 40 Jahren.
Lieber Demon, Sie scheinen eher der Ewiggestrige zu sein als jene, die Sie immer so apostrophieren. Heute
ist es eher so, daß radikale Schwule es verstanden haben, ein Klima der Pflicht-Homo-Affinität zu initiieren.
Sie nerven die Umwelt (und viele der homosexuellen Menschen ebenfalls) mit ihrer penetranten Reduktion
auf ihre Sexualität, definieren sich ausschließlich über ihr Homo-sein. Und dringen aggressiv in Bereiche
ein, in die sich nicht gehören. Kindeserziehung ist doch wohl Sache von Mann und Frau. Ob man an Gott
glaubt oder die Natur beobachtet – bezweifeln kann das kein Vernunftbegabter.
#21 Le Trot 20:50:47 | Donnerstag, 19. Januar 2006
@- an meinen allerbesten Feind! P.S.: Ob Jesus verheiratet war oder nicht, ist durchaus strittig, wie
die Informierteren hier wissen sollten. Jo, für die informierten Bildzeitungsleser und RTL-Konsumenten
ist die Sache klar. Also diesmal auch von mir = volle Zustimmung Demöneken.
#20 DemonDeLuxe † 20:18:49 | Donnerstag, 19. Januar 2006
@catharina Wer im Kontext von Homosexualität von „Krankheit“ oder „Ideologie“ spricht, belegt lediglich,
dass er besser den Mund gehalten und sich stattdessen ein wenig kundig gamcht hätte. Ist ja nicht auszuhalten,
diese unsäglich Hinausposaunen unverdauter Begrifflichkeiten im falschen Kontext! Mag. Sauer gilt meine
Hochachtung für seinen aktiven Beitrag im Kampf um die Menschenwürde einer Gruppe,die von manchen irrigerweise
als Freiwild zur beliebigen Verhöhnung angesehen werden. P.S.: Ob Jesus verheiratet war oder nicht, ist
durchaus strittig, wie die Informierteren hier wissen sollten.
Benedikt Ja, ich bin da ganz locker. Der Papst konnte die Ehescheidung nicht verhindern. Er konnte die
Abtreibung nicht verhindern und er kann es auch nicht bei der Homo-Ehe. Es dauert einfach nur ein bisschen.
#18 Benedikt 17:57:26 | Donnerstag, 19. Januar 2006
@ wi-bi Mal langsam: Ihr Flügel ist es schließlich, der dauernd über die ach so große Macht der Kirche
schwadroniert. Angeblich reicht ein Wort des Papstes und schon machen sich 250.000 zum Kreuzzug bereit –
könnte man meinen.
#17 maxentius 17:20:23 | Donnerstag, 19. Januar 2006
Opfer gesucht Tja, die Juden können wir nicht mehr verfolgen, die Hexen sind abgeschafft, Schwarze sind
auch nur Menschen,… da bleibt uns wohl wirklich nichts anderes übrig als die Homos zu pisacken! Frohes
Schaffen!
Ey, ey, Papst! Der Papst soll also endlich mal sagen was Liebe ist und unsere Tradis denken, dass hätte
dann wohl Einfluß auf unsere Gesellschaft. Na dann mal los und abwarten was geschieht…
#15 Le Trot 17:09:36 | Donnerstag, 19. Januar 2006
@Fr.Ilse Der Papst soll erklären,was Liebe ist? Das kann jedes Kind erklären, dass kummervoll der Trennung
der Elternteile zusehen muss, da es dann überaus schmerzvoll erfährt, was Liebe nicht ist. Was Sie unter
Liebe verstehen, ist das gleiche, was auch der Eber mit der Sau gelegentlich veranstaltet – immer druff
auf das Muttertier.
Na dass es nicht… … nötig ist, von etwas eine Ahnung zu haben um seine albernen Kommentare darüber
abzugeben, daß beweissen die Schreiber bei kreuz.net jeden Tag (die in der Redaktion wie die Lesermeinungsschreiber)
Also kann der Papst genausogut auch erklären, was der Eros ist.
