Was in klerikalen Kreisen seit Jahren unter der Hand erzählt wurde, hat ein katholischer Journalist Anfang Dezember publiziert.
Donnerstag, 5. Januar 2006 15:54
Rudolphus: @Rocky: Feldkirch gegen St. Pölten …
Der Wechsel des Bischofs von Feldkirch nach St. Pölten ist kein wünschenswerter Wechsel gewesen:
Das Bistum St. Pölten war am Ende von Bischof Krenns Amtszeit ein blutendes Schlachtfeld – es brauchte eines tapferen Aufräumers, der die Ordnung nach Bischof Krenns Rücktritt wiederherstellte:
Warum eine friedliche Diözese gegen eine Bürgerkriegsdiözese eintauschen?
Die einfache Antwort ist wohl, daß niemand als ein papstergebener Opus-Dei-Bischof bereit war, die Krenn-Nachfolge anzutreten.
Das Bistum St. Pölten war am Ende von Bischof Krenns Amtszeit ein blutendes Schlachtfeld – es brauchte eines tapferen Aufräumers, der die Ordnung nach Bischof Krenns Rücktritt wiederherstellte:
Warum eine friedliche Diözese gegen eine Bürgerkriegsdiözese eintauschen?
Die einfache Antwort ist wohl, daß niemand als ein papstergebener Opus-Dei-Bischof bereit war, die Krenn-Nachfolge anzutreten.
Donnerstag, 5. Januar 2006 14:05
turk: Völliger Unsinn
Lieber Rocky!
Dieser Dein Verdacht ist bereits seit Monaten vollständig entkräftet. Der Päpstliche Visitator hat in St. Pölten hunderte Gespräche geführt und alle notwendigen Ermittlungen durchgeführt. Leider mußte er dabei wohl alles das leidvoll zur Kenntnis nehmen, was wir jetzt u. a. in den staatlichen Urteilen (1. Instanz) zu den beiden ehemaligen Vorstehern lesen müssen. Niemals hatte der Visitator im entferntesten daran gedacht, Visitator oder gar neuer Bischof von St. Pölten zu werden. Er nahm es nur an, weil es der Papst so wollte. Üblichkeiten bei Diözesanvisitationen gibt es nicht, da so etwas nur ganz selten notwendig ist und BIschöfe angehalten werden, ihre Hausaufgaben selbst zu lösen. Wenn aber Uneinsichtigkeit und ein gewisser Krankheitsgrad dies nicht mehr zulassen, gibt es u. a. die Möglichkeit einer Visitation. Von „heiligen Leichen“ kann keine Rede sein, da der Visitator und Bischof mit größter Behutsamkeit in ALLEN Fällen vorgeht. Es wird Zeit, die Lügenkampagnen und -gebäude der bekannten Zeitschriften und Grüppchen als solche zu erkennen.
Dieser Dein Verdacht ist bereits seit Monaten vollständig entkräftet. Der Päpstliche Visitator hat in St. Pölten hunderte Gespräche geführt und alle notwendigen Ermittlungen durchgeführt. Leider mußte er dabei wohl alles das leidvoll zur Kenntnis nehmen, was wir jetzt u. a. in den staatlichen Urteilen (1. Instanz) zu den beiden ehemaligen Vorstehern lesen müssen. Niemals hatte der Visitator im entferntesten daran gedacht, Visitator oder gar neuer Bischof von St. Pölten zu werden. Er nahm es nur an, weil es der Papst so wollte. Üblichkeiten bei Diözesanvisitationen gibt es nicht, da so etwas nur ganz selten notwendig ist und BIschöfe angehalten werden, ihre Hausaufgaben selbst zu lösen. Wenn aber Uneinsichtigkeit und ein gewisser Krankheitsgrad dies nicht mehr zulassen, gibt es u. a. die Möglichkeit einer Visitation. Von „heiligen Leichen“ kann keine Rede sein, da der Visitator und Bischof mit größter Behutsamkeit in ALLEN Fällen vorgeht. Es wird Zeit, die Lügenkampagnen und -gebäude der bekannten Zeitschriften und Grüppchen als solche zu erkennen.
