In einer skurrilen Gerichtsverhandlung im US-Bundesstaat Texas wurde eine Klage gegen Papst Benedikt XVI. abgewiesen, der es offensichtlich vor allem um den Publikumseffekt ging.
(kreuz.net, Galveston-Houston) Ein US-Richter in Texas hat eine zivile Klage gegen Papst Benedikt XVI.
für unrechtmäßig erklärt. Die Kläger wollten den Papst einer angeblichen „Verheimlichung sexueller
Mißbräuche von Minderjährigen durch einen Seminaristen“ beschuldigen.
Der Richter kam am Donnerstag
zu der Erkenntnis, daß der Papst als Staatsoberhaupt Immunität genießt. Er zitierte dabei eine Stellungnahme
des US-Justizministeriums. Darin wird erklärt, daß die Zulassung der Klage „mit den außenpolitischen
Interessen der Vereinigten Staaten unvereinbar“ wäre.
Will man den Klägern glauben, so soll der damalige
Kardinal Ratzinger mit einem unspezifischen Brief an die Bischöfe der Welt beigetragen haben, den Mißbrauch
von drei Knaben in der Erzdiözese Galveston-Houston, zu verheimlichen. In der Klage geht es um Geldforderungen.
Die Mißbräuche fanden Mitte der 90er Jahre statt. Die Erzdiözese Galveston-Houston befindet sich auf
dem Gebiet des Bundesstaates Texas im Südosten der USA.
Die Kläger versuchte einen öffentlich zugänglichen
Brief zu instrumentalisieren, in dem Kardinal Ratzinger im Mai 2001 Anweisungen für den Umgang mit kirchlichen
Mißbrauchsfällen gibt und kircheninterne disziplinarische Untersuchungen gegen Fehlbare dem päpstlichen
Geheimnis unterwirft.
Ein Rechtsanwalt des Heiligen Stuhles, Jeffrey Lena, erklärte, daß das Urteil
insofern von Bedeutung sei, als der Papst als Staatsoberhaupt betrachtet werde und seine Immunität keine
Einschränkungen erleide, weil er auch ein Religionsvertreter ist.
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23 Lesermeinungen
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P. Andreas Endl ist verstorben: diese Meldung machte in diversen Medien die Runde. Zwei Personen kenne
ich, welche bei der Beerdigung anwesend waren und bezeugen, dass Endl verstorben ist. Die Gerüchte über
nicht autorisiertes Beichtehören in Wiener Pfarren ist reine Erfindung. Dass P. Andreas Endl mit Bischof
Kurt Krenn (aufgrund ausdrücklicher Einladung) konzelebrierte, dürfte zutreffen. Gedenken wir des Verstorbenen,
der in Ausübung seiner priesterlichen Pflicht (bei der Spendung des Sterbesakramentes) auf der Autobahn
von einem Auto erfasst wurde und augenblicklich verstarb.
@ turk Bis vor ca. 1 Jahr bekam ich noch E-mails und Briefe von P. Andreas Endl. In seiner aktiveren Zeit
hat er noch einige lustige „Einlagen“ geliefert. Einmal zog er mit Bischof Krenn bei einer Hl. Messe für
die unschuldigen Kinder ein und konzelebrierte. Gelegentlich wurde er in Wr. Beichtstühlen gesichtet,
als er – ohne Rückfrage mit dem zuständigen Pfarrer bzw. Kirchenrektor – sich dort in Beichtstühle
setzte und Beichten abnahm. Die Leute sollen angetan gewesen sein. Für einen angeblich traditionellen
(„tridentinischen“) Priester und sogar Bischof ein seltsames Verhalten. Ein traditioneller Priester konzelebriert
doch nicht im NOM, noch dazu ohne Aufforderung. Sowohl die V2-Autoritäten als auch die FSSPX haben sich
von ihm distanziert. Sehr groß wird die Gemeinde der „tridentinischen Franziskaner“ in Wien aber nicht
sein. Sie haben allerdings eine schöne Webseite.