#13 Benedikt 16:30:35 | Donnerstag, 19. Januar 2006
@ Sirilo @Benedikt: Seit wann ist Liebe eine Krankheit, die therapiert werde muss? Sie nennen mir sicher
noch die Stelle, wo ich das geschrieben habe? Liebe ist keine Krankheit, sondern eine Erfahrung, über
die derjenige kaum kompetent sprechen kann, der sie noch nicht gemacht hat. Ebenso wenig wie Frl. Ilse
sind Sie in der Lage zu beurteilen, wer schon mal verliebt war, und wer nicht.
@Catharina / @Benedikt @Catharina: Krankheit oder Sünde – was denn nun? Beides gleichzeitig kann’s ja
nicht sein. @Benedikt: Seit wann ist Liebe eine Krankheit, die therapiert werde muss? (Liebe ist keine
Krankheit, sondern eine Erfahrung, über die derjenige kaum kompetent sprechen kann, der sie noch nicht
gemacht hat.)
Natürlich darf der Papst… Der Papst kann sehr wohl über leibe sprechen, Jesus hat das auch getan und
war auch nicht verheiratet. Und der Papst war schon mal verliebt und vom JP2 wissen wir, dass er sogar
eine Beziehung hatte, aber man muss doch keinen Sex haben um über liebe sprechen zu dürfen.
#9 Benedikt 16:18:16 | Donnerstag, 19. Januar 2006
@ Frl. Ilse Ein Mann und Vorsteher einer ganzen Gruppe von Männern, die nie im Leben verliebt waren Ja
wirklich erstaunlich, was Sie so alles wissen. Ich nehme an, sie haben alle 400.000 Priester zuvor befragt?
Und: Ihr Beispiel hinkt sowieso an allen Enden. Ein Psychologe muss auch nicht alle Krankheiten kennen,
die er therapiert. Zumindest wäre mir ein solcher eher suspekt .
#8 Frl.Ilse 16:13:01 | Donnerstag, 19. Januar 2006
@catharina Der Papst soll erklären,was Liebe ist? Ein Mann und Vorsteher einer ganzen Gruppe von Männern,
die nie im Leben verliebt waren, nie eine Beziehung zu einem anderen Menschen mit allen Höhen und Tiefen
geführt haben, nie eine Ehe eingegangen sind und Kinder aufgezogen haben? Die keine Ahnung von Frauen
haben -haben dürfen? Nein danke, dann kann ich mir auch von einem Blinden einen van Gogh erkären lassen.
Lasst die Menschen lieben und redet Ihnen nicht ein, wen sie lieben dürfen und wen nicht.
#6 catharina 16:03:57 | Donnerstag, 19. Januar 2006
Wünschenswert wäre es, daß der Heilige Vater in seiner Antrittsenzyklika „Deus caritas est“ in aller,
aber auch wirklich aller Deutlichkeit ausspreche, was Liebe ist und was nicht. Vorgänge wie der oben
geschilderte sind schockierend. Sie signalisieren, welche Stunde herangenaht ist. Eine kranke Personengruppe
hat mit Erfolg weite Teile der Öffentlichkeit infiziert und wird es bald fertigbringen, diejenigen, die
es noch wagen, von Krankheit, Perversion, Sünde wider die Natur usw. zu sprechen, zu Verbrechern abzustempeln.
Jetzt hätte die Stunde der Kirche geschlagen: Als Gesamtheit müßte sie sich diesen Bestrebungen entgegenstemmen.
Elemente in den eigenen Reihen, die der Homo-Ideologie huldigen, wären auszuschließen. Aber man muß
befürchten, daß es bei Klagen über angebliches Versagen im Dritten Reich bleibt, während man dem Widerstand
hier und heute aus dem Weg geht. Wo sind die Hirten, die ein klares Wort sprechen? Wo sind die Männer
Gottes, die wie Jesus Christus von der Wahrheit Zeugnis ablegen? Maranatha!
#3 Beobachterin 14:28:45 | Donnerstag, 19. Januar 2006
trojanisches Pferd? Falls dieses „Pastoralamt Linz“ eine offizielle Einrichtung der katholischen Kirche
ist, so ist die Leitung dieses Amtes falsch besetzt. Es entsteht der Eindruck, als handle es bei Herrn
Sauer um einen bislang verdeckt arbeitenden Homosexuellen-Agenten innerhalb der katholischen Kirche. Dieser
Herr sollte schleunigst in den Ruhestand versetzt werden. Er kann sich ja immer noch bei Hosi bewerben.