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Sonntag, 1. Januar 2006 15:51
Aids-Heilungen bei den Orthodoxen
Über 30 HIV-Infizierte sollen nach ihrer Hinwendung zur Orthodoxie und zu einer Lebensweise nach dem Evangelium auf wundersame Weise vom tödlichen Virus befreit worden sein.
(kreuz.net, Moskau) Von den wundersamen Ereignissen berichtete der Mönchspriester Anatoli Berestow Anfang Dezember bei einer Konferenz über das HIV-Virus. Die Veranstaltung wurde von der orthodoxen Kirche in den Vereinigten Staaten organisiert.

Ein entsprechender Bericht erschien auf den deutschsprachigen Seiten des Rußlandportals ‘RIA Novosti’.

Pater Berestow ist Arzt und Leiter eines Zentrums für ehemalige Drogenabhängige in Moskau.

„Wir fanden uns einer Tatsache gegenüber, die ich als Arzt zuerst nicht glauben konnte“, berichtete der Priester auf der Konferenz.

Im Maße, in dem sich die jungen Leute der Kirche zuwandten und sich als früher Drogensüchtige eine Lebensweise nach dem Evangelium aneigneten, sei die HIV-Infektion bei vielen von ihnen plötzlich nicht mehr nachweisbar gewesen.

„Ich kann mindestens 33 solcher Fälle aufzählen“, erzählte Pater Berestow.

Der Priester und Arzt berichtete von einem Aids-Kranken, der sich auf der Intensivstation in einem äußerst schweren Zustand befand.

„Er hatte nur noch einen oder zwei Tage zu leben. Doch stand er buchstäblich wieder von den Toten auf.“ Jetzt sei er ein völlig gesunder Mensch. Er arbeite, treibe aktiv Sport und komme allwöchentlich zum Gottesdienst in die Kirche.

Im Rehabilitationszentrum für Drogenabhängige von Pater Berestow wohnen die HIV-Infizierten gemeinsam mit den anderen Mitgliedern der Hausgemeinschaft. Alle gehen regelmäßig zur Kirche.

Er könne als Geistlicher und Arzt bezeugen: „Seit 1996 ist es bei uns kein einziges Mal mehr vorgekommen, daß sich bei einer HIV-Infektion akute Aids-Symptome gezeigt haben.“

Das Zentrum, das dem orthodoxen heiligen Johannes von Kronstadt geweiht ist, befaßt sich seit 1996 mit der Rehabilitation von insgesamt 4.000 Drogensüchtigen. Von ihnen sind rund 5% mit HIV infiziert.

In Moskau stecken sich jährlich rund 3.500 Menschen mit dem Aids-Virus an. Das sind täglich acht Menschen. In ganz Rußland gibt es täglich 100 Ansteckungen.

Offiziell sind in der russichen Hauptstadt 28.000 HIV-Infizierte registriert.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 17 Lesermeinungen:
Montag, 9. Januar 2006 16:43
milan scout: HIV und Wunder
was ist daran so aufregendes. Der Glaube kann Berge versetzen. Das steht im schlauen der schlausten Bücher. Es muss nun nicht die orthodoxe oder evangelische oder lutheranische Richtung sein: eine andere Richtung wirkt –) genau so. Man kann dann immer noch alles auf seine Mühle leiten…
Dienstag, 3. Januar 2006 20:57
Irenäus: @methusalix
So sehr es Sie es überraschen sollte, ich stimme Ihnen ausnahmsweise zu; zwar bin ich kein Mediziner, aber schließlich gibt es einen Standardtest für AIDS-Antikörper. Und es gibt ferner Aufnahmen von HI-Viren.
Dienstag, 3. Januar 2006 01:36
methusalix †: @josefus
Also Josef, Sie schreiben hier, als wüssten Sie ganz genau über virale Infektionen und deren verschiedene Infektionswege bescheid, natürlich ebenso über die möglichen Therapien bei vorliegender Infektion mit dem human T-cell lymphotrophic virus III, wie er von seinen Entdeckern Montagnier und Gallo zunächst benannt wurde, jetzt besser bekannt unter dem Namen human immunedeficiency virus. Dabei schreit aus jedem Wort Ihres Beitrages die vollkommene Ahnungslosigkeit auf dem Gebiet der Naturwissenschaften.
Warum schreiben Sie aber, wenn sie überhaupt nichts auf diesem Gebiet wissen, darüber? Sie müssen doch eine Absicht verfolgen. Wollen Sie versuchen den Menschen, mit Hilfe der Krankheit, Ihre Vorstellungen von katholischer Sexualmoral aufzuzwingen, weil Sie es mit Ihrem dauernden Katastrophen- und Sündengerede nicht schaffen, die Menschen zu Ihrer Sichtweise zu bekehren? Das wäre so was von schäbig und gemein, dass ich mir die Konsequenzen für Sie gar nicht vorstellen will. Diese Art von Bekehrungsversuchen und Mission mit Krankheit und Angst der Menschen ist genau das, WAS JESUS NICHT WOLLTE.
Er wollte, dass sich die Menschen in Freiheit für ihn entscheiden können und nicht von irgenwelchen ignoranten und bornierten Pharisäern in die Irre geführt werden.
Montag, 2. Januar 2006 22:42
Benedikt: Hihihi
Die Auslassungen der hiesigen Pseudomediziner sind wirklich nur noch äußerst amüsant. Ich empfehle den Besuch einer AIDS-Ambulanz.
Montag, 2. Januar 2006 22:28
Yersinia: „ein Wunder! ein Wunder!“
(Zitat aus dem Monthy-Python Film „Das Leben des Brian“)
Montag, 2. Januar 2006 22:05
pati: @Josefus
…Dies aber als Argument zu bringen, dass nicht Homosexualität und Drogen ursächlich für die Krankheit und die Ausbreitung der Krankheit sind, also auch für das Schicksal der unschuldig Betroffenen, kann man wohl nur mit ignorierender Borniertheit erklären…

Borniertheit ist, wenn man die ganze Realität nicht sehen kann oder nicht sehen will.

Wenn schon ist die Sexualität (Homo- oder Hetero-) die grösste Verursacherin der HIV-Infektionen. Also verurteilen und verbieten sie die Sexualität.
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