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Montag, 2. Januar 2006 13:27
Ablaß, Exorzismus und Latein sollen in der Kirche archiviert werden, damit „das Wesentliche“ nicht vergessen wird, erklärte ein bekannter deutscher Priester kürzlich in einem Gastkommentar.
Zurück zum Artikel 17 Lesermeinungen:
Sonntag, 8. Januar 2006 12:48
Benedikt: @ Finthen
Schämen Sie sich dafür,

Vielleicht sollten Sie aufhören, den Splitter in meinem Auge zu sehen und stattdessen lieber den Balken vor Ihrem Auge wahrnehmen. So ein Faß von Beleidigungen, wie Sie es hier ausgekippt haben lässt Ihre Kritik lächerlich erscheinen.

Noch dazu, wo Sie leider überhaupt nicht begriffen haben, was der Kern meiner Aussage war. Im Text scheint es, als wolle Hr. Breitenbach alles streichen, was nicht dem Kerngeschäft der Kirche nutze. Nun, Pfarrstellen sind für die reine Verkündigung nicht wirklich notwendig, denn erst kam die Verkündigung DANN die Pfarrstellen.

Es ist im übrigen nicht wirklich eine Bösartigkeit, wenn man die Praktiken dieses Pfarrers kritisiert. Und Anlass zur Kritik gibt dieser Pfarrer genug, und das will er wohl auch. Also kein Grund, hier den Beleidigten zu spielen.

der nicht bloß von Theologie nichts versteht

Um zu erkennen, dass die von Pfr. Breitenbach verbreiteten Botschaften irrig sind reicht es gerade so.

Seelsorger so heruntermachen zu wollen

Ich mache ihn nicht „herunter“. Im übrigen sorgt er dafür ja selbst.
Sie hängen offenbar dem sog. Deutschen Laiendogma an, wonach Rom grundsätzlich böse, und Leute wie Breitenbach, Drewermann und Hasenhüttl die armen Verfolgten sind. Naja, daran kann ich nichts ändern, gehaben Sie sich wohl.
Sonntag, 8. Januar 2006 11:28
Finthen: Finten@Benedikt Betr.: Pfr R.Breitenbach
„Benedikt: Kerngeschäft
Was will Hr. Breitenbach zum Ausdruck bringen? … Dann kann ich noch eine ganze Menge anderer Dinge streichen, einschließlich d e r P f a r r s t e l l e von H r. B r e i t e n b a c h, die für die reine Verkündigung ebenfalls völlig überflüssig ist. Hr. Breitenbach sollte sich in die Mission begeben und als Prediger umherziehen…
Interessant wäre es auch zu erfahren, in wie weit der s y n k r e t i s t i s c h e U n f u g von Hrn. Breitenbach der Verkündigung genutzt hat. Vielleicht sollte Hr. Breitenbach mal bei sich anfangen.“

So viel Bösartigkeit mit dem Namen Benedikt = der ein Segen ist zu belegen, ist die Dummheit und Dreistigkeit eines Menschen, der nicht bloß von Theologie nichts versteht, sondern noch dazu von Aufgeblasenheit nur so strotzt. Schämen Sie sich dafür, einen altgedienten Seelsorger so heruntermachen zu wollen! Wenn er Ihnen in seiner Art nicht entspricht, was wäre dabei zu sagen wie Jesus: Laßt beides wachsen bis zum Tag der Ernte! (Mt 13,30) Aber er hat auch gesagt: „Ein schlechter Baum trägt schlechte Früchte. Ihr Teufelspack! Wie könnt ihr durch und durch verlogenen Leute überhaupt etwas Gutes reden? Wie es im Herzen eines Menschen aussieht, das erkennt man an seinen Worten. Wenn ein guter Mensch spricht, zeigt sich, was an Gutem in ihm ist. Ein Mensch mit einem bösen Herzen ist innerlich voller Gift.“ Mt 12,33ff
Sonntag, 8. Januar 2006 09:27
Gotthard: Früchte
an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Also hier einige Zahlen aus St. Michael Würzburg:

1.141 Mitglieder
durchschnittlich 656 Christen feiern den Sonntagsgottesdienst
81 Kinder und Erwachsene wurden getauft;
38 Paare getraut;
80 Paare nahmen am gemeindlichen Vorbereitungsseminar teil.
Fünf Mitchristen sind aus der Kirche ausgetreten,
neun Frauen und Männer sind eingetreten.