#26 Martin Redl 00:44:43 | Montag, 23. Januar 2006
Aufdass niemand betrogen werde… Wahrheitsgetreue Informationen über Rolf Hermann Lingen, die zum Schutz
vor Täuschung (und Verhinderung weitreichender Schädigung der Getäuschten) dienlich sind, haben nichts
mit verleumderischen Aktivitäten zu tun. Lingen bezeichnete Papst Johannes Paul II. als Kinderschänder
und Kardinal Lehmann als Satansdiener, über fast alle seine Kritiker erfindet Lingen infamste Lügenmärchen
und veröffentlicht diese im Internet. Zur Information ein Brief von Pater Sebastian an Rolf Hermann Lingen:
Über den falschen „Pater“ Lingen existieren viele Informationen und es scheint mir, dass Herr Lingen
in „seiner eigenen Welt“, die natürlich nichts mit der katholischen Kirche zu tun hat, professionelle
Hilfe benötigt. Ein gesetzliches Betreuungsverfahren ist, so weit ich informiert bin, bereits eingeleitet.
Herr Lingen wird in seinem mutmaßlichen „Verfolgungswahn“ annehmen, dass der ganze Staat sich gegen ihn
verschworen hat und die von ihn benannten „Völkermordgerichte“ in Deutschland daran interessiert seien
sein Religionsbekenntnis zu beschneiden.
@ M. Redl Ja, vielen Dank für Ihre Information. Wer und was P. Lingen ist, das weiß hier jeder. Überhaupt
schätze ich mal, dass es jeder weiß, der sich eine Zeit lang mit dem katholischen Teil des Internet
beschäftigt hat.
#23 DemonDeLuxe † 23:25:31 | Freitag, 20. Januar 2006
@Martin Redl Ich weiß nichts über Pater Lingen, aber eines weiß ich: Wer, wie Sie, Informationen verleumderischen
Charakters in der dilettantisch aufgemachten Tarnung einer offiziellen Information auf den Privatseiten
eines Freehosters anbietet, ist mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit dubioser als der, der auf diese
Weise attackiert wird. Vorbehaltlich eines seriösen Links (und nicht diese hp2.123imweb.de – Farce) darf
man die Anwürfe wohl als üble Nachrede betrachten. Sie werden schon wissen, warum Sie auf diese Eigenbau-Bastelseite
verweisen statt auf eine seriöse Nachrichtenquelle. Wer’s nötig hat…
#22 Martin Redl 23:16:55 | Freitag, 20. Januar 2006
Rolf Hermann Lingen verleumdet Katholische Kirche Ein anscheinend Geisteskranker namens Rolf Hermann Lingen,
der seine private Rache dafür nimmt, dass über ihn wahrheitsgetreue Fakten öffentlich wurden, treibt
weiter sein Unwesen. Lingen, der mit Vorliebe als falscher Geistlicher auftritt und sich den Titel „Pater“
zulegte, ist bei den verschiedensten Staatsanwaltschaften Deutschlands kein Unbekannter. Geschädigte
mögen sich bitte an die nächste Polizeidiensttelle wenden. hp2.123imweb.de/…nreferat/lingen.html Rolf
Hermann Lingen und seine infamen Lügen gegen die Katholische Kirche. Lingen behauptet Papst Benedikt
XVI. ist kein Papst.
@georg:„Den Heiligen Vater werden in Wahrheit derartige „Shows“ in keiner Weise berühren. Wer ein gutes
Gewissen hat,den werden keine noch so sensationsgierigen Medienberichterstattungen aus der USA den guten
Ruf schädigen können! Wir glauben an unseren Papst,das haben wir alles einmal schon gehabt,die Nummer
zieht nicht mehr wirklich. Wer so besorgt um die Zukunft und Sicherheit der Schäfchen(Kinder) ist,der
läßt sich mit solchen Berichten nicht aus der Ruhe bringen. Ein Papst wie „er“ läßt sich sowas nicht
anhängen,das gelingt nicht.
@Pater Lingen Weil die Endl-Verleumdungskampagne gerne auch im heise-Forum nachgeblökt wird, habe ich
mal eine Rundum-Stellungnahme dort abegegeben: Wir sind so stolz auf Sie.
