Was ist das Kerngeschäft der Kirche?
Ablaß, Exorzismus und Latein sollen in der Kirche archiviert werden, damit „das Wesentliche“ nicht vergessen wird, erklärte ein bekannter deutscher Priester kürzlich in einem Gastkommentar.

Hw. Breitenbach leitet seit über dreißig Jahren die Pfarrei St. Michael in Schweinfurt. Der Ort gehört zur Diözese Würzburg in Bayern. Der Priester hat über 30 Bücher verfaßt und wurde mit seinem Werk „Der kleine Bischof“, das bisher 17 Auflagen erlebte, bekannt.
„Unternehmen, über denen der Pleitegeier kreist, sagt man, steckten ihre letzte Energie in Nebensachen und vernachlässigten ihr Kerngeschäft“, berichtet Pfarrer Breitenbach in seinem Gastbeitrag.
„Immerhin mag es auf diese Weise noch eine Zeit lang gelingen, ein gut laufendes Geschäft vorzutäuschen.“
Diesen Eindruck bekomme man derzeit von der katholischen Kirche.
Nebensachen würden wieder wichtig.
„Zum Beispiel der Ablaß, der ausgerechnet auf dem Weltjugendtag neu ausgerufen wurde. Jüngst der Exorzismus, der nach dem tragischen Tod der Anneliese Michel vor fast 20 Jahren noch im schlimmster Erinnerung“ sei.
Der Ablaß ist – so Pfarrer Breitenbach – sogar im Katechismus eine absolute Nebensache:
„Aber im aufgeblasenen Zustand, als exzessiver Handel, »wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt«, hat er vor knapp 500 Jahren zur Reformation, damit zum Bruch der kirchlichen Einheit geführt. War es das wert, fragen wir heute?“
Die Verfilmung des Schicksals von Anneliese Michel „Der Exorzimus von Emily Rose“ werfe erneut Fragen auf, was der Kirche wirklich wichtig sei: Zumal „der Vatikan“ eine Exorzistenschmiede eingerichtet habe und künftig hunderte Teufelsaustreiber ausbilden wolle.
„Nach dem tragischen Hungertod der jungen Frau aus Klingenberg hatte sich die deutsche Bischofskonferenz vor fast 20 Jahren mit dem Exorzismus intensiv beschäftigt und ihn archiviert“, weiß Hw. Breitenbach zu berichten.
Jetzt behaupte ein italienischer Bischof, der sich als Experte in Teufelsautreibungen sieht, der Satan fürchte nichts mehr als die lateinische Sprache:
„Ob deswegen Papst Benedikt XVI. dazu aufgerufen hat, diese alte Sprache in der Kirche wieder zu beleben, bleibt allerdings zweifelhaft?“
Nebensachen würden zum Eigentlichen und lenkten von den wirklichen Problemen ab:
„Das Kerngeschäft der Kirche, die Verkündigung des herunter gekommenen Gottes, gerät in den Hintergrund.“
„Nicht im Ablaßhandel oder in der Teufelsaustreibung ist der Platz der Kirche, sondern dort, wo die Menschen sind, damit sie Gott im Alltag entdecken und finden können.“
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Sonntag, 8. Januar 2006 12:48
Benedikt: @ Finthen
Schämen Sie sich dafür,
Vielleicht sollten Sie aufhören, den Splitter in meinem Auge zu sehen und stattdessen lieber den Balken vor Ihrem Auge wahrnehmen. So ein Faß von Beleidigungen, wie Sie es hier ausgekippt haben lässt Ihre Kritik lächerlich erscheinen.
Noch dazu, wo Sie leider überhaupt nicht begriffen haben, was der Kern meiner Aussage war. Im Text scheint es, als wolle Hr. Breitenbach alles streichen, was nicht dem Kerngeschäft der Kirche nutze. Nun, Pfarrstellen sind für die reine Verkündigung nicht wirklich notwendig, denn erst kam die Verkündigung DANN die Pfarrstellen.
Es ist im übrigen nicht wirklich eine Bösartigkeit, wenn man die Praktiken dieses Pfarrers kritisiert. Und Anlass zur Kritik gibt dieser Pfarrer genug, und das will er wohl auch. Also kein Grund, hier den Beleidigten zu spielen.
der nicht bloß von Theologie nichts versteht
Um zu erkennen, dass die von Pfr. Breitenbach verbreiteten Botschaften irrig sind reicht es gerade so.
Seelsorger so heruntermachen zu wollen
Ich mache ihn nicht „herunter“. Im übrigen sorgt er dafür ja selbst.
Sie hängen offenbar dem sog. Deutschen Laiendogma an, wonach Rom grundsätzlich böse, und Leute wie Breitenbach, Drewermann und Hasenhüttl die armen Verfolgten sind. Naja, daran kann ich nichts ändern, gehaben Sie sich wohl.