Scheint eine furchtbare Pfarre zu sein …
Montag, 2. Januar 2006 23:45
expressio: Wie schafft er das?
Wie schafft er das, dieser „berühmte“ Pfarrer Breitenbach? Vor allem, wieviel Zeit muß der Mann haben? Alle diese Bücher zu schreiben, Zeitungsbeiträge, Rundfunkansprachen, „Motorrad“-oder „Bikergottesdienste“ allerorten.
Eine sonderbar schützende Hand hat ihn geradezu gedrängt: Während andere Priester im Bistum Würzburg oft drei, vier oder gar sieben Pfarreien übernehmen dürfen, muß der Ärmste sich seit langem mit einer Pfarrei und nur gut 1000 Pfarrangehörigen begnügen.
Also: ganz einfach: Der Mann hat zuviel Zeit!
Könnte dem Mann angesichts des Priestermangels nicht endlich geholfen werden?
Montag, 2. Januar 2006 22:54
Mit Worten läßt sich trefflich streiten, mit Worten ein System bereiten – am besten ist’s, wenn ihr nur einen hört und auf des Meisters Worte schwört!

So viel mit Goethes Faust zu evtl. missverständlichen Formulierungen.

„Im Kern“ ist’s richtig – und Christen sollten sich stets an die Hauptsache – an das Erlösungswerk Christi – erinnern lassen.

Das gilt für Römisch- und Augsburgisch-katholische Christen gleichermaßen! DAR
Montag, 2. Januar 2006 22:19
Benedikt: Kerngeschäft
Das „Kerngeschäft“ (ein entsetzlich profaner Ausdruck) der Kirche ist natürlich die Verkündigung. Nur: Was will Hr. Breitenbach zum Ausdruck bringen? Dass nicht verkündet wird? Oder dass nur noch verkündet werden soll? Dann kann ich noch eine ganze Menge anderer Dinge streichen, einschließlich der Pfarrstelle von Hr. Breitenbach, die für die reine Verkündigung ebenfalls völlig überflüssig ist. Hr. Breitenbach sollte sich in die Mission begeben und als Prediger umherziehen. Vom warmen Zimmer im Pfarrhaus von Schweinfurt klingt das ganze unglaubwürdig.

Interessant wäre es auch zu erfahren, in wie weit der synkretistische Unfug von Hrn. Breitenbach der Verkündigung genutzt hat. Vielleicht sollte Hr. Breitenbach mal bei sich anfangen. Und dabei gleichzeitig aufhören, mit einer solchen Ausrede eigene Mängel, Animositäten und Abneigungen schönzureden.
Montag, 2. Januar 2006 19:00
Elendester Sünder: Der heruntergekommene Gott
„Verkündigung des herunter gekommenen Gottes“ – dieser doppeldeutige Ausdruck atmet den Gestank der Hölle und könnte geradewegs von einer vom Teufel besessenen Pastoralassistentin mit Doppelnamen und schiefem Maul stammen.

Dann dürfen die Judaspriester aber bei ihrer angeblichen bloßen „Verkündigung des herunter gekommenen Gottes“ viele Seiner Worte nicht verkündigen, z.B. Matthäus, Kapitel 10, Verse 5 bis 8:

Diese zwölf sandte JEsus, gebot ihnen und sprach: Gehet nicht auf der Heiden Straße und ziehet nicht in der Samariter Städte, sondern gehet hin zu den verloren Schafen aus dem Hause Israel. Gehet aber und prediget und sprecht: Das Himmelreich ist nahe herbeikommen. Machet die Kranken gesund, reiniget die Aussätzigen, wecket die Toten auf, treibet die Teufel aus! Umsonst habt ihr’s empfangen, umsonst gebet es auch.
Montag, 2. Januar 2006 18:31
No, ja: die ältere Herren mit Prostatabeschwerden wissen sehr wohl, wieso das Kernöl so ein lukratives Geschäft ist.

