Kinderabtreibung
Die EU in der Zange von Kinderabtreibern
Jüngst wurden Emails von lebensfeindlichen Aktivisten publiziert, in denen sich diese ihres Einflusses auf die Europäische Union rühmen.
(kreuz.net) Die veröffentlichten Email-Texte stammen von Aktivisten des Abtreibungs- Netzwerkes ‘Planned Parenthood’ – einer Abtreibungslobby, die auch unter dem Decknamen ‘Katholiken für eine freie Wahl’ agiert –, und vom ‘Zentrum für reproduktive Rechte’. Es handelt sich um eine Vereinigung von Juristen, die sich für die Kinderabtreibung einsetzen.

Der Briefverkehr wurde jüngst vom ‘Friday Fax’ veröffentlicht. Der ‘Friday Fax’ ist eine Publikation des ‘Katholischen Familien- und Menschenrechtsinstitutes’. Es arbeitet in der Bewußtseinsbildung auf der Ebene der UNO und anderer politischer Institutionen.

In den veröffentlichten Emails der lebensfeindlichen Gruppen wird eine umstrittene Studie diskutiert, die von der EU wegen eines Abkommens zwischen dem Vatikan und der Slowakei in Auftrag gegeben wurde.

Das Abkommen will die Rechte medizinischer Angestellter schützen, die sich aus Glaubensgründen weigern, an Kinderabtreibungen und anderen unmoralischen oder menschenrechtswidrigen medizinischen Handlungen teilzunehmen.

In einem der Emails erklärt Irene Donadio, eine Vertreterin des Abtreibungsnetzwerkes ‘Planned Parenthood’, daß die Schlußfolgerungen der EU-Studie alle Forderungen der Abtreibungslobby berücksichtigten und fügt ihrer Feststellung vier Ausrufezeichen an.

Frau Donadio erklärt weiter, daß besonders das ‘Zentrum für reproduktive Rechte’ – die Gruppe lebensfeindlicher Rechtsanwälte – bei der Beeinflußung der EU-Expertengruppe eine „wunderbare Arbeit“ geleistet habe.

Das umstrittene ‘Zentrum für reproduktive Rechte’ wird in der Expertise sogar zitiert.

Auf Frau Donadios Email antwortet Christina Zampas als Vertreterin des ‘Zentrum für reproduktive Rechte’. Sie wolle hinzufügen, daß zwei weitere Nichtregierungsorganisationen bei der Beeinflußung des Dokumentes eine wichtige Rolle gespielt hätten.

Frau Zampas nennt eine Gruppe, die sich ‘Slovakia Pro-Choice’ nennt, und die sogenannten ‘Katholiken für eine freie Wahl’.

Auf seiner Homepage berichtet das ‘Zentrum für reproduktive Rechte’, daß sich die Ergebnisse der EU-Studie stark auf hauseigene Analysen stütze.

Demnach sollen die EU-Mitgliedsstaaten angeblich unter den internationalen Menschenrechten verpflichtet sein, Gewissensverweigerungen so zu regulieren, daß eine legale Kinderabtreibung keiner Mutter vorenthalten werden dürfe.

Die EU-Studie ist rechtlich nicht bindend. Sie kann aber von Verfechtern der Abtreibung in ihrem hemmungslosen Kampf gegen Mutter und Kind verwendet werden.
      
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