Kinderabtreibung
Zwang zur Kollaboration?
Eine EU-Expertengruppe will medizinische Angestellte um ihr Recht bringen, die Teilnahme an der Tötung ungeborener Kinder zu verweigern.
(kreuz.net) Die ‘Unabhängigen Experten für Grundrechte’ – ein Beratungsgremium der Europäischen Kommission – veröffentlichte kürzlich einen 40seitigen Bericht.

Die Gruppe wurde im September 2002 von der EU-Kommission eingerichtet. Jeder EU-Mitgliedstaat entsendet einen Vertreter. Der Gruppe steht ein Koordinator vor.

Im jüngsten Bericht der Gruppe geht es um das Recht der Verweigerung von Abtreibungen aus Gewissensgründen. Anlaß dazu ist der Text eines Abkommens zwischen der Slowakei und dem Vatikan.

Das berichtete der ‘Friday Fax’ kurz vor Weihnachten. Es handelt sich um eine Publikation des ‘Katholischen Familien- und Menschenrechtsinstitutes’. Dieses arbeitet auf der Ebene der UNO und anderer politischer Institutionen.

Das Abkommen zwischen der Slowakei und dem Vatikan will garantieren, daß katholische Krankenhäuser und medizinische Angestellte katholischen Glaubens nicht rechtlich gezwungen werden können, an medizinischen Handlungen teilzunehmen, welche die Menschenrechte verletzen oder unmoralisch sind.

Aufgezählt werden die Kinderabtreibung, die künstliche oder assistierte Besamung, Experimente mit menschlichen Organen, Kleinstkindern oder Geschlechtszellen, der Hilflosenmord, die Clonierung sowie Sterilisierungen und ähnliche Akte der Unfruchtbarmachung.

Die ‘Unabhängigen Experten’ wurde von der EU-Kommission beauftragt abzuklären, ob ein solches Konkordat das EU-Recht verletze.

In ihrer Antwort kamen sie zum Ergebnis, daß die Verhinderung des Zuganges zur Kinderabtreibung angeblich internationale Menschenrechte verletze.

Die Gruppe anerkenne zwar das Recht auf Gewissensverweigerung. Doch dieses Recht sei nicht unbegrenzt.

„In der Praxis kann das Recht auf eine religiöse Gewissensverweigerung mit anderen Rechten, die ebenfalls unter internationalem Recht anerkannt sind, in Konflikt treten. Unter diesen Umständen ist ein angemessener Ausgleich zwischen den einander widerstreitenden Erfordernissen zu finden. Es darf nicht soweit kommen, daß ein Recht zugunsten eines anderen geopfert wird.“

Darum wird verlangt, daß das Recht auf religiöse Gewissensverweigerung „reguliert“ werde, um sicherzustellen, daß in Staaten, wo die Kinderabtreibung legal ist, keine Mutter der Möglichkeit beraubt werde, einen effektiven Zugang zur Tötung ihres Kindes zu haben.

Nach der Auffassung der EU-Experten müssen die Staaten darum Maßnahmen gegen die Gewissensverweigerung von Kindertötungen ergreifen. So soll ein Arzt, der eine Kinderabtreibung aus Gewissensgründen ablehnt, gezwungen werden, die tötungswillige Mutter an einen Kinderabtreiber weiterzuleiten.

Die Möglichkeit einer effektiven Tötung von Kindern soll auch in ländlichen und abgelegenen Gebieten zu Verfügung stehen.

Der Bericht anerkennt, daß seine Vorschläge „nicht verpflichtend“ sind.

Vorkämpfer für die Tötung ungeborener Kinder begrüßten die Stellungnahme.

Eine Vertreterin des berüchtigten Abtreibungsnetzwerks ‘Planned Parenthood’ – das sich in Deutschland hinter dem irreführenden Namen ‘Pro Familia’ versteckt – meinte, daß der Bericht alle Argumente wiederhole, die von der internationalen Abtreibungsfront vorgebracht werden.
      
