Pastoraler Prozeß
Gemischter Salat
In seinem Weihnachtsbrief zog ein Pfarrer im Bistum Fulda aus seinem Schatz Altes und Neues hervor. Verrücktes und Brauchbares in einer eigenartigen Kombination. Ein Kommentar.
(kreuz.net, Fulda) Seinen Weihnachtsbrief 2005 beginnt Pfarrer Klaus Nentwich mit einer Erwähnung des ‘Pastoralen Prozesses’. Hw. Nentwich ist Pfarrer in der Hl. Kreuz Pfarrei in Bergen-Enkheim. Bergen-Enkheim ist ein Stadtteil von Frankfurt.

Der Geistliche ist auch Mitglied des Priesterrates der Diözese Fulda.

Der ‘Pastorale Prozeß’ – heißt es im Weihnachtsbrief – sei notwendig, denn die Gesellschaft habe sich grundlegend geändert und verlange eine neue Art der Seelsorge:

„Hätten wir heute nach wie vor genügend Priester, die aber nach dem alten Stil »Seelsorge betrieben«, wären unsere Kirchen vermutlich auch nicht voller und die Zahl der engagierten Aktiven auch nicht größer.“

Als ein böser Rückfall in die gescheiterten Rezepturen der 60er Jahre müssen allerdings die vom Pfarrer angeführten Heilmittel betrachtet werden:

„Die Sprache muß sich ändern. Wer kann heute noch etwas mit Begriffen wie »Gnade«, »Dreifaltigkeit« oder »Reich Gottes« anfangen. Gesucht wird ein erfinderischer klarer und aussagestarker Sprachstil.“

Und:

„Renovierungsbedürftig ist nicht nur die Sprache allein. Die alte Kirche wird nicht nur durch eine neue Mikrophonanlage attraktiver, sondern braucht eigentlich eine grundlegende Sanierung. Und einige sind heute sogar der Überzeugung, daß ein völliger Abriß und Neuaufbau – wie im 16. Jahrhundert mit der römischen Petersbasilika unter Papst Julius II. – wesentlich effizienter wäre.“

Es ist ein merkwürdiges Phänomen, welches sich in der Kirche Gottes immer wieder die Bahn bricht: Daß einem vor lauter Verlangen nach Reform die Lust zum Abreißen kommt.

Ansonsten wird gerne gepredigt, daß die Kirche nicht ein Gebäude aus Stein sei, sondern eine Gemeinschaft von Menschen. Und Menschen sollte man – will man dieser Aussage treu bleiben – nicht wie Ziegelsteine behandeln.

Pfarrer Nentwich glaubt, daß der Umbau bereits in vollem Gang ist:

„Es gibt Christinnen und Christen, die erkannt haben, daß Glaube etwas höchst Persönliches ist und mit dem eigenen Leben zu tun hat. Und es gibt auch nicht wenige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die gerade aus dieser Überzeugung heraus sich in verschiedensten Bereichen engagieren und so der Kirche ein Gesicht geben.

Mit diesen gelte es den „Wandel zu gestalten“.

„Duc in altum“ – habe der verstorbene Papst Johannes Paul II. in einer seiner letzten Enzykliken formuliert. „Fahr hinaus auf den See.“ Die Kirche müsse bei den Menschen sein, erkennt der Pfarrer richtig: „Sie muß noch stärker personalisiert werden.“

Aber nicht nur durch Amtsträger und „Spitzenvertreter“, sondern in der Eigenverantwortung von Laien mit verstärktem Engagement von Frauen – auch in Leitungspositionen – durch echte Kooperation im Sinne einer Partizipation so wie es Paulus in seiner Charismenlehre – 1 Kor 12 – beschreibe.

Die Pastoral richte sich zu 90% an den 10% aus, die da seien. Die übrigen 90% würden nicht wahrgenommen: „Wir wissen immer weniger, wie sie leben – wo bleibt der missionarische Auftrag der Kirche?“

Ein Neuaufbruch bestünde darin, die Pfarrei in 12-14 Wohngebiete zu unterteilen mit jeweils 100-150 Familien. In jedem Wohngebiet könnte es „Wohngebietverantwortliche“ geben, die vor Ort nach „Aktiven“ – vielleicht wollte der Pfarrer „Fromme“ sagen – suchten.

