Röschenz
Jesus der Bastard?
Der suspendierte Ex-Pfarradministrator Franz Sabo von Röschenz setzte in seiner gestrigen sogenannten Weihnachtspredigt seinen Privatfeldzug gegen Kirche und Papst mit jeder Menge Beschimpfungen von der Kanzel fort. Ein Kommentar.
(kreuz.net, Röschenz) Seine Weihnachtstiraden spielte der Ex-Pfarradministrator auch der Schweizerischen Boulevardzeitung ‘Sonntagsblick’ zu.

Offensichtlich hat er selber gemerkt, auf welchem Niveau seine Ausfälle waren.

Der amtsenthobene Priester verkündigte zu Beginn der angeblichen Predigt, daß die Geburt Jesu eine „Vorgeschichte“ besitze. In der „heutigen“ Sprache bedeute das Weihnachtsevangelium, daß Maria „ein uneheliches Kind“ erwartet habe.

Der suspendierte Priester verglich die – von der Katholischen Kirche noch am 8. Dezember als unbefleckt empfangene Jungfrau Maria – ausdrücklich mit Müttern, die ein Kind aus einer sündhaften Beziehung empfangen haben.

Sabo zeichnete ein melodramatisches Szenarium.

Solche Mütter seien angeblich jahrhundertelang beschimpft und diskriminiert worden. Ihre Kinder seien als Bastarde bezeichnet und entsprechend behandelt worden. Aus Angst vor dieser Schande hätten Mütter ihre Kinder offenbar jahrhundertelang vor oder nach der Geburt getötet.

Zur real existierenden Wirklichkeit fand der erzürnte Sabo keine Parallelen. Deshalb würdigte er die Massenabtreibung ungeborener Kinder in kommerziellen Tötungsbetrieben mit keiner Silbe.

Stattdessen donnerte er dumpf vor sich hin: Die Gesetze – geschrieben oder ungeschrieben – welche Mütter unehelicher Kinder angeblich diskriminierten, seien von Menschen gemacht, vor allem von Männern der Kirche – triumphierte Sabo: „Sicher ist auf jeden Fall: Gott hat sie nicht gemacht!“ – korrigiert er die Heilige Schrift.

„Man“ habe Gott diese Gesetze sozusagen in die Schuhe geschoben.

Die Abtreibungsgesetze auch?

„Man“ habe sich auf ihn berufen, und so die Massen der Menschen so weit gebracht, daß sie selber überzeugt gewesen seien, nach dem Willen Gottes zu handeln:

„Tatsache aber bleibt, daß Gottes Sohn als uneheliches Kind in diese Welt geboren wurde.“

Gott sei sich nicht zu schade gewesen, diesen Weg zu wählen. Doch die Menschen – offensichtlich gibt es in Röschenz einige erleuchtete Ausnahmen – hätten in ihrer Verblendung das Zeichen nicht verstanden oder nicht verstehen wollen.

Papst Johannes XXIII. habe die Fenster des Vatikan geöffnet, doch Joseph Kardinal Ratzinger habe als Chef der Glaubenskongregation ein Fenster nach dem anderen wieder geschlossen, fährt Sabo in der Gattung eines verunglückten Weihnachtsmärchen weiter.

Auch als Benedikt XVI. bleibe sich Kardinal Ratzinger als oberster Fensterverriegler treu, donnerte Sabo munter drauflos. Die Hohen Priester der römisch-katholischen Kirche sägten „munter weiter“ an dem Ast, auf dem sie säßen:

„Wenn all jene Priester nicht mehr als Priester tätig sein würden, die entweder ein Verhältnis mit einer Frau oder mit einem Mann haben, dann könnte die römisch-katholische Kirche ihren Laden dichtmachen“, findet der suspendierte Priester – der nach eigenen Angaben mit einer Frau und einem Mann zusammenlebt – endlich zu seinem Lieblingsthema.

Die Kirche sei in unseren Breiten ohnehin auf dem besten Weg ihren Charakter als Volkskirche zu verlieren. Sie drohe mehr und mehr zu einer „fundamentalistischen Sekte à la Opus Dei“ zu degenerieren.