Donnerstag, 5. Januar 2006 13:18
Rocky: Kolportiert Mutmaßungen und bedenkliche Indizien gegen einen hochrangigen Kleriker
Ich werde den Verdacht einfach nicht los (Achtung, nur privater Verdacht… nichts weiteres!), dass das Opus Dei „nàher bei Wien“ sein wollte! Ist es absolut üblich, dass ein Visitator auch Nachfolger wird? Näher bei Wien heisst mehr Öffentlichkeit! Und wenn’s sein muss, über „heilge Leichen“
Mittwoch, 4. Januar 2006 09:33
_xyz_: Kichliche Bettlaken
Interessant erscheint mir, daß die Affäre Groer schon ganz mit der Patina der Vorvergangenheit überzogen ist. Alles redet nur noch von den Vorgängen in St.Pölten. Tatsache ist jedenfalls, daß beide kirchenpolitische Lager: das „liberale“ UND das „konservative“ kein Interesse daran haben können, die Thematik der Homophilie in den eigenen Reihen dergestalt zu instrumentalisieren, daß nach dem Motto: „Deine Homos – meine Homos“ ein Punktsieg dabei herauskommt. Wenn die Fraktionen sich in einen Verdächtigungswettbewerb begeben mit all den vorhersehbaren Infamien und Häßlichkeiten, steht am Ende keiner als Sieger da. Das ist zwar nur ein Klugheitskalkül, aber auch nicht weniger als das! Dies war jedenfalls der Grund für meine untenstehende Leserzuschrift, die bisher unwidersprochen blieb!
Mittwoch, 4. Januar 2006 00:03
Jörg Guttenberger, Köln: „Kardinalerzbischof“ von Washington
Seit wann ist Washington Kardinalerzbistum? Machen Sie sich wieder durch Vergabe selbst geschaffener Titel lächerlich?
Dienstag, 3. Januar 2006 21:17
Irenäus: Rechtschreibfehler
Es sollte natürlich heißen: Sie mögen zwar Recht haben, was die katastrophalen Verhältnisse in St. Pölten angeht… Im übrigen scheint unser werter Mitdiskutant Gotthard wieder einen Ausbruch von Intelligenz zu verzeichnen…
Dienstag, 3. Januar 2006 21:11
Gotthard: @Irenäus
Was Seine Exzellenz getan haben, war aber eine Lappalie gegen das, was so manche Kurienkardinäle einschließlich
ihres obersten Dienstherrn getan haben.
bitte mal Butter bei die Fische…
bitte mal Butter bei die Fische…
Dienstag, 3. Januar 2006 21:05
Irenäus: @turk
Was Seine Exzellenz getan haben, war aber eine Lappalie gegen das, was so manche Kurienkardinäle einschließlich ihres obersten Dienstherrn getan haben. Sie mögen zwar Recht haben, was die katastrophalen St. pölten angeht. Aber die Gregoriana unter der Aufsicht des ach so glaubenstreuen Johannes Paul II war und ist ebenfalls nicht eine Säule und Grundfeste der Wahrheit.
Dienstag, 3. Januar 2006 20:52
Petrus Radii: @ Gotthard
Konjunktiv kommt in der englischen Sprache äußerst selten vor. Dennoch will es im vorhandenen Bericht indirekte Zitaten aufzeigen, wie auch, daß die Behauptungen noch vor keinem Gericht festgestellt worden sind. Sonst wäre des Artikels Verfasser eventuell für Rufmord haftig, wenn sich das Gegenteil herausstellen würde. Freilich erwartet der Verfasser dies nicht, aber es gibt gewisse journalistischen Vorschriften, denen man folgen muß. Also, nicht so schnell attackieren!
Dienstag, 3. Januar 2006 19:16
turk: Sinnlose Vergleich des Elendesten Sünders …
Naja, Elendester Sünder, Sie scheinen ja weder vom Fall St. Pölten noch vom obigen Fall nur die entfernteste
Ahnung zu haben. Aber es ist ja nichts Neues, daß sich hier im Forum auch ab und zu Diskutanten blicken
lassen, die gerne Fakten verdrehen und Ebenen illegitim durcheinandermischen.
