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Kondolenzen nach Bayern + Hasenhüttl appelliert + Verunglücktes Weihnachtsgeschenk + „Anti-gay Person 2005“ + Menstruierende Muttergottesstatue
Kondolenzen nach Bayern

Vatikan. Papst Benedikt XVI. drückte gestern in einem von Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano unterzeichneten Telegramm seine Anteilnahme für die Opfer von Bad Reichenhall aus. Am 2. Januar war in dem bayerisch-österreichischen Grenzort das Dach einer Eissporthalle eingebrochen. Mittlerweile wurde das 15. Todesopfer geborgen. Der Heilige Vater bete für die bei diesem tragischen Unglück getöteten Kinder und Erwachsenen. Er bitte Gott um rasche Bergung der noch Verschütteten. Den Angehörigen versicherte der Papst seine Anteilnahme: „Der Allmächtige Gott schenke Ihnen in der Stunde des Schmerzes und der Trauer Kraft und Trost aus dem Glauben.“ Der Heilige Vater bete auch für die Verletzten, denen er Zuversicht und baldige Genesung wünscht.

Hasenhüttl appelliert

Deutschland. Der suspendierte Priester und Theologe Gotthold Hasenhüttl will beim Papst Einspruch gegen den Entzug der Lehrerlaubnis durch den Bischof von Trier, Mons. Reinhard Marx, einlegen. Das berichtete der ‘Südwestrundfunk’ am Dienstag. Allein die Suspendierung vom Priesteramt sei eine völlig überzogene Reaktion gewesen, zitiert der ‘Südwestrundfunk’ den Ex-Theologen.

Verunglücktes Weihnachtsgeschenk

Vatikan. Eine „sichere Quelle“ im Vatikan berichtet, daß Papst Benedikt XVI. zu Weihnachten die Zelebration der Alten Messen für alle Priester weltweit freigeben wollte. Das Weihnachtsgeschenk sei aber angeblich „wegen Widerständen“ zurückgestellt worden.

„Anti-gay Person 2005“

USA. Papst Benedikt XVI. wurde von der US-Wochenzeitung ‘Washington Blade’ zur „Anti-gay Person des Jahres 2005“ gekürt. ‘Washington Blade’ ist das führende homo-ideologische Blatt in den USA. Begründet wurde die Kür des Heiligen Vaters unter anderem mit dem im November veröffentlichten Schreiben über Homosexualität und Weiheamt. Außerdem stemple Benedikt XVI. die Homos einseitig als „moralische Bedrohung für die Gesellschaft“ ab. Der Papst würde auch ein weltweites, aggressives Lobbying gegen die angeblichen Rechte homosexuell Unzüchtiger betreiben.

Menstruierende Muttergottesstatue

USA. Eine Wiederholung der jüngsten Folge des US-Zeichentrickfilms „South-Park“ wurde aus dem Programm genommen. Die Serie „South Park“ spielt in einer US-Kleinstadt. Sie lebt von Primitivität und billiger Satire. Bei der letzten Folge unter dem Titel „Bloody Mary“ gingen die Produzenten zu weit. In der Serie ging es um eine Muttergottesstatue, aus deren Hinterseite Blut fließt. Das Phänomen zieht im Zeichentrickfilm zahlreiche Pilger an. Ein nachgeäffter Papst Benedikt XVI., der darüber entscheiden soll, ob der Blutfluß ein Wunder sei oder nicht, erklärt, daß es sich um eine normale Menstruation handle. Gegen die Darstellung des Heiligen Vaters, die Verwendung einer Muttergottes-Statue sowie gegen den Zeitpunkt der Erstsendung am Tag vor der Unbefleckten Empfängnis protestierte die ‘Katholische Liga für religiöse und bürgerliche Rechte’. Eine geplante Wiederholung der Sendung wurde daraufhin kommentarlos gestrichen.
      