Der Pflichtzölibat verhindere Priesterberufungen. Er habe „Scharen von Priestern“ dazu bewogen, ihren Beruf und ihre Kirche zu verlassen. Er bringe „zahllose“ Priester in schwerste Gewissenskonflikte. Sie fühlten sich einerseits ihrem Beruf und ihrer Berufung verpflichtet und könnten andererseits aber den Zölibat nicht einhalten.

Davon, daß Ehen zu fast 50% scheitern und solche Probleme auch auf verheiratete Priester zukommen würden, weiß Sabo dagegen nichts.

„Warum wird es immer wieder hingenommen, daß Priester, die zu ihrer Partnerschaft stehen, entlassen und rausgeschmissen werden?“ rechtfertigt der suspendierte Priester jetzt barmherzig und verständnisvoll sich selber.

Schuld daran seien nicht nur „die da oben“, also der Machtapparat der Kirche, der den Priester an die Luft setzt. Mitverantwortlich seien auch „die da unten“ – das Kirchenvolk wie auch die Kirchenräte – die solches Vorgehen letztlich immer wieder über sich ergehen ließen, stachelt Sabo.

„Man“ höre dann zwar: „Ach, das war doch so ein netter und guter Pfarrer …, so menschlich …, und verstanden hat man ihn …, und überhaupt ist es furchtbar schade!“ Aber nach ein paar Wochen und Monaten sei Gras über die Sache gewachsen: „Man kann ja eh nichts machen.“

„Man kann schon!“, wiegelt Sabo seine Ex-Pfarrei weiter auf: „Wenn man will!“ Röschenz habe dies gezeigt.

Manchmal seien unkonventionelle Wege geboten, um „vorwärts“ zu kommen. Manchmal seien Zeichen – der Ex-Priester könnte hier auf seinen Gehalt anspielen – mit denen niemand gerechnet habe, notwendig, um wachzurütteln.

Gott selber habe ein solch unkonventionelles Zeichen gesetzt.

Sabo wiederholte am Schluß seiner sogenannten Predigt noch einmal seine These über die Menschwerdung Christi: „Gott war sich nicht zu schade, quasi als uneheliches Kind in ärmsten Verhältnissen zu uns Menschen zu kommen.“ Er habe es nicht gescheut, einen neuen, anderen Weg zu wählen.

Wann dieses Zeichen endlich „von Rom“ verstanden werde – fragte sich der suspendierte Priester abschließend –, und wann „wir alle“ den Mut fänden, die alten und ausgetretenen Pfade zu verlassen.

„Ausgetretene Pfade“ war auch das Stichwort für den Inhalt von Sabos Predigt.

Solange der verunglückte Priester seine Weiheversprechen der Keuschheit und des Gehorsams nicht – wie vom Bischof verlangt – erneuert, wird noch viel Zorn und Streit aus Röschenz fließen.

„Wenn man Milch stößt, wird Butter daraus, und wer die Nase hart schneuzt, zwingt Blut heraus, und wer den Zorn reizt, ruft Streit hervor“, heißt es im Buch der Sprüche.

Sabo, hör auf, die Weihnachtspredigt für Selbstrechtfertigungen zu mißbrauchen und Dich dabei lächerlich zu machen.

Geh beichten.

Oder:

Wie dumm sind die Röschenzer eigentlich?
      
