[ « 615 616 617 618 619 » ]
Donnerstag, 5. Januar 2006 16:00
Erfolgreiche Verfluchung?
Im vergangenen Juli versammelte sich eine Gruppe rechtsextremer Rabbiner, um dem gegenwärtig im Koma liegenden israelischen Ministerpräsidenten den Tod zu wünschen.
Ariel Scharon
Ariel Scharon
(kreuz.net, Rosch Pina) Im Juli des vergangenen Jahres berichteten verschiedene israelische Tageszeitungen über eine religiöse Verfluchung, die rechtsextreme Rabbiner gegen Premierminister Ariel Scharon durchführten.

Grund für die Verfluchung war der teilweise Truppenabzug aus der Westbank und dem Gaza-Streifen, den Scharon in diesem Sommer durchführen ließ.

Die gegen Scharon durchgeführte Zeremonie heißt auf aramäisch „Pulsa denura“ – Feuerpeitsche. Sie ist ein Fluch, dessen Ursprünge offenbar auf die kabbalistische Mystik zurückgeht.

Der Ritus tauchte in der israelischen Öffentlichkeit zum ersten Mal auf, als rechtsgerichtete Rabbiner ihn gegen den damaligen Ministerpräsidenten Jitzchak Rabin durchführten. Rabin wurde 1995 von einem Extremisten ermordet.

In der Zeremonie, die den Verfluchten innerhalb eines Jahres zu Tode bringen soll, werden sogenannte Engel der Zerstörung angerufen, dem Verfluchten seine Sünden nicht zu vergeben, ihn zu töten und alle im Alten Testament genannten Flüche auf ihn kommen zu lassen.

Die Verfluchungszeremonie fand am 26. Juli in der nordisraelischen Stadt Rosch Pina statt. Der Ort befindet sich 40 Kilometer nordöstlich von Nazareth.

An ihr nahmen zwanzig – nach anderen Presseberichten zehn – Personen teil. Unter ihnen befand sich der rechtsextreme Rabbiner Josef Dajan, der in der Westbank-Siedlung Psagot lebt. Dajan wurde nach der Ermordung von Premierminister Rabin verhaftet, weil er mit einer Verfluchung des israelischen Politikers Schimon Peres gedroht hatte.

Rabbiner Dajan ist Mitglied einer illegalen rassistischen Gruppe, die sich ‘Kahane Chai’ – Kahane lebt – nennt. Die Gruppe ist nach dem 1990 in New York ermordeten rassistischen Rabbiner Meir Kahane benannt.

Bereits im September 2004 ließ Dajan wissen, daß er bereit sei, Premierminister Scharon zu verfluchen und daß er ihm den Tod wünsche.

Einer der Teilnehmer an der Verfluchung – ein gewisser Michael Ben-Horin – erklärte, daß angesichts der Sicherheitsmaßnahmen um Scharon – die „zehn Mal höher sind, als die Vorkehrungen um Hitler oder Stalin“ – kein Mensch in der Lage wäre, den Ministerpräsidenten umzubringen. Man habe darum die Engel der Zerstörung angerufen, um den Ministerpräsidenten zu töten.

Ein anderer Teilnehmer erklärte nach Pressebereichten, man habe zu Gott gebetet, damit er „uns vom boshaften mörderischen Diktator Scharon“ befreie.

Die Verfluchungszeremonie wurde auf Video aufgenommen und der israelischen Fernsehstation ‘Channel 2’ für umgerechnet 4.000 Euro verkauft. Angeblich sollen sich alle kommerziellen Fernsehkanäle des Landes um das Video bemüht haben.

Der Generalstaatsanwalt Menachem Madsuds lehnte es ab, eine Untersuchung gegen die Rabbiner einzuleiten, welche die Verfluchung anstifteten. Die Abhaltung einer „Pulsa denura“ sei kein Verbrechen.
47 Lesermeinungen:
Sonntag, 29. Januar 2006 13:22
GerdEric: @ milan scout
milan scout: Sie verfluchen mit dem Ziel zu töten. Ein paar von diesen Rauschebärten sind wohl zuviel auf der Erde.

es ist ein Unterschied,
ob ich jemandem aktiv (eben ihm Übel an den Hals) nichts Gutes wünsche,
oder ob ich ihm passiv (in dem ich ihm eben nichts wünsche, also überhaupt nicht wünsche) nicht Gutes (eben nichts) wünsche.

Wenn ich erkannt habe,
dass jemand sündig ist vor G’TT
so kann ich doch G’TT um SEIN Eingreifen bitten,
dass ER denjenigen zur Rechenschaft zieht (dass auch da der Mensch fehlen kann, ist wohl normal).

Mag der Gott der Juden dies gutheissen, der Gott der Christen nicht.

Du solltest mal in Ruhe diese Site durchlesen…

Aber eben- wir haben den gleichen „Grand Chef“; das ist doch der grosse Mist bei der Sache.

