Kinderverhütung
Fragwürdige Kampagne
„Kondome bieten nach wie vor den einzigen wirksamen Schutz vor einer HIV-Infektion“, glaubt das Schweizerische ‘Bundesamt für Gesundheit’ immer noch.
(kreuz.net) Der wirtschaftsliberale Bundesrat Pascal Couchepin (63) – Vorsteher des Eidgenössischen Departementes des Inneren – steht offenbar ebenfalls hinter dieser Aussage.

Ideologische Fixierungen sind der Grund, warum sich das ‘Bundesamt für Gesundheit’ vor solchen trügerischen Ansichten nicht schützen könne – glaubt dagegen die ‘Katholische Volkspartei Schweiz’.

In einem Schreiben an diese Partei behauptete Bundesrat Couchepin im Juni 2005, daß die Behauptung, Präservative seien für HIV-Viren durchlässig, widerlegt sei. Er bezog sich dabei auf eine EU-Verlautbarung vom Oktober 2003.

Demnach sollen Kondome den „wirksamsten“, ja den „einzig wirksamen Schutz“ gegen HIV darstellen. Das gelte aber nur bei „sachgerechtem Gebrauch“.

Noch schlimmer als die Kondomgläubigkeit des ‘Bundesamtes für Gesundheit’ sind nach Ansicht der ‘Katholischen Volkspartei’ die von diesem verwendeten „intellektuellen Präservative“.

In Wahrheit biete das Kondom nämlich nach bisherigen Erfahrungen einen Schutzfaktor von zwischen 70 bis 90 Prozent. Das ist genug, um sich – wenn man Glück hat – nicht beim ersten, sondern erst beim neunten oder zehnten Mal anzustecken.

Die Schweizerische Präventionskampagne, die sich ausschließlich auf Kondome konzentriere, sei darum fahrlässig.

Das beweisen auch harte Zahlen.

Denn die Zahl der bekannten HIV-Ansteckungen ist in der Schweiz seit 2000 am Steigen. Das Schutzverhalten in der Bevölkerung läßt aufgrund einer naiven Kondomgläubigkeit nach.

Zu diesem Schluß kam eine Auswertung der HIV/AIDS-Präventionsstrategie in der Eidgenossenschaft, bei welcher der Zeitraum von 1999 bis 2003 untersucht wurde.

Nach Angaben der Welt-Aids-Konferenz 2004 konnte die Ausbreitung der HIV- und Aidsepidemie trotz massiven Einsatzes von Kondomen in keinem Land der Welt aufgehalten werden.

Dagegen entwickelte sich der Umsatz von Kondom-Fabrikanten äußerst positiv.

Die besten Resultate in ihrer Präventionsstrategie erreichen Länder wie Uganda, welche die voreheliche Abstinenz und Treue in den Mittelpunkt ihrer Bemühungen stellen.

Darum sei es um so verständlicher oder unverständlicher, warum Vertreter einer ausgewogenen Aids-Präventionskampagne, wie die ‘AIDS-Aufklärung Schweiz’, vom wissenschaftlichen und politischen Austausch mit dem ideologisierten ‘Bundesamt für Gesundheit’ ausgeschlossen werde.

Treue, sorgfältige Partnerwahl, Bekämpfung der Promiskuität und riskanter Sexualpraktiken sowie Abstinenz, wenn ein Partner mit HIV infiziert ist, gehören wesentlich zu einer menschenwürdigen und verantwortlichen Präventionsstrategie.

Sogar der UNO-Aidsbericht 2004 erklärt deshalb, daß Kondome nur eine Schutzoption seien.

Bereits im Juni 2002 habe der Bericht der Bevölkerungsabteilung im UNO-Büro Wirtwirtschafts- und Sozialfragen erkannt, daß die Bekämpfung von Aids mit Kondomen ein Fehlschlag ist.

Die einzig wirklich wirksame Änderung im Sexualverhalten sei die Orientierung hin zu monogamen Partnerschaften.

