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Wandernde Gedanken + Die glücklichste Frau der Welt + Gott und Geld in Frankreich + Die Lösung aller Probleme + Auferstehung an Weihnachten
Wandernde GedankenVatikan. Papst Benedikt XVI. stand zum Jahresabschluß im Petersdom einer feierlichen Vesper – dem kirchlichen Abendgebet – vor: „Meine Gedanken wandern mit tiefem und geistlichem Gefühl um zwölf Monate zurück, als der geliebte Papst Johannes Paul II. sich zum letzten Mal zur Stimme des Gottesvolkes machte, um Gott zu danken“, erklärte der Heilige Vater bei der Vesper. Der im April gestorbene Papst habe stets den Wert der Familie ins Zentrum seines Interesses gestellt: „Er war davon überzeugt, daß die Krise der Familie ein großes Risiko für unsere Zivilisation darstellt.“ Auch er wolle – so Benedikt XVI. – die Bedeutung der Ehe unterstreichen.
Die glücklichste Frau der WeltHeiliges Land. Eine Millionärin (41) aus London heiratete am Mittwoch in einem Vergnügungspark in Südisrael einen Delphin (35): „Ich bin die glücklichste Frau der Welt. Ich habe mir einen Wunsch erfüllt und ich bin nicht pervers“, rechtfertigte die als Braut verkleidete Dame unter offenbar echten Tränen. Nach der Veranstaltung vor hunderten ahnungslosen Touristen wurde die Verwirrte von ihren Freunden ins Wasser gestoßen, um mit ihrem angeblich Frischvermählten eine Runde zu schwimmen.
Gott und Geld in Frankreich
Frankreich. Das Budget der Erzdiözese Paris mit seinen 106 Pfarreien und 24 Ausländerseelsorgen belief sich im Jahr 2004 auf 82.2 Millionen Euro. Das Geld stammte zu 21.9% aus den freiwilligen Beiträgen der Gläubigen, dem sogenannten „denier du culte“. Weitere Einnahmequellen waren diözesane Dienste (22.1%), Kerzen, Opferstöcke und sogenannte Tage der Freundschaft (12.7%), Sammlungen und Gaben (14,2%) und Einkünfte aus Immobilien (10,6%). Die Priester erhalten einen Monatslohn von ungefähr 1.300 Euro.
Die Lösung aller Probleme
Irland. Der als liberal geltende Bischof von Killaloe, Mons. Willie Walsh, sprach sich Ende Dezember vor der irischen Wochenzeitung ‘Sunday Tribune’ für die Priesterehe aus. Killaloe befindet sich im Zentrum von Irland rund 150 Kilometer südwestlich von Dublin. Er habe viele gute Kleriker gekannt, die das Priesteramt wegen des Zölibates verlassen hätten: „Männer wie sie sind ein großer Verlust für das amtliche Priestertum.“ Obwohl der Zölibat in gewisser Weise ein großzügiges Geschenk für andere und für Gott darstelle, sei er bedeutungslos: „Wenn wir den Zölibat einfach nur als Abstinenz von sexueller Intimität sehen, ist das negativ und nicht lebensspendend.“ Für manche Priester seien die angebliche Einsamkeit und Isolation untragbar.
Auferstehung an Weihnachten
Vatikan. Beim päpstlichen Segen ‘Urbi et Orbi’ am Weihnachtsfesttag war Papst Benedikt XVI. von zwei Kardinaldiakonen in entsprechenden liturgischen Gewändern – Dalmatiken – umgeben. Die Kardinäle hatten diese Plätze in der jüngerer Vergangenheit immer mehr an die päpstlichen Zeremoniäre verloren. Der Papstsegen dürfte zur Zeit der einzige Anlaß sein, bei dem man Kardinäle mit Dalmatik und Mitra bekleidet und in der Aufgabe von Diakonen – Dienern – des Papstes sieht.
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Dienstag, 3. Januar 2006 11:10
28.IX-28.X: Güte und Demut
sind Charaktermerkmale, sehr gute sogar; aber sie hinderten zB. keinen Heiligen standhaft im Glauben zu bleiben. So einen Hl. Vater brauchen wir. Ein Ernennung EB. Levadas zeugt leider nicht von Standhaftigkeit.
Montag, 2. Januar 2006 12:08
Stimme aus dem Tradiland: Konsistorium?
