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Samstag, 31. Dezember 2005 14:00
Graue Zukunft für Deutschland
Viele westliche Staaten vergreisen. Doch am schlimmsten ist es in Deutschland. Statistiker haben berechnet, daß die Bundesrepublik das Land mit der ältesten Bevölkerung der Welt sein wird. Die Lösung: Masseneinwanderung.
(kreuz.net, Berlin) Im Jahr 2050 wird einer von drei Deutschen über 60 Jahre alt sein. Das berichtete kürzlich der englischsprachige Dienst der ‘Deutschen Welle’.

Grund dafür sind die Empfängnisverhütung, die grassierende Kinderabtreibung, die allgemeine Kinderfeindlichkeit und die höhere Lebenserwartung der Deutschen.

Deutschland besitzt gegenwärtig eine Geburtenrate von 1.4 Prozent.

Darum steht die Bundesrepublik weltweit an der Spitze der Länder mit dem größten Bevölkerungsrückgang. Demgegenüber erlebt zum Beispiel Frankreich – vor allem wegen der familienfreundlichen moslemischen Bevölkerung – einen Babyboom.

Deutschland schrumpft dagegen vor sich hin. Während Adolf Hitler die Mutterschaft als „Schlachtfeld für die Frau“ bezeichnete, um Soldaten für Deutschland hervorzubringen, verlagerten Hitlers Nachfolger dieses Schlachtfeld in die Abtreibungskliniken.

Den endgültigen Schock dürfte das deutsche Sozialsystem im Jahr 2015 verabreicht bekommen, wenn die letzte Generation von songenannte Baby-Boomern in Pension geht.

Deutschland hat mehr Grund, sich zu sorgen, als andere Länder. Das bestätigt Steffen Kröhnert vom Berliner Institut für Weltbevölkerung und globaler Entwicklung.

Die Geburtenraten gingen in Deutschland bereits seit den 70er Jahren zurück, während dieses Phänomen in anderen Ländern erst vor zehn Jahren eingesetzt habe.

Außerdem bedrohe der Rückgang in absehbarer Zukunft den Sozialstaat.

Die jüngsten Zahlen der Adoptionen in Deutschland zeigen ebenfalls ein trostloses Bild. Wurden im Jahr 1994 noch 11.453 adoptiert, waren es im Jahr 2004 gerade noch 5.064.

Dennoch kommt in Deutschland auf 20 adoptionswillige Paare ein einziges Kind.

Eine zweifelhafte Blüte herrscht dagegen bei der Zahl von Kinderabtreibungen. In deutschen Abtreibungsanstalten werden jährlich ungefähr 130.000 Kinder umgebracht.

Für das Problem der schrumpfenden Bevölkerung gibt es somit nur eine Lösung: die Masseneinwanderung.

Katerina von Schurbein, die Sprecherin der EU-Kommission für Beschäftigung, Soziale Fragen und Gleichberechtigung erklärt, daß Europa über seine Grenzen hinausschauen muß, um dieses bedrohliche Problem zu lösen:

„Im Jahr 2030 werden in Europa 20 Millionen Arbeitskräfte fehlen. Die Einwanderung kann hier helfen. Aber es wird nicht einfach sein, die Bevölkerungszahl von zwei kleinen EU-Ländern in den Kontinent hineinzubringen.“
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 22 Lesermeinungen:
Donnerstag, 5. Januar 2006 22:23
Pero: Gotthard, eigentlich haben Sie ja nicht ganz unrecht!
Aber: Furcht und Angst sind immer eine Folge von Bedrohung. Und dagegen setzt man sich zur Wehr.

Die demographische MINUS- Katastrophe ist durch verbrecherische Politik herbeigeführt worden. Schon Mitte der 60iger Jahre schrillten die Alarmglocken. Auch damals wurden die Mahner und Warner, mittels Totschlagvokabeln kaltgestellt.