Das stimme – so die ‘Katholische Volkspartei’ – mit dem Standpunkt der katholischen Kirche überein:

„Ihre traditionelle Lehre hat sich als einzig sicherer Weg erwiesen, die Verbreitung von Aids zu verhindern.“
      
27 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#27   gunther maria michel   18:35:24 | Freitag, 6. Januar 2006
Benedikt78,
ich gratuliere Ihnen zu Ihrer Einstellung und wünsche Ihnen, daß sie ihr treu bleiben!
Redaktion benachrichtigen
#26   Le Trot   16:43:06 | Freitag, 6. Januar 2006
@wi_bi
Aber ich will ehrlich sein – nicht jeder denkt so gut über ihn.
Das sollten Sie mal immer sein, – nichtsdestotrotz steckt ein gewisser Liebreiz in Ihren Zeilen.
Redaktion benachrichtigen
#25   wi-bi   16:31:36 | Freitag, 6. Januar 2006
Rosalinde
Ich persönlich glaube ja nicht, dass sich jemand die Arbeit machen möchte in Trots Aussagen ein Verhaltensmuster zu finden. Ich persönlich gehe ja immer noch davon aus, dass er ein harmloser Trottel ist. Aber ich will ehrlich sein – nicht jeder denkt so gut über ihn.
Aber interessant wäre es schon. Mich reizt es zu wissen, was wollte die Natur?
Redaktion benachrichtigen
#24   Rosalinde   16:08:48 | Freitag, 6. Januar 2006
Intelligenzbestie??
Eigentlich interessiert mich ja die Kondomfrage weniger- aber ich bin über das Kompliment von LeTrot gestolpert. Merci beaucoup- hätte ich nicht gedacht, von der Seite…
@wi-bi: hat mich sehr amüsiert, Dein Ausspruch, schon lange nichts mehr mit Frauen gehabt zu haben (mal abgesehen von der Schmähung ;-)) und ein paar Homophobe sind drauf angesprungen. Funktioniert in diesem Forum alles auf Knopfdruck, da können Behavioristen richtig von profitieren.
Redaktion benachrichtigen
#23   Le Trot   15:35:29 | Freitag, 6. Januar 2006
@wibi
Was ist Ihnen denn so wichtig daran, dass Sie Ihre persönlichen Ideale anderen audrängen wollen?
Mensch, gehen Sie in Ihr Schwuchtelforum. Sie sind hier auf einer katholischen Seite, da reden wir von unseren Idealen. In Ihrem Schwuchtelforum könenn Sie sich mit Ihren Idealen „beglücken“!
Macht das die Anderen glücklicher oder Sie selbst?
Mensch, können Sie blöde fragen. Rosalinde und Ilse sind dagegen Intelligenzbestien.
Redaktion benachrichtigen
#22   Benedikt78   15:05:23 | Freitag, 6. Januar 2006
Zum Schluss
Was ist Ihnen denn so wichtig daran, dass Sie Ihre persönlichen Ideale anderen audrängen wollen?
Wer spricht denn hier von Aufdrängen? Man kann etwas vertreten. Wer hören will, der höre. Und die anderen kann man nicht zwingen!
Redaktion benachrichtigen
#21   wi-bi   14:34:35 | Freitag, 6. Januar 2006
Benedikt78
wi-bi – heisst das eigentlich weiblich und bi?
Nein, das sind die Anfangsbuchstaben meines Vor- und Nachnamens. Es könnte allerdings auch „Bi“ bedeuten, aber ich hatte schon ein paar Jahre nichts mehr mit Frauen.
Wenn man etwas als wahr erkannt hat, dann soll man es vertreten. Notfalls auch gegen die Mehrheit der Gesellschaft!
Was ist Ihnen denn so wichtig daran, dass Sie Ihre persönlichen Ideale anderen audrängen wollen? Macht das die Anderen glücklicher oder Sie selbst? Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Obwohl ich der katholischen Sexualmoral nichts Gutes abgewinnen kann akzeptiere ich Sie als eine Spielart der Sexualität inder sich viele Menschen wohlfühlen. Ich empfinde eigentlich keinen Drang diese zu überzeugen, dass es auch mehr gibt. Sie fühlen sich offensichtlich so wohl – da gibt es nichts zu ändern.
