Was hat sich so getan – bei den Bischöfen und im Vatikan?
Narrenkappen, Laienpredigten, die Handkommunion, der Tod des Papstes, weißer Rauch, eine Million Jugendliche, „Wir sind Papst“, Die Eucharistie. Das Jahr 2005 im Zeitraffer.
Januar
Narrig-lustig beginnt das verblichene Jahr für Kardinal Karl Lehmann von Mainz. Er läßt sich
am 22. Januar zum Narrenritter schlagen und nimmt als erster Bischof und Kardinal vom Aachener Karnevalsverein
den Orden ‘Wider den tierischen Ernst’ entgegen.
In Sachen Narrenkappe steht dem Kardinal sein Schweizer
Amtsbruder, Mons. Amedée Grab, nicht nach. Er „approbiert“ in einem Dokument der Schweizer Bischofskonferenz
die von Rom streng verbotene Laienpredigt, die in der Eidgenossenschaft ohnehin seit Jahrzehnten praktiziert
und von den Bischöfen befohlen wird. Wieder einmal hat die normative Kraft des Faktischen gesiegt.
Februar
Aus Rom hört man dazu Stillschweigen. Sprachlosigkeit ist im Vatikan im Februar ohnedies kein unbekanntes
Phänomen: Zitternd verfolgen Klerus, Gläubige und Medien den sich zusehends verschlechternden Gesundheitszustand
von Papst Johannes Paul II.
*****
Am 13. Februar verläßt eine Große der Kirchengeschichte des 20.
Jahrhundert diese Welt. Schwester Lucia dos Santos – die letzte der drei Seherkinder von Fatima – stirbt
im Alter von 97 Jahren im Karmel von Coimbra im Zentrum Portugals.
*****
Wiederbelebt wird dafür das
Bistum Magdeburg. Nach fast einem Jahr ohne Hirt bekommt die Diözese einen Bischof. Papst Johannes Paul
II. ernennt den bisherigen Administrator, Mons. Gerhard Feige, am 23. Februar zum neuen Oberhirten des
Bistums.
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Wirklich feige ist ein Bischof 600 km östlich von Magdeburg. Kardinal Józef Glemp von
Warschau erlaubt ohne Rücksicht auf Verluste und blind für die bitteren Erfahrungen des Westens die
Handkommunion. Eine Gruppe polnischer Intellektueller protestiert gegen den Schritt. Doch der blinde Kardinal
scheint auch nicht zu hören.
März
Frieden kehrt in der Diözese St. Pölten in Niederösterreich ein.
Mons. Klaus Küng rehabilitiert einen von seinem Vorgänger abgesetzten Rebellenpfarrer und ernennt eine
progressistisch orientierte neue Seminarleitung. Die Früchte seines Tuns wird er schon bald ernten: Inzwischen
herrscht im gähnendleeren Priesterseminar nicht nur Friede, sondern Totenstille.
*****
Lebhafter entwickeln
sich die Dinge im Bistum Basel – der größten Schweizer Diözese. Dort bringt der mittlerweile abgesetzte
und suspendierte Priester Franz Sabo mit seiner Nouvelle Cuisine den Diözesanbischof, Mons. Kurt Koch
seit März regelmäßig zum Kochen.
April
Am 2. April stirbt Papst Johannes Paul II. nach einem langen
Leidensweg. Die Welt fällt in tiefe Trauer. Doch nicht lange. Bereits beim Begräbnis des Papstes am
8. April, an dem zwei Millionen Pilger teilnehmen, kommen Jubelstimmung und Santo-Subito-Rufe auf.
Zurückhaltender
ist der Jubel angesichts der unklaren Färbung des weißen Rauches, der am Abend des 19. Aprils aus dem
Kaminrohr der Sixtinischen Kapelle aufsteigt. Erst die Glocken der Peterskirche und die lateinischen Worte
des Kardinalprotodiakons Jorge Arturo Medina Estévez verscheuchen die Ungewißheit: „Annuntio vobis gaudium
magnum; habemus Papam: Eminentissimum ac Reverendissimum Dominum, Dominum Josephum Sanctae Romanae Ecclesiae
Cardinalem Ratzinger qui sibi nomen imposuit Benedictum XVI.“
„Wir sind Papst“ jubelt die deutsche Bildzeitung
tags darauf.
