Gomorrhismus
Sein Bischof bewundert ihn
Ein katholischer Pfarrer in Kanada bezeichnete sich während einer Messe am Neujahrstag als homosexuell und erklärte, daß er den Zölibat nicht länger leben könne.
(kreuz.net, Marathon) Der Ex-Pfarrer Scott Gale (47) war bisher Priester in der Gemeinde Marathon. Die Stadt befindet sich im südkanadischen Bundesstaat Ontario bei den großen Seen.

Pfarrer Gale las während der Neujahrsmesse einen zweiseitigen Abschiedsbrief an seine Pfarrei. Dies berichtete die kanadische Lebensrechtshomepage ‘LifeSiteNews’.

In seinem Brief erklärt der Priester, daß er sich nach dem widernatürlichen Geschlechtsakt mit einem Mann – er selbst spricht von einer „Liebesbeziehung“ – sehne. Es sei für ihn zunehmend schwieriger geworden, ein offizieller Vertreter einer Kirche zu sein, die seine „sexuelle Orientierung“ nicht akzeptiere und wertschätze.

Der Homo-Pfarrer blieb noch bis zum vergangenen Sonntag – seinem letzten „Arbeitstag“ – im Amt.

Der Bischof von Thunder Bay, Mons. Frederick Colli (56), erlaubte Gale ausdrücklich, seine Entscheidung vor den versammelten Gläubigen darzulegen. Er bat den Pfarrer aber, nicht zu viele persönliche Details preiszugeben. Nicht jeder, der mit seiner Familie zur Kirche komme, wolle etwas darüber hören:

„Ich bewundere Gale für seinen Mut zu sagen: ‘Das ist es, was ich bin’“ – meinte der Bischof nachher.

Ein kanadischer Moraltheologe kritisierte diese bischöfliche Aussage vor ‘LifeSiteNews’: „Der Priester hat keine Aussage zu seinem Wesen gemacht, sondern nur erklärt, daß er beabsichtige, ein unmoralisches Leben zu führen.“

Die bischöfliche Bewunderung beinhalte eine Billigung der Sodomie.

Auf eine Anfrage von ‘LifeSiteNews’ erklärte Bischof Colli, daß Pfarrer Gale ihn gebeten habe, seinen Rücktritt anzunehmen, um – so der Bischof – „einen Lebensstil zu führen, der für ihn bedeutsam ist“:

„Ich habe seine Entscheidung wegzugehen angenommen, und ich hoffe aufrichtig, daß er das Glück und den Frieden finden wird, den er in seinem Leben sucht.“

Offenbar wußte Bischof Colli bereits seit Jahren um die Probleme von Pfarrer Gale.

Im August 2003 rechtfertigte der Bischof seine Untätigkeit, nachdem eine Homo-Predigt von Pfarrer Gale in den Medien eine weite Verbreitung fand: „Ich suche als Bischof nicht die Kontroverse, sondern bemühe mich, in den anderen das Gute zu sehen. Ich habe nicht vor, überzogen zu reagieren.“
      