Doch gibt es auch hier eine reine Wahrheit. Wer ist Wahrheit?
Ich gehe davon aus, dass Sie mit „reine Wahrheit“ die „einzige Wahrheit“ meinen. Das ist dann der Punkt indem wir uns unterscheiden. Können wir beim Thema Sex überhaupt von Wahrheit sprechen? Triebe sind so furchtbar individuell und vielfältig. Vieles mag man nicht, was aber nicht bedeutet, dass es für dieses Töpfchen kein Deckelchen gibt.
Das muss man sich selber fragen und danach streben!
Leider ist das nicht jedermanns Auffassung. Aber hier stimme ich Ihnen vollkommen zu.
Redaktion benachrichtigen
#20   Benedikt78   13:15:48 | Freitag, 6. Januar 2006
wi-bi – heisst das eigentlich weiblich und bi?
Das sind nun aber wirklich gute Antworten! :-)
Auch bei der Treue gibt es eine Fehlerquote, die durch unsachgemäße Anwendung erfolgt.
Da stimme ich Ihnen schon zu. Nur wenn es eine Fehlerquote gibt, dann ist es auch nicht ehrliche Treue. Ich würde es so beschreiben. Ehrliche Treue ist eine aufrichtige von Herzen kommende Zuneigung zum Partner. Man möchte nichts tun, was ihn verletzt – körperlich wie geistig! Auch nicht, wenn er es nie mitbekommen würde – wie Seitensprünge (Gegenteil von Treue). Damit kommen wir zu einer weiteren Ihrer Aussage:
Jetzt gehen Sie wieder von der katholischen Sexualmoral aus, die nicht jedes Paar verinnerlichen möchte.
Ich weiss, dass ich als relativ junger Mann (mit meinen 26 Jährchen) nicht gerade prädestiniert bin um die katholische Sexualmoral zu vertreten. Aber wissen Sie, ich mache es trotzdem. Warum? Viele träumen von Frieden. Eigentlich ist dies utopisch! Der Mensch hat immer Krieg und Streit gehabt. Doch ist dies ein Grund dem Ideal abzuschwören?
Wenn man etwas als wahr erkannt hat, dann soll man es vertreten. Notfalls auch gegen die Mehrheit der Gesellschaft!
Nun könnten wir philosophisch fragen: Was ist Wahrheit? Jeder hat eine eigene Ansicht, was wahr ist und was nicht. Doch gibt es auch hier eine reine Wahrheit. Wer ist Wahrheit?
Das muss man sich selber fragen und danach streben!
Redaktion benachrichtigen
#19   wi-bi   11:44:23 | Freitag, 6. Januar 2006
Benedikt78
Auch bei der Treue gibt es eine Fehlerquote, die durch unsachgemäße Anwendung erfolgt.
Und zur Info: Homos benutzen oftmals auch in treuen Beziehungen Kondome. (Bevor die krankhaften Vorstellungen einiger Trots hier wieder verrückt spielen: das liegt an den vorhergehenden Partnern, nicht an Inhalten sonstiger Art :-)
Muss man in dem Fall annehmen, dass der Partner untreu werden könnte und man mit den Kondomen für den Fall vorsorgt, damit keine Ansteckung geschehen kann?
Die Gründe sind vielfältig. Aber in Anbetracht dessen, dass die meisten HIV-Infektionen innerhalb einer Beziehung (Hetero- und Homosexuell) geschehen ist dies ein vernünftiger Grund. Man muss sich der Realität stellen und die sieht nunmal leider so aus.
Also ich möchte keine Freundin oder Frau, der ich nicht 100% vertrauen kann!
Jetzt gehen Sie wieder von der katholischen Sexualmoral aus, die nicht jedes Paar verinnerlichen möchte.
Redaktion benachrichtigen
#18   Benedikt78   10:43:58 | Freitag, 6. Januar 2006
Wie schön
Manchmal habe ich einfach das Gefühl, dass man einen nicht verstehen will, damit man auch ja kein Jota von seiner Ideologie abweichen muss.
Trotzdem benutzen wir zusätzlich Kondome. Man weiß ja nie…