Wer glaubt denn das?
Montag, 9. Januar 2006 16:33
milan scout: Verfluchen / rechtsgerichtete Rabbiner
die Juden, die zu Unrecht fast ausgerottet wurden, haben ein Problem. Unter ihnen gibt es immer noch solche, darunter leider auch Rabbiner, die noch nichts gelernt haben. Sie verfluchen mit dem Ziel zu töten. Ein paar von diesen Rauschebärten sind wohl zuviel auf der Erde. Mag der Gott der Juden dies gutheissen, der Gott der Christen nicht. Aber eben- wir haben den gleichen „Grand Chef“; das ist doch der grosse Mist bei der Sache.
Schlussendlich ist es eben doch einfach Theorie, wie Gott nun ist, oder schlimmer, wie er zu sein hat.
Wie er ist und was er nicht ist, davon hat eben NIEMAND (Juden, Christen, Moslems uvam.) eine auch nur krumme Ahnung, ihr Theoretiker. Wer vorgibt dies zu wissen, der lästert Gott. milan_scout@yahoo.de
Sonntag, 8. Januar 2006 15:54
Sozialkatholisch: @ DemonDeLuxe
Einverstanden
Möge ihr hl. Schutzengel ihnen bei allen Anfeindungen des bösen beistehen
Sonntag, 8. Januar 2006 14:13
DemonDeLuxe †: @Sozialkatholisch
Ich denke, mit diesen recht versöhnlichen und von mir durchaus unterschreibbaren Schlussworten können wir unseren kleinen Disput beenden.

Letztendlich ist es m.E. sekundär, vor welchem Überzeugungshintergrund man etwas tut. Relevant ist, dass man das möglichst Richtige tut. Wobei die gegenseite Verteufelung anderer Auffassungen, einfach nur, weil sie anders sind, sicher nicht dazu gehört. Das gilt für alle Seiten.

In diesem Sinne: Friede sei mit Ihnen :)

(P.S.: In der Tat, die 1500-Zeichen-Beschränkung in Kombination damit, dass man keine 2 Beiträge hintereinander absenden kann, ist ein effektiver Diskussions-Verhinderungsmechanismus… Sie in mein präferiertes, „richtiges“ Forum einzuladen, hätte aber wohl wenig Erfolgsaussichten…?)
Sonntag, 8. Januar 2006 13:43
Sozialkatholisch: @ DemonDeLuxe
Alle rationalistischen Philosophien enden im Agnostizismus. Ich persönlich glaube daran das Gott sich uns Menschen offenbart hat, z.B. in der hl. Schrift, in den Überlieferungen der Kirchenväter und überhaupt in der ganzen Heilsgeschichte. Ich denke, der hl. Augustinus war es der gesagt hat, das die Bibel so heilig sei das man sie eigentlich nur kniend lesen sollte.
Man sollte die Welt nicht nur in Gut und Böse aufteilen, denn es gibt noch eine Grauzone in der sich die Meisten Menschen mehr oder weniger befinden, ich übrigens auch. Man sollte aber das was man meint, was wahr ist auch vertreten und dabei ständig bereit sein Fehler in der persönlichen Einstellung zu korrigieren (sehr schwer ). Ich bitte um Entschuldigung, wenn das letzte Statement von mir vielleicht etwas verwirrend war, ich hatte das 1500 Zeichenproblem und das kürzen danach ist etwas unglücklich ausgefallen.
Sonntag, 8. Januar 2006 12:29
DemonDeLuxe †: @Sozialkatholisch
Die „Existenz des Bösen“ als Prinzip wird kaum jemand bestreiten, wohl aber dessen Existenz als Entität – und erst recht natürlich mythische Vorstellungen von Magie und Hexenkunst, die jeder seriösen Erkenntnis widersprechen.

„In der hl. Schrift heißt es…“
Einer der Fälle, in denen profunde Weisheit in der Bibel – wie den Schriften vieler Kulte – steckt. Sofern man nicht irrig die Metapher wörtlich auffasst.

Das Problem bei der Unterteilung der Welt in „Gut“ und „Böse“ besteht darin, dass man sich gegenseitig so nennt, ganz wie ehedem in den diversen Ketzerprozessen. Wer „Recht“ hat, ist kaum zu ermitteln, zumal, wenn es um abgehobene Spekulationen um das Übersinnliche geht. Was bleibt, ist moralische Bewertung, für die ein Gottesglaube hilfreich, aber auch das Gegenteil sein kann; die Geschichte ist ja leider voll von derlei Irrungen. Pochen auf die Bibel alleine ist kein Kriterium: DAS haben selbst die Kreuzfahrer getan, für deren Gräueltaten der Heilige Stuhl um Vergebung bat. Es braucht offenbar noch mehr als nur Glaube.