Bringen Sie nur einen einzigen Beweis einer ernsthaften und ungerechten Medienkampagne gegen Bischof Kurt Krenn. Dummerweise waren die Fotos der von ihm eingesetzten Regenten Küchl und Rothe echt. Das belegen nicht nur die Aussagen des Bischofs selbst, sondern z. B. auch die Aussagen des Photographs bzw. das Urteil einer staatlichen Richterin in 1. Instanz, da Küchl und Rothe zunächst in allen Punkten verloren haben und sich dies auch kaum mehr ändern wird, da die Fakten zu dicht sind, die gegen die Ex-Regenten sprechen. Warum hat Bischof Krenn also damals von „Bubendummheiten“ und „Weihnachtsküssen“ gesprochen und damit den Eindruck erweckt, daß er sich offenbar homosexuell verhaltende Kleriker decke?
Die Wahrheit ist manchmal unangenehm, aber wir müssen ihr ins Auge schauen, auch Elendester Sünder, Bischof Krenn usw.
Bringen Sie nur einen einzigen Beweis einer ernsthaften und ungerechten Medienkampagne gegen Bischof Kurt Krenn. Dummerweise waren die Fotos der von ihm eingesetzten Regenten Küchl und Rothe echt. Das belegen nicht nur die Aussagen des Bischofs selbst, sondern z. B. auch die Aussagen des Photographs bzw. das Urteil einer staatlichen Richterin in 1. Instanz, da Küchl und Rothe zunächst in allen Punkten verloren haben und sich dies auch kaum mehr ändern wird, da die Fakten zu dicht sind, die gegen die Ex-Regenten sprechen. Warum hat Bischof Krenn also damals von „Bubendummheiten“ und „Weihnachtsküssen“ gesprochen und damit den Eindruck erweckt, daß er sich offenbar homosexuell verhaltende Kleriker decke?
Die Wahrheit ist manchmal unangenehm, aber wir müssen ihr ins Auge schauen, auch Elendester Sünder, Bischof Krenn usw.
Dienstag, 3. Januar 2006 19:01
Gotthard: Konjunktiv
Diese Artikel, in denen hauptsächlich der Konjunktiv vorkommt, dienen bestimmt nicht der Wahrheitsfindung.
Sie werden nach dem Motto geschrieben und übersetzt: es wird schon was kleben bleiben!
Es bleibt bestimmt was am Autoren und an der veröffentlichenden Redaktion kleben… die Verrauenswürdigkeit wird dadurch nicht gesteigert.
Sie werden nach dem Motto geschrieben und übersetzt: es wird schon was kleben bleiben!
Es bleibt bestimmt was am Autoren und an der veröffentlichenden Redaktion kleben… die Verrauenswürdigkeit wird dadurch nicht gesteigert.
Dienstag, 3. Januar 2006 16:29
Elendester Sünder: Kolportiert Mutmaßungen und bedenkliche Indizien gegen einen hochrangigen Kleriker
Etwas anderes war die Medienkampagne gegen den ehrwürdigen Bischof Krenn ja auch nicht. Allerdings mit der Ausnahme, daß man nichts gegen Bischof Krenn finden konnte. Eine so weiße Weste hat er. Aber man hat ihn schließlich doch absägen können, indem man sich sagte: „Gut, Bischof Krenn lebt heiligmäßig, aber vielleicht finden wir ja wenigstens ein paar anstößige Fotos auf den Festplatten des Priesterseminars. Wenn nicht, sorgen wir dafür, daß man welche findet.“ Gesagt, getan. Eine großangelegte Medienkampagne, die alle Zweifel im Keim ersticken sollte, wurde geschaltet. Maulwürfe lieferten noch ein paar schockierende Fotos mit Seminaristen dazu. Fertig.
Dienstag, 3. Januar 2006 14:26
diakonos: Zustimmung
Bravo, Thomas A. Höck, ich stimme Ihnen voll zu!
Dienstag, 3. Januar 2006 11:22
_xyz_: Kolportage
Der Artikel kolportiert Mutmaßungen und bedenkliche Indizien gegen einen hochrangigen Kleriker! Was immer die Hintergründe sein mögen: die Dauerthematisierung und die Art und Weise, in der sich kreuz.net dem Thema annimmt, wirken auf mich befremdlich! Es scheint der Eindruck erweckt werden zu sollen, als sei der Verdacht homophiler Neigungen bei einem „liberalen“ Kirchenvertreter besonders naheliegend, während der „traditionalistisch“ gesonnene Journalist schon qua Traditionalismus gegen Versuchungen gefeit ist. Einige der bekanntgewordenen Fälle in Österreich deuten aber in ganz andere Richtung.
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