Man weiss ja nie? Muss man in dem Fall annehmen, dass der Partner untreu werden könnte und man mit den Kondomen für den Fall vorsorgt, damit keine Ansteckung geschehen kann? Also ich möchte keine Freundin oder Frau, der ich nicht 100% vertrauen kann!
Dass Kondome einen besseren Schutz vor einer Ansteckung bieten als ohne Kondome, das ist klar. Aber wirklich 100%igen Schutz bietet doch nur ehrliche Treue!
Möglöicherweise hat dies, damit zu tun, dass es noch keine Pfarrei gab, die bereit war, Werbung für Kondome in den Beichtstühlen anzubringen
„Möglicherweise“ schreibt man mit nur einem ö!
Nur zur Info. Ich arbeite nicht in einem Beichtstuhl! Wenn Sie mit solch kindischen Sprüchen um sich schmeissen, dann kann ich Sie wirklich nicht ganz ernst nehmen! Nicht wegen Ihrer Einstellung. Darüber kann man diskutieren. Aber wenn man sich so überlegen fühlt, dass man sich über Leute mit anderer Meinung lustig macht, dann zeugt das von einem sehr kindlichen Charakter!
Redaktion benachrichtigen
#17   pati   10:26:05 | Freitag, 6. Januar 2006
@Benedikt78
Ich habe nun ein paar weitere Mitarbeiter in meiner Firma befragt. Zur Info: Sie sind alle zwischen 23 und 28 Jahre alt! Sie haben bis jetzt auch noch keine solche Werbung gesehen. Ein klares Zeichen, dass der Bund mit seiner einseitigen Werbung vor allem den Kondomfabriken Gewinne einbringt.
Möglöicherweise hat dies, damit zu tun, dass es noch keine Pfarrei gab, die bereit war, Werbung für Kondome in den Beichtstühlen anzubringen.
05. Januar 2006 11:59 Jetzt kommt ein Weiterer und antwortet für Methusalix. Oder ist es der gleiche mit verschiedenen Accounts? Na ja, wers nötig hat…
Sorry, ich muss sie enttäuschen, auch hier in diesem Forum gibt es manchmal mehrere Leser(innen), die einen Standpunkt vetreteten, der nicht ganz in der Linie vom Forum sind. Es stimmt aber, dass ich Methusalix, als einen der seltenen vernünftigen User hier betrachte.
Redaktion benachrichtigen
#16   wi-bi   13:40:05 | Donnerstag, 5. Januar 2006
Treue setzt allerdings voraus…
das man sich
a) binden möchte
b) jemanden gefunden hat, dem man Treu sein möchte
Daquino
Wie hoch ist denn der Pearl-Index bei Treue?
Will damit sagen, dass man sich ja viel vornehmen kann, aber ob es dann auch immer genauso funktioniert…
Deshalb ist meine Antwort „A“. Wobei ich durchaus auch treu bin (schon seit mehreren Jahren). Trotzdem benutzen wir zusätzlich Kondome. Man weiß ja nie…
Redaktion benachrichtigen
#15   Benedikt78   13:31:58 | Donnerstag, 5. Januar 2006
Mach’s mit?
Nein, das gibts bei uns nicht.
Ich habe nun ein paar weitere Mitarbeiter in meiner Firma befragt. Zur Info: Sie sind alle zwischen 23 und 28 Jahre alt! Sie haben bis jetzt auch noch keine solche Werbung gesehen. Ein klares Zeichen, dass der Bund mit seiner einseitigen Werbung vor allem den Kondomfabriken Gewinne einbringt.
Vielleicht eine abschliessende Fragen an alle. Also auch an die Kondom-Befürworter. Was bietet den besseren Schutz vor Aids?
A. Kondome
B. Treue
Wenn jemand für A. stimmen sollte, dann begründet dies bitte! Vielleicht zum Begriff Treue. Mit Treue ist nicht eine jeweils einmonatige Treue und dann ein Wechsel gemeint, sondern ehrliche Treue!
Sollte man also auf ein anderes Resultat als Kondome kommen, dann ist die Werbekampagne des Bundes deplatziert!
Redaktion benachrichtigen
#14   28.IX-28.X   13:23:53 | Donnerstag, 5. Januar 2006
Mach’s mit-Plakate;
ja,bald gibt es Plakate mit Bordellwerbung!!!