Übrigens bin ich kein Atheist. Die nur aus sich selbst begründete Überheblichkeit, mit der manche Kirche fixe Aussagen über unbelegbare Dinge macht, beantworte ich nicht mit deren Spiegelbild, der Leugnung des nicht Falsifizierbaren. Als Agnostiker sage ich: Man weiß es nicht und wird es auf dieser Welt nie wissen (können). Ich glaube also ganz einfach deshalb nicht, weil ich keinerlei Veranlassung dazu und keinerlei Beleg dafür habe.
Sonntag, 8. Januar 2006 02:08
Sozialkatholisch: @ DemonDeLuxe
Ich glaube nicht an Satan, Luzifer oder ähnliches, ich spüre das es ihn gibt. Ich glaube an Jesus Christus der mich aus den Fängen des bösen befreit hat. Es täte der Welt gut wenn die Menschen mehr an die Existenz des bösen glauben würden. In der hl. Schrift heißt es auch das Satan sich als Engel des Lichtes ausgibt, und davor habe ich Angst. Irgendwelche Leute verwandeln die Welt in einen Überwachungsstaat wo den Menschen vorgegaukelt wird sie seien frei, in Wirklichkeit werden sie durch die Medien und andres immer mehr manipuliert. Wenn zigtausende von Menschen im Namen Gottes verfolgt und ermordet werden können sie davon ausgehen das Satan als Engel des Lichtes verkleidet seine Finger im Spiel hat. Glaubensausrichtungen.
Der Vatikan hat sich gegen einige Ungerechtigkeiten Amerikas offen ausgesprochen. Falsch verstandene simpel Weltbilder sind genauso verkehrt wie falsch verstandene kompliziert Weltbilder oder falsche Weltbilder allgemein. Wie wollen sie den Aberglauben vom richtigen Glauben unterscheiden? Alles was sie für richtig halten ist ihr richtiger Glaube und alles was sie am Glauben anderer verkehrt finden ist Aberglaube. Ich persönlich habe nichts gegen Atheisten und Andersgläubige, sie müssen ihr Leben später vor Gott genauso verantworten Christen auch. Christen haben dabei die Hoffnung auf die Sündenvergebung durch das Kreuzesopfer Christie.
Sonntag, 8. Januar 2006 01:10
DemonDeLuxe †: Es wäre ja alles nicht so schlimm…
@Sozialkatholisch

Ach, wissen Sie, eigentlich ist es mir ja einerlei, ob Sie nun an einen Satan, Luzifer, beliebige Dämonen oder an den Weihnachtsmann glauben. Sie tun damit niemandem etwas und ich bin kein Bekehrer oder Missionar. Aber wissen Sie, was mir Sorgen macht? Dass derlei Legenden und deren Aberglaubensderivate ALLEN ERNSTES von manchen Menschen in die reale Welt eingeschleppt werden. kreuz.net ist wenigstens so vorsichtig und setzt ein Fragezeichen hinter die Überschrift.

Ich habe aber regelrechte ANGST davor, dass Menschen mit solchen Überzeugungen an politische Schlüsselpositionen gelangen könnten. Ein Blick nach den USA zeigt die Anfänge dessen: Schon ist man wieder mittendrin in Kriegen „Gut gegen Böse“. Fehlt eigentlich nur noch, dass man sich dort als „die himmlischen Heerscharen von Amerika“ bezeichnet; das „Reich des Bösen“ hat man ja bereits verortet. Und – hurra – endlich werden wieder ein paar zigtausend Menschen im Namen des Herrn verfolgt und ermordet, im Auftrag eines Präsidenten, der „mit Gott spricht“. Na dann ist ja alles legitim. „Deus vult“, das Garantiesiegel für göttlich genehmigtes Morden. Wenn Sie partout ‘was Satanisches wollen: Diese Pervertierung der Lehre Jesu käme dem wohl nahe.

Verstehen Sie’s nicht falsch: Nichts gegen Glauben. Aber ALLES gegen Aberglauben und falsch verstandene Simpel-Weltbilder. So etwas endet tödlich.
Samstag, 7. Januar 2006 23:43
clemens: Ach, jetzt haben wir auch noch
einen Luxusdämonen hier im Forum?
Samstag, 7. Januar 2006 23:20
Sozialkatholisch: @ DemonDeLuxe
Ich habe nie behauptet absolut Bescheid zu wissen, trotzdem erlaube ich mir meine Meinung kundzutun . Das Luzifer nicht in der Bibel vorkommt wusste ich schon und das Satan drin vor kommt wusste ich auch, und stellen sie sich mal vor das ist ein und das selbe. Wenn sie darüber eine andere Meinung haben kann ich das stehen lassen, ist ihre Sache. wikipedia schau ich selten rein es gibt ja auch noch andere Informationsquellen. Natürlich gibt es verschiedene Satans und Dämonenkulte aber die haben alle das gleiche Ziel. Und wenn man ein bisschen aufmerksam durch unsere Zeit geht kann man das wirken des bösen an vielen Stellen erkennen. Meinen sie die moderne Kunst wäre normal oder so manche Musikrichtungen haben keinen dämonischen Einfluss? In Jesaja Kapitel 14 wird der Sturz des Satans beschrieben. Und zeit dem versucht er die Menschen von Gott abzubringen., besonders die, die sich für Gott entschieden haben. In der Bibel spricht Jesus über Satan mehrmals als Herr der Welt. Der hl. Paulus sagt im Epheserbrief das wir uns im Kampf gegen den Satan rüsten sollen… Oder die Warnung des hl. Petrus, das der Satan wie ein brüllender Löwe umhergeht und sucht wen er verschlingen kann. Die Bibel offenbart uns eine Menge über Satan und seinen Anhang aber man kann auch noch aphokryphe Schriften heranziehen und schauen was die Kirchenväter dazu sagen.
Samstag, 7. Januar 2006 22:37
DemonDeLuxe †: @Sozialkatholisch
Jegliche Aussage á la „Anrufung von Heiligen ist keine Geisterbeschwörung“ ist Selbstbetrug, da es sich um Spekulationen um das Unbekannte und Unbelegbare handelt. Würde ich behaupten, alle Dämonen seien rosa und hätten 4 Stummelflügelchen, bärge das dieselbe Menge an Seriösität: Keine. Kommt hinzu, dass selbst die Kulte, die Dämonen und Magie als real postulieren, völlig verschiedene Vorstellungen von beidem haben. Es ist also nicht nur so, dass man Definitionen des Undefinierbaren aufstellt, sondern sie widersprechen einander auch noch.

