kreuzmeldungen
Es braucht einen Ruck + Kardinal verteilt Buddhastatuen + Kümmert euch + Bewährungsprobe + Makabres Ende
Es braucht einen RuckVatikan. Benedikt XVI. begann das neue Jahr am Hochfest der Gottesmutter Maria und des gleichentags begangenen Weltfriedenstages mit einem Pontifikalamt im Petersdom. In seiner Predigt forderte der Heilige Vater mehr Bemühungen um den Frieden in Krisengebieten: „Möge das für uns alle ein Jahr des Wohlergehens und des Friedens sein. Wenn der Mensch sich vom Licht der Wahrheit erleuchten läßt, gerät er fast zwangsläufig auf den Weg des Friedens.“ Angesichts vieler Spannungen sei der Einsatz für den Frieden umso wichtiger. Dazu brauche es einen mutigen Ruck sowie Mut und Vertrauen auf Gott und den Menschen.
Kardinal verteilt Buddhastatuen
„Sobald er in Sri Lanka angekommen war, fuhr Kardinal Cormac Murphy O’Connor mit Erzbischof Oswald Gomis von Colombo ins Tsunami-Gebiet nach Payagala. Dort übergaben die beiden Bischöfe die Schlüssel von fast 820 neuen Häusern, die mit Geldern verschiedener Spender gebaut wurden. Zusammen mit den Schlüsseln übergaben sie auch Bibeln für die Katholiken und Buddha-Statuen für die Buddhisten.“
Aus einem Bericht des katholischen Nachrichtendienstes ‘AsiaNews’ vom 31. Dezember 2005 über den Besuch des englischen Kardinals Cormac Murphy O’Connor im Tsunamigebiet von Sri Lanka.
Kümmert euch
Deutschland. Der protestantische Neutestamentler Klaus Berger erklärte am Samstag in einem Beitrag für die deutsche Tageszeitung ‘Die Welt’, daß der Papst verschiedentlich gesagt habe, wie sehr ihm die katholische Liturgie am Herzen liege. Dieses Anliegen sei auch biographisch zu erklären. Berger verweist auf die zahlreichen um die Liturgie bemühten Klöster – vorwiegend Benediktiner – in Bayern. Von den Protestanten würde die Liturgiewissenschaft nur selten gepflegt und bei den Katholiken überwiege zur Zeit ein halbgebildeter Modernisierungstrieb. Eine der Antworten des Papstes auf die Misere seines Heimatlandes sei daher – so Berger: „Kümmert euch um eine sorgfältig und liebevoll gestaltete Liturgie.“
Bewährungsprobe
Deutschland. Der katholische Verband ‘Forum Deutscher Katholiken’ hat am 1. Januar eine Erklärung gegen die Kinderabtreibung veröffentlicht. Die Erklärung unterstützt die jüngste Forderung des Bischofs von Fulda nach der Revision des deutschen Abtreibungsparagraphen. Die geltende Abtreibungsregelung nehme den Kindern das wichtigste Menschenrecht, das Recht auf Leben: „Wird der geltende Paragraph 218 nicht verändert, zeigt sich die gegenwärtige Regierung als reformunfähig.“ Dann werde sie die Probleme Deutschlands nicht lösen.
Makabres Ende
Schweiz. Die Schweizerische Wochenzeitung ‘Weltwoche’ berichtete Mitte Dezember über Umgangsformen mit Menschenleichen. Das Blatt verweist auf das Angebot einer schwedischen Firma, sich zu Dünger transformieren zu lassen. Dabei wird der Leichnam mittels Gefriertrocknung pulverisiert. Das Pulver findet bequem in einer Kaffeedose Platz. Ein weiteres Angebot ist die Verarbeitung des Leichnams zu einem Diamanten. Bei diesem Verfahren wird der Leichnam verbrannt und das Kalzium aus der Kremationsasche entfernt. Aus dem übrigbleibenden Kohlenstoff wird Grafit hergestellt. Dieses verwandelt sich nach einer sechsmonatigen Hitze- und Hochdruckbehandlung zu einem 1-Karat-Diamanten.
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Mittwoch, 4. Januar 2006 19:06
Christin: Wer hat die Gedanken des Herrn erkannt…Gruß und Kuss
Weihnachten mit IHM ist einfach ein Segen der allgegenwärtig bleibt und so tief berührt und begleitet!
Danke für Auferstehung und Leben in Herrlichkeit!