Redaktion benachrichtigen
#13   wi-bi   12:06:16 | Donnerstag, 5. Januar 2006
In Deutschland
hängen ja überall diese „Mach’s mit“ Plakate rum. Gibt es sowas nicht auch in der Schweiz?
Redaktion benachrichtigen
#12   Benedikt78   11:59:25 | Donnerstag, 5. Januar 2006
Süss!!!
Jetzt kommt ein Weiterer und antwortet für Methusalix. Oder ist es der gleiche mit verschiedenen Accounts? Na ja, wers nötig hat…
Die Katholische Kirche stellt Schwule schlecht hin? Ja? Wo denn? Wann denn? Wie denn?
Und wegen der Kondomwerbung. Danke, ich brauche keine neue Brille. Und mit meinen 26 Lebensjahren bewege ich mich natürlich auch in Kreisen, in denen sich Gleichaltrige auch zu bewegen pflegen. Kondomwerbung findet man trotzdem nicht – ausser an den Kondomautomaten in den Toiletten. Es kann aber sein, dass in Schwulenclubs offener Werbung gemacht wird. Aber da müssen sie mich wirklich aufklären! In solchen Kreisen treibe ich mich wirklich nicht herum!
Fielmann? Meinen Sie im ernst, dass ich da einkaufe?
Redaktion benachrichtigen
#11   pati   19:56:35 | Mittwoch, 4. Januar 2006
@Benedikt78
Ich finde es traurig, wenn man es nötig hat die Katholische Kirche dauernd schlecht zu machen. Es gibt einen weisen Spruch: Was Du nicht willst, was man Dir tut, das füg auch keinem anderen zu.“ Würden Sie es witzig finden, wenn ich Sie im gleichen Masse permanent und unter der Gürtellinie angreifen würde?
Ich finde es traurig, wenn man es nötig hat die homosexuell empfindenden Menschen dauernd schlecht zu machen. Es gibt einen weisen Spruch: Was Du nicht willst, was man Dir tut, das füg auch keinem anderen zu.“ Würden Sie es witzig finden, wenn ich Sie im gleichen Masse permanent und unter der Gürtellinie angreifen würde?
Das ist jetzt nicht rhetorisch gefragt. Ich möchte eine Antwort!
Das ist jetzt nicht rhetorisch geantwortet.
Kleine Frage am Rand: Hat schon jemand von Ihnen Werbung für Kondome gesehen? Ich in der Schweiz nicht! Braucht es auch nicht. Der Bund erledigt das!
Ja schon gesehen… in der Schweiz. Ich empfehle ihnen Fielmann. Möglicherweise sind solche Werbung aber nicht zu finden, da wo sie verkehren.
Redaktion benachrichtigen
#10   cairochon   18:36:25 | Mittwoch, 4. Januar 2006
richtige Anwendung!
In Wahrheit biete das Kondom nämlich nach bisherigen Erfahrungen einen Schutzfaktor von zwischen 70 bis 90 Prozent. Das ist genug, um sich – wenn man Glück hat – nicht beim ersten, sondern erst beim neunten oder zehnten Mal anzustecken.
Daher gilt: immer nur einmal benutzen!!
Cairochon
Redaktion benachrichtigen
#9   Benedikt78   11:28:31 | Mittwoch, 4. Januar 2006
@ Methusalix
Die von der katholischen Kirche vorgeschlagene Alternative wäre, bezogen auf den Verkehr, Autofahrten jeder Art, unter Androhung schwerster Strafen zu verbieten, um Unfälle ganz zu vermeiden.
Also jetzt wirklich! Der Vergleich ist absolut nicht nachvollziehbar! Wenn Sie es wünschen, dann erkläre ich Ihnen gerne den Unterschied zwischen Autofahren und Geschlechtsverkehr!
Ich finde es traurig, wenn man es nötig hat die Katholische Kirche dauernd schlecht zu machen. Es gibt einen weisen Spruch: Was Du nicht willst, was man Dir tut, das füg auch keinem anderen zu.“ Würden Sie es witzig finden, wenn ich Sie im gleichen Masse permanent und unter der Gürtellinie angreifen würde?
Das ist jetzt nicht rhetorisch gefragt. Ich möchte eine Antwort!