16 Lesermeinungen
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#16   Aurelius   13:20:28 | Samstag, 7. Januar 2006
Liebe Ursula Pons
Nehmen Sie als Beispiel die Christen in Beröa: Von ihnen heißt es, dass sie das Wort bereitwillig aufnahmen und täglich in der Schrift nachforschten, ob es sich denn so verhielte (Apg. 17,11). Genau das mache ich auch.
Zu der Zeit als die Apostelgeschichte verfasst wurde gab es die Bibel wie wir sie heute haben noch gar nicht (mal ganz abgesehen davon, daß die Protestantische Bibel unvollständig ist). Das Wort „graphàs“ in Apg 17,11 bezieht sich auf Schriften der Septuaginta. Insofern stimmt Ihr Verständnis von „Schrift“ nicht mit dem Verständnis der Christen von Beröa überein und es folgt, daß Sie eben nicht genau das tun, was die in Apg 17 erwähnten Christen taten: diese nämlich lasen das Alte Testament mit Hinblick auf die Verkündigung des heiligen Paulus. Und da haben Sie nämlich schon die Apostolische Tradition.
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#15   Irenäus   22:13:28 | Freitag, 6. Januar 2006
Ganz im Gegenteil…
lassen sich die angesprochenen Punkte aus der Schrift (Papsttum, Mariologie, Fegefeuer und Messe) überzeugen belegen.
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#14   Andrija   16:43:04 | Freitag, 6. Januar 2006
@ursula pons
ihre kritik läßt mich kalt. ich denke sie wollen eh nur provozieren. die genannten auszüge wiedersprechen meinen aussagen nicht. es ist müßig mit wiederspenstigen protestanten zu streiten und verweise auf folgende seite:
catholic-church.org/…ph/evangelikale.html
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#13   Ursula Pons   11:41:33 | Freitag, 6. Januar 2006
Lieber gunther maria michel …
Sie dürfen mir gerne glauben, dass meine Bibliothek sehr reichhaltig mit Bibelexemplaren ausgestattet ist. Sicherlich unterscheiden sich die Übersetzungen/Übertragungen voneinander. Aber alle haben eines gemeinsam: Sie widersprechen in weiten Teilen der katholischen Lehre (Papsttum, Marienverehrung, Fegefeuerlehre, Messfeier …).
Nicht die die Hl. Schrift ist an der katholischen Lehre zu messen, sondern umgekehrt wird ein Schuh draus …
Nehmen Sie als Beispiel die Christen in Beröa: Von ihnen heißt es, dass sie das Wort bereitwillig aufnahmen und täglich in der Schrift nachforschten, ob es sich denn so verhielte (Apg. 17,11). Genau das mache ich auch.
Ich prüfe die Lehren der katholischen Kirche auf ihre Vereinbarkeit mit der Hl. Schrift, die ja die katholische Kirche ganz eindeutig als unfehlbares Gotteswort anerkennt.
Und da entdecke ich halt eben immer wieder Unstimmigkeiten s. o.
Einen gesegneten Sonntag!
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#12   Irenäus   22:15:47 | Donnerstag, 5. Januar 2006
Lieber Gunther!
Das Problem ist nur, daß wenn man nach einer „katholischen“ Bibel sucht, man im Buchhandel zumeist nur die Einheitsübersetzung bekommt. Die Übersetzung von Arndt kenne ich nicht; natürlich hat die Kürzingerbibel ihre eigenen Probleme, und ich würde sie nie als ideal ansehen, aber sie ist immerhin eindeutig katholisch im Gegensatz zur Einheitsübersetzung.
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#11   gunther maria michel   22:06:21 | Donnerstag, 5. Januar 2006
Lieber Irenäus,
die Hamp/Stenzel/Kürzinger-Bibel kommt nicht an Arndt heran. Beispiel: Verkündigung Lukas 1.
Kürzinger: … zu einer Jungfrau, die verlobt war mit einem Manne aus dem Hause David, namens Joseph…