Ich frage mich ernstlich, wozu angesichts 111 derzeit wahlberechtigter Cardinäle schon wieder ein Konsistorium
erforderlich sein soll? Soll Papst Benedikt XVI. doch lieber die ungerechte Bestimmung seines Vorvorvorgängers
Paul VI. aufheben und den über 80jährigen Cardinälen ihr Wahlrecht zurückgeben! Dann gäbe es sogar
ca. 180 wahlberechtigte Cardinäle!
Im übrigen erwarte ich mir – entgegen ottaviani – nichts von einem solchen Konsistorium. Zu erwarten ist beispielsweise, dass Erzbischof Levada Cardinal würde – als Präfekt der Glaubenskongregation. Dieser ist aber nicht nur seines Amtes nicht würdig, sondern auch der Ehre, Cardinal zu werden. Gleiches wäre bei anderen Cardinalskreiierungen zu erwarten.
Im übrigen erwarte ich mir – entgegen ottaviani – nichts von einem solchen Konsistorium. Zu erwarten ist beispielsweise, dass Erzbischof Levada Cardinal würde – als Präfekt der Glaubenskongregation. Dieser ist aber nicht nur seines Amtes nicht würdig, sondern auch der Ehre, Cardinal zu werden. Gleiches wäre bei anderen Cardinalskreiierungen zu erwarten.
Montag, 2. Januar 2006 11:26
Romulus: Metamorphosen @Doritta
Ja, aber jetzt hat er eine ganz neue Aufgabe, nämlich die, gütig und demütig zu sein. Hatte er nicht
zu Beginn des Ponitifikates gesagt, er wäre nur ein bescheidener Arbeiter im Weinberg des Herren?
Gütig und demütig zu sein ist keine Aufgabe, sondern kennzeichnen den Charakter. Als ob er vorher hartherzig und hoffärtig gewesen wäre… Das war er definitiv nicht. Nein, ich habe einfach nur Angst vor einer Metamorphose zum lieben Opa, das braucht die Kirche am allerwenigsten.
Gütig und demütig zu sein ist keine Aufgabe, sondern kennzeichnen den Charakter. Als ob er vorher hartherzig und hoffärtig gewesen wäre… Das war er definitiv nicht. Nein, ich habe einfach nur Angst vor einer Metamorphose zum lieben Opa, das braucht die Kirche am allerwenigsten.
Sonntag, 1. Januar 2006 22:33
Doritta: @Romulus
Ja, aber jetzt hat er eine ganz neue Aufgabe, nämlich die, gütig und demütig zu sein. Hatte er nicht zu Beginn des Ponitifikates gesagt, er wäre nur ein bescheidener Arbeiter im Weinberg des Herren? Ich glaube, mich richtig zu erinnern.
Sonntag, 1. Januar 2006 15:44
ottaviani: profilierung
ich denke die ersten schritte werden wir im 1 konsistorium sehen
Sonntag, 1. Januar 2006 15:22
Romulus: Bis jetzt wenig profiliertes Pontifikat
„Meine Gedanken wandern mit tiefem und geistlichem Gefühl um zwölf Monate zurück, als der geliebte
Papst Johannes Paul II. sich zum letzten Mal zur Stimme des Gottesvolkes machte, um Gott zu danken“, erklärte
der Heilige Vater bei der Vesper.
Es wird Zeit, dass sich Heiligkeit aus dem Schatten seines übermächtig erscheinenden Vorgängers endlich befreien! Finden Sie zu der Schärfe zurück, die Sie als Kardinal hatten!--
Bis jetzt ließ das Pontifikat, was die Äußerungen im Vergleich zur Kardinalszeit anging, leider sehr zu wünschen übrig. So viel Federlesen hätte JP 2 mit seinen Vorgängern nicht betrieben, darauf könnt ihr Gift nehmen.
Es wird Zeit, dass sich Heiligkeit aus dem Schatten seines übermächtig erscheinenden Vorgängers endlich befreien! Finden Sie zu der Schärfe zurück, die Sie als Kardinal hatten!--
Bis jetzt ließ das Pontifikat, was die Äußerungen im Vergleich zur Kardinalszeit anging, leider sehr zu wünschen übrig. So viel Federlesen hätte JP 2 mit seinen Vorgängern nicht betrieben, darauf könnt ihr Gift nehmen.
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