Buchbesprechung
Ungesühnter Völkermord an Christen
Im Jahr 2005 jährte sich zum neunzigsten Mal der türkische Massenmord an den christlichen Armeniern. Die ganze Elite Konstantinopels wurde massakriert: 1.5 von 2.3 Millionen Armenier starben. Eine erschütternde Neuerscheinung.
(kreuz.net) Das Thema ist brisant. Denn in der Türkei ist der Völkermord an der christlichen Minderheit noch immer Tabu.

Das im Aachener MM-Verlag herausgegebene Buch „ Tod im Namen Allahs“ enthält zwei Augenzeugenberichte.

Der erste stammt von Henry Morgenthau († 1946), der von 1913 bis 1916 US-Botschafter in Konstantinopel war und das grauenvolle Schicksal der christlichen Armenier hautnah miterlebte.

Der Verfasser des zweiten Berichtes ist der Dominikanerpater Hyacinth Simon. Seine Aufzeichnungen sind von ergreifender Direktheit.

Hier ein kurzer Auszug aus dem Bericht über das Martyrium des armenisch-katholischen Bischofs Ignace Maloyan und seiner Herde:

Während der siebentägigen Gefangenschaft der Gruppe von Armeniern war die Religion eine große Hilfe. Die vier Ecken des Gefängnisses wurden zu vier Beichtstühlen umfunktioniert.

Die Priester hörten die Pönitenten an und sprachen sie los, wobei einer dem anderen die Stirne berührte.

Das Gebet füllte den Tag und verkürzte die Nacht. Nie trennten sich die Finger der Gefangenen vom Rosenkranz.

Der ebenfalls gefangene Erzbischof brauchte nicht öffentlich zu predigen. Sein tapferes und vornehmes Auftreten waren Vortrag genug. Zur Stärkung eines Furchtsamen hätte es genügt, das Testament des Oberhirten zu lesen:

„Wir, Diener Jesu Christi, Ignace Maloyan, durch die Gnade Gottes und die Barmherzigkeit des Heiligen Apostolischen Stuhles, Erzbischof von Mardin, an unsere vielgeliebten Kinder, Priester und Gläubigen der Diözese, Gruß, Segen und Abschied.“

„Wir ermahnen euch, vor allem euren Glauben zu stärken und eure Hoffnung auf das Heilige Kreuz zu festigen, das auf den Felsen Petri gepflanzt ist, auf den Jesus Christus seine unverrückbare und unsterbliche Kirche gebaut hat.“

„Ich habe mich mit all meinen Kräften, mit meiner ganzen schwachen Macht angestrengt, dem Haupt der Kirche, dem souveränen Römischen Pontifex vollkommen zu gehorchen.

Mein Wunsch – mein einziger Wunsch – wäre es zu sehen, daß meine geliebten Geistlichen und meine geliebte Herde meinem Beispiel folgen und den Anweisungen des Heiligen Stuhles immer fügsam bleiben.“

Es spielten sich unbeschreibliche Szenen ab, ähnlich den antiken Szenen der Märtyrer in den römischen Arenas, die auf die Panther und Leoparden warteten. Aber hier waren das Amphitheater größer, die Einsamkeit tiefer und die Tiere wilder.

Der Bischof und die Priester schritten durch die Reihen, gaben die letzte Lossprechung und spendeten überreichen Trost. Schließlich nahm der Bischof Brot und konsekrierte es. Die Priester verteilten die heiligen Gaben an die Gläubigen.

Einer der anwesenden Soldaten berichtete später, daß sich während der Konsekration und der Heiligen Kommunion eine dichte Wolke über die Todgeweihten legte und sie für die Augen der Mohammedaner vollkommen unsichtbar wurden.

Gott webte unerwartet einen Schleier, der die heiligen Ereignisse vor den Augen der Heiden verbarg.

Als diese letzte brüderliche Eucharistie beendet war, in der das Brot des Lebens gebrochen wurde, konnten die Kämpfer dem Tod entgegenschreiten. Kein einziges Versagen wurde bekannt.