28 Lesermeinungen
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#28   Moschele   21:03:41 | Donnerstag, 27. Oktober 2011
Entweder wir nehmen alles für bare Münze – dann war Jesus ein „Bastard“. Aber die damaligen Juden hätten ihn dann auch nicht respektieren können, denn so modern wie wir Heutigen konnten sie nicht denken. Oder, bessere Möglichkeit: die historisch-kritische Bibelforschung akzeptieren und die entsprechenden Schlussfolgerungen ziehen: 1. Jesus hat sich selber nie als G’ttes-Sohn bezeichnet, geschweige denn sich selber auf eine Stufe mit G’tt gestellt. Die „Jungfrauengeburt“ diente nur ein notwendiges Vehikel, um glaubhaft zu machen, dass Jesus G’ttes-Sohn wäre. Dank Prof. Hans Küng sind wir heute so weit, dass Juden, Christen und Muslime darüber reden können, ohne dass die Christen deswegen ihr Gesicht verlieren müssten. – Vielleicht erleben wir ja doch noch die Würdigung des Lebenswerkes von Prof. Küng – wenn dem Vatikan das Wasser bis zum Hals steht?
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#27   Fritz Ganser   03:08:17 | Mittwoch, 25. Januar 2006
Richtigstellung: Es war gar keine Predigt!
Beim Text über Jesus als uneheliches Kind handelt es sich gar nicht um Franz Sabos Weihnachtspredigt, sondern um einen speziell für die Zeitung „Blick“ verfassten Artikel.
Die Weihnachtspredigt, die Pfarrer Sabo in Röschenz tatsächlich hielt, werde ich der kreuz.net-Redaktion per Mail zustellen, damit sie auch diese in ihrem Sinne würdigen kann.
Wie heisst es doch? Liebet eure Feinde, wenn ihr sie im Namen Christi für einmal nicht hassen müsst!
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#26   Sulpicius   19:09:55 | Mittwoch, 28. Dezember 2005
Ich dachte, dieser Herr…
… wäre schon längst rausgeschmissen worden? Was helfen kirchenrechtliche Schritte, wenn sie in praxi nicht umgesetzt werden?
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#25   Agiafortuni   09:14:59 | Mittwoch, 28. Dezember 2005
nochmals Szabo
Wenn die Angehörigen der Pfarrgemeinde Röschenz weiterhin das dumme Geschwätz von Pfarrer Szabo als echtes katholisches Glaubensgut halten, so ist das ihre Sache. Bischof Koch hat jedoch die Pflicht ihnen in einer unmissverständlichen Sprache darzulegen, dass sie damit den Boden des Katholischen verlassen haben. Damit würde er auch endlich einmal seinen Amtspflichten nachkommen.
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#24   Christin   01:04:09 | Mittwoch, 28. Dezember 2005
Nein,so nicht!Glaubenswahrheiten bewahren und hüten ist die wichtigste Aufgabe eines guten Hirten
Joseph Kardinal Ratzinger habe als Chef der Glaubenskongregation ein Fenster nach dem anderen wieder geschlossen, fährt Sabo in der Gattung eines verunglückten Weihnachtsmärchen weiter.
Auch als Benedikt XVI. bleibe sich Kardinal Ratzinger als oberster Fensterverriegler treu,
Ich finde,wenn die Kirche überleben will,müssen die überlieferten Glaubenswahrheiten „unverfälscht“ erhalten und kompromisslos unverändert so wie es in der Schrift steht weitergeben werden,damit keine Verwirrungen entstehen.
Der Phantasie selber sind keine Grenzen gesetzt,aber die Verkündigung muß klar sein und ohne falsche Schlußfolgerungen ausgelegt werden. Kraftausdrücken wie „Bastard“ sollte man vermeiden,das ist diskreminierend
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#23   Römisch-Katholisch   14:15:38 | Dienstag, 27. Dezember 2005