Der Grundgedanke im Hintergrund müsse lauten: „Nicht noch mehr machen; sondern, was wir machen, machen wir aus einem neuen Geist.“ So könne die Gemeinde zur „Trägerin der Seelsorge“ werden.

Im Herbst 2006 werde es in seiner Pfarrei als neues Angebot eine Katechese für Erwachsene geben. In 6-8 Abenden wolle man über den Glauben sprechen: „Und wer dabei ist, wird spüren, welcher kostbare Schatz da tief verborgen liegt und langsam gehoben wird.“

Auch eine Diskussion über die beiden Kirchen in der Pfarrei stehe an. Es sei bedauernswert, wieviel Emotionen dabei aufgewirbelt würden. Doch die gemeindliche Situation habe sich in den letzten 30 Jahren so stark verändert, daß darauf zu reagieren sei.

Letztlich reiche ein einziges Kirchengebäude.

Eine Alternative, die der Pfarrer nicht erwähnt, wäre, das Kerngeschäft der Kirche ins Gotteshaus zu verlagern und dadurch eine bessere Auslastung zu garantieren. Auf Deutsch: mehr beten.

Doch der Pfarrer denkt in eine andere Richtung. Er wartet auf mehr „Leidensdruck“, damit die Notwendigkeit einer Kirchenzusammenlegung einsehbar werde.

Für die Zukunft besitzt Pfarrer Nentwich vor allem Fragen: „Wie aktiv ist die Gemeinde? Gibt es genug Mitstreiter oder wird die Zahl der Engagierten weiter zurückgehen? Und die große Frage überhaupt: Will die nächste Generation überhaupt Verantwortung in Kirche übernehmen oder geht sie ganz anderen Interessen nach?“

„Verantwortung für die Kirche übernehmen“ nennt man das heute. Ob man vielleicht nicht besser beim Herzen des Sünders und bei der persönlichen Bekehrung beginnen sollte?

Denn oben hieß es noch, daß der Glaube etwas „höchst Persönliches“ sei…

Der Pfarrer beschließt mit dem Weltjugendtag in Köln. Er habe ihn ermutigt und ihm viel Hoffnung gegeben:

„Ein einzelner Mensch hat diese Idee angestoßen und eine Völker verbindende Veranstaltung ist daraus geworden. Für mich ein sichtbares Zeichen, daß der Heilige Geist wirkt.“
      
