Der Holocaust geht weiter – keine Alliierten in Sicht
Im vergangenen Januar sorgte der Kindermord von Betlehem in Deutschland für Unruhe. Leider hatte man zu schnell eine Beruhigungspille zur Hand.
Januar
Deutschland. Kardinal Joachim Meisner von Köln stellt bei seiner Dreikönigspredigt den Kindermord
von Betlehem, die Verbrechen des Zweiten Weltkrieges durch Hitler und Stalin und die millionenfache Abtötung
der Ungeborenen in eine Reihe. Nach einer Medienkampagne durch den Präsidenten des ‘Zentralrats der Juden
in Deutschland’, Paul Spiegel, zieht der Kardinal seine Aussage zwei Tage später kleinlaut zurück.
USA. Die jüdische ‘Union der orthodoxen Rabbiner’ der Vereinigten Staaten und Kanadas schickt einen Brief
an den Präsidenten der Polnischen Republik. Darin erklären sie anläßlich des 60. Jahrestages der Befreiung
des nationalsozialistischen Konzentrationslagers Auschwitz, daß die gegenwärtige Zerstörung des menschlichen
Lebens durch die Kinderabtreibung die Völkermorde der Nationalsozialisten bei weitem übertrifft.
Februar
Großbritannien. Der Erzeuger des Klonschafes „Dolly“, Ian Wilmut, erhält die Erlaubnis, Kleinstkinder
zu produzieren, um sie wieder umzubringen und industriell zu verarbeiten. Der britische Kindermord, der
sich als „therapeutisches Klonen“ verkauft, wird auch mit deutschen Steuergeldern finanziert. Denn im
März erhält Wilmut den zur Hälfte aus öffentlichen Geldern finanzierten und mit 100.000 Euro dotierten
deutschen ‘Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis 2005’.
Vatikan. Der damalige Präfekt der Glaubenskongregation,
Joseph Kardinal Ratzinger, versucht den Vergleich zwischen der Kinderabtreibung und dem Holocaust im jüngsten
Buch von Papst Johannes Paul II. „Erinnerung und Identität“ zu relativieren: „Der Papst stellte den Holocaust
und die Abtreibung nicht auf eine Ebene.“ Eine solche Gleichstellung habe – so der nunmehrige Papst –
im Denken seines Vorgängers keinen Platz.
Polen. Das polnische Parlament lehnt die Legalisierung der
Abtreibung mit 199 gegen 183 Stimmen bei sieben Stimmenthaltungen ab. Gegenwärtig ist in Polen die Tötung
von behinderten Kindern sowie von Kindern, denen das Leben durch eine Vergewaltigung geschenkt wurde,
erlaubt. Das abgelehnte Gesetz forderte unter dem Namen „soziale Indikation“ eine Kinderabtreibung ohne
Begründung in den ersten drei Lebensmonaten.
März
Schweiz. Am 1. März tritt ein neues Kinderzellen-Forschungsgesetz
in Kraft. Damit können Schweizer Kleinstkinder im Alter von bis sieben Tagen wie in Frankreich, den Niederlanden,
Dänemark und Finnland getötet und industriell weiterverarbeitet werden.
USA. Frau Terri Schiavo wird
am 31. März nach 13 Tagen ohne Wasser und Nahrung umgebracht. Nach einem mehr als zehn Jahre dauernden
Rechtsstreit gegen ihre Eltern hat es der Ehegatte Michael Schiavo geschafft, seine von ihm betrogene
Ehefrau durch Hungertod zu töten.
April
Österreich. Der Wiener Landtag errichtet eine polizeilich
bewachte Tabuzone um die Wiener Kinderschlachthöfe. Die Repressionsmaßnahme soll verhindern, daß abtreibungswillige
oder in die Abtreibung getriebene Mütter Hilfe erhalten und über die Schrecken der Kindertötung aufgeklärt
werden können.
Österreich. Trotz Demonstrationen von Lebensrechtlern führt das Landeskrankenhaus Salzburg
die Kinderabtreibung ein. Insgesamt werden hier bis zum Ende des Jahres knapp 400 Kinder ihr junges Leben
lassen müssen.
Mai
Iran. Ungeborene schwerbehinderte Kinder werden im Iran nicht entrechtet. Der islamische
‘Wächterrat’ lehnt ein vom Parlament beschlossenes Gesetz ab, das behinderte Menschen dem Messer übergeben
wollte. Der Wächterrat – er hat bei der Verabschiedung von Gesetzesvorlagen das letzte Wort – erklärte,
daß das islamische Recht die Kinderabtreibung verbietet.
Juni
Deutschland. Das vom Deutschen Bundestag
im Juni 1995 beschlossene „Schwangeren- und Familienhilfeänderungsgesetz“, das die Kinderabtreibung erlaubt,
ist zehn Jahre alt. Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung geht davon aus, daß nur circa 60%
der Kinderabtreibungen statistisch erfaßt werden. Damit wurden statt der von 1995 bis 2004 gemeldeten
1.279.632 Abtreibungen in Wahrheit 2.132.720 Kinder getötet. Das entspricht etwa der Einwohnerzahl der
beiden Städte Hamburg und Leipzig. Den deutschen Schulen gehen so 85.308 Klassen verloren.
Juli
Deutschland.
Der Bayerische Landtag beschließt, das Bestattungsgesetz des Freistaates zum 1. Januar 2006 abzuändern.
Ab diesem Datum sollen Fehlgeburten und Abtreibungsopfer eine offizielle letzte Ruhestätte finden. Wird
von Seiten der Eltern keine Individualbestattung gewünscht, werden die Kinderleichen mittels einer Sammelbestattung
nach vorheriger Kremation zur Ruhe gebettet.
Spanien. Die spanischen Sozialisten wollen die Produktion
und Weiterverarbeitung von geklonten Menschen legalisieren. Das Gesetz, das im nächsten Jahr in Kraft
treten wird, erlaubt die Herstellung von Zwillingsgeschwistern von bereits Geborenen.
August
Australien.
Die Australierin Maria Korp (50) vertrocknet in einem Krankenhaus in Melbourne, weil ihr Vormund beschlossen
hat, der hilflosen Frau Nahrung und Flüssigkeit zu verweigern. Die tödliche Aushungerung der Hilflosen
dauert zehn Tage. Die zweifache Mutter lag seit einem Mordversuch im Februar im Koma.
September
Deutschland.
Ein Schweizer Verein für die Hilflosentötung eröffnet im norddeutschen Hannover seine erste Zweigstelle
außerhalb der Schweiz. In den letzten sieben Jahren brachte die Gruppe 453 Hilflose mittels Schlafmittelvergiftung
ins Grab. Seitdem gibt es in Deutschland eine Diskussion um den Hilflosenmord. Angesichts der Finanznot
des deutschen Staates ist die Einführung der Hilflosentötung bald zu befürchten.
Österreich. Das
österreichische Gesundheitsministerium zieht einen Vorstoß zur Einführung der Präimplantationsdiagnostik –
der Aufspürung und Tötung von behinderten Kleinstkinder, die im Reagenzglas erzeugt wurden – zurück.
Eine Gesetzesänderung zur Behindertenselektion ist auf unbestimmte Zeit verschoben.
USA. Der US-Senat
bestätigt John Roberts mit 78 zu 22 Stimmen als neuen Obersten Richter am US-Verfassungsgerichtshof.
Während des Nominierungsverfahrens sagte Roberts über den Rechtsfall, der 1973 zur Legalisierung der
Kinderabtreibung in den USA führte: „Es wäre ein Schock für das Rechtssystem, einen Präzedenzfall
umzustürzen.“
Oktober
Portugal. Das portugiesische Verfassungsgericht hat ein Referendum, das über
die Einführung der Kinderabtreibung beschließen wollte, für illegal erklärt. Die vom Parlament beschlossene
Volksabstimmung sei aus terminlichen Gründen mit der Verfassung unvereinbar, entschieden die Richter.
Der nächste mögliche Termin für das Referendum ist der November 2006.
USA. US-Präsident George W.
Bush nominiert Richter Samuel Alito (55) als Obersten Verfassungsrichter. Alito stimmte während seiner
bisherigen Richtertätigkeit in drei von vier Fällen zugunsten der Kinderabtreibung. Im Jahr 2000 erklärte
er, daß ein generelles Verbot der Spätabtreibung verfassungswidrig wäre.
November
Niederlande. Die
niederländische Regierung will neugeborene Behinderte töten lassen. Die drei Bedingungen für ihre Eliminierung
sind: unheilbares und „unerträgliches“ Leiden des Kindes, Zustimmung der Eltern und die Meinung eines
zweiten Arztes. De facto werden in den Niederlanden unliebsame Babys seit Jahren eliminiert.
Liechtenstein.
Das Volksbegehren ‘Für das Leben’ wird bei einer Stimmbeteiligung von 64,2 Prozent von 81,3 Prozent der
Bevölkerung abgelehnt. ‘Für das Leben’ wollte die Rechte des menschlichen Lebens von der Empfängnis
bis zum natürlichen Tod als allgemeine Staatsaufgabe in der liechtensteinischen Verfassung festschreiben.
Deutschland. Der Koalitonsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD läßt in der Frage der Kinderabtreibung –
auch der sogenannten Spätabtreibung – alles beim alten.
Dezember
Tschechien. In der Tschechischen Republik
soll die Tötung von Lebensmüden bei unheilbarer Krankheit nicht mehr als Mord bewertet werden. Das Abgeordnetenhaus
beschloß eine entsprechende Strafrechtsänderung. Bisher wurden Hilfslosenmörder mit 10 bis 15 Jahren
Gefängnis bestraft. Nun drohen den Tätern maximal sechs Jahre Haft oder Bewährungsstrafen. Sofern das
Gesetz die Zustimmung des Senats und des Staatspräsidenten erhält, könnte es im Januar 2007 in Kraft
treten.
Südkorea. Der südkoreanische Biotechniker Hwang Woo Suk (53) soll bei seinen Forschungen an
Kinderzellen betrogen haben. Die elf Kinderzellkulturen, über die Hwang im Mai im US-Fachjournal ‘Science’
berichtete, waren offenbar Fälschungen. Hwang war bereits zuvor wegen verbotener Eizellspenden durch
seine Mitarbeiterinnen in die Schlagzeile geraten.
Schweiz. Der Ständerat – die zweite Kammer des eidgenössischen
Parlamentes – stimmt zugunsten einer wirksameren Eliminierung von behinderten Kleinstkindern, die im Reagenzglas
erzeugt wurden. Jetzt muß der Bundesrat Vorschläge zur praktischen Durchführung des Vorhabens ausarbeiten.
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108 Lesermeinungen
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um mal auf das eigentliche Thema zu kommen… Alliierte finden, heisst auch: wer kommt dazu in Frage?
Nicht die, die der gleichen Meinung in allem sind, denn das ist man ja nur allein, es müssen also andere
gefunden werden, die in diesen Punkren der gleichen Meinung sind. Heisst: die „häretischen“ Protestanten,
die „ungläubigen“ Muslime, die „widerspenstigen“ Juden, selbst Atheisten und gar Homosexuelle, die dem
Leben „positiv“ gegenüber stehen. Auch emanzipierte Frauen sollte man dafür gewinnen. Wie aber kann
dies erreicht werden? Bitte, ihr lieben Wissende, wozu habt ihr studiert? Wozu verbringt ihr eure Zeit
mit denken? Wir sind nicht G’TT, der sagte, und es ward. Einfach hartherzige Gesetze machen, und mit staatlicher,
hartherziger Gewalt durchpressen lassen (Kirche macht es nicht selbst, Kirche lässte durchdrücken),
dass ist nicht im Worte G’TTES, selbst Jesus sprach doch, als es um Scheidung ging: „wegen der Hartherzigkeit
des Volkes…“ (was die Redaktion sich hat einfallen lassen, hier die Diskussion so weit abschweifen zu
lassen, wird mir ein Rätsel ewiges bleiben, da ich eh nur fünf Posts per Tag habe) MfG GerdEric
#118 Benedikt 17:56:46 | Donnerstag, 12. Januar 2006
@ 28. Eine Armee, die sich auf Angrif vorbereitet, kann einen Gegenangriff schlecht abwehren. Da haben
Sie vollkommen Recht, aber es ist ja zu gar keiner Schlacht im Grenzgebiet gekommen. Wie logisch ist es
bitteschön, eine zum Angriff bereite Armee an der Grenze einfach zu ignorieren und ins Hinterland vorzustoßen?
Dann bewegt sich ja im Rücken eine vollausgerüstete Armee, die einem den NAchschub abschneiden kann,
oder einem selbst in den Rücken fallen könnte. Deshalb hätte es eine angriffsbereite Armee der Sowjets
in Grenznähe gegeben, so hätte diese besiegt werden müssen, von so einer Schlacht aber weiß die Weltgeschichte
nichts. Ich stimme Ihnen aber zu, dass die Diskussion über Forum schwierig ist. Die Argumente sind ausgetauscht
und im Prinzip sind das rein theoretische Wörterschlachten, während doch der Glaube real gelebt werden
soll. Und in diesen Fragen sind wir uns ja einiger. MfG
#117 28.IX-28.X 14:44:08 | Donnerstag, 12. Januar 2006
Nun ja… das Forum hier ist denkbar ungeeignet, um ein Disput über den Krieg zu führen; da müßten
wir uns persönlich unterhalten. Nur so viel, lesen Sie in den Akten des Prozesses von Nürnberg, das
es eine Kriegserklärung gab! Und, noch mals zu den Armeen. Eine Armee, die sich auf Angrif vorbereitet,
kann einen Gegenangrif schlecht abwehren. Anderrum gesagt: eien Armee die auf Verteidigung vorbereitet
ist, kann man sehr schlecht schlagen: Beispiele finden Sie zu genüge in der Geschichte( Stellungsschlachten
im ersten Weltkrieg). (Und den Hannibal hab ich auch schon erwähnt).