Das Band der Einheit am Altar dient immer einer Kultur des Lebens
Danke für Auferstehung und Leben in Herrlichkeit!
Das Band der Einheit am Altar dient immer einer Kultur des Lebens
Montag, 2. Januar 2006 23:57
Rocky: Toby: Gemach, gemach!
In der Schweiz – da gibt es in der Tat eine gut mittlere bis mittelgrosse Krankenkasse (nicht in kirchlicher Trägerschaft, weil’s dann nic ht sicher wäre), die Abtreibungen nicht finanziert. Wer eintritt, muss schriftlich bestätigen, diesen Papagraphen ausdrücklich anzunehmen. Dafür werden aber kinderreiche (ab 3. Kind) Familien aussergewöhnlich vorteilhaft rundum-versichert. Die Kasse nennt sich PRO LIFE UND HAT IHREN sITZ IN bERN. Infos hier:
Montag, 2. Januar 2006 21:07
Gotthard: Verbalradikalismus
In puncto Abtreibung darf es aber nicht einfach bei gut gemeinten Absichtserklärungen bleiben, die sowieso
keiner ernstnimmt.
Den hier so sehr geschätzten Verbalradikalismus nimmt bestimmt niemand ernst … und ändern kann er bestimmt nichts…
Er beruhigt nur das eigene Gewissen … läuft allerdings ins Leere …
Den hier so sehr geschätzten Verbalradikalismus nimmt bestimmt niemand ernst … und ändern kann er bestimmt nichts…
Er beruhigt nur das eigene Gewissen … läuft allerdings ins Leere …
Montag, 2. Januar 2006 20:54
Toby: Gemach, gemach!
Natürlich war meine Bemerkung bzgl. Krankenversicherung nicht so gemeint, dass man sich der Schutzlosigkeit
ausliefern und die Fürsorgepflicht vernachlässigen sollte.
Man sollte vielmehr Alternativen überlegen, beispielsweise eine (gesetzlich anerkannte) Krankenversicherung in kirchlicher Trägerschaft, die moralisch verwerfliche „Leistungen“ nicht anbietet. In der Schweiz gibt es so etwas bereits, glaube ich.
Wir tun immer so, als könne man da nichts machen. Keiner traut sich den ersten Schritt zu tun. In puncto Abtreibung darf es aber nicht eingfach bei gut gemeinten Absichtserklärungen bleiben, die sowieso keiner ernstnimmt.
Man sollte vielmehr Alternativen überlegen, beispielsweise eine (gesetzlich anerkannte) Krankenversicherung in kirchlicher Trägerschaft, die moralisch verwerfliche „Leistungen“ nicht anbietet. In der Schweiz gibt es so etwas bereits, glaube ich.
Wir tun immer so, als könne man da nichts machen. Keiner traut sich den ersten Schritt zu tun. In puncto Abtreibung darf es aber nicht eingfach bei gut gemeinten Absichtserklärungen bleiben, die sowieso keiner ernstnimmt.
Montag, 2. Januar 2006 20:35
Josefus: an methusalix
Man sollte vor Gott mehr Furcht haben als vor einem Staatsanwalt. Wie können sie nur so vorurteilhaft und intollerant sein, toby die Vernachlässigung seiner Fürsorgepflicht oder gar Todsünde vorwerfen. Kennen sie besagten toby so gut?
Montag, 2. Januar 2006 19:51
methusalix †: Wenn Sie DAS tun, toby,
Ausstieg aus gesetzlichen Krankenkassen, die bei der Abtreibungsfinanzierung mitwirken usw. usw.
sind Ihre Kinder nicht mehr krankenversichert. Das wäre dann eine massive Verletzung der Fürsorgepflicht ihren Kindern gegenüber und das wiegt mindestens so schwer wie ein Schwangerschaftsabbruch und wird nicht nur von der Kirche als Todsünde bezeichnet, sondern auch vom Staatsanwalt verfolgt. Sie sollten sich sehr hüten, sich an Ihren Kindern zu versündigen!
sind Ihre Kinder nicht mehr krankenversichert. Das wäre dann eine massive Verletzung der Fürsorgepflicht ihren Kindern gegenüber und das wiegt mindestens so schwer wie ein Schwangerschaftsabbruch und wird nicht nur von der Kirche als Todsünde bezeichnet, sondern auch vom Staatsanwalt verfolgt. Sie sollten sich sehr hüten, sich an Ihren Kindern zu versündigen!
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