Noch größer als der Schritt vom Kardinal zum Papst ist die plötzliche Veränderung in
der Medienberichterstattung, die aus dem bösen Kardinal fast über Nacht einen gütigen Papst macht.
Mai
Erste Entscheidungen des Heiligen Vaters betreffen die Diözese Linz. Der Papst nimmt den frühzeitigen
Rücktritt des dortigen Bischofs, Mons. Maximilian Aichern OSB an. Im Vorarlberg – Westen Österreichs –
bestellt der Papst einen Menschenfischer mit Vornamen Elmar zum neuen Bischof von Feldkirch.
Als neuer
Glaubenswächter reist der frühere Erzbischof von San Francisco, Mons. Joseph Levada, von der Stadt des
heiligen Franziskus in dessen Land.
Juni
Im Juni erscheint ein Buch des Heiligen Vaters „Das Europa
Benedikts: In der Krise der Kulturen“, sowie der Kurzkatechismus, für dessen Erarbeitung der Papst noch
als Präfekt der Glaubenskongregation verantwortlich war.
Im Schnellverfahren wird der Seligsprechungsprozeß
für Papst Johannes Paul II. eröffnet.
Juli
Der Wiener Weihbischof Mons. Ludwig Schwarz wird neuer
Bischof von Linz. Bischof Walter Mixa verläßt Eichstätt, um Oberhirte in seinem Heimatbistum Augsburg
zu werden.
Es beginnt das große Kofferpacken: der Weltjugendtag in Köln und die erste Auslandsreise
des Papstes in seine Heimat stehen bevor. Als offensichtliche Konsequenz der Sommerhitze lanciert das
israelische Außenministerium Angriffen gegen den Papst. Der Pressesprecher des Vatikans kühlt den Mut
der undiplomatischen Diplomaten.
August
Als Auftakt zum Jugendtag gibt es einen Judentag: Benedikt XVI.
besucht die Synagoge in Köln. Mit mehr als einer Million Jugendlicher und fast 10.000 Journalisten folgt
anschließend dem Marienfeld bei Köln ein Weltjugendtag der Superlativen.
Fast zeitgleich wird der reformierte
Pastor Roger Schütz im burgundischen Taizé ermordet. Der Gründer der ökumenischen Bruderschaft Taizé
war ein guter Freund von Papst Johannes Paul II. Kurienkardinal Walter Kasper zelebriert für den Schweizer
Protestanten eine katholische Beerdigungsmesse.
Noch ökumenischer und unerwarteter ist die Audienz,
die Papst Benedikt XVI. dem Generaloberen der Piusbruderschaft, Bischof Bernard Fellay, gewährt. Hauptdarsteller
sind erneut ein Deutscher und ein Schweizer.
September
Ausgeglichen wird die Audienz für den traditionalistischen
Bischof durch ein Mittagessen, zu dem der Heiligen Vater seinen ehemaligen Berufskollegen Hans Küng einlädt:
Die eidgenössisch-deutsche Völkerfreundschaft hält an.
Oktober
Der Papst ist bekanntlich ein offener
Mensch. Auch für Diskussionen auf der Weltbischofssynode ist er zu haben. Drei Wochen lang debattieren
Exzellenzen und Eminenzen aus dem gesamten Erdkreis über das Opfer Christi. Abgeschlossen wird die Synode
mit den ersten Heiligsprechungen durch den neuen Papst. Von Schweizern gibt es hier nichts zu berichten.
November
Kirche und Welt erwarten die Freigabe der Alten Messe. Ein schöner Termin – denken sich viele.
Am 29. November wird nämlich auch des 100. Geburtstages von Erzbischof Marcel Lefebvre gedacht. Doch
die Freiheit verschwindet im Herbstnebel. Stattdessen grübelt die internationale Theologenkommission
im Vatikan. Quaestio disputata: Wird der Limbus der Kleinkinder, die ohne Taufe sterben, auch noch im
Jahr 2006 existieren?