#116 Benedikt 12:18:44 | Donnerstag, 12. Januar 2006
@ 28. Na, das belegen Sie mir aber mal. Sogar in Landserheftchen können Sie nachlesen, dass die UdSSR
dem Reich noch unmittelbar vor dem Angriff Getreide lieferte. Das passt irgendwie nicht zu einer Kriegserklärung,
finden Sie nicht? Auch passt nicht dazu, dass Stalin bis zur endgültigen Bestätigung nicht glauben wollte,
dass die Deutschen seine Städte bombadieren, wie es ihm einer seiner Generäle gemeldet hatte. Also nennen
Sie mal Literatur, in der das behauptet wird. Interessiert bin ich auch an der, die behauptet, die Japaner
hätten den Amerikanern zuvor den Krieg erklärt. Das stimmt nämlich nur in so fern, dass bis heute nicht
geklärt werden konnte ob Roosevelt nicht doch von dem Angriff gewusst habe und die Japaner sozusagen
„zum Angriff eingeladen“ habe um seine kriegsunwillige Bevölkerung umzustimmen. (aus dem anderen Thread)
es wären aber keine Milionen geworden, nur ein paar Hunderttausend. Das reicht mir nicht! Widerlegen
Sie doch bitte meine Argumentation, wonach es für einen Angriff Truppen im Grenzgebiet braucht, die von
der Wehrmacht auf dem Vormarsch hätten zuerst besiegt werden müssen. Lesen Sie danach etwas über die
großen Kesselschlachten bei Wjasma, bei Brjansk usw., dann werden sie sehen, dass es doch Millionen waren,
über 1,5 Mio, wenn ich mich recht entsinne.
#115 28.IX-28.X 12:06:56 | Donnerstag, 12. Januar 2006
Kriegserklärun wurde ausgesprochen. Bei der Siegerjustiz in Nürnberg gaben die deutschen Diplomaten
an (darunter der Botschafter in Moskau) die Kriegserklärung an Molotov vor Begin der Kriegshandlungen
überreicht zu haben. Dafür wurden sie gehängt. Änlich die Japaner, die vor Begin des Angrifs auf Pearl
H. die Kriegserklärung übeereichten. Aber, un unseren noch so „freien“ Medien wird immer das Gegenteil
behauptet. Vaere victi!
#114 Benedikt 11:07:12 | Donnerstag, 12. Januar 2006
@ kali Sie sollten Zitate wenigstens so aus dem Zusammenhang reißen, dass sich ein Sinn ergibt. In den
ersten Zitaten wollen Sie Churchill als Kriegstreiber darstellen, das letzte Zitat weißt Amerikaner und
„Weltjudentum“ als Täter aus. Nicht mal seine Freunde hätten im Übrigen Churchill, der auch ein guter
Nazi geworden wäre, als „Gutmenschen“ bezeichnet. „Der Krieg in Europa ist eine Beschlossene Sache“.
William Bullitt US Botschafter in Paris am 25.April 1939 zu dem amer. Journalisten Weigand. Fragt sich
nur, vom WEM beschlossen. Gut aus dem Zusammenhang gerissen, aber 1939 wusste jeder Diplomat schon längst,
dass Hitler-Deutschland Krieg wollte. @ Dr. Heger Diese sind nun einmal von der US-Marine gegen Streitkräfte
des Deutschen Reichs eröffnet worden. Die Kriegserklärung des Deutschen Reichs erfolgte danach. Tja,
wo wohl befanden sich diese Marineeinheiten der Deutschen, als auf sie geschossen wurde? Etwa im Hafen
von Brest? Die Kriegserklärung des Reiches an die USA erfolgte übrigens auf Wunsch der Japaner. I****-Hitler
versäumte es, als Gegenleistung eine Kriegserklärung Japans an die UdSSR zu verlangen. Wahn macht eben
dumm.
#113 DemonDeLuxe † 18:44:13 | Mittwoch, 11. Januar 2006
@Dr. Heger – Was denn, nicht ‘mal Google können Sie bedienen? Werter Herr, ich habe es noch nie für
nötig befunden, mich vor irgendwem zu verstecken – wie Ihnen 5 Sekunden Googelei gezeigt hätten (schon
beim 1. Eintrag). Alle von Ihnen so heiß begehrten Angaben finden Sie hier www.jawz.de/~demondelux/blog/?page_id=2
:O) Sie wollen so freundlich sein und Ihre vollmundige Behauptung von „Feindseligkeiten“, welche die USA
vor der Kriegserklärung vollzogen, mit Inhalt füllen? Oder behaupten Sie einfach nur gerne dies und
jenes zum Nutzen und Frommen von „Adolf“, wie Sie ihn zu nennen belieben?
Zitate von Gutmenschen „Deutschland muß wieder besiegt werden und diesmal endgültig.“ Churchill 1934
„Ich werde Deutschland an der Kehle würgen, bis sein Herz aussetzt.“ Winston Curchill im Interview mit
Le Martin, Paris 1915 „Die Moral ist zwar auf Seiten der Deutschen geblieben, aber mit Moral können sie
ihre zerstörten Städte nicht wieder aufbauen“. Winston Curchill „Dieser Krieg ist ein englischer Krieg,
und sein Ziel ist die Vernichtung Deutschlands!“ Churchill im Herbst 1939 über Rundfunk in einer Rede
vor dem Unterhaus. „Wir werden Hitler den Krieg aufzwingen, ob er will oder nicht.“ Churchill 1926 zu
General Wood (USA) „Wir werden mit Deutschland Krieg führen und viele nette Massaker haben.“ Winston
Curchill in einer Rede in Napoure am 11.1.1939 „Die USA sind in den Abschnitt des zweiten Weltkrieges
eingetreten „ der spätere US-Finanzminister Morgenthau am 1.Februar 1933 (zwei Tage nach Hitlers Ernennung
zum Reichskanzler) (siehe Fortland Journal vom 12.Februar 1933) „Das Judentum (der ganzen Welt) erklärt
Deutschland den Krieg“ Leitartikel der britischen Zeitung Daily-Express am 24.März 1933. „Der Krieg in
Europa ist eine Beschlossene Sache“. William Bullitt US Botschafter in Paris am 25.April 1939 zu dem amer.
Journalisten Weigand. „Die Amerikaner und das Weltjudentum haben uns in den Krieg getrieben“ Neville Chamberlain
zu dem US-Botschafter in London Joseph P. Kennedy nach der englischen Kriegserklärung am 3.Sept. 1939.
„Lügenmärchen“ Ein fanatischer Flegel, der sich hinter seinem Pseudonym verbirgt, zwingt mich mit seinem
Anwurf, ich verbreite „Lügenmärchen“, mich noch einmal zum Thema zu äußern. Ich hatte auf folgende
Tatsache hingewiesen: „Im übrigen ist es (aufgrund gewisser verfassungsrechtlicher Eigentümlichkeiten)
eine Spezialität der USA, die Feindseligkeiten ohne Kriegserklärung zu eröffnen. So auch im deutsch-amerikanischen
Krieg.“ Darauf der pseudonyme Flegel: Sie zeigen sich als Geschichtsklitterer erster Güte. Es war nämlich
das Deutsche Reich, das am 8. Dezember 1941 (ein Tag nach dem japanischen Überfall auf Pearl Harbour)
den USA den Krieg erklärte. Auch dem flüchtigen Leser sollte aufgefallen sein, daß ich nicht von einer
Kriegserklärung, sondern von der Eröffnung der Feindseligkeiten gesprochen hatte. Diese sind nun einmal
von der US-Marine gegen Streitkräfte des Deutschen Reichs eröffnet worden. Die Kriegserklärung des
Deutschen Reichs erfolgte danach. MfG Christoph Heger
#110 DemonDeLuxe † 16:05:17 | Mittwoch, 11. Januar 2006
@Rosalinde – Ja, aber die Informationen waren beschränkt Mein Urgroßvater war Divisionskommandeur der
137. Infanteriedivision – die Division, die am nächsten von allen an Moskau heran kam. Er fiel – extrem
ungewöhnlich für einen Generalleutnant – im vorderster Front, von einer Granate zerfetzt. Menschen,
die ihn kannten, vermuteten darin eine Art Selbstmord aus Verzweiflung vor dem Wahnsinn, den Hitler vom
Zaun gebrochen hatte (gemeint: Der sinnlose Krieg gegen die UdSSR; von den inneren Greueltaten wussten
die meisten Militärs weniger und befassten sich damit auch bei weitem nicht so intensiv). Die damalige
Führung war sehr darauf bedacht, jedem möglichst nur die notwendigsten Informationen zukommen zu lassen,
um nur ja einen Gesamteindruck zu verhindern. So kam es, dass nur hohe Offiziere wirklich wussten, „was
läuft“, und oft nicht einmal die. Der gemeine Landser wurde in Unwissenheit gehalten und mit Propagandamärchen
bei Laune gehalten. Mein Großvater, als Oberst in sowj. Gefangenschaft geraten, bewahrte über die Erlebnisse
an der Front merkwürdiges Stillschweigen, obwohl er z.B. von seiner Zeit als Militärkommandant in Frankreich
gerne erzählte. Darauf angesprochen, entgegnete er mit unerwarteter Heftigkeit, er wolle darüber nicht
reden. Es muss ihm sehr hart zugesetzt haben.
#109 Rosalinde 15:27:01 | Mittwoch, 11. Januar 2006
Die Möglichkeit zu wissen bestand auch für die „Frontkämpfer“: ich denke, mein Opa, der ähnlich wie
der Vater von GerdEric von Anfang an bis Stalingrad mitgemordet hat (als Soldat der Wehrmacht) hat nicht
umsonst sein restliches friedliches Leben depressiv auf der Wohnzimmercouch verbracht. Mein anderer Opa
hat jetzt mit Depressionen zu kämpfen. Der war noch sehr jung und am Ende des Krieges eingezogen worden.
Die Mutter meiner Oma wurde in ein Lager verschleppt. So sieht das aus! Auf dieses ganze Nazigewäsch
von Heger und Konsorten in diesem Forum und sonst in der BRD, von Stürmern, Sudetendeutschen und BDM-
Mädels kann ich allmählich nicht mehr. Was die „saubere“ Wehrmacht vorbereitet und auch mit ausgeführt
hat, gerade im Russlandfeldzug, fasst Ralph Giordano in seinem Buch Die zweite Schuld unter anderem ziemlich
gut zusammen (sehr empfehlenswert- auch wenn Herr Heger es vermutlich als Propaganda verdammen würde).
Übrigens ist es dem Schweigen der „Frontkämpfer“ in diesen Dingen zu danken, daß solche Leute wie Herr
Heger immer noch ihren Schund verbreiten können und dabei auf Gehör stossen.
#108 Benedikt 15:21:53 | Mittwoch, 11. Januar 2006
@ Dr. Heger Ach kommen Sie, eins noch: Erhellen Sie mich mit einer Quelle, wo ich die offizielle deutsche
Kriegserklärung gegen die UdSSR finden kann, zugestellt wohlgemerkt VOR dem Beginn der Kampfhandlungen.
Was die USA machen ist in diesem Zusammenhang irrelevant. Unrecht wird nicht dadurch Recht, dass es auch
von anderen begangen wird. Großbritannien, Hr. Dr. Heger, vertrat zu dieser Zeit übrigens noch die jahrhundertealte
Doktrin von der Balance of Power, weswegen das Königreich einem Hegemonialanspruch der UdSSR genauso
entgegen getreten wäre, wie es dem Deutschen Reich entgegen getreten ist. Hegemonien auf dem Kontinent
waren die Insulanern immer schon suspekt. Im übrigen (falls es auch auf mich gemünzt ist) hänge ich
an meinem Geschichtsbild weder wie an einem Dogma, noch übe ich Intoleranz aus. Die Antwort auf die Frage,
wie man in einer InternetDISKUSSION, die ja gerade dem Austausch von Argumenten dient, „wütende Intoleranz“
ausüben kann, wird wohl auf ewig Ihr Geheimnis bleiben. Ich vermute eher, dass sie allmählich die Fakten
nicht mehr mit Ihrem Wunschbild von der Geschichte in Übereinstimmung bekommen, weswegen Ihr Ton auch
deutlich nachgelassen hat. MfG
#107 DemonDeLuxe † 15:17:25 | Mittwoch, 11. Januar 2006
Dr. Heger – Blanker Revisionismus „Eine solche ‘Alternative’ ist ein unhistorisches Phantasieprodukt.“
Ich habe nicht behauptet, dass sie existiert hätte, nur, dass sie besser gewesen wäre. Allerdings gab
sich Hitler selbst eine Weile der Illusion hin, mindestens mit England eine solche Allianz eingehen zu
können. Auch diese Überlegungen können Sie in „Mein Kampf“ bereits nachlesen. „Der Angriff auf die
Sowjetunion erfolgte nach Kriegserklärung.“ Das ist schlicht und ergreifend unwahr. Seien Sie doch bitte
so gut und nennen Sie Ort, Zeitpunkt und Überbringer dieser angeblichen Kriegserklärung, vorzugsweise
mit verifizierbarer Quelle. „Im übrigen ist es (aufgrund gewisser verfassungsrechtlicher Eigentümlichkeiten)
eine Spezialität der USA, die Feindseligkeiten ohne Kriegserklärung zu eröffnen. So auch im deutsch-amerikanischen
Krieg.“ Sie zeigen sich als Geschichtsklitterer erster Güte. Es war nämlich das Deutsche Reich, das
am 8. Dezember 1941 (ein Tag nach dem japanischen Überfall auf Pearl Harbour) den USA den Krieg erklärte.