Die PLUS- Katastrophe wurde zwar nicht absichtlich herbeigeführt, ergab sich aber aus folgenden Zusammenhängen: Die afrikanische Frau ist permanent schwanger. In präkolonialer Zeit kamen auf jede Afrikanerin etwa 10 bis 15 Lebendgeborene. Aber nur etwa drei bis vier erreichten Geschlechtsreife. Die anderen starben durch Krankheit, Hunger, und Konflikte. Die Kolonialisierung erst verursachte die bis heute andauernde Bevölkerungsexplosion. Missionare vermittelten christliche Ethik und medizinische Versorgung, die „Ausbeuter“ brachten Grundnahrungsmittel wie Mais und Banane, die Verwaltungsbeamten brachten europäische Gesetze und Ordnungprinzipien. Im Jahre 1894 zählte man in Rhodesien ca. 600.000 Neger. Nach 70 Jahren hatte sich die Population verzehnfacht!

Ein Bevölkerungstransfer von PLUS nach MINUS ist absurd und gefährlich. Es hilft nämlich niemandem: Die Daheimgebliebenen werden sich noch rasender vermehren weil ihnen mehr Ressourcen übrigbleiben.

Den MINUS Gebieten bringt die Zuwanderung außer Problemen und Konflikten so gut wie nichts. Denn: Eine Population überlebt nur in ihren EIGENEN Nachkommen. Das ist auch Sinn der Schöpfung!
Mittwoch, 4. Januar 2006 23:02
Gotthard: schöne Zukunft
Wer sich fürchtet, ist noch nicht rabiat. Aber aus Furcht und Angst erwächst oft Rabiatheit.
1. Die demografische MINUS-Katastrophe in Deutschland und vielen Ländern Europas … einerseits
und
2. die demografische PLUS_Katastrophe in vielen Ländern Asiens und Afrikas auf der anderen Seite.
Welche Schlussfolgerungen werden gezogen?
ad1: eine unbegründete Hoffnung auf eine Erhöhung der Kinderzahl in Deutschland in der Zukunft… kein Ausweg… Sozialsysteme werden kollabieren.
ad2: bevölkerungspolitisch notwendige Massnahmen zur Eindämmung des Wachstums werden mit allen Mitteln als unethisch und totsündig gebrandmarkt … sind aber die einzigen Mittel zu einer Deckelung der Bevölkerung …

wenn, ja wenn die Probleme bei 1 und die bei 2 in einen Ausgleich gebracht würden… Doch die Angst vor ausländischen Nachbarn und Sozialversicherungsbeitragszahlern scheint größer zu sein, als die Angst vor einem Alter in Armut und die Abscheu vor bevölkerungspolitischen Massnahmen.

Deutschland hat seinen Bevölkerungsüberschuss im 19. Jahrhundert in die USA und nach Südamerika exportiert … anfangs des 20. Jahrhunderts seinen Arbeitskräftemangel in Polen und auf dem Balkan gestillt …ebenso in den 50ern und 60ern in vielen Ländern Südeuropas und der Türkei.

Blut-und Boden-Mentalität und eine dumpfe Angst vor „Überfremdung“ bringen uns nicht weiter, sondern nur nüchterne Überlegungen und menschliche Programme.
Mittwoch, 4. Januar 2006 21:10
Pero: @Yersinia
Ist man rabiat wenn man sich vor ethnischen Konflikten fürchtet?
Dienstag, 3. Januar 2006 13:31
georg: Wenn man es wirklich bedenkt,
was sich in England und Frankreich seit sehr vielen Jahren abspielt und sich leider steigert, muß man froh sein, davon bisher verschont geblieben zu sein. Die Politik sollte alles tun, um uns davor zu verschonen.
georg
Montag, 2. Januar 2006 22:38
Yersinia: wenn man bedenkt, dass Frankreich, Spanien, England
sehr viele Menschen aus ihren Kolonien aufgenommen haben bzw nach wie vor Menschen in die ehemaligen „Mutterländer“ ziehen, ist Gotthards Vorschlag nur naheliegend; aber auch seine Befürchtung ist durchaus zu verstehen – man braucht nur manche der Postings auf dieser Seite zu lesen, um ungläubig über soviel Rabiatheit den Kopf zu schütteln;
Montag, 2. Januar 2006 21:59
Pero: @Gotthard
Jetzt knallt Ihnen aber endgültig die Phantasie durch!
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