Der Irrwitz findet dann seine letzte Steigerung in Aussagen wie Ihren: Zwar behaupten Sie, mit letzter Gewissheit über die Beschaffenheit dieser Fiktionen Bescheid zu wissen, kennen dabei aber laut eigener Aussage weder die tatsächlichen kirchlichen Definitionen (darüber gibt es dicke Wälzer) noch die historische Entstehungsgeschichte dieser Mythen. Sie verfügen also über gerade genug Halbwissen, um sich gegenüber jeglichen ernsthaften Diskussion abzuschotten.

Machen Sie sich kundig, etwa bei wikipedia. Dann merken Sie auch, dass „Luzifer“ in der Bibel gar nicht genannt wird (Wie auch? Der Name ist Latein!), und dass sein angeblicher Fall ebenso nicht zu belegen ist – im Gegenteil wird explizit auf den von Anfang an negativen Charakter Satans verwiesen (z.B. 1.Joh 3,8). Sie propagieren da eine abenteuerliche, volkstümlich mythologisierte Fassung des Christentums.
Samstag, 7. Januar 2006 20:59
Sozialkatholisch: @ DemonDeLuxe
Alle Geister sind von Gott erschaffen ein Teil trennte sich von Gott mit ihrem Anführer Luzifer (Lichtbringer) und wurden zu Dämonen, die Geister die Gott treu blieben sind die Engel, neutrale Geister gibt es nicht. Den Unterschied zwischen Teufel und Dämonen kenne ich nicht, für mich war das immer dasselbe, ich könnte mir vorstellen das der Unterschied in der Hierarchie liegt.
Natürlich sind die Dämonen teuflisch, der Teufel ist schließlich ihr Anführer. Ich würde an ihrer Stelle nicht so erpicht darauf sein Dämonen kennen zu lernen, kann schneller gehen als man denkt und ist nicht unbedingt Vorteilhaft für einen. Magie u.a. ist negatives Gebet und herbeirufen böser Mächte, weiße Magie ist ein Trugschluss.
Die Anrufung von Heiligen ist keine Geisterbeschwörung, denn sie befinden sich nicht im Totenreich, der Hölle oder im Fegefeuer sondern sind in Gemeinschaft mit Gott. Da liegt auch keine Begriffsverwirrung vor, Der Diabolos ist schließlich der Verwirrer oder Durcheinanderwerfer.
Samstag, 7. Januar 2006 20:42
Gotthard: Freude
dann viel Spass bei deinem Dämonenglauben …
Samstag, 7. Januar 2006 20:27
DemonDeLuxe †: Definitionsprobleme?
@Sozialkatholisch

Dämonen und Teufel sind zunächst einmal zweierlei verschieden Ding: Dämonen sind nichts anderes als „Geister“ und kommen in allen (auch moralischen) Geschmacksrichtungen vor. Nicht umsonst gibt es den Begriff der EUdämonie oder die sprichwörtlichen „guten Geister“. Erst die katholische Tradition hat dann alle Geister (außer den eigenen, den Engeln) zu „böse“ umgedeutet, da sie ja heidnisch waren.

Anders, als die katholische Tradition glauben machen möchte, beinhaltet der ursprüngliche Dämonenbregriff also keineswegs „Teuflisches“. Das alles, wohlgemerkt, auf der Basis, dass es sich bei beiden um reine Projektionen der menschichen Vorstellung handelt. Ich wäre durchaus geneigt, ein Preisgeld für die Ergreifung eines tatsächlichen Geistwesens auszusetzen. Braucht gar nicht so etwas Pompöses wie Baalzebul oder dergleichen zu sein – ich wäre schon mit einem kleinen Flaschengeistlein zufrieden :)

Wenn ich diese Dämonen um Beistand bitte nennt man das Magie.
Oder auch „Gebet“, denn so sehr unterscheiden sich die Geistwesen ja nun nicht: Auch Christen bitten gelegentlich Heilige um Beistand, was nichts anderes ist als die katholische Variante der Geisteranbetung. Wenn Sie das „Magie“ nenen möchten, bittesehr. Allerdings widerspricht das der unten genannten Auffassung von „funktionierender“ Magie und ist dann ja auch nicht das vielbeschworene „Okkulte“.

Da scheint ja selbst im Fiktiven so manche Begriffsverwirrung vorzuliegen… ;)
Samstag, 7. Januar 2006 20:23
Gotthard: Todsünde
Wenn ich diese Dämonen um Beistand bitte nennt man das Magie.
Genau das ist ein absoluter Frevel … ein absoluter Verstoß gegen die Gottesverehrung … eine Todsünde!
Samstag, 7. Januar 2006 19:49
Sozialkatholisch: @Gotthard
Auszug aus dem Katechismus der kath. Kirche:
391 –--
Die Teufel und die anderen Dämonen (Außer DemonDeLuxe vieleich)wurden zwar von Gott ihrer Natur nach gut erschaffen, sie wurden aber selbst durch sich böse.