Im Urtext steht hier: pròs parthénon emnesteuménen andrì hô ónoma Ioséph, ex oíkou Dayíd. Ebenso die Vulgata: ad Virginem desponsatam viro, cui nomen erat Ioseph, de domo David.
Kürzinger läßt das unkommentiert.
Arndt hingegen richtig: zu einer Jungfrau, die verlobt war mit einem Manne, mit Namen Joseph, vom Hause Davids
und kommentiert: Dies (vom Hause Davids) gehört zu: Jungfrau, da erst 2,4 von Joseph das Gleiche gesagt wird.
Dem Leser wird also bei Kürzinger die wichtige Tatsache vorenthalten, daß Maria aus dem Hause David stammt und daß Jesus nicht nur rechtlich (durch Joseph) Nachkomme Davids ist, sondern auch dem Fleische nach durch Maria!
Weiter:
Die Frage der hl. Jungfrau: Wie wird dies geschehen, da ich einen Mann nicht erkenne? wird von Kürzinger kommentiert: … Der Text zwingt nicht zur Annahme, daß Maria von Anfang an zu steter Jungfräulichkeit entschlossen war.
Das ist zwar nicht falsch, aber es nicht nicht fromm und läßt die theologische Tradition außer acht.
Arndt: Maria weiß, daß ein Himmelsbote zu ihr redet. Sie glaubt also, daß das, was er verkündet, geschehen wird (vergl. V 45.), aber sie wünscht die Weise zu erfahren, weil sie nach Gottes Willen das Gelübde der Keuschheit gemacht. (Aug. Bernh. Thom.)
Merkst Du den Unterschied?
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#10   Irenäus   21:22:16 | Donnerstag, 5. Januar 2006
Bibelausgaben
Seit einiger Zeit gibt es die Kürzingerbibel wieder zu haben, deren Kommentare praktisch modernismusfrei sind. Die Nachfrage war so groß, daß die erste Neuauflage (von der Verlagsgruppe Weltbild) sofort wieder vergriffen war. Immerhin habe ich ein Exemplar ergattern können.
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#9   gunther maria michel   21:13:59 | Donnerstag, 5. Januar 2006
Liebe Ursula Pons,
es ist in der Tat von hohem Nutzen, die Heilige Schrift zu lesen. Diese Lesung hat einen so hohen Stellenwert, daß sie sogar mit einem Ablaß verbunden werden kann.
Leider gibt es heute zwar zahllose Bibelausgaben der Einheitsübersetzung, die gewiß in einem gepflegten Deutsch gehalten, aber ansonsten doch erhebliche Mängel aufweist.
Ein weiterer Mangel ist, daß es kaum Bibelausgaben mit guten katholischen Kommentaren gibt. Aus dem Kommentar der Jerusalembibel kann man schon vieles lernen, aber auch der ist unbefriedigend, weil fast nur die moderne Exegese zu Wort kommt, aber kaum die Kirchenväter. Daß die Kirchenväter zu Wort kommen, ist aber sehr wichtig, weil gegen ihre einmütige Auslegung die Bibel nicht ausgelegt werden darf. Letzteres geschieht aber heutzutage oft. Deshalb habe ich mir antiquarisch die Heilige Schrift in deutsch mit dem Text der (alten) Vulgata in der Übersetzung von Augustin Arndt S.J. aus dem Jahr 1910 besorgt (5. Aufl.). Diese Übersetzung fußt wiederum auf der von Allioli. Mit Vorwort des hl. Papstes Pius X. und empfohlen von vielen Bischöfen.
Es sind drei Bände, reichlich kommentiert, auch oft mit Auslegungen der heiligen Väter der Kirche. Ich kann sie Ihnen nur empfehlen.
Schade, daß niemand auf die Idee kommt, ein Reprint von dieser Ausgabe zu machen.
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#8   Ursula Pons   19:53:52 | Donnerstag, 5. Januar 2006
@Andrija & Markus
Ich habe den Eindruck, dass Sie beide die Hl. Schrift nicht besonders gut kennen.
:-(
Sollten Sie jedoch mal ein Bibelexemplar zur Hand haben, schlage ich vor, folgende Verse zu lesen (Die Aufzählung ist nicht vollständig)
