Im Krankenhaus von Groningen werden Kleinkinder hingerichtet
Im Krankenhaus von Groningen, im Norden der Niederlande, ist der Henker Chefarzt. Bischof von Galen, der im nahen Münster während des Krieges seine Stimme gegen die nationalsozialistischen Euthanasieprogramme erhob, würde heute ausgelacht werden.
(kreuz.net, Amsterdam) Im Groninger Krankenhaus werden neugeborene Kinder durch eine Überdosis von Beruhigungsmittel
skrupellos und ungestraft ermordet. Das berichtet die britische Tageszeitung „The Times“ in ihrer heutigen
Ausgabe.
Das Krankenhaus gab bekannt, daß bisher alle Hinrichtungen mit dem Einverständnis des Justizministeriums
durchgeführt worden seien. Insgesamt seien 18 neugeborene Kleinkinder exekutiert worden. Man sei nicht
„willkürlich“ vorgegangen, sondern habe sich an „bestimmte Normen“ gehalten.
Der Grund für die Exekutionen:
eine Behinderung. Behindertes Leben ist in Groningen lebensunwert.
Wer leben darf und wer nicht, entscheiden
die Ärzte des Krankenhauses sowie von außen beigezogene Ärzte in Übereinstimmung mit den Eltern des
verhandelten Kindes.
Wenn die Ärzte der Meinung sind, daß das Leiden oder die Mißbildung des Kindes
nicht erleichtert werden könne und keine Hoffnung auf Besserung bestehe, ist das Schicksal des Kindes
schon fast besiegelt. Anschließend müssen die Eltern nur noch die Zustimmung geben, daß die Hinrichtung
das Beste für das Kind sei.
Die Exekution des Neugeborenen wird offiziell hinter dem Begriff „neonatales
Euthanasieverfahren“ versteckt. Auch der Ausdruck „Nachgeburtsabtreibung“ wird verwendet.
Ohne auf Einzelheiten
einzugehen, erklärte der Leiter der Kinderstation des Groninger Krankenhauses, Dr. Eduard Verhagen, die
Exekutionen würden nur an behinderten Kinder durchgeführt, wo selten vorkommende extreme Leiden vorhanden
seien.
Er „fühle“, daß es die humanste Vorgehensweise sei, den Kinder das Sterben zu erlauben und sie
aktiv in ihrem Tod zu unterstützen. Dr. Verhagen erwähnte nicht, was mit der Leiche des hingerichteten
Kindes geschieht.
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2 Lesermeinungen
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Wie bei den Nazis Dann sollten wir ganz schnell wieder eine Gedänkstätte gegen die „Nazi-Greuel“ (Spiegelgrund
Co) errichten. Vielleicht lenkt das von unseren eigenen Machenschaften ab.
Brauner und roter Sozialismus Ein weiterer Dammbruch, bei dem die Niederlande die Vorreiterrolle übernehmen.
Für Abtreibung zu sein, gehört ja schon seit knapp 30 Jahren zum guten Ton. In vielen Ländern ist eine
„drohende Behinderung“ ein Kriterium, die Straffreiheit einer Ungeborenermordung für eine längere Zeit
zu gewähren, als für jene, denen keine Behinderung droht. Im sozialistischen Österreich darf immerhin
bis vor Einsetzen der Wehen ein behindertes Ungeborenes ermordet werden, ein nicht-behindertes auch noch
im neunten Monat, wenn die Mutter zum Zeitpunkt der Empfängnis unmündig war. Wie prophetisch war Aldous
Huxley’s „Brave New World“. Brauner Sozialismus und roter Sozialismus sind einander näher, als die Roten
heute zugeben wollen.