Noch ein Kommentar zur Aids-Kampagne der Schweizer Behörden. Der einzige 100%ige Schutz vor eine Aids-Infektion ist nicht anwesend zu sein, wenn es passiert! Ich denke in dem sind wir uns einig, dass Kondome – auch wenn sie einen geringfügig höheren Schutz bieten – nie einen 100%igen Schutz erreichen. Aus diesem Grund finde ich das Propagieren der Kondome als einzige Schutzmöglichkeit falsch!
Kleine Frage am Rand: Hat schon jemand von Ihnen Werbung für Kondome gesehen? Ich in der Schweiz nicht! Braucht es auch nicht. Der Bund erledigt das!
Redaktion benachrichtigen
#8   wi-bi   09:45:48 | Mittwoch, 4. Januar 2006
Daquino
Ich muss Sie korrigieren. Der Pearl Index bei Kondomen liegt bei optimalen Gebrauch bei 2-3 (nicht 5). In der Realität bei 7-14 (nicht 20). Zudem muß erwähnt werden, dass der Peal-Index überhaupt gar nichts über das Risiko einer HIV Übertragung aussagt. Nicht im geringsten irgendetwas.
Redaktion benachrichtigen
#7   methusalix †   01:29:37 | Mittwoch, 4. Januar 2006
Machen wir es uns doch einfacher mit einem Vergleich:
1. Es gibt sexuell übertragbare Krankheiten, die beim ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen werden können. Das heisst, nicht bei JEDEM ungeschützten Verkehr wird der nichtinfizierte Partner infiziert, wenngleich die Häufigkeit der Übertragung (abhängig von verschiedenen Faktoren, wie z. B. der Art der Erreger, HCV ist deutlich leichter übertragbar als HTLVIII und anderen, wie z. b. dem Immunsystem der Partner) hoch ist.
2. Die Verwendung eines Kondoms schützt NICHT vor Ansteckung mit einer sexuell übertragbaren Krankheit in ALLEN Fällen, aber zu einem sehr hohen Prozentsatz, der wiederum jeweils von lokalen Faktoren abhängig ist.
Vergleichbar ist das ganze mit dem Autofahren:
3. Es geschehen beim Autofahren Unfälle, durch die Kinder verletzt und getötet werden können, aber nicht bei JEDER Autofahrt kommt es zu solchen Unglücksfällen.
4. Ein Kindersitz mit angelegtem Sicherheitsgurt schützt beim Autofahren ihre Kinder NICHT vor Verletzung und Tod. Sie können trotzdem bei einem Autounfall sterben oder schwer verletzt werden.
5. Trotzdem wird jeder liebevolle Vater und jede vernünftige Mutter ihre Kinder im Kindersitz mit angelegtem Gurt transportieren.
Die von der katholischen Kirche vorgeschlagene Alternative wäre, bezogen auf den Verkehr, Autofahrten jeder Art, unter Androhung schwerster Strafen zu verbieten, um Unfälle ganz zu vermeiden.
Redaktion benachrichtigen
#6   FioreGraz   23:21:18 | Dienstag, 3. Januar 2006
Ansteckungswahrscheinlichkeit zu hoch
8,3 % sind zu viel, selbst bei einem Vekehr mit einem Unbehandelten liegt das Risiko bei 5,6%. Aber darum gehts nicht. Durch das Kondom wird das Risiko min. eine 10 Potenz niedriger. Und nicht wie im Artikel jedes 10 mal.
LG
Fiore
Redaktion benachrichtigen
#5   Daquino1   22:07:17 | Dienstag, 3. Januar 2006
Sorry
…muss mich korrigieren. Im letzten Beitrag muss es natürlich „Ansteckungsquote“ statt „Schutzquote“ heißen. In meinem vorletzten Beitrag bei „Von 100%-igen Schutz, bzw. Widerlegung der Behauptung, Kondome seien undurchlässig für Viren, kann also selbst in der EU-Verlautbarung nicht die Rede sein“ muss „undurchlässig“ durch „durchlässig“ ersetzt werden.
Hier kann man seine Beiträge leider nicht nachträglich korrigieren…
Redaktion benachrichtigen
#4   Daquino   21:50:58 | Dienstag, 3. Januar 2006
sag ich doch