Und es ist Ihnen so gar nicht peinlich, solche leicht zu entlarvenden Lügenmärchen zum Besten zu geben?
Phantasie“alternative“ Die Diskussion hat weit ab geführt von dem ursprünglichen Thema. Sie hat dabei
erneut die wütende Intoleranz derer gezeigt, die an ihrem reedukativen Geschichtsbild wie an einem religiösen
Dogma hängen und Ketzer am liebsten der Inquisition zuführen möchten. Ich werde deshalb diese Diskussion
für mich beenden, nachdem ich auf folgende Punkte geantwortet habe: DemonDeLuxe: Die Alternative, ein
Schulterschluss mit den anderen, antikommunistischen Mächten wäre im Sinne dieser Zielerreichung weitaus
erfolgreicher gewesen, … Eine solche „Alternative“ ist ein unhistorisches Phantasieprodukt. Die USA,
aber auch England und Frankreich sahen ihre Machtstellung durch das Deutsche Reich bedroht, nicht durch
die Sowjetunion. (Der Kampf gegen ersteres war nach O-Ton Churchill der 30jährige Krieg des 20. Jahrhunderts)
Benedict hat gegen meinen Hinweis: „Im übrigen hatte das Deutsche Reich nach zu der Zeit gültigem Völkerrecht
das Recht zum Kriege.“ kein rechtliches Argument zur Verfügung. Statt dessen mault er: Ohne Kriegserklärung,
jaja, schon klar. Der Angriff auf die Sowjetunion erfolgte nach Kriegserklärung. Im übrigen ist es (aufgrund
gewisser verfassungsrechtlicher Eigentümlichkeiten) eine Spezialität der USA, die Feindseligkeiten ohne
Kriegserklärung zu eröffnen. So auch im deutsch-amerikanischen Krieg. MfG Christoph Heger
#105 Benedikt 13:54:25 | Mittwoch, 11. Januar 2006
@ zwobbel Überzeugend liest sich seine Argumentation, der zufolge das Reich eher wider Willen in die
Konfrontation mit Stalin gezwungen wurde, während dieser unverrückbar am Fernziel der bolschewistischen
Weltrevolution festhielt. Es soll wohl heißen: Überzeugend liest sich seine LÜGE, der zufolge usw.
Aufwachen! Die Eroberung von Lebensraum im Osten hatte Hitler schon 1923 zu Papier gebracht. Er sagte
sinngemäß zum Ostfeldzug: Ich werde nicht anders handeln, als ich es jahrzehntelang gesagt habe. Hitlers
ganzes Leben war auf diesen wahnwitzigen Feldzug ausgerichtet, alles andere ist bloß Geschichtsfälschung.
Wenn die UdSSR ein Sicherheitsrisikio für Europa gewesen wäre, dann hätte das Reich mit Unterstützung
(GB) rechnen können, aber Fehlanzeige. Hier werden einfach Fakten herausisoliert und andere ignoriert,
um ein Geschichtsverlauf zu konsturieren, der niemals existiert hat. Der Kriegsverlauf lässt eindeutig
darauf schließen, dass die Russen von diesem Angriff überrascht waren. Hätten sie Offensivkräfte in
Grenznähe gehabt, dann hätte es dort bereits zu Schlachten kommen müssen, weil man diese Verbände
beim weiteren Vormarsch nicht hätte ignorieren können. Die Schlachten kamen dann aber erst in der Gegend
um Kiew, was schon über 1000 km hinter der Grenze liegt. Es ist nicht zu vermuten, dass den Russen der
dt. Aufmarsch verborgen geblieben ist, aber nichtmal darauf haben sie reagiert. Bevorstehender Angriff
sieht ein wenig anders aus!
Zitiert A. Naumann, Kriegsteilnehmer und danach Offizier der Bundeswehr, referiert in seinem ungemein
faktengesättigtem Band noch einmal den aktuellen Stand der Forschung. Auch bei ihm liest sich die Kette
der Indizien, die für einen bevorstehenden Angriff der Roten Armee gegen Westeuropa im Sommer 1941 spricht,
wie ein detektivisches Puzzle, das kaum Platz für Zweifel an der Offensivabsicht der Sowjetführung läßt.
Wofür etwa brauchte die Rote Armee eine gigantische Luftlandetruppe? Wozu die riesigen Material- und
Munitionsdepots, die Unmenge provisorischer Feldflugplätze im grenznahen Raum? Bei Naumann findet sich
die Darstellung des Rußlandkrieges in den größeren zeithistorischen Kontext eingeordnet. Ihm geht es
insbesondere um die leitenden militärischen und strategischen Konzepte der kriegführenden Seiten. Überzeugend
liest sich seine Argumentation, der zufolge das Reich eher wider Willen in die Konfrontation mit Stalin
gezwungen wurde, während dieser unverrückbar am Fernziel der bolschewistischen Weltrevolution festhielt.
Als die Wehrmacht 1941 in den russischen Aufmarsch hineinstieß, umfaßte das sowjetische Rüstungsprogramm
sogar 345 U-Boote, was eindrucksvoll belegt, wie weitgesteckt Stalins Pläne waren. Weitere Schwerpunktthemen
in Naumanns lesenswertem Band sind die Kampfführung der Roten Armee und insbesondere der Partisanen … www.politikforen.de/printthread.php?t=8785
#103 Benedikt 12:57:10 | Mittwoch, 11. Januar 2006
Ostfeldzug @ Dr. Heger Ja, dann darf sich aber „jeder dort“ nicht wundern, wenn er auch als Feind behandelt
wird. Will man das ernsthaft? Die deutschen Ostpläne sahen die Umsiedlung bzw Ermordung von 45 Mio Slaven
vor. Sie wurden also so oder so als Feinde betrachtet, unabhängig von den Partisanen. daß die Wehrmacht
einem bevorstehenden sowjetischen Angriff zuvorkam. Jo, sicher „bevorstehend“. Woher nehmen sie diese
Weisheiten? Möglicherweise hat Stalin das „für irgendwann“ geplant, schon richtig, aber „bevorstehend“
ist etwas anderes. Tatsache ist, dass die sowj. Lieferungen an Erzen usw. im Rahmen des Nichtangriffspaktes
nicht zu ihrer Theorie passen, genauso wenig wie die Tatsache, dass Stalin vor dem Krieg seine Generalität
zum größten Teil hat liquidieren lassen. Im übrigen hatte das Deutsche Reich nach zu der Zeit gültigem
Völkerrecht das Recht zum Kriege. Ohne Kriegserklärung, jaja, schon klar. für Europa vorteilhafter
Befreiungsschlag. Logo, dass Rumänien, Polen, Bulgarien, CSSR usw, hinterher unter Sowjetfuchtel standen
war für Europa ungemein vorteilhaft. @ kali Mit so einer stur eingeschränkten Sicht nur auf deutsche
Schicksale werden Sie der Geschichte nicht gerecht. Sie können damit auch nichts widerlegen.
#102 DemonDeLuxe † 12:56:32 | Mittwoch, 11. Januar 2006
@Dr.Heger Letztendlich habe ich Ähnliches wie Sie bereits selbst geschrieben, nur unter anderem Vorzeichen:
Selbst, wenn Der Angiff zufällig zeitlich „präventiv“ wirkte, war er lange angelegter Plan, vollkommen
unabhängig von irgendwelchen Präventivgedanken. Bereits in „Mein Kampf“ ist das überdeutlich geschildert.
Den „für Europa vorteilhaften Befreiungsschlag“ phantasieren Sie zusammen als Teil einer recht geschmacklosen
Hitler-Apologetik (ich will nicht verhehlen, dass mir Leute, die Hitler nahezu familär als „Adolf“ titulieren,
immer etwas suspekt sind). Die Alternative, ein Schulterschluss mit den anderen, antikommunistischen Mächten
wäre im Sinne dieser Zielerreichung weitaus erfolgreicher gewesen, hätte X Millionen Tote erspart und
Europa nicht für Jahrzehnte zerrissen. Im Übrigen war Hitler – anders als vielen seiner Generäle –
das Risiko überhaupt nicht klar. Er sonnte sich in einer sorgsam genährten Illusion von der Unterlegenheit
seines Gegners. Das sind x-fach belegte Fakten. In neuerer Geschichte können Sie Ihre Promotion jedenfalls
nicht gemacht haben. Ach ja, bzgl. Suworow: Viele Quellen verschweigt er ganz, andere, die er nennt, sind
pure Phantasie.
@DemonDeLuxe: Präventivkrieg Sie scheinen Ihren Suworow ja gründlich gelesen zu haben. Ich habe ihn
überhaupt nicht gelesen. Daß Stalin schon mit Kriegsbeginn einen Angriff auf das Deutsche Reich anstrebte,
ist auch so klar. Die Unterstützungsleistungen der USA für die UdSSR liefen im übrigen schon vor 1939
auf Hochtouren. Dann wissen Sie allerdings auch, dass er innerhalb der Geschichstwissenschaft primär
als populistischer Hochstapler angesehen wird. Ich weiß von einer Meinung in der publizistisch dominanten
„Geschichtswissenschaft“, halte die letztere aber für unzuverlässig. Ich teile Ihnen gern mit, was mir
Andreas Hillgruber kurz vor seinem Tode insoweit über die deutsche Publizistik geschrieben hat. seine
Thesen lesen sich sehr spannend. Glaubwürdiger wären sie …, wenn er es mit den Quellenangaben für
seine Behauptungen … genauer nähme. Suworows Hinweise decken sich, soweit ich das der wissenschaftlichen
Diskussion entnehmen kann, mit den von anderen aufgezeigten Quellen. Allerdings hat Hitler nachweislich
den Angriff auf die UdSSR von langer Hand geplant, Was heißt denn „geplant“? Ich wiederhole: Adolf war
ein Verbrecher, aber nicht blöd. Der Krieg gegen die UdSSR war allem Anschein nach ein versuchter, gescheiterter,
aber unumgänglicher und letztlich für Europa vorteilhafter Befreiungsschlag. Das Risiko dürfte ihm
vollkommen klar gewesen sein. MfG Christoph Heger
#100 DemonDeLuxe † 01:20:29 | Mittwoch, 11. Januar 2006
@Pero Etwas mehr darf’s schon sein Das Liedchen von der „Siegermeinung“ zu trällern, ist so billig, dass
man darauf nicht ernstlich einzugehen muss. Sicher, „Sieger“ haben ihre Sicht der Entwicklung erfolgreicher
verbreiten können als Verlierer – das liegt in der Natur der Sache und bedarf nicht der Erwähnung. Nur:
Zum einen sind mittlerweile 60 Jahre ins Land gegangen, da hat sich das denn schon „ein wenig“ abgenutzt.
Zum anderen wird eine beliebige Aussage nicht automatisch dadurch falsch, dass man sie dem „Sieger“ zu
schreibt. Zunächst einmal müssten Sie nachweisen, dass diese Aussage tatsächlich ihre Wurzeln in der
vermeintlichen „Siegermentalität“ hat. Zum anderen würde Sie das, selbst, wenn Sie mit ersterem erfolgreich
wären, nicht von der nichtsdestotrotz notwendigen Gegenargumentation entheben. Etwas ist nicht automatisch
falsch, bloß, weil es von einer bestimmten Gruppe / Richtung vertreten wird. Das gilt nicht einmal für
die Nazis. Insofern wäre es vorteilhaft, wenn Sie nicht einfach lapidar auf eine hypothetische „Siegermeinung“
verwiesen, sondern klipp und klar Ihre Belege dafür nennen, wo diese, die Sie so bezeichnen, denn angeblich
falsch wäre. Alles andere ist pure Polemik ohne Inhalt.
@Pero Pero: Die Juden waren im Verlauf ihrer Geschichte immer sehr militant und wehrhaft. Schau dir die
Geschichte der letzten 2000Jahre auf deutschem Boden an, Krieg, Krieg… Die Juden Opfer, und der Rest
der Welt Täter. Diese These wird nur von Antisemiten verbreitet. Kampf, Krieg, Aggression- von Masada
bis heute. Masada, da wo sich die letzten jüdischen Kämpfer lieber selbst töteten? Laut „Jewish History
Atlas“ … kämpften Juden regulär in folgenden Armeen: … demzufolge waren die Juden auch kriegführende
Nation im Kampf gegen das Deutsche Reich. Sie waren Bürger dieser Staaten, Teil der Nationen, und zum
Anderen verpflichtet, jüdisches Leben zu retten. Weiters stellten die Juden eine bis heute nicht ganz
geklärte, aber außergewöhnlich hohe Zahl an Partisanen, vorwiegend an der Ostfront, die mit äußerster
Brutalität und viel Geschick den deutschen Truppen immens hohe Verluste zufügten. Und das war auch gut
so! oder hättest du es wohl lieber gesehen, wenn die sich hätten vergasen lassen? PS.: Was dies alles
nun noch mit dem Thema zu tun hat?