Eine weitere Quaestio disputata ist die Frage, wer im Vatikan für die Veröffentlichung
von Dokumenten zuständig ist. Die Stellungnahme über die Zulassung von Weihekandidaten mit homosexuellen
Versuchungen wird noch vor der offiziellen Veröffentlichung durch den Heiligen Stuhl in mehreren Sprachen
vollständig publiziert.
Dezember
Der Festtag der Unbefleckten Empfängnis ist von Konzilsjubel überschattet.
In Hochstimmung und nostalgischer Erinnerung wird am 8. Dezember der historischen Kirchenversammlung gedacht,
die vor genau 40 Jahre beendet wurde und – wie man immer wieder hört – nach wie vor der vollen Umsetzung
harrt. Folglich happert es mit dem Umsatz.
Am selben Tag wird der große Mariologe und Münchner Dogmatiker,
Leo Kardinal Scheffczyk, vor Gott gerufen. Der Theologe stirbt nach langer Krankheit im Alter von 85 Jahren.
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21 Lesermeinungen
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#23 Benedikt 20:10:34 | Freitag, 30. Dezember 2005
Narrenkapp @Sulpicius … von Narren-Ritter L… Jedenfalls hat er die Narrenkappe während einer Karnevalsveranstaltung
getragen und nicht wie ein anderer bekannter deutscher Kardinal in einer Karnevalshochburg während der
Hl. Messe.
#21 Aurelius 17:56:25 | Freitag, 30. Dezember 2005
@ Ignatius: Cura ut optime valeas Schade dass ich deine Äusserungen im Forum nicht als „ätzend“ deklarieren
darf (oder habe ich dich selber so bezeichnet? Es ändert nichts im Effekt denn wer anders als du produzierst
deine Äusserungen). Doch, da ändert sich so einiges. Bezeichnet man eine Person als „ätzend“, ist das
eine persönliche Beleidigung. Bezeichnet man eine Äußerung als „ätzend“, bezieht sich das alleine
auf die Aussage und bezieht nicht die Person mit ein. Dafür kannst du dem Herrn Doktor „dümmliche Äusserungen“
unterstellen : was nix anderes heisst als dass er dümmlich sein würde; nur natürlich verbal besser
verpackt als meine direkte Art. Ich bezog mich auf des Doktors Äußerung bezüglich des Abtprimas und
nicht auf die Person des Doktors. Jedenfalls war dies nicht meine Absicht und habe mich bereits entschuldigt.
Und du kannst den Traditionalisten beschränkte Horizonte und andere Sauereien unterstellen. Nun, von
Tradi-Seite werden hier ebenfalls genügend Verbalattacken losgelassen. Wer austeilt, Ignatius, muß auch
einstecken können. Ich bitte die Redaktion höflichst um die Löschung meines Accounts. Cura, quaeso,
ut optime valeas.
#20 Ignatius 17:20:46 | Freitag, 30. Dezember 2005
Tschüssie Zitat Aurelius : @ Ignatius Zum Verbleib Ihres Artikels über „Rockn’Roll“ [sic]: er ist von
der Redaktion gelöscht worden weil an Ihrem persönlichen Beleidigung meinerseits („ätzend“) Anstoß
genommen worden ist. Ach so dann bin ich also doch noch in der Lage gewesen den Absende-Knopf zu drücken.
Schade dass ich deine Äusserungen im Forum nicht als „ätzend“ deklarieren darf (oder habe ich dich selber
so bezeichnet? Es ändert nichts im Effekt denn wer anders als du produzierst deine Äusserungen). Dafür
kannst du dem Herrn Doktor „dümmliche Äusserungen“ unterstellen : was nix anderes heisst als dass er
dümmlich sein würde; nur natürlich verbal besser verpackt als meine direkte Art. Und du kannst den
Traditionalisten beschränkte Horizonte und andere Sauereien unterstellen. Und das sind ja nur ein paar
deiner progresstischen Nettigkeiten die schon länger auffallen und regelmässig die Tradis beleidigen.