@benedikt78
Der Erzbischof von Bamberg wird sich sicher nicht einmischen. Sonst müsste er Szabo womöglich noch zurücknehmen.
Es wäre aber die Pflicht des Herrn Erzbischofs, dass er diesen Mann zurückbeordern würde und somit seinem Bruder im Bischofsamt, Kurt Koch, zu Hilfe eilen würde. Er müsste ihn ja sicher nicht behalten, denn er könnte ihm jegliche priesterliche Vollmachten entziehen und ihn sogar exkommunizieren. Dann wäre man ihn los.
Ich nehme nicht an, dass ihn Deutschland auch so eine unmögliche Verflechtung von Kirchenrecht und Staatskirchenrecht herrscht, wie in der Schweiz. Folglich sollte es dort doch einiges leichter sein. Aber wie gesagt, scheinbar gehört der Erzbischof nicht gerade zu jeden, die „gelegen oder nicht gelegen“ das tun, was zu tun ist!
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#22   Benedikt78   12:23:32 | Dienstag, 27. Dezember 2005
Der Erzbischof von Bamberg…
wird sich sicher nicht einmischen. Sonst müsste er Szabo womöglich noch zurücknehmen.
Als Priester sollte man ein Vorbild abgeben. Aber was diese Person von sich gibt ist schlichweg nur dumm, primitiv und peinlich!
Das schlimmste ist, dass das Bistum diesen Machenschaften kein Ende bereitet! In dem Fall sollte man rigoros durchgreifen. Es gäbe zwar einen kurzen Aufschrei durch den Blätterwald, aber das wäre allemale besser, als die permanenten Negativmeldungen!
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#21   milan scout   10:45:20 | Dienstag, 27. Dezember 2005
Angestellter der röm. kath. Kirche
Szabo ist Angestellter der röm. kath. Kirche. Wenn er die Regeln dieser Organisation nicht einhalten will, muss er sich eine andere Organisation anschliessen. Dies muss er tun, abgesehen davon ob er nun Recht oder Unrecht hat. Er muss sich auch nicht wundern, wenn er entlassen wird. Jedem Arbeitnehme blüht dasselbe, wenn er sich nicht an die an ihn gestellten Vorgaben hält.
Als Beispiel von Recht
Dass Jesus unehelich war, kann man ohne Theologiestudium nachvollziehen. Es heisst expliziet Maria war mit Josef verlobt. Ob es damals den Stand der Verlobung gab, weiss ich nicht. Aufgrund der strengen Sitten, die damals bei den Juden herrschten gab es das wohl nicht. Entweder verheiratet oder nichts. Sicher ist, dass Jesus „ausserhalb“ der Ehe gezeugt und geboren wurde.
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#20   Marius   10:28:52 | Dienstag, 27. Dezember 2005
Noch Priester auf dem Papier
Spätestens nach einer solchen Predigt muss man sich fragen, wie gläubig müssen diese Röschenzer sein, dass
sie an diesem Herr Sabo noch festhalten ?
Dies soll ein Priester sein, der etwas anderes verkündet
als im Evangelium steht.
In der Bibel steht an einer Stelle „An ihren Früchten könnt Ihr Sie erkennen“ Soll das etwa ein vorbildliches Priesterleben sein, was dieser Herr Sabo führt ?
Die Röschenzer sollten nicht an Franz Sabo festhalten, sondern sie sollten sich an das halten was in der Bibel steht !
Was sagen unsere Bischöfe dazu ?
Wo sind Sie ?
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#19   Uwe Schmidt   01:14:31 | Dienstag, 27. Dezember 2005
Szabó
Mann, bin ich froh, dass er a divinis suspendiert worden ist!
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#18   Benedikt   00:41:49 | Dienstag, 27. Dezember 2005