Am Freitag, dem 11. Juni – Festtag des Heiligsten Herzens Jesu – wurde sie alle umgebracht.

Ihr Tod wurde selbst von den Kurden bewundert, die beutegierig herbeigeeilt waren: „Niemals haben wir eine solche religiöse Standhaftigkeit gesehen“, sagte einer von ihnen.

Mons. Maloyan wurde nicht mit seinen Gläubigen niedergemacht.

Um seinem Kummer noch den weiteren Kummer hinzuzufügen, von seiner Herde getrennt zu sterben, zwang ihn die türkische Polizei, noch vor der Hinrichtung seiner Herde auf ein Pferd zu steigen und vorauszureiten.

So kam er alleine in Kara-Keupru an. Dort sollte er sterben. Als man ihm diese düstere Nachricht mitteilte, fragte er besorgt:

„Wo sind meine Kinder?“ „Sie werden sterben“, gab man ihm zu Antwort.


Tod im Namen Allahs
Die Ausrottung der christlichen Armenier
Augenzeugenberichte

MM-Verlag Aachen
ISBN 3-928272-70-5
126 Seiten, gebunden
11,00 € [D] / 11,40 € [A]
      
27 Lesermeinungen
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#28   Benedikt   20:21:37 | Freitag, 17. Februar 2006
@ bully
In Ihrem Folgebeitrag werden Sie mir sicher noch erzählen, was das mit meinem von Ihnen zitierten Beitrag zu tun hat.
Ich gehe auch davon aus, dass Sie – falls Sie Deutscher oder Österreicher sind – im Angesicht der Verbrechen dieser Staaten Ihre Ausbürgerung beantragt haben.
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#27   bully   19:45:09 | Freitag, 17. Februar 2006
@Benedikt
Es ist keine Intoleranz, wenn man von der Wahrheit irgendeiner Sache überzeugt ist. Wer einem das absprechen will, der ist selber ein Ausbund an Intoleranz.
750.000 Tote Serben
Noch im 20. Jahrhundert erreicht die Blutspur der Kirche einen schaurigen Höhepunkt: Im »katholischen Kroatien« werden zwischen 1941 und 1943 etwa eine Dreiviertelmillion orthodoxe Serben umgebracht, zum Teil zuvor noch zum katholischen Glauben zwangsbekehrt.
22.000.000 Tote
Zwischen 1096 und 1291 fanden auf Betreiben der Päpste sieben Kreuzzüge ins »Heilige Land« Palästina statt, die nach Schätzung des Schriftstellers Hans Wollschläger (»Die bewaffneten Wallfahrten nach Jerusalem«) insgesamt 22 Millionen Menschen das Leben kosteten.
Bei der Eroberung Jerusalems (1099) wurden etwa 70 000 Juden und Muslime im Blutrausch umgebracht – die gesamte Einwohnerschaft der Stadt. Die noch vor Blut triefenden Ritter gingen anschließend »vor Freude weinend … hin, um das Grab unseres Erlösers zu verehren, und entledigten sich ihm gegenüber ihrer Dankesschuld« – so ein Augenzeuge (»Die Kreuzzüge in Augenzeugenberichten«, dtv-Taschenbuch, 1971, S. 101).
[link]www.kirchenopfer.de/dieopfer/index.html
Die Religionen sind verschiedene Wege, die im gleichen Punkt münden. Was macht es, daß wir verschiedene Wege gehen, wenn wir nur das gleiche Ziel erreichen?
Mahatma Gandhi (1869-1948), ind. Rechtsanwalt, Führer d. ind. Befreiungsbewegung.
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#26   Benedikt   02:40:42 | Mittwoch, 8. Februar 2006
@ bully
Eine Religion akzeptiert stets nur die eigene „Glaubenslehre“ als alleinige Wahrheit.
Natürlich. Das ist doch logisch. Wie bitte soll es auch möglich sein, dass eine Religion auch eine andere anerkennt? Dann wäre sie ja selbst überflüssig und müsste eingestehen, dass ihre eigenen Inhalte zT falsch sind. Wenn e im Christemtum heißt, dass man nach dem Tode in den Himmel kommt, dann kann man nicht gleichzeitig die Lehre der Wiedergeburt für wahr halten. Beides passt eben nicht zusammen. Für die Leute heutzutage, die überall Konsens und Harmoniesoße suchen, mag das schwer zu akzeptieren sein, aber logisch ist es trotzdem.
