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Samstag, 24. Dezember 2005 13:03
Die Liturgiekongregation bat die kirchliche große Gruppierung ‘Neokatechumenaler Weg’ in einem jüngsten Brief, die liturgische Praxis den allgemeinen Normen der Kirche anzugleichen.
Zurück zum Artikel 5 Lesermeinungen:
Montag, 22. September 2008 20:43
wal: die Neo’s
bringen der Kirche Menschen, die sich nach Christus sehnen und sonst den Freikirchen anheim fallen würden. Dies gefiel J.P.II zurecht.
Mittwoch, 28. Dezember 2005 09:55
Dr. Otterbeck: Der Friedensgruß
vor der Opferung entspricht m.E. der ambrosianischen Liturgie. Wenn der Friedensgruß mit einem Zeichen des Friedens versehen werden soll (Brudergruß, shakehands) ist er dort jedenfalls besser platziert.
Samstag, 24. Dezember 2005 15:58
Robert Ketelhohn: Sauerteig
Clemens, die Verwendung von gesäuertem Brot als Hostie ist der älteste Brauch der Kirche, den die Ostkirchen – in Gemeinschaft mit Rom oder nicht – so bewahrt haben. Die Einführung des ungesäuerten Brots ist eine Neuerung der Lateiner (und auch der Armenier); in der lateinischen Kirche wurde diese Abweichung vom alten Brauch erst in karolingischer Zeit eingeführt.

Da der Neokatechumenat grundsätzlich ein Phänomen innerhalb der lateinischen Kirche ist, verwendet er zum Backen der Hostien ausschließlich Weizenmehl und Wasser. Also keinen Sauerteig. Gültig wäre die Eucharistie aber selbstverständlich auch mit Sauerteig.

(Ad marginem: Es gibt im Orient ein paar wenige maronitische, melchitische und koptische Gemeinschaften des Neokatechumenats. Ich vermute, daß man dort Sauerteig verwendet, da die Vorschriften der jeweils eigenen Ortskirche gelten. Genaueres weiß ich jedoch nicht.)
Samstag, 24. Dezember 2005 15:06
Karl: Lange überfällig
Endlich hat sich der Heilige Stuhl der Sache angenommen! Unser glorreichregierender Heiliger Vater scheint mit seiner Reform der Reform erst zu machen zu wollen. Die Liturgie des Neokatechumenats hat wirklich extreme Defizite, es ist gut, dass jetzt die gröbsten Missgriffe beseitigt werden müssen.
Samstag, 24. Dezember 2005 13:30
clemens: Liturgische Fragen:
Findet bei der Materie des gesäuerten Brotes überhaupt eine gültige Wandlung statt???
(Abgesehen von anderen haarsträubenden „Bräuchen“.)
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