Das bedeutet das die Kirche ganz klar die Existens der Dämonen bejaht. Wenn ich diese Dämonen um Beistand bitte nennt man das Magie.
Samstag, 7. Januar 2006 19:26
Gotthard: Unterschied
auch der KKK geht offenar davon aus das Maie existiert
nicht dass Magie existiert, sondern dass Menschen meinen, solche „Praktiken“ ausführen zu sollen … DAS ist ein Unterschied!
Samstag, 7. Januar 2006 18:44
DemonDeLuxe †: Wie man durch Interpretation nichts über das Interpretierte, aber viel über sich sagt…
@„Evelins Gatte“:
Schade, dass hier nur 1500 Zeichen erlaubt sind. Also in Kürze:

„Im 6. Band findet sich zu all dem nochmals eine Steigerung. […] Ich bin dabei, das auszuarbeiten, möchte hier daher noch nichts näheres ausführen.“

Mja, dann arbeiten Sie ‘mal aus. Ich bin überzeugt davon, es wird sich um eine Glanzleistung der Analyse handeln, einen Beleg, dass man – wenn man nur fest genug will will – alles in allem „wiederfinden“ kann, gleichauf mit den angeblich in der Bibel versteckten, geheimen Krypto-Botschaften oder mit den in der Cheops-Pyramide verborgenen „Hinweisen“ auf Außerirdische.

Sie könnten Ihre Bemmühungen allerdings auch einem anderen Werk zuwenden, wo es vor Hexerei, bösen Dämonen und Wunderkram nur so wimmelt, und das, wohlgemerkt, nachweislich ernst gemeint und auch heute noch von einigen ernst GENOMMEN. Es ist vor ca. 3000 Jahren erstmals erschienen. Sogar die Teufelszahl finden Sie dort im Original. Viel Vergnügen.

„und von Magie, die so sehr wohl funktionieren kann.“
Da KEINE Magie „funktionieren kann“, ist diese Aussage schlicht und ergreifend unsinnig. Ich lasse mich aber gerne jederzeit belehren – alles, was es dazu braucht, ist ein wenig nachweisbare Magie. Nur zu, ich bin gespannt – ich erkläre mich auch gerne dazu bereit, mich als Testobjekt für beliebige Flüche und Segnungen zur Verfügung zu stellen. Zaubern Sie einfach munter drauflos!
Samstag, 7. Januar 2006 18:25
ottaviani: Gotthart
dem stimme ich voll undganz zu auch der KKK geht offenar davon aus das Maie existiert
Samstag, 7. Januar 2006 17:56
Sozialkatholisch: @Gotthard
Katechismus find ich gut
Samstag, 7. Januar 2006 17:19
Gotthard: Katechismus
ich halte mich an den Katechismus der Kirche:

2117 Sämtliche Praktiken der Magie und Zauberei, mit denen man sich geheime Mächte untertan machen will, um sie in seinen Dienst zu stellen und eine übernatürliche Macht über andere zu gewinnen – sei es auch, um ihnen Gesundheit zu verschaffen –’ verstoßen schwer gegen die Tugend der Gottesverehrung. Solche Handlungen sind erst recht zu verurteilen, wenn sie von der Absicht begleitet sind, anderen zu schaden, oder wenn sie versuchen, Dämonen in Anspruch zu nehmen. „Auch das Tragen von Amuletten ist verwerflich. Spiritismus ist oft mit Wahrsagerei oder Magie verbunden. Darum warnt die Kirche die Gläubigen davor. Die Anwendung so genannter natürlicher Heilkräfte rechtfertigt weder die Anrufung böser Mächte noch die Ausbeutung der Gutgläubigkeit anderer.
Samstag, 7. Januar 2006 16:29
DemonDeLuxe †: Der allseits beliebte Zirkelschluss
Zitat: „jeder Exorzist und sämtliche Fachlieteratur zum Thema Daemonologie wird dir die Existenz von Magie bestätigen“

Natürlich.

Der neue Multifunktionsmixer, den der Anpreiser an der Kaufhausecke da so begeistert vorführt, ist ja auch „nachweislich“ das Ei des Kolumbus – wie besagter Anpreiser auf Anfrage gerne jederzeit bestätigen wird.

Vor solcher geballter Unlogik – alias Volksverdummung – muss man einfach kapitulieren; auf der Basis gibt es einfach keine Möglichkeit sinnhafter Kommunikation.

Das könnte mir eigentlich egal sein… wenn ich nicht wüsste, dass derlei Ammenmärchen auch heute noch Einfluss auch auf die Politik und damit MEIN LEBEN haben.