Vielleicht sollten Sie aufhören, den Splitter in meinem Auge zu sehen und stattdessen lieber den Balken vor Ihrem Auge wahrnehmen. So ein Faß von Beleidigungen, wie Sie es hier ausgekippt haben lässt Ihre Kritik lächerlich erscheinen.
Noch dazu, wo Sie leider überhaupt nicht begriffen haben, was der Kern meiner Aussage war. Im Text scheint es, als wolle Hr. Breitenbach alles streichen, was nicht dem Kerngeschäft der Kirche nutze. Nun, Pfarrstellen sind für die reine Verkündigung nicht wirklich notwendig, denn erst kam die Verkündigung DANN die Pfarrstellen.
Es ist im übrigen nicht wirklich eine Bösartigkeit, wenn man die Praktiken dieses Pfarrers kritisiert. Und Anlass zur Kritik gibt dieser Pfarrer genug, und das will er wohl auch. Also kein Grund, hier den Beleidigten zu spielen.
der nicht bloß von Theologie nichts versteht
Um zu erkennen, dass die von Pfr. Breitenbach verbreiteten Botschaften irrig sind reicht es gerade so.
Seelsorger so heruntermachen zu wollen
Ich mache ihn nicht „herunter“. Im übrigen sorgt er dafür ja selbst.
Sie hängen offenbar dem sog. Deutschen Laiendogma an, wonach Rom grundsätzlich böse, und Leute wie Breitenbach, Drewermann und Hasenhüttl die armen Verfolgten sind. Naja, daran kann ich nichts ändern, gehaben Sie sich wohl.
Sonntag, 8. Januar 2006 11:28
Finthen: Finten@Benedikt Betr.: Pfr R.Breitenbach
„Benedikt: Kerngeschäft
Was will Hr. Breitenbach zum Ausdruck bringen? … Dann kann ich noch eine ganze Menge anderer Dinge streichen, einschließlich d e r P f a r r s t e l l e von H r. B r e i t e n b a c h, die für die reine Verkündigung ebenfalls völlig überflüssig ist. Hr. Breitenbach sollte sich in die Mission begeben und als Prediger umherziehen…
Interessant wäre es auch zu erfahren, in wie weit der s y n k r e t i s t i s c h e U n f u g von Hrn. Breitenbach der Verkündigung genutzt hat. Vielleicht sollte Hr. Breitenbach mal bei sich anfangen.“
So viel Bösartigkeit mit dem Namen Benedikt = der ein Segen ist zu belegen, ist die Dummheit und Dreistigkeit eines Menschen, der nicht bloß von Theologie nichts versteht, sondern noch dazu von Aufgeblasenheit nur so strotzt. Schämen Sie sich dafür, einen altgedienten Seelsorger so heruntermachen zu wollen! Wenn er Ihnen in seiner Art nicht entspricht, was wäre dabei zu sagen wie Jesus: Laßt beides wachsen bis zum Tag der Ernte! (Mt 13,30) Aber er hat auch gesagt: „Ein schlechter Baum trägt schlechte Früchte. Ihr Teufelspack! Wie könnt ihr durch und durch verlogenen Leute überhaupt etwas Gutes reden? Wie es im Herzen eines Menschen aussieht, das erkennt man an seinen Worten. Wenn ein guter Mensch spricht, zeigt sich, was an Gutem in ihm ist. Ein Mensch mit einem bösen Herzen ist innerlich voller Gift.“ Mt 12,33ff
Was will Hr. Breitenbach zum Ausdruck bringen? … Dann kann ich noch eine ganze Menge anderer Dinge streichen, einschließlich d e r P f a r r s t e l l e von H r. B r e i t e n b a c h, die für die reine Verkündigung ebenfalls völlig überflüssig ist. Hr. Breitenbach sollte sich in die Mission begeben und als Prediger umherziehen…
Interessant wäre es auch zu erfahren, in wie weit der s y n k r e t i s t i s c h e U n f u g von Hrn. Breitenbach der Verkündigung genutzt hat. Vielleicht sollte Hr. Breitenbach mal bei sich anfangen.“
So viel Bösartigkeit mit dem Namen Benedikt = der ein Segen ist zu belegen, ist die Dummheit und Dreistigkeit eines Menschen, der nicht bloß von Theologie nichts versteht, sondern noch dazu von Aufgeblasenheit nur so strotzt. Schämen Sie sich dafür, einen altgedienten Seelsorger so heruntermachen zu wollen! Wenn er Ihnen in seiner Art nicht entspricht, was wäre dabei zu sagen wie Jesus: Laßt beides wachsen bis zum Tag der Ernte! (Mt 13,30) Aber er hat auch gesagt: „Ein schlechter Baum trägt schlechte Früchte. Ihr Teufelspack! Wie könnt ihr durch und durch verlogenen Leute überhaupt etwas Gutes reden? Wie es im Herzen eines Menschen aussieht, das erkennt man an seinen Worten. Wenn ein guter Mensch spricht, zeigt sich, was an Gutem in ihm ist. Ein Mensch mit einem bösen Herzen ist innerlich voller Gift.“ Mt 12,33ff
Sonntag, 8. Januar 2006 09:27
Gotthard: Früchte
an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Also hier einige Zahlen aus St. Michael Würzburg:
1.141 Mitglieder
durchschnittlich 656 Christen feiern den Sonntagsgottesdienst
81 Kinder und Erwachsene wurden getauft;
38 Paare getraut;
80 Paare nahmen am gemeindlichen Vorbereitungsseminar teil.
Fünf Mitchristen sind aus der Kirche ausgetreten,
neun Frauen und Männer sind eingetreten.