#19 Pater Lingen 15:24:43 | Mittwoch, 4. Januar 2006
„Das war im Internet zu erfahren über Pater Lingen…“ Also: Der Autor dieser Verleumdung (n.b. objektiv
eine strafbare Handlung, aber solange die Kirche betroffen ist, schert sich die BRD nicht drum) ist ein
anscheinend Geisteskranker namens Andreas Endl, der seine private Rache dafür nimmt, dass ich ein paar
bewiesene Fakten über ihn veröffentlicht habe. Wer dessen Hass- und Lügentiraden nachblökt, macht
sich mitschuldig (moralisch und strafrechtlich). Aber wenn es im Internet steht, muss es dann nicht wahr
sein? Hmm, im Internet steht, dass Ratzinger Papst ist. Da steht aber auch, dass Ratzinger nicht Papst
ist. Und weil es im Internet steht, muss es ja wahr sein, gell? Weil die Endl-Verleumdungskampagne gerne
auch im heise-Forum nachgeblökt wird, habe ich mal eine Rundum-Stellungnahme dort abegegeben: www.heise.de/…icker/foren/go.shtml?read=1&msg_id=…
Bemerkenswert, dass die Moderation einen informativen Eintrag über Ratzinger löscht, einen verleumderischen
Beitrag gegen mich aber stehenlässt. Ebenso die Verleumdung von „benedikt“: „Nebenbei hält sich P. Lingen
für den letzten rechtgläubigen Katholiken auf Gottes Erde“. Leider unterschlägt „benedikt“ sowohl einen
Beweis für seine Verleumdungskampagne, noch lässt er katholische Mitstreiter von mir, z.B. den Autor
von novusordowatch.org, zu Wort kommen.
@ T. Höck: Danke, ich habe mir bei den Zeilen dieses „Röm.kath.“ Herrn Lingens gedacht, daß er wahrscheinlich
aus der Famile des leider verstorbenen Komikers Theo Lingen stammen könnte. Ich bitte deshalb die Nachkommen
des Komikers um Entschuldigung. Gegen Betrug und Geisteskranke ist man nicht gewappnet. georg
Nein, Herr Pater Lingen, Sie haben in unflätiger Weise die Kirche und den Papst gelästert. Solche maßlosen
Beschimpfungen, wie sie von Ihnen und manchen anderen Teilnehmern dieses Forums kommen, sind mir eigentlich
sonst nur von Martin Luther bekannt. „Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei.“ Sie haben sich durch
Ihre selbstgewählte Isolation als Priester in eine, gelinde gesagt, Verbitterung hineingesteigert, die
Ihre teilweise berechtigten Anliegen diskreditiert.
Die Kunst der Zensur – oder das Kreuz des verantwortungsvollen Moderators P. Lingen schrieb: Kann schon
sein, dass kreuz.net von Lefebvre-Anhängern getragen wird. Nein. Allerdings denken die Freunde des Modernismus
hier wie Sie, weil Kreuznet immer mal wieder über Lefebvristen berichtet – und das in normalem Tonfall.
Dies ist dem Durchschnitts-Modernisten und -Sedisvakantisten zu viel. Jetzt aber, wo auch offiziell der
Anschluss an Neu-Rom besiegelt werden soll Höflichkeitsbesuche bei der Kirchenführung und Tischgespräche
sind notwendig. Jemand muß die dem Modernismus verhafteten Kirchenführer regelmäßig auf die Irrtümer
hinweisen. Das macht die FSSPX seit jeher. Sprach etwa St. Paulus nicht mehr deutlich mit St. Petrus,
als dieser sich von der Judenmission abwandte? wird Ratzinger-kritisches Material rigoros zensiert. Nicht
in der FSSPX. Es gab eine sehr gute zweiteilige Papst-Analyse durch Bischof Fellay in einigen der letzten
Mitteilungsblätter. Sie fiel naturgemäß sehr kritisch aus; ungefähr in dem Stil, den man auch in „Si
si no no“ findet. Übrigens, wenn Sie sich zivilisiert artikulierten, würden Ihre Beiträge kaum zensiert.