23 Lesermeinungen
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#24   Johanna   19:06:04 | Sonntag, 19. März 2006
Ist „katholisch“auch ein Kriterium?
Der Pfarrer hat ja viele Ideen, die mir aber kaum zuende gedacht scheinen: Ist bei all seinen Reformideen der Begriff katholisch noch aktuell? Oder kann jeder engagierte Laie mit irgendeinem selbstzusammengezimmerten christlichen Glauben aus dem Supermarkt moderner Spiritualität dann Seelsorge im Namen der katholischen Pfarrei betreiben? Wenn die Sprache dieser Kirche nicht mehr verstanden wird, ist es missionarische Aufgabe der Kirche und ihrer Seelsorger, diese den Menschen wieder nahezubringen. Denn dass mit der Form oft der Inhalt verlorengeht, ist nicht nur in der Liturgie so, das betrifft auch die Sprache: Man kann alles so vereinfachen oder modernisieren, dass von der Substanz am Schluss nichts mehr übrig bleibt. Jahrhunderte- und jahrtausendealte Gebete, Lieder und Begriffe abzuschaffen, kann nicht ernsthaft dem Glauben dienen! Das sind kostbare Schätze des Glaubens, die man halt wieder zum Strahlen bringen muss. Wie wärs damit statt mit buntem Salat?
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#23   Benedikt   15:59:35 | Samstag, 7. Januar 2006
@ Florian
In jedem Ordinariat gibt es ein Zentralamt, das vom Generalvikar geleitet wird. Generalvikar kann eine Frau nicht werden. Mit „fast alle“ hat Gotthard daher genau den Punkt getroffen.
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#22   Gotthard   23:49:06 | Freitag, 6. Januar 2006
Richtig!
Die Kirche müsse bei den Menschen sein, erkennt der Pfarrer richtig: „Sie muß noch stärker personalisiert werden.“ Aber nicht nur durch Amtsträger und „Spitzenvertreter“, sondern in der Eigenverantwortung von Laien mit verstärktem Engagement von Frauen – auch in Leitungspositionen – durch echte Kooperation im Sinne einer Partizipation so wie es Paulus in seiner Charismenlehre – 1 Kor 12 – beschreibe.
Was ist an dieser Passage auszusetzen? Ich stimme diesem Pfarrer zu!
In den Ordinariaten könnten fast alle Hauptabteilungen durch Frauen geleitet werden, zum Beispiel.
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#20   Josef Gadient   10:42:13 | Donnerstag, 5. Januar 2006
Ein weiterer Seelenverführer…
der seine Verführungskünste als pastoralen Prozess anbietet. Gott möge ihm die Gnade geben, dass er wieder zu Verstand kommt. Er möge die Seelen führen durch Rückkehr zur ewigen Wahrheit. Das „Bauen, Renovieren und Unterhalten“ soll er der Welt überlassen.
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#19   Erzkwark   05:49:20 | Donnerstag, 5. Januar 2006
Christins köstliche Rezepte
Liebe Christin,
vielen Dank für dein rettendes Rezept. Beschämend, daß gefirmte Christen sich öffentlich balgen wie Hündchen. Dabei ist die Sache höchst einfach: Ich glaube, was die Kirche lehrt, beichte dann und wann und habe Hunger auf den eucharistischen Leib Christi.
NB: Ich suche nach ner netten katholischen (!) Frau.
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#18   adlimina   01:13:48 | Donnerstag, 5. Januar 2006
@ Seminarist
Er ist 20 Jahre jünger.
Es gibt auch außerhalb der auf dem Boden des II. Vaticanums stehenden Kirchenglieder Stalinisten – links wie rechts.
Und der verifizierte Wortlaut des Anstoss-Textes (Textes des Anstosses) wird von den Diskutanten immer noch nicht gekannt.
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#17   Seminarist   00:43:25 | Donnerstag, 5. Januar 2006
Konzilsstalinist
Weder kenne ich den besagten Pfarrer Nentwich persönlich noch habe ich vor diesem Artikel je etwas von ihm gehört. Allerdings schätze ich sein Alter aufgrund seines Stils auf 60-65 Jahre. Stimmt’s?
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#16   adlimina   23:46:06 | Mittwoch, 4. Januar 2006
Non sum dignus
Aber, bitte, lieber Florian:
1. Wissen Sie denn, ob der Heilig-Kreuz-Pfarrer die von Ihnen so verstandene These auch tatsächlich in diesem Sinne so geäußert hat?
2. Hängen Sie persönlich an diesem Gotteshaus?
3. Kennen Sie die historischen Fakten zu Abriß und Neubau der vatikanischen Basilika?
