11:58:18 | Freitag, 30. Dezember 2005
Im letzten April führte die Salzburger Landeshauptfrau in ihrer Landesklinik die Abtreibung ein. Rund 600 Kinder fielen den Schlachtungen bisher zum Opfer. Doch jüngst zeigte die kaltblütige Politikerin – wider Erwarten – Schamgefühle.
(kreuz.net, Wien) In der österreichischen Bundeshauptstadt Wien warben bis heute morgen 400 Poster für
die EU. Einige von ihnen wurden inzwischen auch als „Porno-Plakate“ bekannt.
Die Plakate wurden Freitag
früh aufgrund einer Entscheidung der Projekt-Verantwortlichen vom Donnerstag abend entfernt.
Ein umstrittenes
Motiv zeigte drei unbekleidete Personen, die miteinander Triebhandlungen geschlechtlicher Natur durchführen.
Die drei Darsteller sind als Jacques Chirac, Königin Elisabeth II. und George W. Bush maskiert.
Auf
einer anderen Abbildung sah man einen – mit einer blauen Bekleidung kaum verhüllten – weiblichen Unterleib
mit offenem Schritt und gelbem EU-Sternkreis.
Die Motive stammen von sogenannten Künstlern.
Sie wurden
offenbar – direkt oder indirekt – von der österrreichischen Regierung unter dem christdemokratischen
Bundeskanzler Wolfgang Schüssel mitfinanziert.
Darum üben sich jetzt sozialdemokratische Politiker
auf den harten Bänken der Opposition tränenreich in einer inszenierten Empörungsrhetorik.
Der Photograph,
der die Gruppensex-Szene produzierte, erklärte dagegen – nach Angaben der Wiener ‘Kronenzeitung’ –, daß
sein Plakat nicht pornographisch, sondern „naiv oder ironisch“ sei.
Er habe auch mit Bildern von Katastrophen
gearbeitet: „Kriegs- und Katastrophenbilder, die es überall zu sehen gibt, sind zehntausend Mal schwerer
anzuschauen. Aber das scheint niemanden zu kümmern.“
Offensichtlich auch nicht die sozialistische Präsidentin
der Salzburger Landesregierung, Gabriele Burgstaller. Stattdessen bezeichnete die Salzburger Lokalpolitikerin
die Gruppensex-Szene als – Zitat – „widerlich und sexistisch“.
„Dieses Urteil muß man ernstnehmen“ –
erklärte dazu eine Vertreterin des österreichischen Kinderschutzes: „Denn in Sachen »Widerlichkeit«
hat die Frau Landesregierungspräsidentin in jüngster Vergangenheit eine beachtliche Kaltblütigkeit
und einen besonders abgebrühten Geschmack an den Tag gelegt.“
Die Lebensschützerin verwies auf
eine
jüngst publizierte Darstellung. Die dahinterstehende Realität wiederhole sich auf Geheiß von Frau Burgstaller
in Salzburg allwöchentlich und stelle für das Schamgefühl der umstrittenen Abtreibungspolitikerin offenbar
kein Problem dar.
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#5
Sulpicius 14:57:43 | Freitag, 30. Dezember 2005
#4
kubiska 13:32:59 | Freitag, 30. Dezember 2005
#3
ottaviani 13:16:35 | Freitag, 30. Dezember 2005
#2
Rudolphus 13:14:39 | Freitag, 30. Dezember 2005
#1
richard 12:44:28 | Freitag, 30. Dezember 2005