23 Lesermeinungen
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#23   Roman   20:49:03 | Donnerstag, 12. Januar 2006
Servus im neuen Jahr!!
Wie ich seh wird euch allen auch im neuen Jahr nicht fad hier auf Kreuz.net, und an forderster Front Trotti mit dem Weihrauchfass.
Servus Trotti,alter Hase bist gut grutscht??Wie ich lese hast deine Missionarsstellung wieder eingenommen.Löblich löblich!
Apropos cooler Pfarrer.Sollten mehrere den Mut besitzten aus dem Verein auzutreten und so zu leben und vorallem zu lieben wie ihnen steht.
Kann man Herrn Scott Gale nur wünschen dass er sein Seelenheil findet in der Gaycommunity.
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#22   Laurentius2   14:04:23 | Mittwoch, 11. Januar 2006
Spannende Frage:
Was wäre gewesen, wenn der vorbezeichnete Priester sich als Freund der alten Liturgie geäußert hätte ?
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#21   Le Trot   13:23:36 | Mittwoch, 11. Januar 2006
@Demon_de_beleidigte_Leberwurst
Die Bedeutung des Wortes „wenn“ scheinen Sie intellektuell noch nicht erfasst zu haben.
Für Sie reicht es.
Der Rest war schwach, aber erwartungsgemäß.
Das ist nun wirklich schwach. Ich hätte mehr erwartet.
Habe die Ehre.
So soll es sein, für den, dem sie gebührt :-))) !
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#20   DemonDeLuxe †   13:18:26 | Mittwoch, 11. Januar 2006
@Le Trot
Die Bedeutung des Wortes „wenn“ scheinen Sie intellektuell noch nicht erfasst zu haben.
Der Rest war schwach, aber erwartungsgemäß.
Habe die Ehre.
P.S.: Ad nauseam wiederholte Namensverballhornungen waren bei uns in der Grundschule auch immer ganz doll angesagt. Spätestens ab Gymnasium aber haben wir Leute, die das dann immer noch mochten und praktizierten, als infantile Quatschköpfe angesehen. Ich denke, zu Recht.
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#19   Le Trot   13:13:04 | Mittwoch, 11. Januar 2006
@Demondelüxüs
Wenn es einen „Dämon“ (Satan) gibt, dann hat er seine lautesten Sprachrohre in Lippenkatholiken wie Ihnen. Diabolischer kann er nicht wirken, als im Namen des barmherzigen Gottes blanken Hass zu predigen.
Zweifeln Sie nicht. Es gibt nicht nur einen Dämon. Diese Schwefelstinker treiben heute mehr denn je ihr Unwesen auf diesem Planeten. Eine der wirksamsten Waffen ist neben dem täglichen Gebet des Rosenkranzes der Privatexorzismus.
Es freut mich Ihren Zeilen entnehmen zu können, dass es Ihnen nicht mehr möglich das Böse in der Welt in Gestalt des SATANS zu ignorieren. Ich sehe dies als erheblichen Fortschritt meiner erzieherischen Onlinebemühungen.
In der Tat überlege ich nicht zum ersten Mal,ob Sie nicht in Wahrheit ein verbitterter Atheist sind, der hier schreibt, um den Katholizismus zu blamieren. Sie werden das selbstverständlich abstreiten, aber auch das wäre ja nichts Neues:
Nein, nein mein Lieber, ich streite nicht ab, dass es mich erfreut, – Sie nicht erstmalig ans Nachdenken gebracht zu haben.
SALVE MATER MISERICORDIAE,
MATER DEI ET MATER VENIAE…