Es gibt zwei Arten von Geschichtsschreibung, die der Sieger und die der Verlierer. Letztere ist allerdings
aufgrund der Machtverteilung chancenlos. Khalil Gibran sagt es so poetisch und wahr: „Traue niemals dem
Sieger, der den Besiegten predigt“. Einige Diskuttanten dieses Forums kennen diese logische Botschaft
offenbar nicht, und berufen sich lediglich auf das Recht des Stärkeren. Nach dem Motto: „Und willst du
nicht meiner Meinung sein, dann nenn ich dich ein Nazischwein!“ Mit dieser simplen Formel hat man immer
die besseren Karten.
@DemonDeluxe und GerdEric von soviel Blödsinn wäre Guido Knopp begeistert. Er wird bestimmt demnächst
mit euch kontakt aufnehmen. Vielleicht kann man euch beide ja in einer seiner nächsten Geschichten dann
als Historiker bewundern?
@ Heger & 28 Christoph Heger: „Begründbar“ ist … Zu rechtfertigen ist es aber nicht… „Ausgang zu
meinem Beifall“ war der text Peros: Weiters stellten die Juden eine bis heute nicht ganz geklärte, aber
außergewöhnlich hohe Zahl an Partisanen, vorwiegend an der Ostfront,… Also, sollten russische Juden
der deutschen Wehrmacht nicht schaden, wenn diese es ermöglicht, in der „Heimat“ Juden, Roma und Sinti
und auch katholische Priester ermordet (wenn die deutschen Katholiken es schon nicht selbts verhindern
konnten)? Deutsche katholiken sollten sich bei diesen jüdischen Partisanen tatsächlich bedanken. 28.IX-28.X:
Wenn sie noch die Möglichkeit haben , einen alten Frontkämpfer sich anzuhören Danke, Mein Vater war
vom ersten Tag bis Stahlingrad dabei. Als Zeugen würd’ ich die „Frontkämpfer“ trotzdem nicht nennen,
oder wussten die, dass hinter der Front nicht nur gemordet wurde? sonst wären es genauso verwerfliche
Täter wie die KZ-Wärter.
#94 DemonDeLuxe † 20:50:09 | Dienstag, 10. Januar 2006
@28.IX-28.X Schauen Sie, das Problem besteht doch darin, dass sich niemand gerne als Mitglied einer verbrecherischen
Organisation bezeichnen lässt. Die Soldaten der Wehrmacht hatten nach der Kapitulation ein massives psychologisches
Problem: Sie wurden SCHLAGARTIG mit einem Realitätsbild konfrontiert, das der jahrelangen, massiven Propaganda
diametral gegenüber stand (gewisse Zweifel waren vielen ja schon an der Front gekommen). Auf einmal stellte
sich für viele Deutsche die Frage: „Und DAFÜR habe ich mein Leben riskiert? Meinen Arm verloren? Meinen
Sohn?“ Es ist nur allzu menschlich, dass man sich das Geschehene persönlich zurechtbog, dazu braucht
es gar keinen Bösen Willen. Der Gedanke, mit dem eigenen Leben u.A. die Ermordung der Juden gedeckt zu
haben, war einfach zu wahnsinnserregend, das wollte, das KONNTE man nicht wahr haben. Diese psychische
Belastung war der Keim so mancher Legende vom „aufrechten Deutschen“. Wie immer allerdings mit einem wahren
Kern, wie ich auch aufgrund manche Berichte meiner Vorfahren (Offiziersfamilie) selbst nach Abzug der
„rosa Brille“ gerne konzediere. Suworow wurde deshalb von vielen so enthusiastisch begrüßt, weil er
ihnen erzählte, was sie nur zu gerne glauben wollten: Dass sie (oder ihre Väter) am Ende DOCH irgendwie
„für die gerechte Sache“ kämpften. Und Reemtsmas Ausstellung wurde aus denselben Gründen so kritisiert.
Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte.
#93 28.IX-28.X 20:40:34 | Dienstag, 10. Januar 2006
Frontkämpfer. Ich habe ja auch die Allierten Soldaten als Frontkämpfer gemeint, denen ma n auch zuhören
soll; eben diese hatten eine hohe Meinung von dern Dt. Wehrmacht. Ich habe von den Frontkämpfern erfahren,
was sie hinter der Grenze vorgefunden habe. Ohne diese Beute, wäre die Wehrmacht nie bis Moskau vorgedrungen.
Weiter, wie erklären sie sich die ROA?. Alles auf Suvorov zu schieben ist praktisch; aber, mir ist ein
Hobbyhistoriker und Geheimagent (der gelernt hat FAKTEN zu sammeln) mit seiner Schlußfolgerung viel lieber,
als ein Proffihistoriker, der vor Fakten die Augen verschließt. Oder, versuchen Sie, Suvorov’s Folgerungen
anhand der Fakten zu wiederlegen! Ich erinere übrigens an den sg. Komissarenbefehl Hitlers, der von den
Feldkommandeuren einfach ignoriert wurde und nach einem Jahr vom Hitler zurückgenommen werden mußte.
Und im Übrigen, die Partisanen des Warschauen Aufstandes sind von der Wehrmacht zu Soldaten erklärt
und als Kombatanten behandelt worden. (REEmtsma läßt Grüssen)).
#92 DemonDeLuxe † 20:26:46 | Dienstag, 10. Januar 2006
@Dr. Christoph Heger – Suworow vs. Knopp? Sie scheinen Ihren Suworow ja gründlich gelesen zu haben. Dann
wissen Sie allerdings auch, dass er innerhalb der Geschichstwissenschaft primär als populistischer Hochstapler
angesehen wird. Zweifelsohne, seine Thesen lesen sich sehr spannend. Glaubwürdiger wären sie allerdings,
wenn er es mit den Quellenangaben für seine Behauptungen etwas genauer nähme. Bei näherer Betrachtung
sind Suworows SChriften als „History Fiction“ einzuordnen. Das soll natürlich nicht heißen, dass ein
umgekehrter Angriff der UdSSR auf Nazideutschland völlig abwegig gewesen wäre; die Systeme gaben sich
im Hinblick auf Verschlagenheit und Machtlüsternheit nun wirklich nichts. Allerdings hat Hitler nachweislich
den Angriff auf die UdSSR von langer Hand geplant, und alleine schon das macht die (in Deutschland) populistische
These vom „Präventivkrieg“ zunichte. WENN der Angriff „präventiv“ war, dann war das ein Zufall ganz
auf der Linie des auch ohne solche Ausflüchte Geplanten. @28.IX-28.X „Alte Frontkämper“ neigen nicht
eben zu objektiven Betrachtungen. „Der deutsche Soldat“ war ganz sicher nicht der Teufel in Menschengestalt,
wie ihn gegnerische Propaganda gerne zeichnete – genausowenig war er aber der aufrechte Held des Weltkriegs.
Es ist ohnehin müßig, pauschalisierende Urteile zu fällen; das konkrete Verhalten war extrem unterschiedlich
je nach Front, Zeit und Vorgesetzten (UND natürlich persönlichem Ehrenkodex jedes Einzelnen). Da gab
es Schweine und feine Kerle – wie in jeder Armee.
ent“knopp“ung und Geschichtchen hier ein kleiner Beitrag zur ent“knopp“ung der „Geschichte“ :(www.toko-hagen.de/leser/6_finlnd.htm)
und wie der bewußte Völkermord in nach dem Kriege für Deutsche weiterging (www.rheinwiesenlager.de/zustaende.htm).
Gäbe es die freie Meinungsäußerung in unserem Lande, könnte man natürlich sehr viel mehr erfahren.
Wenn die Wehrmachtsoldaten gewußt hätten, was die Umerziehung der Sieger, bei ihren Nachkommen bewirkt
hat, hätten sie sich vielleicht ein bequemeres Leben gesucht. Allerdings gäbe es dann heute diese Nachkommen
nicht.
Präventivkrieg? Die Tatsache, dass Manstein & Co. an einem Tag 90 km schafften spricht wohl eher dagegen.
Das Gegenteil ist richtig: Weil die sowjetischen Truppen für einen Angriff disloziert waren, konnte der
erste deutsche Ansturm so erfolgreich sein. Und am ehesten spricht dagegen Hitler selber, der den Krieg
nie geführt hat, um einem sowj. Angriff zuvorzukommen, sondern um Lebensraum zu erobern. Wenn man weniger
über Adolfs Innenleben und seine Motive spekuliert und sich auf Tatsachen bezieht, ist es völlig klar,
daß die Wehrmacht einem bevorstehenden sowjetischen Angriff zuvorkam. (Hitler war ein Verbrecher, aber
nicht blöd!) Der Streit kann nur noch darum gehen, ob es ein „unmittelbar bevorstehender“ sowjetischer
Angriff sein sollte. Im übrigen hatte das Deutsche Reich nach zu der Zeit gültigem Völkerrecht das
Recht zum Kriege. MfG Christoph Heger
@ 28. Kennen wir uns? Ich denke nicht. Insofern glaube ich nicht, dass Sie sich ein Urteil darüber machen
können, woher ich mein Wissen habe. Ver“knopp“t ist es jedenfalls nicht. Ihr Hinweis auf den „Frontkämpfer“
(woher wissen Sie, dass ich keinen kenne?) ist Unsinn. In wie fern beeinflusst das bitteschön meine Aussagen?
Hitlers Befehle zum Ostfeldzug sind dokumentiert, ebenso wie die Partisanenbewegung, und zwar unabhängig
davon, was ein ehem. Wehrmachtssoldat davon denkt. Auch eine Einordnung der Partisanenbewegung ist unabhängig
davon zu treffen, was ein Frntlämpfer von ihr gedacht hat. Der hat natürlich darunter gelitten, aber
man muss hier den Gesamtzusammenhang betrachten. Schlussendlich konnte kein Frontsoldat wissen, dass der
Krieg ein präventiver war. Die Tatsache, dass Manstein & Co. an einem Tag 90 km schafften spricht wohl
eher dagegen. Und am ehesten spricht dagegen Hitler selber, der den Krieg nie geführt hat, um einem sowj.
Angriff zuvorzukommen, sondern um Lebensraum zu erobern. Und dazu musste die Bevölkerung weg. Und die
hat sich gewehrt. Dieses Gegreine über Gegenmaßnahmen der Unterdückten ist einfach nur peinlich.
Unterscheidung von Kombattanten und Nichtkombattanten Benedict kontert meinen Hinweis, daß die Unterscheidung
von Kombattanten und Nichtkombattanten von grundlegender Bedeutung ist für den Versuch des Kriegsvölkerrechts,
ein Minimum an Humanität zu wahren, mit dem Hinweis auf eine (angebliche?) konkrete Kriegssituation,
um dann doch noch auf einen allgemeinen Satz zu kommen: Wer ein Land überfällt, der darf sich nicht
wundern, wenn er plötzlich ein[en] jeden dort zum Feind hat. Ja, dann darf sich aber „jeder dort“ nicht
wundern, wenn er auch als Feind behandelt wird. Will man das ernsthaft? Ich will das jedenfalls nicht,
und darum bin ich der Meinung, daß Partisanen (also Leute, die unter Mißbrauch ihres Nichtkombattantenstatus
kriegerische Akte begehen), als Verbrecher zu behandeln sind. Ich bedaure es darum auch, daß die BR Deutschland
gezwungen wurde, in den Überleitungsverträgen zuzusagen, keinerlei Strafverfolgung gegen solche Partisanen
einzuleiten, selbst wenn sich mal so einer nach Deutschland verirrt. Es hat insofern schon einen eigentümlichen
Reiz, wenn die Nutznießer und Beschöniger des Partisanenkriegs nun selbst das Vergnügen haben. MfG
Christoph Heger
#87 28.IX-28.X 16:16:44 | Dienstag, 10. Januar 2006
@Benedikt, Sie sollen nich nur G. Knopp schauen, oder lesen. Wenn sie noch die Möglichkeit haben , einen
alten Frontkämpfer sich anzuhören (es muß nicht unbedingt ei Deutscher sein, die Allierten hatten eine
seht hohe Meinung über die deutsche Wehrmacht), dann sollen sie es dringendsz tun. Sonst machen sie sich
einem Joschka änlich!!!
@ Dr. Heger „Begründbar“ ist alles mögliche. Zu rechtfertigen ist es aber nicht. Der Einsatz von Partisanen
erschüttert die kriegsvölkerrechtliche Unterscheidung zwischen Kombattanten und Nichtkombattanten, die
für ein Minimum an Humanität auch im Kriege wesentlich ist. Hihi, Humanität im Ostfeldzug, Sie kennen
offenbar Hitlers Befehle zu diesem Ausrottungskrieg nicht. Desweiteren hätten Sie offenbar brav zugesehen,
wie die Invasoren Ihre Familie liquidieren. Wer ein Land überfällt, der darf sich nicht wundern, wenn
er plötzlich ein jeden dort zum Feind hat. Als die Wehrmacht in den baltischen Staaten ankam, wurde sie
mit Blumen begrüsst. Die Ukrainer waren nicht minder begeistert. Sie versprachen sich Rettung vor Stalin.