Yersinia hat hier schon recht. Die damalige Haltung gegenüber unehelichen Kindern war nicht gut und hat geheime Abtreibungen gefördert. Auch die Tatsache, dass Frauen, die unehelich schwanger waren, gekündigt wurden (auch aus kirchlichem Dienst!) ist der Kirche nicht würdig gewesen. Jesus hat stets die Sünde verurteilt, den Sünder aber mit Liebe angenommen. Eine öffentlich Brandmarkung durch den Pfarrer in der Predigt ist ein ekelhaftes Pharisäerverhalten.
Man muss auch immer im Auge behalten: Diese Zustände haben ihrerseits Entwicklungen ausgelöst, deren Folgen heute beklagt werden. Autorität hat man eben nur solange, wie man den Bogen nicht überspannt. Das gilt auch für die in der Kirche handelnden Personen. Eine Lösung heutiger Probleme wird nur möglich sein, wenn man auch diese Vergangenheit akzeptiert.
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#17   sttn   23:34:13 | Montag, 26. Dezember 2005
Zusammenhang…
@Rocky: Ich denke Du solltest alle Beiträge von Yersina lesen – denn es scheint mir Du hast ein wenig übersprungen.
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#16   QUIS UT DEUS   23:20:45 | Montag, 26. Dezember 2005
Unglaublich…
Wann handelt hier die röm.Katholische Kirche?
Ist Sie überhaupt noch da????
Hallo röm.Katholische Kirche seid Ihr noch da?
Oder habt Ihr Euch 1965 verabschiedet?
Und es führt jemand anders Regie?
Die Zeit wird die Antwort bringen!
Und die gläubigen,…gehen bald zur Tradition?
Hoffentlich Herrgott hilf uns armen Menschen,schick uns
den Heiligen Geist!
Auch wen wir es gar nicht mehr verdienen!!
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#15   Rocky   23:07:38 | Montag, 26. Dezember 2005
@Yersina
…nicht nur für diese Frauen, aber für sie besonders waren die dann kommenden Entwicklungen in Kirche und Gesellschaft eine Erlösung;
vereinfachst du nicht doch ein wenig? Reduzierst du diese „Predigt“ nicht auf ein Thema, das eigentlich nur am Rande steht – bei allem, was du meinst, Recht zu haben!
Es geht in dieser Predigt um die übelste Beschimpfung der Jungfräulichkeit der Gottesmutter – und des HEILANDES! Der Rest drum,herum ist nur Sauce mit übelstem Kloakengeschmack!
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#14   Yersinia   22:15:53 | Montag, 26. Dezember 2005
@Elendster: zur Zeit meiner Großmutter sind betroffene Frauen
lieber zur Engelmacherin gegangen, als die „Schande“ eines unehelichen Kindes durchzustehen; später, in den 50-er und 60-er Jahren haben sich schon mehr Frauen getraut, ihre „irregulären“ Kinder auch auszutragen – hatten aber trotzdem einiges durchzustehen; ein Freund erzählt heute noch voll Bitterkeit, dass seine Mutter, als sie mit ihm schwanger war, bei einer Feldmesse etwas abseits stehen mußte und bei der Predigt öffentlich vom Pfarrer gescholten wurde; nicht nur für diese Frauen, aber für sie besonders waren die dann kommenden Entwicklungen in Kirche und Gesellschaft eine Erlösung;
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#13   Agiafortuni   22:07:53 | Montag, 26. Dezember 2005
Bischof Koch und die FSPPX
Der Fall Szabo hätte Bischof Koch endlich die Augen öffnen und ihm klarmachen sollen, dass auf die Piusbruderschaft mehr Verlass ist, als auf rebellische Gemeinden. Umso unverständlicher ist mir deshalb seine Sturheit anlässlich der Bitte der genannten Bruderschaft in Sankt Urban ein Pontifikalamt zu zelebrieren. Möglicherweise ist besteht zwischen ihm und er Piusbruderschaft eine grössere Gemeinsamkeit als zwischen ihm und der Gemeinde Röschenz
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#12   Elendester Sünder   19:10:04 | Montag, 26. Dezember 2005
Sabonisch
Teuflische Lüge, die Sabo hier lehrt. Einerseits verurteilt er scheinheilig, daß Dirnen früher öffentlich gebrandmarkt wurden, andererseits bezieht er das in ungeheuerlicher Weise auf die Ewige Jungfrau. Leider wird bei manchen Lesern mal wieder etwas hängen bleiben. Daß Dirnen heutzutage nicht mehr ausgegrenzt und bestraft werden, zeigt, wie verfault die Wurzeln unseres Volkes bereits sind.