11 Lesermeinungen
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#12   defendor   15:39:37 | Freitag, 7. Dezember 2007
@eileen
Eileen
Dass Sie sich dafür schämen, dem Drängen der Lebensfeinde nachgegeben zu haben und Ihr ungeborenes Kind der Mordmaschinerie Abtreibung überlassen zu haben, zeugt eben gerade von Ihrer Reue !
Sie schämen sich nicht vor den Menschen sondern vor GOTT, der Heiligsten Dreifaltigkeit…der LIEBE und dem LEBEN ! Sie bereuen !
Es ist leider immer die Entourage der eigenen Verwandtschaft / Bekanntschaft, die zu diesem Frevel am Leben anstachelt.
Leider nur allzuoft – wie bei Ihnen – die eigenen Eltern oder die sog. „guten Freunde/-innen“, die sich aber als die Handlanger des Todes entpuppen !
Im Uebrigen machen sich diejenigen, die sich in irgendeiner Art und Weise an dem Verbrechen gegen das Leben, an der Abtreibung, beteiligen – sei es direkt als sog. „Arzt“ ( des Todes ) oder durch Anstiftung oder durch konkrete „Unterstützung“ in Form von „Blutgeld“
ebenso einer SCHWEREN SÜNDE schuldig !
Oft sind es geradezu Nötigungen, die Frauen dazu bewegen, diesen fürchterlichen Schritt zu gehen. Nötigung ist ein Straftatbestand ! Aber für die debile Gesellschaft im Zusammenhang mit der Mordmaschinerie Abtreibung „nicht der Rede wert“, denn Vorrang hat die Selbstvergötterung !
Eileen
Jedem Menschen, der demütig und reuevoll seine Sünden bereut, schenkt der HERR Vergebung und erinnert sich der Sünden nicht mehr !
ER ist für die Sünder gekommen, nicht für die Gerechten !
Die Beichte der schweren Sünden ist die GÖTTLICHE LIEBESTHERAPIE für die Seele, die niemand sonst heilen kann !
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#11   eileen   13:54:44 | Freitag, 7. Dezember 2007
danke!!
ich danke euch vielmals!!ihr habt mir bestätigt das nicht nur die religion einen menschen zu dem macht was man ist,sondern der feste glaube an gott.
es ist selten sollchen menschen zu begegnen die herzlich über gott sprechen…würde jeder gott nie vergessen und seine barmherzigkeit kennen an den tag der rechentschaft glauben,würde alles anders ablaufen adams kinder spenden nicht mal einer fliege etwas zu leiden tun.die herzen rosten wie eisen rostet.
ich hätte wenigstens von meinen eltern erwartet das die mir die hand reichen das geschehene zu begreifen und zu akzeptieren.
das leben zeigt immer wieder nach problemen nach ängsten den tiefen morden gewalt…für alles eine klare antwort,warum das alles eigentlich geschieht.
zum glück habe ich die liebe gottes in mir…aber ich schäme mich,und ich weis das ich mich dafür auch schämen sollte.ich habe nachgegeben obwohl ich wusste das eine abtreibung falsch ist.
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#10   defendor   11:44:17 | Freitag, 7. Dezember 2007
@eileen
Sie wurden leider ein Opfer von skrupellosen Menschen, die aufgrund ihrer selbstherrlichen Selbstvergötterung sich keinen Deut mehr um die Würde des Lebens scheren !
Wer so kalt und gleichgültig ein ungeborenes Kind zum Tode verurteilt und dabei die Seele der Frau gleichsam „mittötet“, der bläst in das widerwärtige Horn der verlogenen Freimaurer, die überall an den Schalthebeln der Macht sitzen und ihr zersetzendes Gift streuen !
Wenn ich dies immer betone, dann als Warnung vor deren durchtriebenen Machenschaften !
Der Versuch, einen Arzt daran zu hindern, aufgrund seines Gewissens den MORD an ungeborenen Kindern nicht zu unterstützen, ist leider ein weiterer widerlicher Versuch dieser Seelentöter, die Heiligkeit des Lebens zu untergraben !
Die UN ist durchsetzt mit Gotteshassern !
Ihre Ableger sind in der EU , wo jüngst erst in einer sog. „Charta“ die Nennung GOTTES verhindert werden soll !
Amnesty International erklärt MORD am ungeborenen Kind zum „Menschenrecht“ ! Welch ein zynischer Hohn !
Liebe Eileen
Die debile Welt versinkt in ihrem eigenen Lügensumpf !
Alleine JESUS CHRISTUS, die Barmherzigkeit Gottes, das Mensch gewordene Wort Gottes, kann diese irre gewordene Welt retten !
Vertrauen Sie sich dem HERRN an…ER wird Trank und Reinigung für Ihre Seele sein !
SEINE Barmherzigkeit ist unendlich für alle, die diese reuvoll und demütig erbitten !
Wer diese selbstherrlich zürückweist, der wird der Gerechtigkeit des Vaters anheimfallen…vor dieser kann niemand bestehen!
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#9   Kurt K.   11:33:09 | Freitag, 7. Dezember 2007
Abgesehen von
Mal abgesehen von dem Streitthema Abtreibung an sich:
Ich denke, es muss so sein, dass Ärzte und anderes medizinisches Personal zuverlässig arbeiten. Das bedeutet auch, dass dieses Personal bei einem Anstellungsgespräch ehrlich sagen müssen, was sie machen und was sie nicht machen – und dann gegebenenfalls nicht eingestellt werden. Damit müssen die dann wohl leben. Schliesslich kann mit der „Gewissensentscheidung“ alles mögliche Abgelehnt werden. Als Beispiel sei ein Arzt genannt, dessen Glaubensbekenntnis das der Zeugen Jehovas ist – der könnte also Bluttransfusionen mit dem „Gewissensentscheid“ ablehnen. Mit ungeahnten Folgen wenns mal hart auf hart kommt.