Stattdessen versuchte man sie auszurotten. Diese Dummheit offenbart den Diletantismus, mit dem Hitler &
Co. „gesegnet“ waren. Die Partisanenbewegung war eine logische Folge. Ich weiß von einem 16jährigen
Jungen, der nach(!) dem Krieg „wegen Spionage“(!) zum Tode verurteilt Tja, ein Spion also. Die zweijährige
Natascha wurde umgebracht, weil ihr Vater angeblich einem Partisan ein Butterbrot gereicht hat (exemplarisch).
Mär von der bösen Wehrmacht, die die friedliche Sowjetunion überfallen hat, nicht mehr haltbar ist
Letzte Getreidelieferung der SU an D: 22.6.41. Eine Viertelstunde danach begann der Ostfeldzug. Soviel
dazu.
„Begründbares Partisanenwesen“ In Anbetracht der Tatsache, dass die Wehrmacht aber bereits tausende km
in das Sowjetreich eingedrungen war, ist ihr Einsatz aber mE begründbar. „Begründbar“ ist alles mögliche.
Zu rechtfertigen ist es aber nicht. Der Einsatz von Partisanen erschüttert die kriegsvölkerrechtliche
Unterscheidung zwischen Kombattanten und Nichtkombattanten, die für ein Minimum an Humanität auch im
Kriege wesentlich ist. Auch die beliebte und von Benedict wiederholte Unterscheidung zwischen „Aggressor“
und „Opfer“ tut da überhaupt nichts zur Sache. Wie denn überhaupt der „Aggressor“ immer der Unterlegene
war. Bezogen auf den 2. Weltkrieg: Daß die Sühnemaßnahmen der Wehrmacht gegen das Partisanenunwesen
härter als die der Alliierten gewesen seien ist ein reedukativer Aberglaube. Ich weiß von einem 16jährigen
Jungen, der nach(!) dem Krieg „wegen Spionage“(!) zum Tode verurteilt und hingerichtet worden ist, und
zwar von den Westalliierten. Inzwischen sollte es sich auch herumgesprochen haben, daß die Mär von der
bösen Wehrmacht, die die friedliche Sowjetunion überfallen hat, nicht mehr haltbar ist (wenn sie es
denn je war). MfG Christoph Heger
Partisanen Die Partisanen bei der Invasion der Wehrmacht in die Sowjetunion unterstanden dem Sowjetmarschall
Kliment Woroschilow, weswegen sie mehr eine militärische, als eine zivile Einrichtung waren. Vom „Arbeitsgebiet“
könnte man sie mit der Division Brandenburg oder der Long Range Desert Group usw. vergleichen. Alle diese
Gruppen haben gegenseitig keine Gefangenen gemacht. Nach der Haager Landkriegsordnung müssen solche Kombattanten,
wenn sie mit Kriegshandlungen beginnen, als Feinde erkennbar sein (Uniform, Erkennungszeichen usw.). Hier
unterscheiden sich d. Partisanen von den vollmilitärischen Einsatzgruppen der Deutschen, Briten und Amerikaner.
In Anbetracht der Tatsache, dass die Wehrmacht aber bereits tausende km in das Sowjetreich eingedrungen
war, ist ihr Einsatz aber mE begründbar. Selbstverständlich unterlagen sie den im Krieg entsprechenden
Strafen für Sabotage usw. Allerdings brachte die Wehrmacht öfter ganze Familien od. Dorfbevölkerungen
um, weil diese angeblich od. tatsächlich Kontakt mit den Partisanen hatten. Ein Unterton, der es verurteilt,
dass d. bösen Partisanen die arme Wehrmacht beim Niederbrennen des Landes gehindert haben, finde ich
aber fehl am Platz. Man darf nicht vergessen, von wem die Aggression ausgegangen ist und wie unnötig
hart die Wehrmacht usw. mit der Zivilbevölkerung umgegangen ist. Vielmehr muss man das Verhalten der
dt. Führung als Dummheit werten, dass man auf die Völker, die unter der Fuchtel Stalins litten, nicht
näher eingegangen ist.
„Und das war auch gut so!“ GerdEric applaudiert dem Partisanenunwesen im 2. Weltkrieg. Nun, derzeit erleben
es die Israelis in Israel und Palästina und die USA im Irak und in Afghanistan, wie „gut“ das ist. Meiner
bescheidenen Meinung nach gehören Personen, die unter Ausnutzung des Zivilstatus kriegerische Akte verüben,
standrechtlich hingerichtet. MfG Christoph Heger
@ Rosalinde Kommunistische Inquisition… …Ihr lieben Verteidiger der „Wahrheit“ kann es nicht geben:
der Begriff ist, wie Herr Heger schon richtig erkennt, der katholischen Kirche vorbehalten. Was Sie so
alles wissen… „Inquisition“ ist der Begriff für das mittelalterliche Gericht(swesen). Sie ist heute
allerdings fast nur noch in kirchlichen Zusammenhang bekannt, was aber nichts daran ändert, dass historisch
gesehen mit „Inquisition“ nicht per se die kirchliche Inquisition gemeint ist. Wer wie Sie offenbar aber
lieber Klischees und Ammenmärchen folgt, den interessiert das wohl nicht weiter.
#81 DemonDeLuxe † 02:41:41 | Dienstag, 10. Januar 2006
Stürmer-Niveau @Pero Falls Sie es noch nicht gemerkt haben sollten: „Jüdisch“ im Kontext Ihrer dollen
Armeeauflistung bezieht sich einzig auf die Religion. Nationenmäßig handelte es sich um 60.000 Briten,
80.000 Franzosen etc. Wohlweislich unterschlagen Sie die über 100.000 Juden in der WEHRMACHT, die Ihr
bizarres Märchen von der kriegerischen, jüdischen Nation als den armseligen, antisemitischen Schund
entlarven würden, der er ist, einmal ganz davon abgesehen, dass es dann nach Ihrer verqueren Logik auch
protestantische und katholische „Nationen“ als Kombattanten gegeben hätte. Wenn man diese Ihre tendenziösen
Märchen wegkürzt, was bleibt dann noch zwischen Masada und Sechs-Tage-Krieg an „Militanz“? Ein Volk,
das sich erdreistete, sich nicht wehrlos erschlagen oder „ins Meer treiben“ zu lassen (moderne, israelische
Entwicklungen einmal außen vor). @GerdEric Masada de.wikipedia.org/wiki/Masada, die jüdische Bergfestung,
die sich 70-73 n.Chr. so verzweifelt gegen die mehrfach überlegenen römischen Angreifer wehrte, dass
diese im Zuge der Belagerung eine heute noch vorhandene Erdrampe aufschütten mussten , um sie zu erobern.
Die letzten Verteidiger begingen Selbstmord, um den Römern nicht in die Hände zu fallen. Ein fürwahr
bedrohliches Beispiel jüdischer „Militanz“…
@Pero Pero: Die Juden waren im Verlauf ihrer Geschichte immer sehr militant und wehrhaft. Schau dir die
Geschichte der letzten 2000Jahre auf deutschem Boden an, Krieg, Krieg… Die Juden Opfer, und der Rest
der Welt Täter. Diese These wird nur von Antisemiten verbreitet. Kampf, Krieg, Aggression- von Masada
bis heute. Masada? Laut „Jewish History Atlas“ … kämpften Juden regulär in folgenden Armeen: … demzufolge
waren die Juden auch kriegführende Nation im Kampf gegen das Deutsche Reich. Sie waren Bürger dieser
Staaten, Teil der Nationen, und zum Anderen verpflichtet, jüdisches Leben zu retten. Weiters stellten
die Juden eine bis heute nicht ganz geklärte, aber außergewöhnlich hohe Zahl an Partisanen, vorwiegend
an der Ostfront, die mit äußerster Brutalität und viel Geschick den deutschen Truppen immens hohe Verluste
zufügten. Und das war auch gut so! oder hättest du es wohl lieber gesehen, wenn die sich hätten vergasen
lassen?
„Begriff der Inquisition“ „ … Begriff ist, wie Herr Heger schon richtig erkennt, der katholischen Kirche
vorbehalten.“ Das ist natürlich genau das Gegenteil von dem, was ich sage. Ich wiederhole für besonders
Langsame: Inquisition ist die Strafbarkeit „falscher“ Meinungen an sich, früher falscher theologischer
Meinungen, heute falscher historischer Meinungen. Wenn man für diese neuere Inquisition eine konfessionelle
Zuordnung angeben wollte, müßte man am ehesten von einer „jüdischen Inquisition“ sprechen. Aber die
gab es auch schon, betraf allerdings ebenfalls „falsche“ theologische Meinungen. MfG Christoph Heger
@GerdEric: Die jüdischen Gruppen kämpften als Kommunisten und Sozialisten, nicht als Juden. Diese romantisierende
Hemmingway Verklärung stimmt nicht ganz. Die Juden waren im Verlauf ihrer Geschichte immer sehr militant
und wehrhaft. Das gegenwärtige Geschichtsbild ist ein polarisierendes Zerrbild: Die Juden Opfer, und
der Rest der Welt Täter. Die Wirklichkeit ist jedoch sehr nüchtern: Kampf, Krieg, Aggression- von Masada
bis heute. Laut „Jewish History Atlas“ von Martin Gilbert (UK) 1973 im Kapitel: „Jewish servicemen in
the Second World War“ kämpften Juden regulär in folgenden Armeen: England 60.000 Frankreich 80.000 Belgien
500 Polen 150.000 Jugoslawien 5000 Sowjetunion 500.000 Griechenland 8000 USA 555.000 Palästina 26.000
Kanada 16.550 Südafrika 10.000 Australien und NZ 4.222 demzufolge waren die Juden auch kriegführende
Nation im Kampf gegen das Deutsche Reich. Weiters stellten die Juden eine bis heute nicht ganz geklärte,
aber außergewöhnlich hohe Zahl an Partisanen, vorwiegend an der Ostfront, die mit äußerster Brutalität
und viel Geschick den deutschen Truppen immens hohe Verluste zufügten.
Kommunistische Inquisition… …Ihr lieben Verteidiger der „Wahrheit“ kann es nicht geben: der Begriff
ist, wie Herr Heger schon richtig erkennt, der katholischen Kirche vorbehalten. Kali hat recht, daß es
auch im Kommunismus ähnliche Vorgänge gegeben hat, die Vernunft zu unterdrücken und dem Parteiglauben
unterzuordnen- was denkenden Menschen denn auch folgerichtig die „Exkommunizierung“ einbrachte. Nun ja,
letzterer Begriff auch dem Vokabular der katholischen Kirche entnommen, Zufall? Was habt ihr denn gegen
demokratische Anwendung der Vernunft? Auch sie ist Gottgegeben, genauso, wie die Fähigkeit Tatsachen
von Gerüchten und Tatsachenverdrehungen zu unterscheiden. Dümmlich sind in dieser Diskussion eigentlich
nur jene zu nennen, die objektive Erkenntnisse der letzten 50 Jahre Geschichts- und Sozialwissenschaft
statt Ergebnis kontroverser Diskussionen als diktierte Meinungen hinstellen.
@rosa(Linde) Die „Inquisition“ der Vernunft besteht einfach darauf, nur Aussagen anzunehmen und zu verbreiten,
die wahr (d.h. objektiv und intersubjektiv nachvollziehbar) sind. Diese Hochtrabenden Wortschöpfungen
werden aber heute durch das Wort Offenkundig ersetzt. Berechtigte Kritik an Aussagen wird nicht nur nicht
verfolgt sondern ist ausdrücklich erwünscht. Lügen Sie hier aus Böswilligkeit, im Auftrag, oder leben
Sie hinter dem Mond? Wenn Wahrheit wirklich so Offenkundig ist, braucht man doch keine Angst vor einer
Beweisaufnahme zu haben. Welcher Richter traut sich als erster? Würde er ein solches Verfahren überleben,
oder würde er wie bei den Kommunisten üblich, in einer Irrenanstalt verschwinden?
„Die jüdischen Gruppen kämpften als Kommunisten und Sozialisten, nicht als Juden.“ Interessant diese
Ausrede von GerdEric – demselben, der Adolf den Katholiken aufs Butterbrot schmieren wollte. Tatsächlich
war der Drang zu den Kommunisten zeitweise eine mit der zionistischen Bewegung konkurrierende jüdische
Massenbewegung. Darauf hinzuweisen war der „Fehltritt“ des untadeligen Martin Hohmann. Natürlich ist
es eine der Wirkungen des „Hofs“, den die Inquisition gegen historisch falsche Behauptungen um sich verbreitet,
daß auch völlig zutreffende Anmerkungen zur Geschichte mit gesellschaftlicher Hinrichtung abgestraft
werden. Eine […] Teilnehmerin meinte sagen zu müssen, „die Inquisition war ein Instrument, ein Lügengebäude
zu verteidigen“. Ich meine zwar, daß eher der jüdische Aberglaube von Kabbala usw. das Attribut „Lügengebäude“
verdiene, aber wie auch immer … Sie hat nicht begriffen, was eine „Inquisition“ ist: die Strafbarkeit
(angeblich) falscher Behauptungen an sich, früher falscher theologischer, heute falscher historischer
Behauptungen. N.B.: Der katholischen Inquisition unterstanden nur Getaufte, der heutigen ohne Ausnahme
alle, selbst unter Mißachtung des Territorialprinzips. MfG Christoph Heger
Inquisition & Aufklärung Die Inquisition unterstellen sie denjenigen, Herr Heger, die gerade durch das
Insistieren auf nachweisbarer Wahrheit jene überflüssig machen wollen. Entschuldigung, jetzt noch mal
auf gut deutsch: die Inquisition war ein Instrument, ein Lügengebäude zu verteidigen und denkende Menschen
dazu zu zwingen es zu glauben. Die „Inquisition“ der Vernunft besteht einfach darauf, nur Aussagen anzunehmen
und zu verbreiten, die wahr (d.h. objektiv und intersubjektiv nachvollziehbar) sind. Berechtigte Kritik
an Aussagen wird nicht nur nicht verfolgt sondern ist ausdrücklich erwünscht. Das unterscheidet die
demokratische „Inquisition“ ganz erheblich von der katholischen damals.
