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Montag, 26. Dezember 2005 16:47
Ein römischer Kirchenmusiker beklagte jüngst den Niedergang des Gregorianischen Chorals. Diesen könne man auch modernen Gläubigen zutrauen: „Die neuen Generationen sind nicht dümmer als die der Vergangenheit.“
Zurück zum Artikel 7 Lesermeinungen:
Dienstag, 27. Dezember 2005 17:05
Rudolphus: Katholiken haben ein Anrecht auf die hl. Messe
Wir sind Lateiner und haben deshalb ein Anrecht auf die Messe im lateinischen Ritus.

Entgegen früheren Behauptungen ist der neue „lateinische“ Ritus nicht rechtsident mit dem alten lateinischen – dies geht aus Aussagen Cardinal Hoyos’ klar hervor.
Dienstag, 27. Dezember 2005 16:56
PetrusII: Die Überlieferte Messe
Ich kann nur immer wieder wiederholen!!! Gehen Sie doch alle bei der Priesterbruderschaft St. Pius X in die hl. Messen. Besuchen Sie ein Hochamt, Sie werden sehen dass es nichts schöneres geben kann, als ein Messbesuch im überl. Ritus. Wenn Sie nicht gehen wollen, so fordern Sie von Ihren örtl. Gemeindepriestern am Sonntag die überl. hl. Messe.
Dienstag, 27. Dezember 2005 16:19
Weber: Ihr Kulturpessimisten!
Hier scheinen nur Kulturpessimisten zu schreiben, die unserer Zeit keinen kulturellen Fortschritt zutrauen. Wer neuer Kirchenmusik eine Chance gibt, lehnt deshalb doch nicht den Gregorianischen Choral ab. Alles zu seiner Zeit, und alles hat sein Recht in der Kirche!
Dienstag, 27. Dezember 2005 16:03
Meist jeden Sonntag erlebe ich das seltsame Schauspiel, daß eine nach hunderten Köpfen zählende Gemeinde meist älterer Gottesdienstbesucher sich müht einen der modernen Popsongs des „Gotteslobs“ zu trällern (Die Sorte, wo bloß noch der Schubidu-Begleitchor fehlt). Jeden Sonntag beachte ich mit einer gewissen Erheiterung, daß der Versuch schmählich scheitert, nicht zuletzt an unserem jungen Pfarrer, der so überhaupt kein Popsänger ist, sondern stimmlich und von seiner musikalischen Begabung eigentlich eher der klassische Schola-Sänger wäre. Ist es nicht vielleicht eher umgekehrt, daß die meisten den gregorianischen Stil der Liturgie beherrschen, nicht aber den Marschtritt protestantischer Kampflieder oder gar die Gesangstechnik modischer Popsongs (die sich vor allem in den „Beiheften“ tummeln).
Dienstag, 27. Dezember 2005 13:57
Benedikt78: Veto!
Ich stimme zu: „Die neuen Generationen sind nicht dümmer als die der Vergangenheit“, aber sie sind offener für die Zukunft und ihre Ausdrucksformen!

Das stimmt so nicht ganz. Ich bin 27 Jahre alt und habe sehr viel mit Jugendlichen zu tun. Offener für die Zukunft und ihre Ausdruckformen. Wie soll ich das verstehen? Wenn man als Ausdruckform den Balkanslang und gewaltverherlichende Musik und Filme versteht, dann ist ein grosser Teil der Jugendlichen wahrlich „offen für die Zukunft“. Darunter leiden dann alle! Schauen sie mal die Jugendkriminalität an. Die steigt extrem an!

Ich wehre mich klar gegen die Meinung, dass der Mensch modern und aufgeschlossen werden muss! In den 2000 Jahren christlicher Geschichte hat sich das Umfeld radikal geändert! Technisch, gesellschaftlich und – in den letzten 50 Jahren – leider auch von der Moral. Aber eines ist geblieben: das Bedürfnis des Menschen. Der Mensch an sich hat sich nicht geändert! Ich vertreter die Meinung: Gebt dem Mensch, wessen er bedarf und nicht, was er wünscht!

Gregorianischer Gesang als Teil der kirchlichen Kultur kann ein Stück Identität zurück geben. Es wäre sicher ein Schritt in die richtige Richtung.
Dienstag, 27. Dezember 2005 01:06
Uwe Schmidt: Bildungsverfall
Ja, dieser Kulturverfall ist schon erschreckend. In Brasilien soll es schwer sein, noch eine Messe mit Orgelspiel zu bekommen, sonst gibt es überall Pop-Kirche nach evangelikalem Vorbild. Da lobe ich mir doch die polnischen Messen, die TV Trwam immer überträgt!
Montag, 26. Dezember 2005 23:14
Weber: Wertschätzungs des Gregorianischen Chorals
Ich stimme zu: „Die neuen Generationen sind nicht dümmer als die der Vergangenheit“, aber sie sind offener für die Zukunft und ihre Ausdrucksformen!
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