TU ES FACTA TOTA DEVINITUS!
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#18   DemonDeLuxe †   12:45:44 | Mittwoch, 11. Januar 2006
@Le Trot
„Wieder so ein plumper Versuch des Dämons Le Trot zum schweigen zu bringen.“
Wenn es einen „Dämon“ (Satan) gibt, dann hat er seine lautesten Sprachrohre in Lippenkatholiken wie Ihnen. Diabolischer kann er nicht wirken, als im Namen des barmherzigen Gottes blanken Hass zu predigen.
In der Tat überlege ich nicht zum ersten Mal,ob Sie nicht in Wahrheit ein verbitterter Atheist sind, der hier schreibt, um den Katholizismus zu blamieren. Sie werden das selbstverständlich abstreiten, aber auch das wäre ja nichts Neues:
„Wenn er Lügen redet, so spricht er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.“
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#17   Le Trot   11:06:39 | Mittwoch, 11. Januar 2006
@privatnute
Wie können Sie es nur wagen, die Entscheidung eines Bischofs anzuzweifeln?
Da bleibt sogar Ihnen die Spuke weg.
Ein bißchen mehr Demut vor der Hirachie der kath. Amtskirche könnte auch Ihnen nicht schaden.
In früheren Zeiten als das Gottesvolk noch mehrheitlich erleuchtet vom Heiligen Geist und gestärkt durch die regelmässige Einzelbeichte war, hätte man solche Ungeistlichen Bischöfe aus der Stadt gejagt und vor Ort geteert und gefedert.
Und ersparen Sie unsbitte jetzt Ihr frömmelndes Gekläff:
Bitte abgelehnt, aber interessant, dass Sie in Gruppentherapie vor dem Monitor sitzen.
Es kann ja doch nichts an der Welt ändern.
Wieder so ein plumper Versuch des Dämons Le Trot zum schweigen zu bringen.
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#16   private-notes   08:21:35 | Mittwoch, 11. Januar 2006
@le trot:
Wie können Sie es nur wagen, die Entscheidung eines Bischofs anzuzweifeln?
Ein bißchen mehr Demut vor der Hirachie der kath. Amtskirche könnte auch Ihnen nicht schaden.
Und ersparen Sie uns bitte jetzt Ihr frömmelndes Gekläff: Es kann ja doch nichts an der Welt ändern.
lg/
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#15   Le Trot   11:58:26 | Dienstag, 10. Januar 2006
@Beihilfe zur Besudelung der Kirche …
Der Bischof von Thunder Bay, Mons. Frederick Colli (56), erlaubte Gale ausdrücklich, seine Entscheidung vor den versammelten Gläubigen darzulegen.
… ist das ja wohl, wenn der Bischof seinem Geistlosen auch noch gestattet vor der Gemeinde und den anwesenden Kindelein die Gründe für sein abartiges Tun während und nach seiner Amtszeit darzulegen.
Der Bischof hätte dem Geistlosen Geil, dessen Tun ihm länger bekannt war, noch während seiner Amtszeit in ein streng geführtes Kloster versetzen lassen sollen.
Gleiches empfehle ich auch für die Geistlichen die hinter den Röcken herlaufen, – nur dürfte das wohl kurzfristig die Aufnahmekapazitäten der streng geführten Klöster sprengen.
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#14   Markus †   11:30:34 | Dienstag, 10. Januar 2006
@Benedikt ohne 78
Von mir aus.
Aber ich könnte mir vorstellen, daß seine Entscheidung nicht darauf zurückzuführen ist, weil er für die kath. Kirche nicht mehr tragbar ist.
Sondern eher, daß für ihn selbst die Situation nicht mehr tragbar war.
Bestimmt nicht, um der katholische Kirche einen Gefallen zu tun…
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#13   Benedikt   11:02:46 | Dienstag, 10. Januar 2006
(dies Mal der andere): @ Markus
Er wäre unabhängig von allem anderen auch nicht tragbar, wenn er mit eine Frau zusammenleben wollte.
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#12   Markus †   10:44:41 | Dienstag, 10. Januar 2006
@Benedikt
…eingesehen, daß er nicht mehr tragbar ist?
Na klar…das war der Grund…
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#11   Benedikt78   09:28:01 | Dienstag, 10. Januar 2006
Dem muss ich zustimmen!
Es ist gut, dass dieser ehemalige Priester auf eigenen Wunsch gegangen ist. Er hat wenigstens eingesehen, dass er nicht mehr tragbar ist. Vom zaghaften Bischof bin ich aber enttäuscht. Wofür braucht man einen Bischof denn noch, wenn er seine Pflichten nicht wahrnimmt?
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#10   private-notes   07:48:54 | Dienstag, 10. Januar 2006
Der Mut des Pfarrers
Der Mut des Pfarrers, sich öffentlich zu bekennen und gleichzeitig sein bisheriges Leben aufzugeben (auch im Sinne der Gemeinde) ist wirklich bewundernswert. Jedenfalls christlicher und bedeutungsvoller als die lustvolle Selbstzerfleischung all jener Schwulen, die im Schoß der Kirche verbleiben und sich hier geißeln und geißeln lassen.