Bitte in den Reihe der Piusbrüder nachfragen.
Montag, 2. Januar 2006 18:25
Josef: Kerngeschäft ?
Vor mehr als zwanzig Jahren fragte ich mal eine Kernöl-Händlerin in der Steiermark, warum sie nicht die ganzen Kürbisse verkaufe. „Ja siegst, ich hob mi eb’n aufs Kerng’schäft verlegt.“

Schade, Kürbisse wären ja eigentlich auch sehr gesund, und sei’s nur als Suppe – aber eben nicht so ein lukratives Geschäft.
Montag, 2. Januar 2006 17:50
Stimme aus Wien: Gotthard-
„Nicht im Ablaßhandel oder in der Teufelsaustreibung ist der Platz der Kirche, sondern dort, wo die Menschen sind, damit sie Gott im Alltag entdecken und finden können.“

unterschreib…!


Keine Frage!

Hier

Stimme aus Wien
Montag, 2. Januar 2006 17:38
Gotthard: Zentrum
„Nicht im Ablaßhandel oder in der Teufelsaustreibung ist der Platz der Kirche, sondern dort, wo die Menschen sind, damit sie Gott im Alltag entdecken und finden können.“

unterschreib…!
Montag, 2. Januar 2006 16:54
Also: die Worte von Paulus: „Für die Juden ein Ärgernis, für die Heiden eineTorrheit“
würde ich genau so übersetzen – auch „Gott, der Gangster da oben“ wäre eine sehr gelungene Übersetzung, die das, was Paulus in der Antike sagen wollte, heute treffend zum Ausdruck bringt.
Montag, 2. Januar 2006 16:28
Gotthard: Sklave
ich empfehle einmal, den Philipper_hymnus zu lesen und dann zu meditieren…siehe Gotteslob Nr 694
Montag, 2. Januar 2006 16:05
Toby: @ Stimme aus Wien
1. Was ist das Kerngeschäft der Kirche im wesentlichen?

2. Die Formulierung „herunter gekommener Gott“ ist bewusst doppeldeutig gewählt und nicht ganz unproblematisch, um nicht zu sagen blasphemisch. Was soll das? Jürgen Fliege hat nicht zuletzt wegen solch frecher Formulierungen wie „Gott, der Gangster da oben“ seinen Job bei der ARD verloren.
Montag, 2. Januar 2006 15:24
„Das Kerngeschäft der Kirche: die Verkündigung des herunter gekommenen Gottes“

Eine tolle Definition. Was ist daran auszusetzen?
Montag, 2. Januar 2006 15:21
expressio: Friede – Freude – …
Die Hoffnung auf ein Weiterrücken auf einen wirklich bedeutenden Bischofsstuhl scheint kreativ auf die Erzeugung von Worthülsen zu wirken. Möglichst oft im TV, möglichst nur mit Nachrichten in der Zeitung, das MUSS und WIRD man in Rom doch würdigen… „wie’s drinnen aussieht, geht niemanden etwas an“.
Wenn man das Verhalten mancher in hoher kirchlicher Verantwortung nicht doch falsch versteht, müßten die Traktate über die Tugenden Klugheit und Mut neu geschrieben werden.
Montag, 2. Januar 2006 14:16
Toby: Bischof Hofmann
Mit der Ernennung von Friedhelm Hofmann zum neuen Bischof von Würzburg hatten viele Gläubige die Hoffnung verbunden, dass dieser nun endlich – im Gegensatz zu seinem laxen Vorgänger – dem Treiben von Roland Breitenbach ein Ende setze würde. Doch offenbar weit gefehlt. Was muss eigentlich noch alles passieren und publiziert werden, bis das Bischöfliche Ordinariat in Würzburg reagiert?
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