Es gibt einen Unterschied zwischen scharfer Kritik und persönlichen Beleidigungen. Freilich bleibt Zensieren
eine Kunst. Wichtig zu wissen ist, daß die Redaktion meistens nur dann einschreitet – vermutlich weil
sie selber kaum Zeit findet, im Forum mitzulesen –, wenn zu beanstandende Artikel gemeldet werden. Dafür
gibt es den Knopf „Redaktion benachrichtigen“.
#13 Pater Lingen 10:36:51 | Mittwoch, 4. Januar 2006
Zensur als Lebensprinzip der V2ler Mein Beitrag ist kommentarlos gelöscht worden, d.h. nicht nur steht
hier keine Begründung, die Redaktion hat mich auch in keiner Weise darüber informiert. Tja, nur so können
sich V2ler halten – indem sie die Wahrheit auf jede nur mögliche Weise unterdrücken. Kann schon sein,
dass kreuz.net von Lefebvre-Anhängern getragen wird. Da sollte man sich mal erinnern, wie deren Propagandaorgan
„Sisinono“ über Ratzinger geschrieben hat („Sie glauben, gewonnen zu haben“): „CARDINAL RATZINGER: A
PREFECT WITHOUT FAITH“. Jetzt aber, wo auch offiziell der Anschluss an Neu-Rom besiegelt werden soll und
endlich auch dem Letzten klar werden muss, wie die Lefebvre-Mannschaft die „ratlosen Katholiken“ (Slogan
von Lefebvre himself) betrogen hat, wird Ratzinger-kritisches Material rigoros zensiert. Klar, kreuz.net
droht ja damit, „Beiträge, die dem Ansehen des Mediums schaden, zu löschen.“ Und was könnte diesem
„Medium“ mehr schaden als die Wahrheit? Pater Rolf Hermann Lingen, römisch – katholischer Priester
Herr, erbarme Dich der Sünder Glücklicherweise ist Markus Beitrag von der Redaktion gelöscht worden.
Bezüglich Rolf Hermann Lingens Beitrag wäre es vielleicht nicht schlecht diesen stehenzulassen, wenn
er wirklich ein Pater ist, um zu zeigen, wie es um die Kirche steht. Gott der Barmherzigkeit, erbarme
Dich der Sünder. Stärke die büßenden, bekehre die unbußfertigen. Erweiche ihr Herz und führe sie
zum ewigen Leben. Amen.
USA-Gerichte und deren Praxis sind vor allem bei politischen Prozessen höchst fragwürdig (ich erinnere
nur an die Vertuschungen bei den Morden am Kennedy-Clan usw.) Im übrigen pflichte ich Dr. Heger bei seiner
Beurteilung der deutschen Politiker bei. Den Heiligen Vater werden in Wahrheit derartige Shows aus den
USA in keiner Weise berühren. georg
@wi-bi und alle schlechten Juristen Die Klage war nach Erkenntnis des Gerichts gar nicht zulässig. Insofern
bedurfte es auch keines Freispruchs. Im übrigen ist die amerikanische Masche, alles deren Gerichten zu
unterwerfen – eine Masche, die hier nur im Falle der Immunität eines Staatsoberhaupts nicht zum Zuge
kam – schon schlimm genug. Gegen diese Weltherrschaftsallüren bedürfte es eines energischen Widerstands.
Kanzler Schröder hat immerhin (einen schwächlichen und widerspruchsvollen) Widerspruch gewagt. Die jetzige
Bundeskanzlerin scheint wieder flach unter dem Teppich vor den USA zu liegen. MfG Christoph Heger
Wie kann er freigesprochen werden, wenn nicht einmal verhandelt wurde? Sorry, wenn ich mal wieder meckere,
aber die Schlagzeile ist mal wieder voll daneben. Das war kein Freispruch, das war ein Freibrief.
irgendein Brief????? Will man den Klägern glauben, so soll der damalige Kardinal Ratzinger mit einem
unspezifischen Brief an die Bischöfe der Welt beigetragen haben Diese Vorgehensweise wurde dur JPII per
„Motu proprio“ „Sacramentorum sanctitatis tutela“ approbiert. LG Fiore