Ich habe nichts gegen Dämonen – als Element farbiger Fantasy-Romane finde ich sie, wie man meinem Nick unschwer entnehmen kann, sogar höchst faszinierend. Und das war’s dann auch. „Dämonen“! Warum nicht gleich dazu noch Wichtelchen, Pegasi und Vampire?
Samstag, 7. Januar 2006 10:59
ottaviani: Magie
jeder Exorzist und sämtliche Fachlieteratur zum Thema Daemonologie wird dir die Existenz von Magie bestätigen
ich meine natürlich katholische fachbücher zum Thema wie z.b. das 2 bändige Werk von Egon von Petersdorff das natürlich mit bischöflicher Druckerlaubnis erschienen ist
Freitag, 6. Januar 2006 23:29
Gotthard: Magie
Das Wesen der Magie ist, mit diesen einen – i.d.R. schlüssigen – Pakt abzuschließen.
Wie kannst Du als Christ Magie nur für existent halten? Schon sehr merkwürdig…
Freitag, 6. Januar 2006 21:44
Evelin: @ DDL
Selbstverständlich gibt es Daemonen, die nichts anderes sind als gefallene Engel. Das Wesen der Magie ist, mit diesen einen – i.d.R. schlüssigen – Pakt abzuschließen. Dies geschieht z.B. durch die Verwendung von Zaubersprüchen oder Flüchen.

Was Joanne K. Rowling betrifft, so hat sie selbst in einem Internet-Chat angegeben, dass sie auch echte – d.h. als solche schon bekannte – Zaubersprüche bei Harry Potter verwendet hat. Die genaue Quellenangabe finden Sie auf dem Harry-Potter-Diskussionsstrang von kreuz.net. Bei den Leserzeitungen (bei den ältesten)finden Sie einige Argumente mit Belegen für die okkulte Einstellung der Autorin.

H.P. ist eine Mischung der Internats- und Schulrahmenerzählung, Einbau von Märchen- und Sagenfiguren, vielen von Rowling selbst erfundenen Monstern und Ekeltieren sowie von Magie, die so nicht funktionieren kann und von Magie, die so sehr wohl funktionieren kann.

Außerdem legt sie ein paar Hinweise zum Satanismus, die Verwendung der Zahl 666, der Hinweis auf Frau Blavatsky, Gründerin der theosophischen Gesellschaft und der Zeitschrift Luzifer, okkulte Blutrituale, häufiger Mißbrauch religiöser Begriffe für magische Inhalte udgl.

Im 6. Band findet sich zu all dem nochmals eine Steigerung. Wie es für die Autorin typisch ist, ein bißchen nebenbei und durch die Blume, aber doch gut erkennbar. Ich bin dabei, das auszuarbeiten, möchte hier daher noch nichts näheres ausführen.

Der Gatte der Evelin
Freitag, 6. Januar 2006 16:49
DemonDeLuxe †: Hokus pokus fidibus…
Ein bemerkenswerter Artikel. Das Mittelalter lebt – jedenfalls in den Köpfen mancher, die mit den modernen Erkenntnissen ihr Probleme haben oder eine Welt ohne Teufel und Dämonen einfach zu unattraktiv finden.

Wer meint, dieser Artikel sei unglaublich, hat nur einfach einige der dazugehörigen Kommentare noch nicht gelesen.

Zum Nachdenken: Wenn Segnungen und Flüche so wirken würden, wie manche Mythensüchtige zu behaupten nicht müde werden – warum haben die Apologeten solcher Phantasien dann überhaupt noch – statt, wie empirisch problemslos zu belegen: dieselben – Probleme wie alle anderen, nicht an Hokuspokus glaubenden Menschen auch? Wo sie doch einen so unglaublichen Vorteil hätten…

Ach, übrigens, bzgl. Potter / Rowling: Mich erstaunt immer wieder, wenn sich jemand allen Ernstes darüber wundert, dass ein Autor von umfangreichen Büchern zu so etwas wie „Recherche“ greift, bevor er sich hinsetzt und drauflosschreibt. SELBSTVERSTÄNDLICH hat Rowling viel in anderen Märchen- und Fantasybüchern gelesen. Der Erfolg von „Harry Potter“ basiert immerhin wesentlich auf der Integration von alten Legenden und Vorstellungen, die irgendwie jeder schon einmal gehört hat. Dass Rowling selbst auch nur eine einzige Zeile einer Beschwörungsformel als etwas anderes auffassen würde denn als schieren Aberglauben, ist allerdings eine Behauptung, die erst einmal belegt sein möchte – woran man herzlich scheitern dürfte.
Freitag, 6. Januar 2006 13:09
ottaviani: und nochmals kabbala offenbar etwas spät
es geht zu ende
neuerliche op und ein kabbalistischer Rabbiner am Krankenbett
http://www.orf.at/…106-95201/index.html
Freitag, 6. Januar 2006 11:12
Benedikt78: Interessant ist es schon
Man kann sagen, dass bei Rabin sich der Extremist durch den Fluch ermutigt gefühlt hat das Attentat zu verüben. Man kann auch mutmassen, dass bei Sharon Alter, Übergewicht und Stress zu den Hirnblutungen führte. Nichtsdestotrotz stimmt es einen doch nachdenklich, dass beide Flüche ihr Ziel innert der genannten Einjahresfrist getroffen haben. In Anbetracht, dass die Verwünscher beide Flüche der Öffentlichkeit mitteilten und dazwischen keine weiteren ähnliche Versuche bekannt sind, erreichen sie eine 100%ige Effizienz (entschuldigen sie mir diesen Ausdruck). Es könnte also schon was dran sein…?
Donnerstag, 5. Januar 2006 23:41
Evelin: @ ottaviani
Und was ist der Unterschied zwischen einem „sofort wirkenden Zauber“ und einem „klassischen magischen Akt“? Ein so „großer“ wie zwischen einem Sparbuch mit täglich fälligem Geld und einem solchen mit Behebungsfristen (bzw. Zinsenverlust): Beide sind Sparbücher.