…macht eine Schutzquote von weniger als 8,3% bezogen auf den ungeschützten Verkehr.
Andere Studien, die in medizinischen Fachjournalen schon Ende der 80er Jahre erschienen sind, sehen wesentlich schlechter aus für das Kondom.
Redaktion benachrichtigen
#3   Gotthard   21:39:33 | Dienstag, 3. Januar 2006
Wortlaut
Macht eine Ansteckungsquote von weniger als 8,3% bezogen auf den ungeschützten Verkehr. Von 100%-igen Schutz, bzw. Widerlegung der Behauptung, Kondome seine undurchlässig für Viren, kann also selbst in der EU-Verlautbarung nicht die Rede sein,
bei der 563 Paare mit einem seropositiven Partner 12 bis 21 Monate lang beobachtet wurden. Bei 123 Paaren, die bei jedem Vaginal- oder Analverkehr Kondome benutzten, kam es zu keiner einzigen Serokonversion. Bei 122 Partnern, die nicht regelmäßig Kondome verwendeten, wurden dagegen 12 Serokonversionen festgestellt.
Die Forschungsgemeinschaft konstatierte, dass bei systematischer Verwendung von Kondomen keine HIV-Übertragung aufgetreten war.
Redaktion benachrichtigen
#2   Daquino   21:16:35 | Dienstag, 3. Januar 2006
100%ig?
In einem Schreiben an diese Partei behauptete Bundesrat Couchepin am Juni 2005, daß die Behauptung, Präservative seien für HIV-Viren durchlässig, widerlegt sei. Er bezog sich dabei auf eine EU-Verlautbarung vom Oktober 2003.
Die entsprechende Verlautbarung kann man sich hier durchlesen: europa.eu.int/…essReleasesAction.do?reference=IP/0…
In den dort angesprochenen Studien hatten sich bei ungeschütztem Verkehr 12 Paare angesteckt, mit Kondomen keins. Macht eine Ansteckungsquote von weniger als 8,3% bezogen auf den ungeschützten Verkehr. Von 100%-igen Schutz, bzw. Widerlegung der Behauptung, Kondome seine undurchlässig für Viren, kann also selbst in der EU-Verlautbarung nicht die Rede sein, obwohl sie das selbst bahauptet.
Außerdem sind Kondome auch für Spermien undurchlässig, trotzdem liegt der Pearl-Index bei ca. 5 unter Laborbedingungen, im praktischen Gebrauch bei bis zu 20.
Redaktion benachrichtigen
#1   FioreGraz   21:03:24 | Dienstag, 3. Januar 2006
Achso einfach?
In Wahrheit biete das Kondom nämlich nach bisherigen Erfahrungen einen Schutzfaktor von zwischen 70 bis 90 Prozent. Das ist genug, um sich – wenn man Glück hat – nicht beim ersten, sondern erst beim neunten oder zehnten Mal anzustecken.
Wirklich ist aber komisch, bei einem Ansteckungsrisiko von 0,2% bei ungeschütztem Verkehr. Ach dann ist das Kondom also noch dazu ein Katalysator. Sehr interresant.
LG
Fiore
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
KinderverhütungKardinal für Kondome KinderverhütungWas tun gute Katholiken? KinderverhütungSchuld ist Papst Johannes Paul II. KinderverhütungDer größte Massenmörder des 20. Jahrhunderts? Kinderverhütung„Sicherer Sex existiert nicht“ KinderverhütungNur „im Notfall“ KinderverhütungBischof und Kondome KinderverhütungFrisch ernannter Erzbischof predigt über die Vorzüge des Kondoms KinderverhütungKardinal: Kondom sei legitim Kinderverhütung„Du sollst keine Unkeuschheiten treiben“: Oder doch? KinderverhütungSpät, aber doch: Die spanischen Bischöfe weisen ihren Sprecher zurecht KinderverhütungDie spanischen Bischöfe akzeptieren das Kondom KinderverhütungZweifelhafte Ehre für Kondom-Bischöfe KinderverhütungEnglischer Kardinal unterstützt Kondomverbreitung
RSS Feed  •  News Ticker  •  Werbebanner  •  Visitenkarte  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net