@ Christoph Heger Ich zuvor: Hier hast du Recht, der Text ist nicht eindeutig. Lügen der Verteidiger
der Nazis (die (die Nazis) ja auch katholische Priester ermordet haben sollen (ist sicher auch eine kapitalistisch-bolschewistisch-jüdische
Lüge))…, Daß „Naziverteidiger“ (wer das auch immer sein soll) katholische Priester ermordet haben
sollen ist mir unbekannt. Aber Nazis, die katholische Priester ermordet haben sollen? … müßte er sich
jetzt gegen diese Inquisition verteidigen. Ich denke, auch bei der Inquisition konnte man richtig stellen?
Im übrigen weiß ich, wer zum Beispiel katholische Priester massenweise ermordet hat: zum Beispiel die
Republikaner in Spanien und deren Rot-Front-Kämpfer, unter denen sich – horribile dictu! – jüdische
Teilnehmer zahlenmäßig hervortaten. Massenweises Morden haben die Francisten an den Unterlegenen geübt
(womit ich Greul auch bei den Repiblikanern nicht abstreite, wogegen die Faschisten Francos nicht wehrlos
waren, wie die Greise und Kinder in Auschwitz, und der katholische Klerus sich eindeutig auf die Seite
Francos stellte). Es ist also keineswegs so, wie GerdEric den Eindruck erwecken möchte, daß Juden immer
die armen Opfer von Verfolgungen gewesen seien. Wenn die Machtverhältnisse es erlaubten, war es andersherum.
Die jüdischen Gruppen kämpften als Kommunisten und Sozialisten, nicht als Juden.
Meinungsfreiheit gilt auch für „Lügen“. Lügen der Naziverteidiger, die ja auch katholische Priester
ermordet haben sollen (ist sicher auch eine kapitalistisch-bolschewistisch-jüdische Lüge)…, Daß „Naziverteidiger“
(wer das auch immer sein soll) katholische Priester ermordet haben sollen ist mir unbekannt. Möglicherweise
tatsächlich eine Lüge (von wem auch immer). Nach dem von GerdEric hier verbreiteten Prinzip, daß Lügen
oder „Lügen“ von der Inquisition zu verfolgen seien, müßte er sich jetzt gegen diese Inquisition verteidigen.
Im übrigen weiß ich, wer zum Beispiel katholische Priester massenweise ermordet hat: zum Beispiel die
Republikaner in Spanien und deren Rot-Front-Kämpfer, unter denen sich – horribile dictu! – jüdische
Teilnehmer zahlenmäßig hervortaten. Es ist also keineswegs so, wie GerdEric den Eindruck erwecken möchte,
daß Juden immer die armen Opfer von Verfolgungen gewesen seien. Wenn die Machtverhältnisse es erlaubten,
war es andersherum. MfG Christoph Heger
Auch dir, einen schönen Guten Morgen Christoph Heger: Daß dieses erst Drängen und jetzt Bestehen auf
einer „demokratischen“ Inquisition von jüdischer Seite (so anscheinend auch bei GerdEric) kommt ist ja
nun besonders pikant – aber auch nicht so überraschend, wenn man etwas jüdische Geschichte kennt. betrachtet
man mal die Verfolgungen der Juden und des Judentums durch Christen und Christenheit. Ist natürlich interessant,
dass du die Lügen der Naziverteidiger, die ja auch katholische Priester ermordet haben sollen (ist sicher
auch eine kapitalistisch-bolschewistisch-jüdische Lüge)…, für schützenswert erachtest. Da stehst
du mit einem Mahler und einem iranischen Präsidenten in einer Reihe.
„Meinungsfreiheitfür Lügner?“ Guten Morgen allerseits, unser Oberzensor GerdEric verteidigt die derzeit
wieder eingeführte Inquisition: Die wegen falscher Meinungen Verfolgten sind per definitionem „Lügner“.
Meinungsfreiheit ist eben Meinungsfreiheit und heißt, daß sich niemand erst ein Zulässigkeitszertifikat
geben lassen muß, wenn er etwas sagen möchte – auch auf die Gefahr hin, daß es falsch ist. Daß dieses
erst Drängen und jetzt Bestehen auf einer „demokratischen“ Inquisition von jüdischer Seite (so anscheinend
auch bei GerdEric) kommt ist ja nun besonders pikant – aber auch nicht so überraschend, wenn man etwas
jüdische Geschichte kennt. MfG Christoph Heger
@rosalux Meinungsfreiheit; genau das fordere ich auch, aber bitte für ALLE. Nicht nur für die politisch
Korrekten. Dann könnte es auch Frieden geben. Den Frieden des Herrn der Welt? Nach den Evangelien ist
den Christen aber das Gegenteil vorausgesagt. Auf diesen Zustand steuern wir zur Zeit, auch mit Hilfe
der PC, ja mit Riesenschritten hin. Übrigens würden alle Heulbojen in Gang gesetzt werden, würde ein
Christ in einem andersgläubigen Forum deren Glauben zersetzen wollen. „Gelobt sei Jesus Christus“
@Kali Übigens was will ein Nichtchrist in einem Christlichen Forum? Will er den Glauben an Jesus Christus
als Sohn Gottes zerstören? Was würde z.B. ein Kegelverein mit einem Mitglied machen, das die Kegelbahn
abreißen will? Kali, ihr Versuch, einen denkenden Menschen aus dem Forum zu exkommunizieren, bloss weil
sie vermuten, er sein kein Christ (zumindest keiner ihrer Couleur) muss scheitern. Nicht nur weil in einem
ernstzunehmenden Nachrichtenforum so etwas wie Meinungsfreiheit herrschen sollte, sondern auch, weil die
von ihnen suggerierte zerstörerische Kraft des denkenden Menschen ein Hirngespinst ist. Eines, das eigentlich
seit einigen Jahren häufig als faschistisch/ totalitär benannt wird. Wenn schon der Holocaust als Vergleich
verwendet wird, dann ist er hier berechtigter als bei den Abtreibungen: Nahezulegen, unliebsame Personen
auszuschliessen kann im richtigen Leben im Holocaust enden. Mögen Fundamentalisten ihres Schlages irgendwann
wirklich lächerlich gemacht werden, auf dass endlich Frieden in der Welt einkehre!
@guntermariamichel Scharfrichter sind nicht die Katholiken, die auf das Unrecht hinweisen und gegen es
kämpfen – auch indem sie betroffenen Frauen helfen –, sondern diejenigen, die die Kinder ans Messer liefern:
Mütter, Erzeuger, soziales Umfeld, Ärzte, Gesetzgeber ScharfrichtER sind meist solche, die im Namen
einer „höheren Gerechtigkeit“ mittels brutaler Methoden (im Medienzeitalter könnte man von Bilderfolter
reden…) gegen ein Unrecht kämpfen, daß sie weder verstehen können, noch wollen und die vermeintlichen
ÜbeltäterINNEN zudem vorgeben zu schützen, indem sie sie bekämpfen. Ist es Zufall, daß Du als erstes
die Mütter als Mörderinnen beschimpfst? Mal ganz abgesehen davon, daß von Mutter im herkömmlichen
Sinne erst dann geredet werden kann, wenn das Kind da ist. Man könnte hier vom klassischen Fall des Übels
durch fundamentalistisches Sendungsbewusstsein reden- und da stellen sich die Katholiken dieses Forums
durchaus in eine lange Tradition katholischer Scharfrichterei.
@ kali kali: In einem nicht freien Staat, in dem nicht das Volk regiert, hat der Abtreibungsmord auch
mit Völkermord zu tun. Nenn’ mir einen Staat, der so frei ist wie die BRD! Nenn’ mir einen Staat, in
dem das Volk mehr Rechte hat! Es werden nicht viele sein. der Unterschied zwischen Holokaust und Abtreibung
ist: bei der Abtreibung geht es um das einzelne Problem einer Frau, die mit der Schwangerschaft nicht
zurecht kommt. Und grade die katholsiche Kirche erweckt nicht das Vertrauen in den Frauen, zumal nichtkatholische
Frauen sowieso nicht durch die katholsiche Kirche vertreten wird, sie also diese Einmischung nur als Einbruch
in ihre persönliche Entscheidungsfreiheit ansieht, ansehen kann… Wenn es also nach dir geht, dann haben
Frauen ja keine Freiheit mehr, denn du willst ja das Leben der Frauen bestimmen. Im Holokaust ging es
darum, Menschen: Männer und Frauen, Greise und Kinder, aber auch Föten, zu ermorden, systematisch. Nicht
Probleme Einzelner, mit diesen, führten dazu, an sich selbst eine „Körperverletzung“ zu verüben/verüben
zu lassen. Es war die Besessenheit, ein Volk AUS-ZU-ROTTEN! Insofern ist das benutzen des Wortes Holokaus
für Abtreibung (für mich) nicht zulässig, denn bei der Abtreibung geht es nicht darum, ein Volk verschwinden
zu lassen, es geht um Problembeseitigung (so schlimm dies auch ist).
@GerdEric was hat dein Beitrag noch mit dem Thema zu tun? In einem nicht freien Staat, in dem nicht das
Volk regiert, hat der Abtreibungsmord auch mit Völkermord zu tun. Übigens was will ein Nichtchrist in
einem Christlichen Forum? Will er den Glauben an Jesus Christus als Sohn Gottes zerstören? Was würde
z.B. ein Kegelverein mit einem Mitglied machen, das die Kegelbahn abreißen will?
Nürnberg Warum sollte jemand gegen die Urteile des Nürnberger Kriegsverbrecher-Prozesses sein? Warum
sollten diese Urteile nicht auch Rechtskraft in der Bundesrepublik Deutschland haben?
@ kali kali: …Welchen Wert haben „Verträge“, die anderen aufgenötigt werden? Zu welchen „Wahrheiten“
kommen BRD Richter die sich an solche Gesetze halten müssen? Was sind Zeitungs- und Fernsehberichte wert,
die nicht dagegen verstoßen dürfen? Historiker und Richter, die sich daran halten, haben jedenfalls
keine Probleme. Darum kann (muß) man sich, auch wenn man über einige Dinge anders denkt, trotzdem gegen
den Abtreibungsmord einsetzen! Lieber kali, mal abgesehen davon, dass die Vertreter der BRD nicht unterzeichnen
mussten,i schweife ja auch ich gern mal vom Thema ab, aber, was hat dein Beitrag noch mit dem Thema zu
tun?
„Nazis“ dürfen nicht gegen Abtreibung sein? Richtig: Wer Naziverbrechen leugnet, macht sich als Verteidiger
der Ungeborenen unglaubwürdig. Auszug aus dem Bundesgesetzblatt welches die BRD im Überleitungsvertrag
1990 noch einmal unterschreiben mußte: Artikel 7 (1) Alle Urteile und Entscheidungen in Strafsachen,
die von einem Gericht oder einer gerichtlichen Behörde der Drei Mächte oder einer derselben bisher in
Deutschland gefällt worden sind oder später gefällt werden, bleiben in jeder Hinsicht nach deutschem
Recht rechtskräftig und rechtswirksam und sind von den deutschen Gerichten und Behörden demgemäß zu
behandeln. (Ende Artikel 7 (1) Quelle: Bundesgesetzblatt Teil 11 (internationale Verträge) 1955, Nr.
8, Bonn, 31. März 1955, „Vertrag zur Regelung aus Krieg und Besatzung entstandener Fragen“, erster Teil
u.a. Artikel 7 (S. 413) Erläuterung: Die Urteile des INTERNATIONALEN MILITÄRTRIBUNALS der Siegermächte
in Nürnberg in den sog. Nürnberger Prozessen sind Urteile und Entscheidungen im Sinne des o.a. Artikel
7 (1). Welchen Wert haben „Verträge“, die anderen aufgenötigt werden? Zu welchen „Wahrheiten“ kommen
BRD Richter die sich an solche Gesetze halten müssen? Was sind Zeitungs- und Fernsehberichte wert, die
nicht dagegen verstoßen dürfen? Historiker und Richter, die sich daran halten, haben jedenfalls keine
Probleme. Darum kann (muß) man sich, auch wenn man über einige Dinge anders denkt, trotzdem gegen den
Abtreibungsmord einsetzen!