Aber es passt schon denn ich finde das Forum durch den Masseneinfall der Satan_ist_en und Sodomisten usw
sowieso versaut. Feiert ihr V2-Katholiken mal weiter die Auflösung der Kirche und streitet euch mit Satan_ist_en &
Co, die ihr ja ausgerechnet durch das V2 und seine berühmte „Religionsfreiheit“ und ähnliche progressistischen
Irrlehren heranzüchtet. Ohne mich. Die Zeit die ich hier verplempere wende ich doch besser auf andre
Dinge an. ZB mehr vom Williamson lesen. Ich bitte die Redaktion höflichst um die Löschung meines Accounts.
#19 Aurelius 16:54:18 | Freitag, 30. Dezember 2005
@ Dr. Carlo Regazzoni @ Ignatius Zitat Dr. Reggazzoni: Von Ihnen kann man durchaus sagen, wenig Ausbildung
aber umsomehr Einbildung. und weiter unten: Wenn Ihnen also Ihre Sache heilig ist, versuchen Sie es ohne
ad hominem zu arguemtieren Nun, ich habe Ihnen zumindest keine mangelnde „Ausbildung“ und umsomehr „Einbildung“
vorgeworfen. Falls ich den Eindruck erweckt habe, ich habe Sie persönlich angegriffen, so möchte ich
mich bei Ihnen in aller Form entschuldigen. @ Ignatius Zum Verbleib Ihres Artikels über „Rockn’Roll“
[sic]: er ist von der Redaktion gelöscht worden weil an Ihrem persönlichen Beleidigung meinerseits („ätzend“)
Anstoß genommen worden ist. Soviel zum Thema „erklärt viele seiner halbgaren Äusserungen,“ wie Sie
schreiben.
#17 Ignatius 16:10:22 | Freitag, 30. Dezember 2005
Rock’n’Roll –- Gott bewahre uns davor Hmmmm, ich weiss leider nicht wohin mein Beitrag entschwand… Der
Artikel den ich meinte, war in englisch von Bischof Williamson : Rock’n’Roll : A deadly Revolution www.sspx.ca/…er/Rock_and_Roll.htm
Er wurde hier früher mal verlinkt und ich speicherte ihn weil er so gut war und meine Erfahrungen traurig
bestätigte. Ich finde dass so Traditionalisten wie Williamson sehr viel Weisheit besitzen. Das kennt
man ja gar nicht mehr aus der V2-Kirche. Und in der Gesellschaft entsprechend noch weniger. Alle scheinen
den rockenden Rattenfängern hinterherzulaufen. Nur ein paar ruhen noch ganz im Heiland und ER schenkt
ihnen die Weisheit. Das mit der Weisheit merke ich an so Artikeln wie dem oben. Ich bin zwar theologischer
Laie aber merke halt dass es wahnsinnig ist wie Rock’n’Roll die Gesellschaften total durchsetzt und nun
auch die Kirche. Und weil seit V2 das Gegenteil von früher gesagt und getan wird gibts kaum kirchlichen
Widerstand. (Dass Bischof Laun leise meckerte ist gut. Aber wenn er Allerlöser ist : dann ist alles für
die Katz.) Diese Rock-Dauerbeschallung verfolgt uns heute regelrecht : vom Nebenmieter angefangen über
die öffentlichen Verkehrsmittel bis hin zum Gottesdienst. Dass Aurelius da mitmacht : erklärt viele
seiner halbgaren Äusserungen. Musik verändert den Menschen ja. Ganz schleichend. Wie Williamson schreibt.
#15 Ignatius 14:14:31 | Freitag, 30. Dezember 2005
Wo ist er geblieben? Ich dachte ich hätt um die Mittagszeit einen Beitrag zum Rockn’ Roll geschrieben
wo ich meine abgrundtiefe Abneigung zur Rock-Revolution schilderte incl. Verweis auf einen Artikel eines
Tradi-Bischofs der hier vor längerer Zeit mal verlinkt wurde. Erschien mein Beitrag hier und wurde zensuriert?
Eine e-Mail bekam ich nicht. Oder war ich zu daneben den ABSENDEN-Knopf zu drücken? Hat jemand den Artikel
gesehen oder weiss was zu? Würd mich interessieren. Danke.
