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Gott sieht es + Zivilcourage + Schutzpatron als Schreckensbote? + Orthodoxer Protest gegen bibelfeindliche Protestanten + Was hab’ ich davon?
Gott sieht esVatikan. Benedikt XVI. verteidigte am gestrigen Fest der Unschuldigen Kinder das Lebensrecht von Kleinstkindern. Der Heilige Vater trug bei der Generalaudienz – die trotz kaltem Wetter im Freien stattfand – erneut die päpstliche Kopfbedeckung Camauro: „Die liebenden Augen Gottes schauen auf den Menschen, der von Beginn an als vollwertig und vollständig erachtet wird.“ Aus der Bibel gehe klar hervor, daß Gott bereits den Embryo als vollwertigen Menschen ansehe. Am Rande der Audienz sprach Benedikt XVI. mit dem als Darsteller des Indianerhäuptlings Winnetou bekannt gewordenen Schauspielers Pierre Brice (76). Seit dem Amtsantritt von Benedikt XVI. sind fast drei Millionen Pilger und Besucher zu den päpstlichen Liturgien und Generalaudienzen in den Vatikan gekommen.
Zivilcourage
Spanien. Ein Magistratsbeamter aus Pinto – einem Vorort der spanischen Hauptstadt Madrid – trat kürzlich wegen der unbegründeten staatlichen Anerkennung von Homo-Konkubinaten zurück: „Ich gehe, weil es mir moralisch unmöglich ist, ein homosexuelles Paar zu verheiraten.“ Er könne deshalb das im Sommer verabschiedete Homo-Gesetz nicht anwenden. Bisher hätten drei Homo-Paare um eine staatliche Anerkennung ihrer Lebensverhältnisse gebeten. Wieviele Ehen der Beamte in derselben Zeit geschlossen hat, ist nicht bekannt.
Schutzpatron als Schreckensbote?
Großbritannien. Der Martyrer Thomas Becket († 1170), Erzbischof von Canterbury – dessen Gedächtnis die Kirche heute begeht –, wurde kürzlich von einem sogenannten Expertengremium zum schlimmsten Schurken seines Jahrhunderts erklärt. Das berichtete die britische Tageszeitung ‘Times’ am Dienstag. Britische Historiker suchten in jedem Jahrhundert des letzten Jahrtausends nach dem jeweils schrecklichsten Briten. Ein sogenannter Wissenschaftler der schottischen Universität St. Andrews kam zur Erkenntnis, daß der Heilige Thomas Becket England im 12. Jahrhundert unnötigerweise und selbstverliebt „gespalten“ habe. Er sei der Begründer einer Politik der leeren Geste und außerdem habgierig gewesen. Der schrecklichste Brite des 19. Jahrhunderts war nach Ansicht des gleichen Gremiums der Serienmörder Jack the Ripper.
Orthodoxer Protest gegen bibelfeindliche Protestanten
Rußland. Der Heilige Synod der russisch-orthodoxen Gemeinschaft hat beschlossen, seine bisher guten Beziehungen zu den Lutheranern in Schweden abzubrechen. Damit protestiert der Heilige Synod gegen die familienfeindlichen Positionen der Schwedischen Protestanten. „Wir hören mit Enttäuschung und Schmerz, daß die lutherische Kirche von Schweden sich nicht nur nicht gegen Homo-Konkubinate stellt, sondern sie sogar segnen will.“ Eine solche Haltung stehe – so die am Mittwoch veröffentlichte Stellungnahme der Russen – im Gegensatz zum biblischen Bild der Ehe. Das höchste beschlußfassenden Organ der Schwedischen Staatskirche – der Kyrkomötet – beschloß Ende Oktober die Anerkennung von Homo-Verbindungen. Ein „schwerwiegender Schlag gegen die geistliche und moralische Werteordnung Europas“, erklären die Orthodoxen.
Was hab’ ich davon?
„Warum hat sich der hoch erhabene Gott so demütig gemacht? Sicher hatte er daraus keinen Vorteil für sich selber, aber er erwirkte einen großen Vorteil für uns, wenn wir daran glauben. Erwache, o Mensch. Für dich ist Gott Mensch geworden. ‘Wach auf, o du, der du schläfst, erwache von den Toten und Christus wird dich erleuchten’ (Eph. 5,14). Ich wiederhole. Für dich ist Gott Mensch geworden. Du wärst in Ewigkeit tot, wäre Christus nicht in der Zeit geboren. Nie wärst du vom Fleisch der Sünde erlöst, wenn er nicht Fleisch angenommen hätte, das dem der Sünde ähnlich ist. Du wärest ewig im Elend, wenn er sich deiner nicht erbarmt hätte. Du wärst nicht zum Leben zurückgekehrt, wenn er deinen Tod nicht mit dir geteilt hätte. Du wärst hilflos gewesen, hätte er dir nicht geholfen. Du wärst verloren gegangen, wenn er nicht gekommen wäre.“
Aus einer Weihnachtspredigt des Hl. Augustinus von Hippo († 430)
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Donnerstag, 29. Dezember 2005 15:40
Hans Metzeler: Schon Heinrich VIII. hatte seine Mühe mit dem heiligen Martyrerbischof Thomas Becket
Wenn der „Wissenschafter“ einer schottischen Universität meint, so urteilen zu können, stellt er sich –
ob er nun will oder nicht – in eine gewisse „Traditionslinie“:
König Heinrich VII. ließ Thomas Becket 1538 als Verräter und Majestätsverbrecher verurteilen, seine Gebeine verbrennen und die Asche zerstreuen.
König Heinrich VII. ließ Thomas Becket 1538 als Verräter und Majestätsverbrecher verurteilen, seine Gebeine verbrennen und die Asche zerstreuen.
Donnerstag, 29. Dezember 2005 10:38
_xyz_: Zitat Harald Schmidt:
„Mir ist der Papst im Pelz lieber als Drewermann im Pullover.“
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