@GerdEric: Ich halte Leugnung und Verharmlosung von Unrecht und Verbrechen für unrecht, egal um was für
Unrecht und Verbrechen es sich handelt. Richtig: Wer Naziverbrechen leugnet, macht sich als Verteidiger
der Ungeborenen unglaubwürdig. Aber wie meinst Du ist es mit der Glaubwürdigkeit solcher, die auf die
Naziverbrechen abheben, dafür aber die Ermordung der Ungeborenen verharmlosen? Die ständig wiederkehrenden
Abbildungen zerrissener Föten in diesem Forum finde ich auch nicht in Ordnung. Stattdessen könnte man
regelmäßig Links auf einschlägige Seiten von Lebensschützern legen, aber nicht diese Bilder in einer
Reihe mit irgendwelchen anderen banalen Fotos. Ich empfinde es auch als Verletzung der Würde der Ungeborenen
und als eine Verzweckung. So erschreckend und abschreckend die Fotos sind: ihre Häufung führt zur Abstumpfung
und Banalisierung. Scharfrichter sind nicht die Katholiken, die auf das Unrecht hinweisen und gegen es
kämpfen – auch indem sie betroffenen Frauen helfen –, sondern diejenigen, die die Kinder ans Messer liefern:
Mütter, Erzeuger, soziales Umfeld, Ärzte, Gesetzgeber…
@Gerd Eric Die drastische Art dieses Forums dient allein dem sadistischen Verlangen überheblicher, scheinheiliger
Christen. In welchen Foren Sie sich aber auch herumtreiben, dass Seine Heiligkeit GerdEric I. das überhaupt
erträgt. Oh, in welchen Sumpf haben Sie sich in Ihrer übergrossen Güte herabgelassen. Ich bin dafür,
dass man zur Belohnung ihr tägliches Schreibkontingent von fünf auf sechs Beiträge erhöht. Und bitte,
es ist eine kleine Bitte, – verschonen Sie mich mit Ihren dämlichen Mails.
Ich finde es einfach zum Kotzen wenn in diesem Forum Nazi-Sympathisanten die Greul der Nazis an Wehrlosen,
darunter Greise, Männer, Frauen und Kinder, und unter den Frauen Schwangere, denen zum Teil die Kinder
nach der Geburt entrissen wurden und bestialisch „ermordet“ wurden, leugnen. Leute, die die Greul verharmlosen
und relativieren, hier aber die Greul mit Schwangerschaftsabbruch gleich setzen. Als G’TTES Lästerung
empfinde ich, dass hier die verschiedensten Abbildungen zerrissener Föten erscheinen, wohl zur Erbauung
eingeschworenen Hetzer. Nicht fremde Männer an Stammtischen haben zu entscheiden, dass jede Frau Kinder
auszutragen hat, ob sie will oder nicht. Zu oft haben „christliche“ Männer in ihren menschenverachtenden
Kriegen Frauen vergewaltigt und deren Kinder ermordet und die Bäuche schwangerer Frauen aufgeschlitzt,
nur weil sie zu den „Anderen“ gehörten. Wer die Nazibrut und deren HiWis verteidigt, hat kein Recht,
über Frauen zu richten, die in ihrer Not in der Abtreibung eine Lösung sehen. Die drastische Art dieses
Forums dient allein dem sadistischen Verlangen überheblicher, scheinheiliger Christen. Das hier Geäusserte
lässt bei Frauen kein Vertrauen in die katholische Kirche erwachsen, denn es lässt die Kirche nicht
als Vertraute der Frau in Notlagen erscheinen, sondern nur als Unterdrücker und Scharfrichter. MfG GerdEric
@Rosalinde: „Engstirniger“ Widerspruch alles was ich damit versuche, ist diesem höchst engstirnigen Forum
zu zeigen, daß es auch andere Denkweisen gibt. Die Jubelperser der politisch-korrekten Inquisition finden
Widerspruch „engstirnig“! Es darf gelacht werden. Aber so „engstirnig“, daß man nicht wüßte, daß es
diese „anderen Denkweisen“ gibt, kann man gar nicht sein. Dazu muß man in Zeiten der Inquisition zu sehr
Obacht geben. MfG Christoph Heger
@ Rosa-Blinde Sie wollen einen Dialog? Den wollte schon die Schlange. Wenn sie hier Häresien verbreiten
wollen, dann kann man nur sagen: „Schleich dich!!!“
Häresien sind meine Texte sicher- alles was ich damit versuche, ist diesem höchst engstirnigen Forum
zu zeigen, daß es auch andere Denkweisen gibt. Ich habe nicht geschrieben, Jesus sei ein Kinderschänder
gewesen- würde auch nie so weit gehen. Jesus hat sicherlich Entscheidendes für die christliche Kirche
bewirkt- vom Märtyrer zur Vorlage für Paulus- das nachzuvollziehen ist Wissenschaftlern natürlich nur
unter strengster Aufsicht des Vatikans erlaubt. Wieso denn bloß? Daß ich eben Jesus als Menschen sehe
und nicht als Sohn Gottes trennt mich von diesem Forum. Bin ich deswegen nicht qualifiziert mich einzumischen?
Es geht hier in erster Linie um ethische Fragen, die überkonfessionell zu lösen sind. (Was bei allen
ethischen Fragen eigentlich wünschenswert wäre…)
@Methusalix Rosalinde schreibt ua. solche Heresien: …als einem Götzendienst an Maria, Jesus oder anderer
„heilig gesprochener“ zu huldigen. Bitte, was ist daran noch katholisch? Oder meinen sie, katholisch sein
heißt, glauben wie und was gerade passt? Wenn ich sage: „Mohamed war ein Mädchenschänder und besessen!“
meinen Sie, dass ich dann als Muslim anerkannt werde???
Gebet Ich wurde nicht gefragt bei meiner Zeugung und, die mich zeugten, wurden auch nicht gefragt – außer
dem EINEN – und der sagte JA! Ich wurde nicht gefragt bei meiner Geburt und, die mich gebar, wurde auch
nicht gefragt bei ihrer Geburt, niemand wurde gefragt – außer dem EINEN – und der sagte JA! richard
@Rosalinde Mit dieser Auffassung bist Du nicht mehr katholisch, eher ein Freimaurer ohne Schurz! Akzeptiere
ich, aber Du mußt damit selbst klar kommen und anderen ihr Katholisch-Sein lassen.
Zum Glück entscheidet sich das „Erlöst-werden“ nicht an der Frage, ob jemand katholisch, evangelisch,
muslimisch oder jüdisch ist- Gott ist Einer und hat mir als Mensch die Aufgabe verantwortlich und frei
in seiner geschaffenen Welt zu handeln, gegeben. Tja, dabei spielt also eher die Frage, was das für mich
in Bezug auf meine Mitmenschen heisst, eine Rolle. Darin stehe ich natürlich Spinoza oder Kierkegaard
näher als J.P. II. Und somit bewege ich mich in der Tat ausserhalb dessen, was die katholische Kirche
an Dogmen aufgestellt hat. Macht aber nichts: ich sehe es eher als spirituelles Wachstum an, meine eigenen
Entscheidungen zu treffen, als einem Götzendienst an Maria, Jesus oder anderer „heilig gesprochener“
zu huldigen. Der katholische Glaube ist ein Weg unter vielen, zu Gott zu gelangen. Das zu akzeptieren
scheint unsere Aufgabe im 21. Jahrhundert.
#46 methusalix † 16:54:47 | Samstag, 31. Dezember 2005
@josef Josefus: an Rosalinde Rosalinde, mit Ihren Einstelungen in ihren beiden letzten Anmerkungen sind
Sie leider mit Sicherheit nicht mehr katholisch. Sie sind so ziemlich der Hinterletzte Josef, der entscheidet
ob irgendjemand, auch Rosalinde, katholisch ist oder nicht, erlöst wird oder nicht! Was Sie da schreiben
ist schlicht und einfach eine Amtsanmassung Gott gegenüber. Der hat das letze Wort! Immer und ewig!
@Rosalinde: Wenn jemand unglücklicherweise ein Kind hat abtreiben lassen – und in unserem Land sind es
Millionen, die sich an diesem Verbrechen im Laufe der Jahre in der einen oder anderen Weise schuldig gemacht
haben –, dann soll er nicht noch aus Trotz sich zum Propagandisten der Abtreibung machen, sondern er soll
in sich gehen, zum Bewußtsein seiner Sünde kommen, bereuen, umkehren, seine Sünde bekennen, beichten,
die Vergebung von Gott empfangen und ein neues besseres Leben beginnen. Schlimmer noch als die Sünde
der Abtreibung ist es, im Trotz gegen Gott zu verharren und die Sünde gleichsam als Menschenrecht zu
rechtfertigen. Gott ist barmherzig und gnädig, wenn man bereut und um Vergebung bittet. Wer Gott in diesem
Leben als den Barmherzigen hartnäckig zurückstößt, der jede aufrichtig bereute Sünden, und sei sie
noch so abscheulich, vergibt, der wird ihn beim Gericht als den Gerechten erfahren, der jede, auch die
kleinste Schuld, bestraft. Deshalb kann ich nur an Sie appellieren, in sich zu gehen und zu Gott zurückzukehren.
Gott liebt Sie.
@Josefus Rosalinde, mit Ihren Einstelungen in ihren beiden letzten Anmerkungen sind Sie leider mit Sicherheit
nicht mehr katholisch. Das ist, werter Josefus, ein allzu wohlfeiler Vorwurf, der leider sogar manchmal
(sicherlich nicht in Ihrem Fall) von Menschen kommt, die sich selbst mit der Treue und dem Gehorsam zu
ihrem Ortsbischof und dem amtierenden Papst erstaunlich schwer tun. Diskutabel ist die Frage nach dem
Beginn des „beseelten“ menschlichen Lebens nämlich selbst auf fester katholischer Grundlage. Der von
Ihnen sonst sicherlich sehr geschätzte Thomas von Aquin ging nämlich erst geraume Zeit (je nach Geschlecht
bis zu 12 Wochen, wenn ich recht erinnere) nach Beginn der Schwangerschaft davon aus, dass der Embryo
eine Seele habe. Das hat selbstverständlich auch Konsequenzen für die Beurteilung einer Abtreibung.
Diese ist von der Kirche nie gebilligt worden, aber – sofern sie einen „unbeseelten“ Embryo betrifft –
bis vor ca. 150 Jahren nicht mit einem Totschlag (oder gar Mord) gleichgesetzt worden. Aber das will heute
offenbar niemand mehr hören. Da ist es leichter, anderen einfach „ins Blaue hinein“ erst einmal das Katholisch-Sein
abzusprechen.
an Rosalinde Rosalinde, mit Ihren Einstelungen in ihren beiden letzten Anmerkungen sind Sie leider mit
Sicherheit nicht mehr katholisch. Um so schlimmer wäre es, wenn Sie katholisch getauft worden wären.
Denn es ist schlimmer die Gnade zu verlieren, als sie (noch) nicht erhalten zu haben. Aber es ist nie
zu spät umzukehren, solange man lebt. Aber man darf auch nicht mit Gottes Gnade spielen. Auch weiß niemand,
ob heute seine letzte Stunde schlägt. Deswegen bekehren Sie sich noch heute.
#41 Rosalinde 15:43:00 | Freitag, 30. Dezember 2005
Ich mich bekehren? Aber bestimmt nicht zu einer so engstirnigen Abtreibungsgegnerin. Der von Herrn Höck
zitierte Wissenschaftler hat doch recht, wenn er den Beginn des Lebens als philosophische Frage ansieht,
die wissenschaftlich nicht zu lösen ist- und letztendlich nur von denen gelöst werden kann, die das
Leben irgendwann in sich (jaja, das ist nun mal so ) spüren. Ob ich katholisch bin, oder nicht, ist in
einem öffentlichen Forum erstens Nebensache und lässt sich zweitens sicher nicht aus meinen Kommentaren
erraten.
#39 Benedikt78 09:19:48 | Freitag, 30. Dezember 2005
Tief, tiefer, am tiefsten so kann man das Niveau der Gesprächskultur in diesem Forum beschreiben. Ich
frage mich, warum die Befürworter der Abtreibung hier reinschreiben? Unter dem Strich bleiben eh nur
üble Beschimpfungen und Unterstellungen übrig. Ein Minimum an Respekt sollte schon noch vorhanden sein.
Sonst soll man aufhören zu diskutieren. Gut, also sagen wir ein Embryo ist ein Zellklumpen. Bekanntlich
besteht ja alles wachsende aus Zellen: Tiere, Menschen, Pflanzen. Nach dieser Argumentation könnte man
auch gleich Menschen egal welchen Alters oder Entwicklungsstufe töten. Es sind doch nur Zellklumpen unterschiedlicher
Grösse. Entschuldigung, aber diese Argumentation ist Zynismus pur! KInderabtreibung kann geplant,gewollt
sein oder gezwungernermaßen passieren,aber es ist „eigenes“ Leben,u.doch auch wieder nicht,wenn ich es
zerstören will.Da muß der Vater Mitspracherecht haben wenn er will das das KInd lebt! Das ist ein guter
Vorschlag. In der Schweiz gab es von einer Feministengruppe (Männer!) eine Umfrage, ob der Mann – im
Sinne der Gleichberechtigung – ein Vetorecht erhalten soll, wenn es um ungeborenes Leben geht. Schliesslich
hat er die Wahl der Frau zwischen Tötung oder austragen des Kindes zu akzeptieren und zu zahlen. Interessant
hierbei ist, dass die Politiker, die für die Emanzipation und Tötung von ungeborenen Kindern einstanden,
sich allesamt gegen diesen Vorschlag wandten. Komisch, nicht?