#14 milan scout 13:12:55 | Freitag, 30. Dezember 2005
Themen und Sorgen Ihr werten Herren, was streitet Ihr Euch um einen rockenden Menschen. Ich stelle zum
Jahresabschluss fest, dass es uns wirklich gut geht. In diesem Sinne besinnliche Festtage und im 2006
noch weniger Sorgen wünscht euch milan
#13 Agiafortuni 11:55:59 | Freitag, 30. Dezember 2005
Aurelius Von Ihnen kann man durchaus sagen, wenig Ausbildung aber umsomehr Einbildung. Es ist ihr gutes
Recht meine Meinung zu missbilligen, aber bitte mit stichhaltigen Argumenten und nicht mit modernistischem
Schwachsinn. Wenn Ihnen also Ihre Sache heilig ist, versuchen Sie es ohne ad hominem zu arguemtieren
#11 Aurelius 10:35:59 | Freitag, 30. Dezember 2005
@ Dr. Carlo Regazzoni Ein Abtprimas der eine Vorliebe zum Rock hat, zeigt damit dass er in der Lage ist,
sich über die Regeln der Angemessenheit hinwegzusetzen. Was sich über die „Regeln der Angemessenheit“
hinwegsetzt, Herr Doktor, ist ihre dümmliche Äußerung über den Abtprimas. Haben Sie übrigens schon
mal in das Feedback-Album reingehört oder basiert ihr Urteil über Dr. Notker Wolf alleine auf der Tradi-eigenen
Arroganz, daß alles, was außerhalb des meist sehr eingeschränkten Tradi- Horizontes liegt, unangemessen
sein muß? Respekt vor dem Abtprimas, der neben seiner Arbeit für den Orden auch noch zur Gitarre greift
und ein wahrlich gutes Brett fährt! Die Musik kann sich dabei auch noch hören lassen –- ziemlich satter
old-school Hardrock. Hier die Website der Band: www.feedback-rock.de/home.php Aurelius (der selber Bass
in einer Rockband spielt)
#10 Agiafortuni 08:55:05 | Freitag, 30. Dezember 2005
ein Rock liebender Abtprimas Seine Vorliebe für Rockmusik bringt seine Neigung zur Banalität zum Ausdruck.
Die Banalität im Alltag weist eine gewisse Aehnlichkeit mit der Virtuosität im musikalischen Bereich
auf. Es kommt nicht auf die Darstellung des Inhaltes an, sondern auf die Fähigkeit das eigene Können
in den Vordergrund zu stellen. Ein Abtprimas der eine Vorliebe zum Rock hat, zeigt damit dass er in der
Lage ist, sich über die Regeln der Angemessenheit hinwegzusetzen.
#8 Le Trot 19:22:52 | Donnerstag, 29. Dezember 2005
@Gotthard Was ist gegen einen rockenden Abtprimas zu sagen? Nichts, ich vermisse auf dem Bild nur die
nachkonziliaren Ordensbrüder die zur Musi des Abtprimas rocken. Hier ein meditatives Tänzchen am Fest
zur Einsegnung der Kappelle St. Wendelin www.kloster-cazis.ch/…rte/bilder/Tanz2.jpg
#4 Frl.Ilse 17:12:43 | Donnerstag, 29. Dezember 2005
@sulpicius Für die Nicht-Rheinländer sei an dieser Stelle erwähnt, dass das Tragen von Narrenkappen,
-orden, Kostümen oder der Titel „Jungfrau“ in der 5. Jahreszeit keineswegs despektierlich, sondern normal,
bzw. eine große Ehre sind. So wird das Lehmann als Mainzer sicherlich auch empfunden haben. Rückschlüsse
auf den Zustand der deutschen Bischöfe lassen sich daraus also nicht ziehen. Ich gebe aber zu, dass das
auf Nicht-Rheinländer (und -Bayern) befremdloich wirken kann.
#3 Anonymus 16:36:22 | Donnerstag, 29. Dezember 2005
Ergänzung Als Ergänzung: Der Kirchenzerstörer Eugen Drewermann erhielt 1991 Lehrverbot. 1992 wurde
ihm das Predigen und die priesterliche Tätigkeit untersagt. Drewermann kann als Kirchenzerstörer gesehen
werden. Mit der heiligen katholischen Kirche, die in seinen Augen einen fundamentalistischen Dogmatismus
verwaltet, und damit geistig große Schwierigkeiten hat, tritt aus der Kirche aus.