Angewendet auf meinen Vergleich: Beides sind Flüche: Der eine wirkte sofort, dafür nicht tödlich, der andere später, dafür tödlich. Unterschiedlich war auch die Anwesenheit des Opfers im einen, dessen Abwesenheit im anderen Falle.

Ich zweifle nicht daran, dass die Rabbiner, welche den ermordeten Rabbiner Kahane verehren, einen echten Fluch verwendet haben. Und da ist es für mich faszinierend, dass dieser übersetzt „Feuerpeitsche“ heißt, während im anderen Falle die Autorin einen Fluch beschreibt, der wie eine Feuerpeitsche aussieht.

Ich schließe auch aus diesem – unbedeutenden – Beispiel, dass die Autorin Rowling tatsächlich okkulte Kenntnisse hat und diese auch – mehr oder weniger verfremdet – in den Harry Potter Büchern verarbeitet hat (und das noch weiter tun wird).

Der Gatte der Evelin
Donnerstag, 5. Januar 2006 22:38
ottaviani: Feuerpeitsche& Harry Potter
Hier einen Zusammenhang herstellen zu wollen da gehört viel fantasie dazu bei harry potter haben wir einen „Zauber“ der unmittelbar wirkt
bei der hier zur debatte stehenden zeremonie einen klassischen magischen akt ich sage dem verehrten gatten man muß nicht alles in die eigenen meinngen pressen
Donnerstag, 5. Januar 2006 22:27
Evelin: Feuerpeitsche
Zitat aus dem Artikel: Die gegen Scharon durchgeführte Zeremonie heißt auf aramäisch „Pulsa denura“ – Feuerpeitsche. Sie ist ein Fluch, dessen Ursprünge offenbar auf die kabbalistische Mystik zurückgeht.

Zitat aus „Harry Potter und der Halbblutprinz“ (S.609):

„Nein-“, schrie Snape, und sein Gesicht war plötzlich wie im Wahn verzerrt, unmenschlich, als hätte er ebensolche Schmerzen wie der jaulende, heulende Hund, der in der brennenden Hütte hinter ihnen gefangen war, „NENN MICH NICHT FEIGLING!“

Und er schlug in die Luft: Harry spürte, wie ihn etwas Glühendheißes wie eine Peitsche mitten ins Gesicht traf, er wurde nach hinten gerissen und zu Boden geschmettert. Lichtfunken explodierten vor seinen Augen und einen Moment lang schien alle Luft aus seinem Körper gepresst,…


Der von der Autorin Joanne Rowling erwähnte Fluch des Zauberers Severus Snape, Mörder des Hogwarts-Direktors Dumbledore, kann wohl ebenfalls am besten mit „Feuerpeitsche“ beschrieben werden, auch wenn die beiden Flüche nicht genau gleich scheinen.

Selbstverständlich können solche Flüche wirken, auch wenn es – jedenfalls für die Diskutanten hier – nicht beweisbar ist (@ Benedikt & Aurelius), aber andererseits ist auch darauf hinzuweisen, dass Premierminister Scharon ungetauft, also weitgehend schutzlos den Daemonen ausgeliefert ist, und noch dazu als Zionist besonders antichristlich ist.

Der Gatte der Evelin
Donnerstag, 5. Januar 2006 21:20
Elendester Sünder: Du sollst nicht töten!
Zu gunther maria michel: Niemals ist es einem Menschen gestattet, jemanden zu töten, so auch den Führer nicht. Wenn es Gott nicht schon deutlich im Dekalog verboten hätte, so wäre es alleine schon deshalb sinnlos gewesen, weil das Nationalsozialistische Regime eine Zuchtrute Gottes war und als solche durch Morden als Letztes abwendbar gewesen wäre. Viel eher schon durch Bußübungen.

Zu Gotthard: Ich werde den Verdacht nicht los, daß er ein Priester ist. Aber leider trifft auf ihn, wie auch auf die Mehrheit der Priester, frei nach Dr. Evil folgende Bewertung zu: „Semikatholisch, quasikatholisch, Margarine von katholisch, Cola-leicht-katholisch, eine-Kalorie-katholisch, einfach nicht katholisch genug.“
Donnerstag, 5. Januar 2006 20:53
gunther maria michel: Lieber Gotthard,
es ist mir schon vorher aufgefallen, aber jetzt weiß ich es mit Bestimmtheit: in Ihrem Gesichtsfeld in Glaubensangelegenheiten gibt es weiße Flecken. Es wird Ihnen großen geistlichen Nutzen bringen, sie aufzufüllen.
Ebenso wie es Segen gibt, gibt es auf der Kehrseite Fluch. Das ist biblisch ausgiebig belegt.
Es ist ein gravierender Unterschied zwischen uns und den Juden und auch Muslimen: wir dürfen nur segnen.
Allerdings gibt es auch im Christentum Situationen, in denen es gerechtfertigt sein kann, zum Beispiel jemanden zu töten: etwa einen Tyrannen. Es wäre wahrscheinlich ein Segen gewesen, wenn eines der zahlreichen Attentate gegen Adolf Hitler frühzeitig gelungen wäre.
Donnerstag, 5. Januar 2006 18:51
Pero: Gotthard,
kennen Sie nicht die unendlichen Fluchlitaneien des Alten Testaments?
Donnerstag, 5. Januar 2006 18:45
Sozialkatholisch: Böse Geister
Das Ariel Scharon gerade kurz vor der Phase des heißen Walkampf in Israel so getroffen wird –- alles Zufall?
Mögen einige hier mich psychisch nicht für ganz normal halten (stimmt vieleicht auch), aber ich habe die Befürchtung das die Geister die da losgelassen werden die ganze Welt in ein Unglück stürzen können.
Donnerstag, 5. Januar 2006 18:25
Aurelius: @ Benedikt
Der Mann hat weit über 100 Pfund Übergewicht und einen ungesunden Beruf mit wenig Schlaf und viel Stress. Das Ergebnis hätte jeder erraten können. Einen Fluch brauchte es jedenfalls nicht.