Schließlich: Warum sollte denn mein armer Senf zu den sich wie auch immer faktisch darstellenden Äußerungen und Vorgängen überhaupt von Bedeutung und für Sie von Wert sein?!?
PAX + BONUM !
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#15   Christin   23:26:20 | Mittwoch, 4. Januar 2006
Brotrezept:
Brotrezept
Zutaten:
1 Kg.Dinkelmehl
2 Teelöffel Kräutersalz
1 Packung Trockensauerteig
1 Packung Germ
2 Teelöffel Brotgewürz(Fenchel,Koiander,Kummel )
2 Teelöffel Kümmel extra
(eventuell : Sonnenblumenkerne,Nüsse,Leinsamen,Amaranth,Weizenkeime,Sesam)
etwas Olivenöl dazu,
alles trocken mischen
220 ml.Wasser dazu,gut durchkneten,
40Minuten gehen lassen,wieder mischen,
in eine mit Olivenöl eingeölte Kastenform
den Teig hinein
mit einer Schüssel Wasser ins nicht vorgeheizte Rohr
Unterhitze 160 Grad
eine Stunde backen.
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#14   adlimina   23:23:47 | Mittwoch, 4. Januar 2006
Im wahren Christentum
Aber Sie wissen doch schon, lieber Florian, was ich zu antworten habe und einzig als political – ähm ecclesial – korrekt anzusehen wäre!
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#13   Gotthard   23:10:37 | Mittwoch, 4. Januar 2006
Kommentar
Warum wird uns wieder einmal das Original vorenthalten, aber ein Kommentar zu diesem unbekannten Original zugemutet?
Der vatikanische Index ist Gott sei Dank abgeschafft, weil wir Kirchenvolk nun doch als mündig genug angesehen wurden (bzw weil er sich völlig überlebt und lächerlich gemacht hatte). Jetzt feiert er fröhliche Auferstehung in diesem Nachrichtenportal, dessen Redaktion uns statt knackiger originaler Rohkost nur einen pürierten und weichgekochten Extrakt serviert.
Unsere unbedarften katholischen Mägen würden die Rohkost wohl auch nicht vertragen … insbesondere nicht die Identität des Pürieres.
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#12   adlimina   22:56:01 | Mittwoch, 4. Januar 2006
Sachlichkeit
Wie schön, daß Sie Ambrosius beispringen und den ganzen Argumentationsgang kontrollieren, lieber Florian!
Welche Argumente waren für Abriss und Neuaufbau der Petersbasilika entscheidungsleitend?
Zudem: Haben Sie den Originaltext des inkriminierten Weihnachtsbriefes aus Bergen-Enkheim vorliegen?
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#11   adlimina   22:21:52 | Mittwoch, 4. Januar 2006
Nosce teipsum!
@ Ambrosius:
Ja, unsere Sprache verrät uns!
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#10   Ampere   22:01:22 | Mittwoch, 4. Januar 2006
Gemischter Alat à la New Age
Es ist schon erstaunlich, wie sich da Leser „zoffen“ – haben die eigentlich richtig hingeschaut? „Deine Sprache verrät dich ja!“ Merken Leute wie „adlimina“ eigentlich nicht, daß Pfr. Nentwich eine Sprache verwendet, die eindeutig in die Richtung „New Age“ geht? Außerdem enthält sein Weihnachtsbrief Anklänge an das „synodale Prinzip“ der Protestanten. Wollen wir das in der katholischen Kirche? Warum gehen die, die das wollen, nicht gleich in die protestantische Richtung, dann brauchen sie sich nicht erst für den „Umbau“ in der katholischen Kirche abzustrampeln!
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#9   Toby   20:41:34 | Mittwoch, 4. Januar 2006
@ adlimina
Einverstanden!
Hört sich echt lecker an!
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#8   adlimina   20:34:35 | Mittwoch, 4. Januar 2006
Friedensmahl
Also, wenn sie ihn mir nicht als Kaiser- bzw. Bischofsschmarren um die Ohren schlagen, teile ich ich mit Ihnen, lieber Toby, den köstlichen Wiener Faschingskrapfen der lieben Christin, wiewohl ich glaube, daß sowohl in der Vorderrhön als auch im Rhein-Main-Gebiet die süße österreichische Küche nicht so recht aufhilft, wenn da eher zum deftigen Schwartenmagen oder knackigen Frankfurter gegriffen werden will, wenn es um himmlische Speisen geht.
Naja, wenn uns die Kirchenkost nur nicht zu schwer im Magen liegt! Also, da ist ein leichter, aber vitaminreicher Salat doch eine bekömmliche Alternative!
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#7   Toby   20:22:01 | Mittwoch, 4. Januar 2006
„Strategiebesprechung“
@ adlimina
Na, na, na, wer wird denn gleich an eine Verschwörungstheorie glauben!? Vielen Dank, aber das ist ein bisschen zu viel der Ehre.