In Einem sagt er die Wahrheit: „Die Kirche sei in unseren Breiten ohnehin auf dem besten Weg ihren Charakter als Volkskirche zu verlieren.“ Die Zeit wird sicher bald kommen, in der in Europa wieder öffentlich zur Christenverfolgung aufgerufen wird.
Yersinia: „ich selbst kenne Frauen, denen in den 50-er Jahren durch den Ortspfarrer das Leben zur Hölle gemacht wurde!“
Deine Großmutter?
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#11   Römisch-Katholisch   19:06:01 | Montag, 26. Dezember 2005
Wann handelt der Erzbischof von Bamberg endlich?
Jetzt wäre es nun wirklich mal an der Zeit, dass der Erzbischof von Bamberg Sabo zurückbeordert und ihn allenfalls exkommuniziert! Ich werde leider den Eindruck nicht los, dass es dem Herrn Erzbischof gerade recht ist, dass Sabo nicht in seiner Diözese tätig ist und er sich nicht die Finger verbrennen muss. Bischof Kurt Koch hat schon das Möglichste getan, mehr kann er, nicht zuletzt auch wegen dem Staatskirchenrecht in der Schweiz, gar nicht tun, weil Sabo eben in Bamberg inkardiniert ist.
Also Herr Erzbischof von Bamberg, eilen Sie Ihrem Kollegen Kurt Koch endlich mal zu Hilfe und entfernen Sie Sabo endlich aus seiner Position! Was muss denn noch alles passieren, bis auch endlich in Bamberg die Konsequenzen gezogen werden? Mit seinem Charisma und seinen Verirrungen treibt er viele Seelen auf einen Irrweg!
Am 20.12. brachte einmal mehr das 10vor10 vom Schweizer Fernsehen einen Bericht über Röschenz. Unter dem folgenden Link kann man den Beitrag ansehen und er zeigt einmal mehr, was Sabo für ein Irrläufer in der katholischen Kirche ist und dass nun der Erzbischof von Bamberg endlich die Konsequenzen ziehen muss!!!
www2.sfdrs.ch/…f1/10vor10/index.php?docid=20051220
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#10   Yersinia   13:27:35 | Montag, 26. Dezember 2005
„seien angeblich jahrhundertelang beschimpft und diskriminiert worden“
nicht „angeblich“ – sondern tatsächlich! ich selbst kenne Frauen, denen in den 50-er Jahren durch den Ortspfarrer das Leben zur Hölle gemacht wurde!
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#9   Benedikt   13:19:21 | Montag, 26. Dezember 2005
Bah…
An Weihnachten habe ich auf so etwas eigentlich gar keine Lust. Hier sieht man einen enttäuschten Mann (Sabo), der feststellen musste, dass er die Kirche nicht nach seinen Privatvorstellungen formen konnte. Nun bleibt ihm nur bitterer Spott und Hass. Wer sowas an Weihnachen (!) predigt, der kann nicht ganz richtig ticken.
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#8   28.IX-28.X   12:34:43 | Montag, 26. Dezember 2005
@tradi
…Mal nachgedacht, daß dein Kommentar auf dich zutrefen Würde? Was meinst du, andere Wege führten auch zu Gott?? Es gibt nur einen Weg, und der ist Jesus Christus, empfangen durch den Hl.Geist, geboren aus Junfrau Maria. Kein geringer als „.te Göttliche Person und kein „unehelicher Bastart“ nach einer Privatmeinung. Wem dieses nicht einleuchtet, der IST KEIN Christ und Katholik. Dieser Mann verdirbt nur die Seelen, er ist zu bedauern, da er auf Grund seier Weihe vor Gott sich eine schwerste Schuld auflädt. Ich frage mich jedoch, warum der Bischof noch immer so wenig dagegen unternimmt. Vielleicht, weil das keien Piusbruderschaft ist???
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#7   Rocky   12:11:49 | Montag, 26. Dezember 2005
tradi: armes kreuz.net
Leieber freund tradi!
du fragst nach der Liebe! Richtig! Frägst du auch nach der Gerechtigkeit?
du erwähnst die moderne Exegese. Richtig! Frägst du auch nach dem Schaden, dewn diese angerichtet hat?
du erwähnst eine Kirche „mit Denkmuster“. Richtig! Frägst du auch nach der Kirche Jesu Christi? (und die ist in der Bibel und der tradition verwurzelt. Eine „neue“ Kirche zu gründen ist kaum Sache von herrn Sabo, den modernen exegeten oder…)