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#9   Sulpicius   02:50:16 | Dienstag, 10. Januar 2006
Das ist ja eklig!
Als Katholik habe ich ein Anrecht darauf, von einem normalen Priester seelsorglich betreut zu werden. Weiter so, Rom!
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#8   centraldream   21:43:48 | Montag, 9. Januar 2006
„Homo-Ideologe“ ohne Schminke? Kreuz.net enttäuscht immer mehr!
Kreuz.net in seinem („homo-ideologischen“) Element! Wahrscheinlich hat man registriert, dass sich die Zugriffszahlen erheblich steigern lassen, wenn man jeden Tag einen oder besser zwei Homo-Kracher zündet. Dieses Mal scheint der Propaganda-Abteilung aber ein peinlicher Fehler unterlaufen zu sein, denn der abgebildete Pfarrer trägt weder Schinke noch eine Feder-Boa! Ein ungeschminkter und nicht oberkörperfreier „Homo-Ideologe“? Wie konnte DAS nur passieren? Im Namen aller rechtgläubigen Katho-Ideologen bitten wir die Propaganda-Abteilung solche Fehler im Sinne der Menschenfreundlichkeit in Zukunft zu unterlassen!
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#7   Irenäus   20:05:31 | Montag, 9. Januar 2006
Befürchtung
Ob der Bischof so generöse Worte für einen Priester gefunden hätte, der öffentlich erklärt hätte, daß bei der Handkommunion ihm sich jedesmal der Magen umdrehe, und er deswegen nicht mehr so weitermachen könne? Ich wage, es zumindest zu bezweifeln.
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#6   Midshipman Casey   18:12:39 | Montag, 9. Januar 2006
Und Tschüß:
Ein katholischer Pfarrer in Kanada bezeichnete sich während einer Messe am Neujahrstag als homosexuell und erklärte, daß er den Zölibat nicht länger leben könne.
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#5   DemonDeLuxe †   18:07:14 | Montag, 9. Januar 2006
@Theresia
Ich kann dem Bischof nichts ankreiden, wirklich. Es steht nicht im Artikel, aber ich vermute, dass er dem Pfarrer „nahegelegt“ hat, sein Amt abzugeben, und weise genug war anzuerkennen, dass eine so folgenschwere Entscheidung nicht übers Knie gebrochen werden kann oder sollte. Damit hätte er dann die für alle Beteiligten beste Lösung gefunden: Einen Abschied ohne Zorn, eine Pfarrstelle ohne verlogene Bigotterie… was genau hätte man denn BESSER machen können?
( Btw. mein Nick ist halt mittlerweile langjährige Gewohnheit, sowas wechselt man nicht „schnell ‘mal eben“. Für die korrekte Lesart des „dämonischen“ Anteils vgl. „Eudämonie“ und die griechische Auffassungen von der Geisterwelt :) )
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#4   Theresia   17:46:23 | Montag, 9. Januar 2006
@Demon…
Allein dein Nutzername… Nomen est Omen?
Klar behauptet niemand, daß die Schwulen nur schlecht sind. Aber das Praktizieren ihrer „Eigenschaft“ als Schwule ist nach dem katholischen Katechismus eine himmelschreiende Sünde. Demzufolge ist es nur überfällig, daß sich dieser Pfarrer schleunigst von seiner Pfarrstelle zurückzieht. Respekt? Wegen solch lascher Bischöfe, die sich ewig nicht trauen, die Wahrheit zu sagen, geht es mit der Kirche bergab.
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#3   DemonDeLuxe †   17:09:07 | Montag, 9. Januar 2006
Respekt für beide
Für den Pfarrer, der für seine Entscheidung einen wesentlichen Teil seines Lebens hinter sich lässt, statt – wie durchaus einige seiner Glaubensbrüder – im Geheimen zu tun, was öffentlich verboten ist.
Für den Bischof, der sich nicht vereinnahmen lässt, sondern in allererster Linie das sieht, was ihm anvertraut ist: Den Menschen.
Übrigens ist die Lesart einer angeblichen Gutheißung von Homosexualität durch den Bischof pure Polemik, hat dieser doch explizit den MUT „bewundert“, ohne eine Aussage über andere Wesenszüge des Pfarrers zu machen. In den Augen mancher Homo-Hasser kann ein Homosexueller demnach nicht eine einzige, wie auch immer geartete, positive Eigenschaft haben? „Jeder Schwule ein durch und durch böser Mensch“?
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#2   Volkmar   16:59:21 | Montag, 9. Januar 2006
@Sulpicius
Ach und was ist an dem Prister so „schwules“???
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#1   Sulpicius   16:04:11 | Montag, 9. Januar 2006
Genau wie aud diesem Photo zu sehen,…
… stelle ich mir einen schwulen Priester vor…
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