Zur Sache: Man muss differenzieren können zwischen sachlicher Auseinandersetzung in zugespitzter Form und persönlicher Verunglimpfung.
Der Kommentator, den ich nicht kenne, hat diese Grenze nicht überschritten.
Schade, dass es so schwer zu sein scheint, eine sachliche Diskussion über inhaltliche Fragen zu führen.
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#6   Christin   19:56:21 | Mittwoch, 4. Januar 2006
Da passt gut ein Orginal Wiener Faschings-Krapfenrezept:
Kochrezept, einfach, schnell, köstlich:
Original Wiener Faschingskrapfen
HEFETEIG:
4 Eigelbe
80 g Butter, geschmolzen
1 Pk frische Hefe
40 g Zucker
350 ml Milch, lauwarm
350 g Mehl
Prise Salz
SOWIE:
Marillenkonfitüre, zum Füllen
Öl, zum Ausbacken
HEFETEIG: Eigelbe schaumig schlagen. Zerlassene Butter zugeben. Hefe in 2 TL Zucker und 2 EL Milch auflösen. 100g Mehl hinzu seihen und mit der Eigelbmasse gut verrühren. Mit Küchentuch zugedeckt an warmen Ort 30 Min gehen lassen. – Restliches Mehl, Milch, Zucker und Salz zufügen. Mit Kochlöffel den Teig gründlich schlagen. Mit Küchentuch zugedeckt an warmen Ort erneut 30 Min gehen lassen.
FÜLLEN: Teig mit Nudelholz 5mm dick auswellen. In 5cm breite Streifen schneiden. Ein Streifen wird mit Marillenkonfitüre bestrichen und mit dem anderen Teigstreifen bedeckt. Dann kreisförmig die Krapfen (zB. mit Glas) ausstechen. Mit lauwarmer Butter bestreichen und noch einmal 30 Min gehen lassen.
AUSBACKEN: In heißem Fett bei 160°C schwimmend ausbacken (einmal wenden). – Krapfen auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Mit Staubzucker (Puderzucker) bestäuben und kalt servieren.
www.kirchenweb.at www.kreuz.net/
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#5   adlimina   19:16:03 | Mittwoch, 4. Januar 2006
Verschiedene Maße
„Gemischter Salat“ ist halt doch weniger „verunglimpfend“: Grüßen Sie, lieber Toby, den Kommentar bei der nächsten Strategiebesprechung schön!
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#4   Toby   19:09:55 | Mittwoch, 4. Januar 2006
Verunglimpfungß
@ adlimina
Verunglimpfend finde ich eine Wortwahl wie „„Urteile vom hohen Ross“ oder „Rechtgläubigkeitstribunal“.
Sachlich ist das nicht gerade.
Außerdem: Warum soll es feige sein, seine Meinung auf via Kommentar kund zu tun?
Man wird ja noch Fragen stellen dürfen, was ist daran falsch?
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#3   adlimina   19:03:35 | Mittwoch, 4. Januar 2006
Lieber Rechtsanwalt und Gesinnungsverteidiger Toby
Wer verunglimpft?!?
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#2   Toby   18:59:31 | Mittwoch, 4. Januar 2006
@ adlimina
Warum so aufgebracht und den Kommentator verunglimpfen, den Sie doch gar nicht kennen, Adlimina? Bitte sachlich bleiben!
Leider bleiben auch ihre Anmerkungen äußerst vage:
Was heißt schon „fromm“, „eifrig“ und „wach“?
Wer sind die „weitertragenden Kräfte im Bistum Fulda“?
Was bedeutet das „ernsthafte Ringen vor Ort“ nun konkret?
Was versteht Pfarrer Nentwich unter „Eigenverantwortung von Laien mit verstärktem Engagement von Frauen – auch in Leitungspositionen“?
Welches Kirchenbild steckt dahinter? Viele Fragen bleiben offen. Man weiß nicht so recht, wo man dran ist. Gemischter Salat eben.
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#1   adlimina   18:00:23 | Mittwoch, 4. Januar 2006
Urteile vom hohen Ross des Rechtgläubigkeitstribunals
Pfarrer Klaus Nentwich ist ein frommer, eifriger, wacher Priester. Er ist in unserem Bistum Fulda einer von den weitertragenden Kräften.
Kann die individuelle Situation einer Pfarrei und die unabtretbare Verantwortung dort von außen beurteilt und das ernsthafte Ringen vor Ort ironisch mit „Gemischter Salat“ betitelt werden?
Sollte es ein aus dem Gemeindegebiet kommender Kommentator sein, der seine Meinung auf solchem Wege kund tut und nicht den Mut hat, direkt mit (s)einem Pfarrer über sicher diskussionswürdige Ansichten zu sprechen, schäme ich mich für solches Vorgehen „im Namen der Kirche“. Pfarrer Nentwich würde sich einem ehrlichen und kontroversen Austausch in unmittelbarer Begegnung nicht entziehen.
Veni Creator Spiritus!
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