du spielst dich auf als Richer über den Glauben deiner Mitbrüder in Christus. Richtig! Aber hast du schon mal in der Bibel gelesen: Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet?
Wer die Dogmen der kath. Kirche nicht einhalten will, dem stehen die „Fenster weit offen“ – und auch dei Türen!
Christus ist gekommen, um „den Willen des vaters zu erfüllen“. Wessen Wille erfüllt Herr Sabo?
Herr Sabo hat Dogmen geleugnet, und nach dem „Denkmuster“ der kath. Kirche ist er exkommuniziert. Das sollte auch mal von jener Kirche – Bischof, Papst – die er so hart schlägt, expressis verbis ausgesprochen werden. Die Zeit dafür ist reif, bevor er noch viele Seelen mit sich ins verderben zieht!
(PS. Oben „richtig“ heisst immer: Von deinem a-katholischen Standpunkt aus gesehen!)
Ganz liebe Weihnachtsgrüsse und die gnade JENES, der aus der Unbefleckt Empfangenen Jungfrau und Gottesgebärerin „durch dei Kraft des Heiligen Geistes“ – ausserhalb der Reichweite einer „Männer-Macht-Kirche“ – in Gethlehem geboren wurde!
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#6   Don Carlos   11:33:49 | Montag, 26. Dezember 2005
Röschenz und Herr Sabo
„Diesen Worten des Hl. Paulus ist in Bezug auf die Gemeinde Röschenz sowie Herrn Sabo nichts mehr hinzuzufügen. „Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen Wünschen immer neue LEhrer sucht, die den Ohren schmeicheln; und man wird der Wahrheit nicht mehr Gehör schenken, sondern sich Fabeleien zuwenden.“ 2 Tim 4
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#5   tradi   11:17:13 | Montag, 26. Dezember 2005
armes kreuz.net
tut mir leid, einen gehässigeren kommentar habe ich selten gelesen. sie von kreuz.net und viele ihrer leser sind doch achsokatholisch, bibeltreu, papsttreu… wo bleibt die liebe? das vertrauen, dass auch andere wege zu gott führen? und hat denn pfarrer sabo in allem so unrecht??? aber die schatten an sich selbst sehen zu wollen ist wohl nicht ihre stärke, oder wie war das mit dem balken vor dem eigenen auge??? man kann wirklich nur hoffen, dass sich nicht viele leser auf diese seite verirren, dann können sie sich weiterhin – ganz unter sich – im traditionalistischen Gedankengut einlullen, den Hass auf die Modernisten kultivieren und sich vor jeglicher Einsicht moderner Exegese verschließen… vor einer solchen kirche, wie sie sie wollen, in der zwanghafte denkmuster die freie forschung und eine offene, sensible auseinandersetzung ersticken, graut mir… frohe weihnachten
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#4   crosslink †   10:57:17 | Montag, 26. Dezember 2005
Die Wahrheit tut weh
Zitat aus dem Text:
…seien von Menschen gemacht, vor allem von Männern der Kirche – triumphierte Sabo: „Sicher ist auf jeden Fall: Gott hat sie nicht gemacht!“ – korrigiert er die Heilige Schrift.
Natürlich wurde die heilige Schrift nicht von Gott geschrieben, sondern von Menschen. Somit ist sie fehlbar. Oder ist die Bibel vom Himmel gefallen?
Wenn all jene Priester nicht mehr als Priester tätig sein würden, die entweder ein Verhältnis mit einer Frau oder mit einem Mann haben, dann könnte die römisch-katholische Kirche ihren Laden dichtmachen.
Stimmt doch wohl auch, nicht? Das Zölibat ist nun mal die unnatürlichste aller Perversionen.
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#3   ottaviani   10:49:26 | Montag, 26. Dezember 2005
wann geht die gemeinde endlich
zu den christkatholischen dann ist endlich ruhe
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#2   Sirilo   10:08:16 | Montag, 26. Dezember 2005
Ist das nötig?
Warum gibt kreuz.net den Äußerungen dieses Herrn Sabo soviel Raum und Publizität? Wäre es nicht besser, ihn zu ignorieren, anstatt seine Auslassungen weiterzuverbreiten?
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#1   Agiafortuni   10:06:47 | Montag, 26. Dezember 2005
zum Fall Szabo
Wenn die Gemeinde Röschenz weiterhin an Szabo festhält, ist sie nicht mehr katholisch und in eine gewöhnliche Sekte entartet
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