Katholiken gegen Protestanten „IRLAND“
Ach was, dass ist doch ein reiner Bandenkrieg, der mit Religion in Wirklichkeit gar nichts mehr zu tun hat. Da gehts nur noch um die Oberhand über Stadtviertel.
Religion und Intoleranz sind identisch und liegen auf derselben Linie.
Es ist keine Intoleranz, wenn man von der Wahrheit irgendeiner Sache überzeugt ist. Wer einem das absprechen will, der ist selber ein Ausbund an Intoleranz.
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#25   bully   22:03:26 | Dienstag, 7. Februar 2006
Völkermord, nur an Christen?
Religionen sind der Inbegriff der Intoleranz.
Eine Religion akzeptiert stets nur die eigene „Glaubenslehre“ als alleinige Wahrheit. Alle davon abweichenden Meinungen – seien sie religiös oder wissenschaftlich begründet – werden als Teufelszeug verdammt.
Auch unter den Religionen selbst herrschen Hass und Intoleranz, ja sogar unter dem Dach ein und derselben Religion. Da gibt es verschiedene Glaubensrichtungen, die nicht einmal unter sich selbst Toleranz üben (Sunniten gegen Schiiten“IRAK“, Katholiken gegen Protestanten „IRLAND“).
Religion und Intoleranz sind identisch und liegen auf derselben Linie. Sie sind zwei Seiten derselben Medaille.
Wenn Sie diese Sicht der Dinge als Selbstgerechtigkeit verurteilen wollen … bitte sehr, dann tun Sie das…
MfG
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#24   GerdEric   22:38:48 | Montag, 30. Januar 2006
Wie ist das eigentlich mit den Völkermorden an den Arianern
und Albingenser/Katharern und Waldenser?
und derer viele anderen,
Bogoumilen und den frühen Täufern!!!
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#23   Kutb-ül Aktab   20:38:27 | Montag, 30. Januar 2006
Maloyans Name
Wieso muss man zu Zeiten von Huntingtons Thesen gewisse reißerische Bezeichnungen gezielt verwenden, um irgendwelche frommen Gemüte zu schockieren? Widmen wir uns doch dem Titel dieses Werkes, der da lautet: „Tod im Namen Allahs“. Nun, dem Thema fremde Personen würden nun an Bin Laden denken. Doch es handelt um die Armenierfrage, und der Titel will aussagen, dass bereits vor 90 Jahren, Christen wegen Allah sterben sollten.Der armenisch-katholische Bischof, Ignace Maloyan, dessen Martyrium beschrieben wird, hieß“Shükrullah“. Muslime sagen „Hamd-u Şükrullah“, wenn sie ihrer Zufriedenheit und dadurch ihre Verbundenheit an Gott aussprechen wollen. Maloyans Bruder hieß „Mallallah“, seine Mutter „Faride“. Dies sind durchaus gängige Namen in der muslimischen Kultur. Wieso gaben und geben sich Christen scheinbar muslimische Namen mit dem Suffix -allah? Zum einen, weil deren Sprache selbst die arabische ist. Zum anderen, weil die Christen des Orients durchaus wissen, für was das Wort „Allah“ steht, nämlich für „Gott“ und nicht für den Teufel usf., wie ein weiterer Kommentator es hier erwähnte. Christen der westlichen Welt tun nicht nur Muslimen, sondern auch den Christen des Orients unrecht, wenn sie den Namen „Allah“ wegen aktuellen Missständen in der Weltpolitik in Misskredit ziehen. Denn es mag vielleicht für die „Eurochristen“ befremdlich sein, doch die Patriarchen der armenischen oder griechisch-orthodoxen Kirche in der Türkei beten in ihrer Andacht auch an „Allah“.
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#22   Y.Khosrovian   17:10:32 | Montag, 30. Januar 2006
…Islam eine christl…