Epheser 6, 10-17
1. Timotheusbrief 6,12
2. Timotheusbrief 4,7
Hebräer 10,32
Hebräer 12,1 usw.
Am besten, Sie besorgen sich beide eine Konkordanz und schlagen unter Kampf und kämpfen nach.
Lieber Andrija, vielleicht wussten Sie es noch nicht: Auch Katholiken dürfen heute die Bibel lesen, ja sogar eine solche besitzen. Das war nicht immer so.
Lieber Markus, wenn Sie eine Bibel besäßen und häufig darin lesen würden, könnten Sie viiieeelll besser argumentieren. Vielleicht schreiben Sie mir eine Privatmail, dann kann ich Ihnen einige Tipps geben ;-)
Ihnen beiden eine gute Zeit.
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#7   Andrija   18:58:27 | Donnerstag, 5. Januar 2006
@markus
ja haben Sie gedacht, daß wir Ihnen kampflos das Feld überlassen. Mit Wort und Tat, mit den Waffen des Charakters, des Herzens, der Seele soll man immer die ewige Wahrheit verteidigen.
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#6   Markus †   15:53:59 | Donnerstag, 5. Januar 2006
Kämpfen?
Heiligkeit ist Kämpfen um die Ehre Gottes?
Wie wäre es mit Krieg?
In Sachen Mord kennt die katholische Kirche sich
ja gut aus.
Und andere Länder machen es vor. Nur zu!
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#5   Andrija   14:49:14 | Donnerstag, 5. Januar 2006
Wo die Heiligkeit fehlt, stellt sich unausweichlich die Verderbnis ein“ (Papst Pius X.).
Heiligkeit ist Kämpfen um die Ehre Gottes, um das Heil der Seelen und um die eigene Rettung mit Hilfe der Kirche
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#4   Ursula Pons   13:46:14 | Donnerstag, 5. Januar 2006
Menstruierende Muttergottesstatue
Was kann man eigentlich anderes erwarten hinsichtlich der vermutlich noch nicht gezählten „Bluttränen“ weinenden Muttergottesstatuen in aller Welt? Es ist doch logisch, dass diese Phänomene auf diese Weise parodiert werden. Für mich ist das eine wie das andere eine Form von Gotteslästerung und gehört mit zu den Zeichen der Endzeit…
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#3   clemens   12:09:05 | Donnerstag, 5. Januar 2006
Weihnachtsgeschenk alte Messe
Das Weihnachtsgeschenk sei aber angeblich „wegen Widerständen“ zurückgestellt worden.
Der Sturm der Modernisten!!!
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#2   zwobbel   10:41:49 | Donnerstag, 5. Januar 2006
Geburtswehen sind schmerzhaft und ziehen sich bisweilen in die Länge
Haben Sie die neueste Ausgabe von:
„Der Ruf des Königs“(von der SJM) gelesen?
Die Lehre die man aus dem Artikel des Paters in Kasachstan ziehen kann ist:
Keine Ökumene mit den Orthodoxen ohne Tradition!
Der neue Meßritus ist ein Hinderniss auf dem Weg zu mehr Einheit mit den Orthodoxen. Wir wissen aber, daß Benedikt XVI. sehr viel an dieser Ökumene gelegen ist.
Wir wissen aber auch, daß Schwester Lucia von Fatima, als sie schon längst im Kloster war, sagte: „Die Ereignisse werden beginnen,wenn der Papst aus Moskau zurückkehren wird.“
Das alles kommt mit vor wie Geburtswehen. Die sind schmerzhaft und ziehen sich bisweilen in die Länge.
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#1   Aurelius   09:51:08 | Donnerstag, 5. Januar 2006
Zelebration der Alten Messen
Ich selber habe schon im Juli erfahren, daß die Freigabe der klassischen Liturgie für Ende des Jahres 2005 geplant gewesen sei. Auch aus einer sicheren Quelen. Ziemlich sicher.
Ich frage mich, wie denn der Widerstand begründet sei.
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