Scheint eine furchtbare Pfarre zu sein …
1.141 Mitglieder
durchschnittlich 656 Christen feiern den Sonntagsgottesdienst
81 Kinder und Erwachsene wurden getauft;
38 Paare getraut;
80 Paare nahmen am gemeindlichen Vorbereitungsseminar teil.
Fünf Mitchristen sind aus der Kirche ausgetreten,
neun Frauen und Männer sind eingetreten.
Scheint eine furchtbare Pfarre zu sein …
Montag, 2. Januar 2006 23:45
expressio: Wie schafft er das?
Wie schafft er das, dieser „berühmte“ Pfarrer Breitenbach? Vor allem, wieviel Zeit muß der Mann haben?
Alle diese Bücher zu schreiben, Zeitungsbeiträge, Rundfunkansprachen, „Motorrad“-oder „Bikergottesdienste“
allerorten.
Eine sonderbar schützende Hand hat ihn geradezu gedrängt: Während andere Priester im Bistum Würzburg oft drei, vier oder gar sieben Pfarreien übernehmen dürfen, muß der Ärmste sich seit langem mit einer Pfarrei und nur gut 1000 Pfarrangehörigen begnügen.
Also: ganz einfach: Der Mann hat zuviel Zeit!
Könnte dem Mann angesichts des Priestermangels nicht endlich geholfen werden?
Eine sonderbar schützende Hand hat ihn geradezu gedrängt: Während andere Priester im Bistum Würzburg oft drei, vier oder gar sieben Pfarreien übernehmen dürfen, muß der Ärmste sich seit langem mit einer Pfarrei und nur gut 1000 Pfarrangehörigen begnügen.
Also: ganz einfach: Der Mann hat zuviel Zeit!
Könnte dem Mann angesichts des Priestermangels nicht endlich geholfen werden?
Montag, 2. Januar 2006 22:54
Detlef Rose: Bravo
Mit Worten läßt sich trefflich streiten, mit Worten ein System bereiten – am besten ist’s, wenn ihr
nur einen hört und auf des Meisters Worte schwört!
So viel mit Goethes Faust zu evtl. missverständlichen Formulierungen.
„Im Kern“ ist’s richtig – und Christen sollten sich stets an die Hauptsache – an das Erlösungswerk Christi – erinnern lassen.
Das gilt für Römisch- und Augsburgisch-katholische Christen gleichermaßen! DAR
So viel mit Goethes Faust zu evtl. missverständlichen Formulierungen.
„Im Kern“ ist’s richtig – und Christen sollten sich stets an die Hauptsache – an das Erlösungswerk Christi – erinnern lassen.
Das gilt für Römisch- und Augsburgisch-katholische Christen gleichermaßen! DAR
Montag, 2. Januar 2006 22:19
Benedikt: Kerngeschäft
Das „Kerngeschäft“ (ein entsetzlich profaner Ausdruck) der Kirche ist natürlich die Verkündigung. Nur:
Was will Hr. Breitenbach zum Ausdruck bringen? Dass nicht verkündet wird? Oder dass nur noch verkündet
werden soll? Dann kann ich noch eine ganze Menge anderer Dinge streichen, einschließlich der Pfarrstelle
von Hr. Breitenbach, die für die reine Verkündigung ebenfalls völlig überflüssig ist. Hr. Breitenbach
sollte sich in die Mission begeben und als Prediger umherziehen. Vom warmen Zimmer im Pfarrhaus von Schweinfurt
klingt das ganze unglaubwürdig.
Interessant wäre es auch zu erfahren, in wie weit der synkretistische Unfug von Hrn. Breitenbach der Verkündigung genutzt hat. Vielleicht sollte Hr. Breitenbach mal bei sich anfangen. Und dabei gleichzeitig aufhören, mit einer solchen Ausrede eigene Mängel, Animositäten und Abneigungen schönzureden.
Interessant wäre es auch zu erfahren, in wie weit der synkretistische Unfug von Hrn. Breitenbach der Verkündigung genutzt hat. Vielleicht sollte Hr. Breitenbach mal bei sich anfangen. Und dabei gleichzeitig aufhören, mit einer solchen Ausrede eigene Mängel, Animositäten und Abneigungen schönzureden.
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