Mandäer, die auf arabisch Sobih oder Sabih heissen, die Folger des Johannes der Täufer sind, sind vor 2.500 Jahre und später, jedoch vor Islam in die heutigen Südirak und Südiran umgesidelt. ein kurze Einblick auf ihr Glauben und Religion, ist es festzustellen, dass die Araber unter dem Einfluss dessen Religion gewesen sind. Mohammad, der als Geschäftsmann für die Khadije arbeitete, kannte sehr gut das Judentum, Christentum und viele kleineren Religionsgemeinschaften, die in gesamten Umgebung lebten und ihre Religion prakzitierten. Was Mohamd gemacht hat, ist nicht anders, als er die Mandäischen Religion übaernahm, sogar für lange Zeit war mandäische sprache und Schrift für die gesamten Region ofiziele Schriftverkehr(die Übernahme der mandäischen Religion ist die 1. Teil des Korans) die zweite Teil des Korans stand von Wünschen des Mohammad (Steuerordnung, Heirat und Scheidung, Strafgesetze usw.) die dritte Teil des Korans ist aus der Bekämfung den „Ungläubigern“ entstanden. wer mehr und näher dazu wissen möchte, sollte ein Blick auf mandäischen Religion, deren Gebetsweise (Namaz, Azan, Qusil) werfen, dann ein Blick auf lebensweise des Mohamd und Anfangsgeschichte des Islams. Es ist nicht um sonst, dass die Mandäer im islamischen Länder, im Irak, SaudiArabien, Iran und woanders ihre Religion stets geheim halten müssen und nicht verbreiten dürfen. sie werden noch immer verfolgt und zwangsislamisiert.
mfG
Y.Khosrovian
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#21   Benedikt   15:33:47 | Donnerstag, 5. Januar 2006
@ Lognafohs
Die Redaktion von Kreuz.net kann nichts dafür, dass sie vom Völkermordbegriff nichts verstehen.
Zum Völkermord zählen auch Verbrechen, die gegen eine Gruppe wegen deren Religion, Rasse oder Ethnik verübt werden (§ 6 VStGB)
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#20   Lognafohs   13:54:14 | Donnerstag, 5. Januar 2006
Bin ich schon bei der „Bild“??
„Ungesühnter Völkermord an Christen“…allein die Überschrift kann ja wohl nur ein Scherz sein. „Ungesühnter Völkermord an Armeniern“, okay. Aber Christen als ein Volk darzustellen, stellt ja wohl die kühnsten Globalisierungsbestrebungen weit in den Schatte.
Verstehe man mich nicht falsch: solche Massaker heisse ich keineswegs für gut. Nur: die Art und Weise, wie hier unter dem Deckmantel der Seriösität ein „Journalismus“ a la Bild-Zeitung betrieben wird (das betrifft quasi sämtliche Artikel dieses Internetauftrittes), finde ich schon seeehr unanständig, um nicht zu sagen, sie widert mich an.
Lognafohs
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#19   Yersinia   18:53:25 | Mittwoch, 4. Januar 2006
@sulpicius:„Bleiben Sie besser bei Ihren Leisten!“
tue ich, tue ich! mein „Leisten“ ist die katholische Theologie;
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#18   gunther maria michel   11:55:52 | Mittwoch, 4. Januar 2006
Guten Morgen, Benedikt78,
es ist richtig: Die Moslems lehnen den dreifaltigen Gott ab.
Aber dieser Koran-Vers ist dafür nicht zu gebrauchen. Das, was er unterstellt, ist überhaupt nicht der Dreifaltigkeitsglaube.
Ist unser Dreifaltigkeitsglaube denn, daß Allah (Gott) einer von dreien ist? Nein, denn das wäre Dreigötterglaube (Tritheismus). Wir glauben jedoch an den einen und einzigen Gott in drei Personen.
Nicht nur hier, auch an anderen Stellen bekämpft der Koran ein Christentum, welches überhaupt nicht das Christentum ist.
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#17   Benedikt78   10:25:38 | Mittwoch, 4. Januar 2006
Der Islam ist eine Gefahr!
Die islamische Doktrin allerdings lehrt einen Allah, der nicht identisch mit dem christlichen Gott ist.
Das ist so! Die Moslems lehnen unseren christlichen dreifaltigen Gott ab!