#36 tsinata † 20:10:30 | Donnerstag, 29. Dezember 2005
@richard: In Kalifornien … daß jene, die so laut nach dem „Recht auf meinen Bauch“ brüllen, nach der
Life-Vorführung einer Absaugung oder Zerstückelung eines lebensfähigen Menschen grundlegend darüber
nachzudenken beginnen … hervorragender vorschlag! es ist ja bekannt, dass frauen sich in der situation
keine gedanken machen. sie entscheiden sich meistens spontan und leichtsinnig.
#35 richard 18:30:48 | Donnerstag, 29. Dezember 2005
In Kalifornien besann man sich bei Führerscheinanwärtern, um das Problem Alkohol am Steuer in den Griff
zu bekommen, auf folgende Vorgehensweise: Alle Kandidaten werden in das Leichenschauhaus geführt und
man zeigt ihnen gnadenlos das, was von einem alkoholisierten Raser übrig blieb. Das hat durchschlagenden
Erfolg, die Autolenker trinken kaum mehr, wenn sie fahren. Ich kann mir ebenso vorstellen, daß jene,
die so laut nach dem „Recht auf meinen Bauch“ brüllen, nach der Life-Vorführung einer Absaugung oder
Zerstückelung eines lebensfähigen Menschen grundlegend darüber nachzudenken beginnen, wo sie sich mit
ihrer selbstgebastelten Moral befinden. Aus einem blutigen Krieg kehren meist nur Friedensbereite heim!
richard
@Rosalinde:Inquisition Inquisition und Hexenverbrennung resultieren aus der Angst, die Welt nicht machtvoll
kontrollieren zu können. Für die heutige Inquisition, die zur Abwechslung einmal nicht theologische,
sondern historische Häresien verfolgt, trifft das offensichtlich zu. Die berühmte spanische Inquisition
war da viel bescheidener. Ihr genügte der Erhalt der Macht in den Ländern der spanischen Krone. Dafür
gabe es dann dort auch keinen Hexenwahn, man hatte reale Gegner. MfG Christoph Heger
#33 Le Trot 17:55:19 | Donnerstag, 29. Dezember 2005
@Rosalinde Die Kontrolle der Welt wirklich in Gottes Hände zu legen, lernt die katholische Kirche wohl
nur langsam. Sie sind nicht katholisch oder ausgetreten.
#32 tsinata † 17:51:08 | Donnerstag, 29. Dezember 2005
@Prof. Dr. Dr. iur. Thomas A. Höck: Das Recht auf Leben ist kein Männerrecht und auch kein Frauenrecht,
es ist ein Menschenrecht! vorsicht mit dem begriff! aus einem anderen artikel www.kreuz.net/article.2291.html
: Paragraph 7.1.1. der Resolution hält ausdrücklich fest, daß „der Religionsfreiheit durch die Menschenrechte
Grenzen gesetzt sind“
#30 tsinata † 17:28:16 | Donnerstag, 29. Dezember 2005
@Prof. Dr. Dr. iur. Thomas A. Höck: Derselbe Mann, der sich an anderer Stelle gegen die Leugnung von
Massenmord wendet… ich ? doch nicht! ich unterstütze solche leugnungen… … möchte hier ebendiesen
erleichtern helfen unter dem Deckmäntelchen von „Frauenrechten“! so viel misverständnis! es geht nur
um unsere männerrechte
#28 tsinata † 17:14:21 | Donnerstag, 29. Dezember 2005
@Prof. Dr. Dr. iur. Thomas A. Höck: … jetzt auch noch Frauenfeind! … aber nein! es geht nur darum,
sie vor sich selbst zu schützen. wir männer wissen doch besser, was für sie gut ist!
#26 Rosalinde 17:03:28 | Donnerstag, 29. Dezember 2005
@Tradiland Die Fleischwerdung Christi in Maria war göttliches Programm von Anbeginn. Im übrigen wissen
Sie offenkundig auch nichts von „Hexenverbrennung“ und „Inquisition“. Klar ist das Heranwachsen eines
Jungen im Bauch einer Frau göttliches Programm: man nennt es auch Leben. Was dabei gerne verdrängt wird
ist, daß eben diese Frau die Entscheidung trifft, das Kind zu bekommen oder nicht. Und dass eine Frau
die Macht haben könnte, letztendlich über die erneute Fleischwerdung Christi selbst zu entscheiden,
macht Euch Angst. Inquisition und Hexenverbrennung resultieren aus der Angst, die Welt nicht machtvoll
kontrollieren zu können. Die Kontrolle der Welt wirklich in Gottes Hände zu legen, lernt die katholische
Kirche wohl nur langsam.
#25 tsinata † 17:02:56 | Donnerstag, 29. Dezember 2005
@Prof. Dr. Dr. iur. Thomas A. Höck: Rosalind will alleine entscheiden Am einfachstens sollte MAN die
frauen aus dieser diskussion fernhalten.bei uns in der schweiz hatten sie vor ein paar jahren kein stimmrecht!
ach … war das eine schöne zeit!
@ Rosalinde Maria konnte bis zur Einflüsterung des hl. Geistes auch nicht wissen, daß sie schwanger
war- stellt Euch mal vor, was passiert wäre, wenn sie sich zwischendurch zu sehr angestrengt hätte und
dann hätte sie ihre Tage gekriegt? Lustigerweise hätte es dann natürlich auch keinen herodischen Kindermord
gegeben und letztendlich auch weder Inquisition noch Hexenverbrennung. Sie sollten die Bibelstellen genauer
lesen. Die Hl. Jungfrau Maria wußte schon vor der Fleischwerdung Christi in ihrem Leib von der bevorstehenden
Schwangerschaft, denn sie wurde vom Erzengel Gabriel vorinformiert. Sie hat auch zugestimmt („siehe ich
bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Wort“). Ebenso wird die Überschattung durch den Hl.
Geist mit der Kraft des Allerhöchsten nicht von ihr unbemerkt an ihr geschehen sein. Sie können sich
darauf verlassen, dass Gott einen passenden Zeitpunkt ausgesucht und allfällige Komplikationen vorhergesehen
hätte. Gefahren für das Kind (durch eine bekannte uneheliche Schwangerschaft; siehe die Maßnahmen Gottes
in Bezug auf den Hl. Josef; durch Maßnahmen des Königs Herodes) hat Gott ja auch in der Folge zu vermeiden
gewußt. Die Fleischwerdung Christi in Maria war göttliches Programm von Anbeginn. Im übrigen wissen
Sie offenkundig auch nichts von „Hexenverbrennung“ und „Inquisition“.
#21 Rosalinde 16:52:39 | Donnerstag, 29. Dezember 2005
Wie hoch ist denn die Zahl der Zellhaufen? Jeden Tag fallen mir Schuppen vom Kopf, Pickel wollen wöchentlich
ausgedrückt werden und monatlich verliere ich mindestens ein Ei Definieren Sie doch bitte Zellhaufen-
ist ein Kotelett keiner? Habe bisher nicht abgetrieben, möchte die Entscheidung aber nicht von männlichen
Diskursen bestimmen lassen. Ihr tragt ja nicht das Kind aus und kümmert Euch dann 20 Jahre darum. Euch
kann der Körper, der das Nest für das Leben der ersten Monate bildet, egal sein. Das ist die Hurenseite.
Oder ihr verherrlicht ihn und haltet ihn in künstlicher Reinheit. Die Seite der Jungfrau. Aber die Frauen
dahinter fragt ihr nicht.
#20 Le Trot 16:44:43 | Donnerstag, 29. Dezember 2005
@Rosalinde Nur die Entscheidung sollte der Frau überlassen werden, ob der Zellhaufen (ja, ich werde weiter
darauf bestehen, Embryos als solche zu bezeichnen!) zu einem Kind heranwächst oder nicht. Ja selbstverständlich
versuchen Sie auf diese Weise Ihr Gewissen zu beruhigen. Wie hoch ist denn die Zahl der Zellhaufen, derer
Sie sich entledigt haben ?
#19 Rosalinde 16:38:02 | Donnerstag, 29. Dezember 2005
Traumatherapie… überlässt man besser den weltlichen Profis. Niemand behauptet, daß eine Abteibung
nach einer Vergewaltigung weiterhülfe. Nur die Entscheidung sollte der Frau überlassen werden, ob der
Zellhaufen (ja, ich werde weiter darauf bestehen, Embryos als solche zu bezeichnen!) zu einem Kind heranwächst
oder nicht. Maria konnte bis zur Einflüsterung des hl. Geistes auch nicht wissen, daß sie schwanger
war- stellt Euch mal vor, was passiert wäre, wenn sie sich zwischendurch zu sehr angestrengt hätte und
dann hätte sie ihre Tage gekriegt? Lustigerweise hätte es dann natürlich auch keinen herodischen Kindermord
gegeben und letztendlich auch weder Inquisition noch Hexenverbrennung. Allerdings auch kein kreuz.net,
und das wäre doch schade, oder??
@ kali & Rosalinde Ihr Posting zu Thomas A. Höck hat scheinbar keinen Zusammenhang mit dessen Posting.
@ Rosalinde: Einer Frau, die nach einer Vergewaltigung schwanger wird, zur Abtreibung zu raten, ist –
abgesehen vom natürlichen Lebensrecht des Ungeborenen – auch medizinisch völlig verfehlt. Aufgrund der
Vergewaltigung entsteht ein posttraumatisches Syndrom, nach einer Abtreibung ein ebensolches. Das ist
so, als ob man jemanden, der unter heftigen Kopfschmerzen leidet, durch Hammerschläge auf seinen Kopf
heilen wollte.
@Thomas A. Höck Also ich betreibe auch einen Gasofen. Dieser wird mit Ferngas betrieben. Welche Gasöfen
meinten Sie denn? Mit welchem Gas wurden diese denn betrieben? Kennen Sie sich damit aus? Als Christ sollte
man vielleicht auch darüber einmal nachdenken. Hierbei ist aber zur Zeit nur des Nachdenken ungefährlich.
Ansonsten bin ich genau der gleichen Meinung wie Sie. Mfg.
#15 Le Trot 13:11:21 | Donnerstag, 29. Dezember 2005
@Methusalix solange diejenigen, die sich hier „Katholiken“ nennen, es nicht schaffen, auch nur im mindesten
an die Frau und Mutter denken, die von so einer Katastrophe betroffen ist und gleichzeitig eine Diktion
a la Joseph Goebbels pflegen, hört ihnen kein Schwein zu. Und das ist gut so! Es reicht, wenn die Schweine
es lesen.
#14 methusalix † 12:59:02 | Donnerstag, 29. Dezember 2005
Ein gutes hat diese Diskussion hier: solange diejenigen, die sich hier „Katholiken“ nennen, es nicht schaffen,
auch nur im mindesten an die Frau und Mutter denken, die von so einer Katastrophe betroffen ist und gleichzeitig
eine Diktion a la Joseph Goebbels pflegen, hört ihnen kein Schwein zu. Und das ist gut so!
@Rosalinde: Famose Logik Wenn ich die Vergewaltigung durchstehe, dann … auf keinen Fall das Kind bekommen
will- weil es den gesamten Hass abkriegen würde- ist es besser, wenn ich rechtzeitig etwas gegen das
weitere Unglück tue. Das ist die gesammelte Logik der Baby- und sonstiger -caust-Befürworter: Weil ich
das Kind, den Juden, den X etc. hassen würde, ist es besser, ich bringe ihn gleich um. MfG Christoph
Heger
#11 Uwe Schmidt 07:48:20 | Donnerstag, 29. Dezember 2005
Völkermord Abtreibung ist tatsächlich Völkermord. In Frankreich sind seit den 70-ern etwa 6 Mio kleine
Menschen ermordet worden, in Deutschland sogar noch mehr. Aber das ist ja auch alles erwünscht, sollen
doch die Nationalstaaten zusammenbrechen und eine einheitliches Europa-Volk unter islamischer Fermentierung
entstehen. Diese neue, ihrer Wurzeln total entfremdete Menschenmasse soll dann ganz nach den Bedürfnissen
der Multinationalen geformt und abhängig gemacht werden.
@gunther maria michel Ich kann dem nur zustimmen. Niemand hat zu keiner Zeit aus irgendeiner Situation
heraus das Recht über das Leben eines Menschen – und sei er noch so klein, dafür aber wehrlos und schutzbedürftig –
zu entscheiden.
@Rosalinde: Nun, ich wollte Dir nicht zu nahe treten und habe es allgemein formuliert. Es gibt aber keine
moralische Entscheidung, das Leben eines wehrlosen Kindes auszumerzen, und es gibt keine Gefühle der
Verletzung, die so etwas rechtfertigen. Eine Frau, die ein Kind tötet, ist ein Monster, und ein Mann,
der ein Kind tötet, ebenso. Mit dem Geschlecht hat das gar nichts zu tun. Wenn Du aus Verletzung ein
Kind nicht erziehen kannst, dann nimm ihm nicht das Leben, sondern laß es leben und laß einen anderen
dieses Kind großziehen. Die Mutter eines katholischen Priesters, mit dem ich befreundet bin, eine niederländische
Adlige, wurde von der russischen Soldateska gleich dutzendemale vergewaltigt und wurde davon schwanger.
Sie hat aber das Kind nicht abgetrieben und hat den Vergewaltigern verziehen. Nicht jede Frau hat dazu
die Kraft – aber keine Frau hat das Recht zu töten. Und pfui auf Dich, wenn Du für ein „Recht“ zur Tötung
aus verletzten Gefühlen eintrittst.