Und im übrigen ist er mit 77 Jahren auch nicht mehr der Jüngste.

Allerdings ist ein Fluch natürlich viel interessanter als Übergewicht und Schlafmangel. Außerdem lassen sich mit Übergewicht, Schlafmangel, Stress im Beruf und Alter keine… sagen wir mal… Klischees bedienen.
Donnerstag, 5. Januar 2006 18:08
Le Trot: @Gotthard
Allein ein solch spekulativer Bericht ist eine Ungeheuerlichkeit. Es gibt keine Verfluchungen … also sollte man damit auch nicht spekulieren!!!!!!!!

Ihre geistige Blindheit ist ein Fluch.
Donnerstag, 5. Januar 2006 18:05
Rocky: Gotthard: Ungeheuerlich
Lieber Gotthard, du hast wohl vergessen, dass es nicht nur Engel, sondern auch Teufel/Satan gibt! Und der freut sich über derartige Vorgänge! Ungeheuerlich ist eher der Vorgang (dass man die Unterwelt zu Hilfe ruft…)!!!! – nicht die Tatsache.
Donnerstag, 5. Januar 2006 18:02
ottaviani: Ungeheuerlich?
Verfluchung funktioniert das wird jeder exorzist bestätigen aber das paßt natürlich nicht in das rationalistische denkschema
Donnerstag, 5. Januar 2006 17:59
Gotthard: Ungeheuerlich
Allein ein solch spekulativer Bericht ist eine Ungeheuerlichkeit. Es gibt keine Verfluchungen … also sollte man damit auch nicht spekulieren!!!!!!!!
Donnerstag, 5. Januar 2006 17:26
Sozialkatholisch: Fluchen ist Sünde
Wenn jemand verflucht wird sind es nicht die guten Geister die angerufen werden. Die bösen Geister, denen man dadurch Macht in der sichtbaren Welt gibt, können auf einen zurückfallen.
Zur Zauberadeptenprüfung im schwarzmagischen Bereich gehört es durch fasten und ständiges denken an einem z.B. 10 € Scheins ihn wie durch Zauberei sich zufliegen zu lassen. Deßhalb glaube ich daran das solche Flüche immer mehr oder weniger Wirkung zeigen.
Da Gott es gut fände wenn jeder errettet werden würde, ist das Gebet für sterbende immer richtig, ich werde mich beteiligen
Donnerstag, 5. Januar 2006 17:05
ottaviani: Das Ritual
funktioniert offenbar zum 2 mal konnte man beim erstenmal noch sagen es war ispiration für den attentäter scheidet dieses argument diesmal wohl aus
das der herr ministerpräsident nicht gesund gelebt hat kann nicht als argument gegen den fluch verwendet werden
magie bedient sich immer wie die vorsehung auch natürlicher mittel
Donnerstag, 5. Januar 2006 17:02
Catholicus: @Rudolphus
Ja, das Gebet für den israelitischen Premier um das Heil seiner Seele ist jetzt wohl das Wichtigste!
Donnerstag, 5. Januar 2006 16:46
Frl.Ilse: @Historie
Sollte Sharon tatsächlich aufgrund der Verfluchung und nicht wegen eines Herzfehlers, Übergewichts und Stress im Krankenhaus liegen, dann sind diese Flüche offenbar wirksamer als die Methode des Bischofs von Trier, Philipp von Sötern. Der hat im 30jährigen Krieg lange versucht, Kaiser Ferdinand II. totzubeten, aber ohne Erfolg.
Ich glaube, der Erzbischof starb in Hft und vor Kaiser Ferdinand II. )!!
Donnerstag, 5. Januar 2006 16:39
Le Trot: @ – vielleicht ganz interessant … !
Donnerstag, 5. Januar 2006 16:12
Benedikt: Erfolgreiche Verfluchung
Der Mann hat weit über 100 Pfund Übergewicht und einen ungesunden Beruf mit wenig Schlaf und viel Stress. Das Ergebnis hätte jeder erraten können. Einen Fluch brauchte es jedenfalls nicht.
Donnerstag, 5. Januar 2006 16:05
Rudolphus: Gebet für Israels Premier
„Allmächtiger Gott, erbarme Dich seiner Seele, schenke ihm die vollkommene Reue, rette seine Seele …“
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2010 kreuz.net