KORAN, SURE 5, VERS 73
Ungläubig sind diejenigen, die sagen: „Gott ist der dritte von dreien“, wo es doch keinen Gott gibt ausser einem einzigen Gott. Wenn sie mit dem, was sie sagen, nicht aufhören, so wird diejenigen von ihnen, die ungläubig sind, eine schmerzhafte Pein treffen.
Was für eine schmerzhafte Pein auch uns treffen könnte, zeigt der Bericht ja auf!
Noch was zur Armenierverfolgung. Ja, es ist so, dass die Verfolgung von den Jungtürken organisiert wurde. Dies geschah im Zuge der Islamisierung und Türkmenisierung der Türkei. Man wollte eine homogene Gesellschaft schaffen! Damals wurden die Kurden übrigens als türkischen Stamm angesehen und davon Anspruch der Türkei auf das Siedlungsgebiet der Kurden abgeleitet.
Weitere interessante Hintergrundinformationen über den Islam finden Sie hier www.jsvp-luzern.ch/index.php?id=13!
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#16   Marcel   15:12:39 | Dienstag, 3. Januar 2006
Die Christus-Leugner
>> Kapitel 2
{…}
22. Wer anders aber ist der Lügner, wenn nicht der, der leugnet, daß Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater samt dem Sohne leugnet.
23. Denn wer den Sohn leugnet, der hat auch nicht den Vater. Nur wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater.
{…} <<
„Kinder, hütet euch vor den Götzen!“ www.fsspx.info/news/news.php?show=760
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#15   georg   13:15:32 | Dienstag, 3. Januar 2006
Den Beitrag von gotthard
zu diesem düsteren Kapitel der türkischen Geschichte kann ich kaum teilen. Ob mehrheitlich religiöse oder politische Motive für diesen Völkermord im Vordergrund der verantwortlichen Türken standen, ist für die Armenier belanglos. Sie sind tot. Den nebulosen Begriff „tolerantes Zusammenleben“ in diesem Zusammenhang hier zu verwenden, ist nicht in Ordnung. Ich empfinde es als Verhöhnung. Auch die letzten Sätze teile ich nicht, weil ich annehme, daß gotthard, so wie auch ich, dieses hier besprochene Buch noch nicht gelesen hat. Aber er fällt schon ein Urteil. Dieses Urteil ist sicher sehr vorschnell und urteilt eher über den Verurteiler.
georg
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#14   28.IX-28.X   12:25:23 | Dienstag, 3. Januar 2006
Allah…
ist der Name einer Gottheit der Araber in Saudiarabien, neben einer Vielzahl anderen Götzen, die vor Mohamad von den Arabern angebetet worden waren. Nachdem der Teufel Mohamad besessen hat, ordnete dieser den Götzendienst neu, verwarf alle anderen Götzen und belies es nur bei Allah. (der Luzifer mag es nicht, wenn man seine Stellung in Frage stellt, er wollte doch die Gleichheit mit GOTT selbs). Der Islam spiegelt also das Geschehen um die Engelrevolte nur auf der Erde wieder. Die Muselmanen beten also den Teufel direkt an und haben mit unsrem Glauben nichts zu tun. Nostre Aetate ist nur die Ausgeburt der Hölle.
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#13   Dr. Christoph Heger   10:50:36 | Dienstag, 3. Januar 2006
@Sozialkatholisch: Ursprung des Islams
Theorie …, daß der Islam aus einer christlichen Sekte stamme.
Diese Theorie scheint sich zu bestätigen. Ich verweise dazu auf die Forschungen von Günter Lüling, Christoph Luxenberg und anderen. Weiteres hier f25.parsimony.net/…1/messages/16257.htm.
Daß der (ursprüngliche) Islam eine christliche Häresie sei, war übrigens auch die Auffassung der alten Kirchenlehrer, insbesondere des hl. Johannes von Damaskus. Sie hatten noch den „Islam“ der Umaijaden vor Augen, während der Islam, den man später kannte, wohl erst eine Konstruktion der Abbasiden (ab etwa 750 AD) ist.