Wenn man unter den ganzen hier aufgezählten Dinge die Fett hervorgehobenen anschaut: Kinderabtreibung, die künstliche oder assistierte Besamung, Experimente mit menschlichen Organen, Kleinstkindern, oder Geschlechtszellen, der Hilflosenmord, die Clonierung sowie Sterilisierungen und ähnliche Akte der Unfruchtbarmachung.
Was sind „Experimente mit menschlichen Organen“? Fällt eine Leber- oder Herztransplantation darunter? Was passiert, wenn eine OP-Schwester bei der OP sagt: Nö, mach ich nicht, ist gegen mein Gewissen! Dann stirbt der Patient eventuell oder ein eigentlich noch nutzbares Organ verfällt.
Was sind „Experimente mit Kleinstkindern“?
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#8   Florian Geyer   11:25:40 | Freitag, 7. Dezember 2007
eileen
Neubeginn !
dem Kind einen Namen geben, es dem Herrn übergeben. Sie können dem Kind im Gebet nahe sein und es um Vergebung bitten.
Wichtig ist eine radikale Umkehr beginnend mit einer umfassenden Lebenbeichte und Wöchentlicher Kommunion.
Nur Gott kann und wird sie wieder ganz machen so sie es ernst meinen und zulassen.
Ganz ganz wichtig wäre auch ein GUTER (gläubiger) Priester dem sie sich anvertrauen.
Gott segne sie und ihr Kind welches ihnen schon in die ewige Glückseligkeit vorausgegangen ist !
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#7   eileen   11:16:54 | Freitag, 7. Dezember 2007
menschheit am ende
soetwas sollte verhindert werden…zur zeit ist alles möglich…schon das ungeborene kinder getötet werden…niemand kann zur zeit richtig verantwortung übernehmen…man denkt immer an die leichteste lösüng…
ich musste mein kind abtreiben weil soetwas legal ist…der vater hat mich gewollt geschwängert als er erfuhr das ich wirklich schwanger bin wurde er anders…erhat gemeint „tja kein problem ist ja noch kein mensch,ich will es doch nicht“und er wusste das es eine möglichkeit gibt wie eine abtreibung er wusste sogar bis zu wievielten monat das geht…er hat mich nicht gefragt was ich wollte…und jetzt stehe ich mit meinen problemen alleine da.ich habe mein baby mein kind verloren war genau in der gleichen woche wie oben…meine lebensfreude ist weg…und er läuft fröhlich herum…es gab für ihn eine lösung…es war leicht für ihn…sehen wir nicht das die menschheit zu grunde geht
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#5   methusalix †   12:34:13 | Donnerstag, 29. Dezember 2005
@andy und Co.
Irgendwie haben es einige „Erzkatholiken“ immer noch nicht begriffen, dass auch Frauen Rechte haben, die sie jetzt, nach Jahrtausenden der erzwungenen Rechtlosigkeit (mit Ausnahme der alten Griechen!), einzufordern beginnen. Ich hoffe sehr, dass wir uns in Zukunft auf noch unnachgiebigere Forderungen (und deren Durchsetzung) der Frauen freuen können.
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#4   Andy   07:49:45 | Donnerstag, 29. Dezember 2005
@Rosalinde
Was hat das Recht über Deinen Körper mit dem Leben eines hilflosen, schutzbedürftigen Menschen zu tun?
Die Mutter ist heute die einzige, die ihr Kind noch schützen kann. Aber Sie denken nur an Ihren Bauch.
„Wenn Mütter ihre Kindlein umbringen, ist die Welt reif für den Fluch Gottes“.
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#3   Rosalinde   00:32:07 | Donnerstag, 29. Dezember 2005
@Christin
Genau deshalb solltest Du Dir als Frau Dein Recht über Deinen Körper nicht nehmen lassen.
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#2   Benedikt78   15:04:43 | Mittwoch, 28. Dezember 2005
Das ist so!
In der Schweiz kann man sich von der Wehrpflicht dispensieren lassen, wenn man aus Gewissengründen keine Waffen tragen will/kann. Schliesslich könnte man damit jemanden töten. Gleichzeitig ist es gang und gäbe, dass man die Krankenhausmitarbeiter vertraglich zu Abtreibungen verpflichtet. Wenn man sich weigert, dann wird man nicht eingestellt oder man verliert seine Anstellung! Wo sind denn hier die Gewissensgründe.
Das ist es, was mich an den linken Moralisten so stört. Waffenbesitz oder Militär wird bekämpft, weil man damit ja Menschen töten könnte. Abtreibung wird befürwortet, obwohl damit Kinder getötet werden. Zwischen werden und könnte ist ein himmelweiter Unterschied! Solches Verhalten ist nur unehrlich und zynisch!!!
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#1   Christin   10:09:03 | Mittwoch, 28. Dezember 2005
Kein Mensch darf gezwungen, an Handlungen teilzunehmen, welche die Menschenrechte verletzen…
Ich find das echt vollkommen richtig,dass niemand gezwungen werden darf gegen das eigene Gewissen zu handeln.sonst wird der Mensch ein getriebener einer Kultur des Todes,wo er die Seele verliert.
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