MfG
Christoph Heger
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#12   virOblationis   07:20:43 | Dienstag, 3. Januar 2006
derselbe Gott
Unter dem Problem, daß alles Böse letztlich auf Gott zurückgeführt wird, leidet auch das originäre Luthertum: s. De servo arbitrio. Man vergleiche dazu auch die Lehre von der doppelten Prädestination (zum Heil und zum Unheil) Calvins.
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#11   Sozialkatholisch   07:15:30 | Dienstag, 3. Januar 2006
Muslime
Ich habe mal eine Abhandlung von einem Exegeten gelesen der die Theorie aufstellte das der Islam aus einer christlichen Sekte stamme. So wie die Monophysiten die Gottheit Christie überbetonten so haben die Vorgänger der Muslime die Menschlichkeit Christie überbetont so das die göttlichkeit schließlich ganz verloren ging. Das erklärt auch die hohe Stellung Jesu im Islam, die Jungfrauengeburt Mariens, Jesus als wiederkehrender Weltenrichter, die Engel und vieles mehr.
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#10   Dr. Christoph Heger   00:03:54 | Dienstag, 3. Januar 2006
@Romano: Derselbe Gott?
Wollen Sie bestreiten, dass die Muslim den „alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat“ (Nostra Aetate 3)?
Nein, will ich nicht. Ich weiß nicht, zu wem der einzelne Muslim im Gebet seine Seele erhebt. Möglicherweise tatsächlich spontan zu Gott.
Die islamische Doktrin allerdings lehrt einen Allah, der nicht identisch mit dem christlichen Gott ist. Insofern diese islamische Doktrin lehrt, daß Allah auch das Böse, insbesondere auch die bösen Taten der Menschen erschafft (er sich also besser selbst vor sein jüngstes Gericht ziehen sollte), ist er eine Art allmächtigen Teufels und nicht die Einheit von Gerechtigkeit und Liebe, als die die christliche Lehre Gott vorstellt.
Daß arabische Christen wie Muslime ihren Gott „Allah“ nennen tut da überhaupt nichts zur Sache. Tatsächlich ist das arabische „Allah“ wohl ein Aramaismus: „alâh(â)“ ist seit je der christliche Gott in der Sprache der christlichen Aramäer („Syrer“)
MfG
Christoph Heger
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#9   Irenäus   23:05:25 | Montag, 2. Januar 2006
Dreifaltigkeit
Dogmatisch dürfte allerdings klar sein, daß die Leugnung der Trinität noch keine Leugnung des lebendigen Gottes darstellt; schließlich haben die Kirchenväter den treulosen Juden nie den Vorwurf gemacht, einen anderen Gott anzubeten.
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#8   Sulpicius   23:03:44 | Montag, 2. Januar 2006
@Romano
Wollen Sie bestreiten, dass die Muslim den „alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat“ (Nostra Aetate 3)?
Das bestimmt.
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#7   Romano   22:36:46 | Montag, 2. Januar 2006
@ Sulpicius
Wollen Sie uns damit sagen, dass Jesus zu einem anderen Gott gebetet hat als seine Mutter Maria oder Johannes der Täufer? Wie hätte er dann überhaupt Anhänger unter den Juden finden können? Warum wohl haben die ersten Judenchristen auch im Tempel gebetet? Zu einem anderen Gott? Ist der Gott des Alten ein anderer als der des Neuen Bundes? Oder haben wir durch Christus nicht „nur“ ein neues „Bild“ von diesem Gott geschenkt bekommen?
Wollen Sie bestreiten, dass die Muslim den „alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat“ (Nostra Aetate 3)?
Falls ja, sind Sie klüger als das II. Vatikanum (Kompliment, ein weiterer Papst hat das Podium betreten); falls nein, sollten Sie etwas vorsichtiger, differenzierter und genauer formulieren!
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#5   Gotthard   22:17:02 | Montag, 2. Januar 2006
Titel
Dieser Titel dient nur einem: dem schnöden Mammon!
Der Genozid an den Armeniern hatte kaum religiöse Motive… (ein Buch über die Judenvernichtung durch Deutschland während der Nazidiktatur unter dem Titel „Im Namen Jesu Christi“ wäre genauso deplaziert.)
Dieser Titel dient weder der geschichtlichen Wahrheit noch dem toleranten Zusammenleben oder dem gegenseitigen Verständnis.
Sollte diese Kampfschrift wirklich nur 11 Seiten haben (zu 11 Euro), wie im Artikel genannt, wäre es ein Skandal … Aufklärung kann auf solch wenigen Seiten NIE geleistet werden … ebensowenig eine historische Einschätzung…bestimmt aber keine Aufklärung!
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#4   Sulpicius   22:16:25 | Montag, 2. Januar 2006
@Yersinia
abgesehen davon beten Juden, Christen und Muslime zum einen Gott
Dogmatisch, religionsgeschichtlich und historisch haltlos! Bleiben Sie besser bei Ihren Leisten!
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#3   Yersinia   22:06:00 | Montag, 2. Januar 2006
„Tod im Namen Allahs“ – dieser Titel ist etwas daneben
auch die arabischen Christen beten zu Allah – weil die Bezeichnung für Gott im Arabischen eben „Allah“ ist; abgesehen davon beten Juden, Christen und Muslime zum einen Gott; und das beschriebene Verbrechen wird wohl kaum tatsächlich „im Namen Allahs“ geschehen sein, sondern aus schnöden politischen Beweggründen; und nicht zuletzt: ist die Authentizität der geschilderten Geschenisse belegt?
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#2   richard   20:44:24 | Montag, 2. Januar 2006
Die entscheidende Frage ist:
wer formte, wer organisierte und vor allem: wer finanzierte diese sogenannten „Jung-Türken“? Bekannt ist, daß ihr diktatorischer „Führer“ Kemal Atatürk 1928 die jahrhundertealte traditionelle Schrift der Türken verboten hat und damit die geistigen Wurzeln zu ihrer eigenen Geschichte gekappt hatte. Warum machte das ein Türke??? Nebenbei wurden ja auch neben den christl.Armeniern die christl. Griechen massakriert und Hunderttausende verjagt, was das Ende der orthodoxen Christen in der Türkei bedeutete. Die heutige spärliche christl.-orthodoxe Restbevölkerung erleidet unglaubliche Schikanen und Demütigungen. Das christliche Abendland sieht das alles – und schweigt!
richard
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#1   Dr. Christoph Heger   20:15:54 | Montag, 2. Januar 2006
Danke!
Vielen Dank für diesen Hinweis!
Schon Franz Werfel hat es gesagt: Man muß immer wieder das unfaßbare Schicksal des armenischen Volks dem Vergessen entreißen. Bemerkenswerterweise befleißigen sich an dem Vergessenmachen gerade die, die sonst nicht genug vor dem Vergessen warnen können.
In einem Punkt ist aber eine Berichtigung angebracht: Die Ausrottung der Armenier in der Türkei geschah in den Stammlanden der Armenier. Sie wäre zwar nicht möglich gewesen ohne weitgehende Unterstützung seitens der muslimischen Bevölkerung. Sie erfolgte aber nicht „im Namen Allahs“. Im Gegenteil waren die „jungtürkischen“ Machthaber voll Verachtung für den Islam. Sie orientierten sich am „säkularen“ Frankreich und materialistischen Modephilosophen. Vorbild für den „Todesgang des armenischen Volkes“ scheint auch nichts Islamisches, sondern die Vertreibung der Cherokesen in den USA, der „trail of tears“ 1838, gewesen zu sein.
MfG
Christoph Heger
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