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Sonntag, 8. Januar 2006 08:46
kreuzmeldungen
Fortschritte in der Ökumene + Wirkungszeit + Strafe Gottes + Der Kardinal lädt ein + Integriertes Hintertürchen
Fortschritte in der Ökumene

Vatikan. Papst Benedikt XVI. würdigte bei einer Audienz für Delegierte des ‘Reformierten Weltbundes’ angebliche Fortschritte im Ökumenismus mit den reformierten Gemeinschaften. Seit dem Ende des Zweiten Vatikanischen Konzils vor vierzig Jahren hätten beide Seiten wichtige Beiträge zur Überwindung der „tragischen Spaltungen“ aus dem 16. Jahrhundert geleistet. Katholiken und Reformierte müßten mit verstärktem Vertrauen ihre Bemühungen um die Wiederherstellung der Einheit der Christen fortsetzen. Der ‘Reformierte Weltbund’ vertritt nach eigenen Angaben 74 Millionen Christen, die sich auf rund 200 Gemeinschaften aufspalten.

Wirkungszeit

Vatikan. Eine hochrangige Quelle im Vatikan teilte dem Journalisten John Allen von der US-Wochenzeitung ‘National Catholic Reporter’ mit, daß die seit dem 8. Dezember erwartete erste Enzyklika von Papst Benedikt XVI. kurz nach dem 15. Januar erscheinen werde. Die ursprünglich auf Deutsch verfaßte Enzyklika trägt den Titel „Gott ist die Liebe“. Die vatikanische Quelle erklärte, daß Benedikt XVI. keine „Informationsüberlastung“ provozieren wolle. Der Papst wünsche, daß den Botschaften von Weihnachten und Neujahr Gelegenheit gegeben wird, zu wirken, bevor eine neuerliche wichtige päpstliche Veröffentlichung erscheint.

Der Kardinal lädt ein

Deutschland. Der Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, will künftig jedes Jahr zu einer Dreikönigswallfahrt in den Kölner Dom einladen. Das kündigte der Kardinal während seines Pontifikalamtes am Dreikönigstag an. Inspiriert wurde die Einladung des Erzbischofs von den Erfahrungen des Weltjugendtages und des Domjubiläums, das 1998 stattfand. Das Leitmotiv für die diesjährige Wallfahrt, die fünf Tage dauern soll, stammt aus dem Matthäusevangelium: „Als sie den Stern sahen, wurden sie von großer Freude erfüllt.“ Die Domwallfahrt soll um den 27. September – den Weihetag der Kathedrale – stattfinden.

Strafe Gottes

USA. Der protestantische, stark pro-israelische US-Fernsehprediger Pat Robertson bezeichnete den Schlaganfall des israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon in einer seiner Fernsehsendungen als Strafe Gottes für die Räumung des Gaza-Streifens. In der Bibel stehe eindeutig, daß Gott denjenigen in Feindschaft gegenüber stehe, die sein Land teilten: „Gott sieht dies als sein Land an. Zu jedem israelischen Regierungschef, der es aufreißt und weggibt, sagt Gott: ‘Nein, das gehört mir.’“ Persönlich erklärte sich der Fernsehprediger – der viel Geld nach Israel fließen läßt – aber traurig über den Gesundheitszustand des „sehr sympathischen“ Scharon. Robertson erntete für seine Ausführungen heftige Kritik aus Israel, von Protestantenführern und dem Weißen Haus.

Integriertes Hintertürchen

Australien. Die Information über Methoden der Hilflosentötung per Telefon, Email, Fax oder Internet steht in Australien seit dem Dreikönigsfest unter Strafe. Dies berichtete das ‘Deutsche Ärzteblatt’. Es drohen Geldstrafen bis umgerechnet 62.000 Euro. Damit trat ein letztes Jahr vom australischen Parlament verabschiedetes Gesetz in Kraft. Ausdrücklich ausgenommen sind politische Kampagnen mit dem Ziel der Legalisierung des Hilflosenmordes.
6 Lesermeinungen:
Montag, 9. Januar 2006 13:25
Christin: @Benedikt:„ICH hab 12 Katzen und manchmal mehr“
Alle wild draußen im Garten und nicht „alle“ von mir.
Meine einzige Hauskatze „Minka“ ist vor Weihnachten gestorben.
Schlaganfall:+

Bleibt nur MOZART als einziger Trost!
Montag, 9. Januar 2006 13:12
Benedikt: @ Christin
Das mit den Katzen, die Joseph Ratzinger angeblich besitzen soll ist ein Märchen. Er besitzt keine Katzen. Er hat offenbar immer mal die ums Offizium herumstreunenden Katzen gefüttert, aber selbst besitzt er keine.
Montag, 9. Januar 2006 13:07
Christin: @Marcell:Weihnachtsgeschenk
Frage:Haben Sie von Ihrem Gatten zum Weihnachtsfest denn den römischen Katechismus des hl. Papst Pius X. geschenkt bekommen? [mehr…]

AW:
Hab 2 Bücher bekommen „Salz der Erde“ und
„Erinnerungen aus meinem Leben“
von
Joseph Kardinal Ratzinger

-und einen Rosen-Weihrauch
Montag, 9. Januar 2006 11:34
Marcel: Katzenjammer
„Christin“ schrieb: Ich hab eine langhaarige, schwarz-weiße Angorakatze, die hab ich Mozart getauft!

Geht das mit Weih- oder Katzen-Wasser?
Müssen eigentlich getaufte Kuscheltiere „beerdigt“ werden, wenn sie „sterben“, wo sie doch getauft sind? Womöglich auf dem „Friedhof der Kuscheltiere“?

Eine deutsche, ebenfalls nichtchristliche Frau aus der Politik, mit einem recht schnarrigen Namen, „taufte“ ihren Hund einst nach einer „Persönlichkeit“: Luther. Das fuchste vor allem die Protestanten sehr. Wie es mit den Mozart-Freunden aussieht?

P.S. Haben Sie von Ihrem Gatten zum Weihnachtsfest denn den römischen Katechismus des hl. Papst Pius X. geschenkt bekommen?
Sonntag, 8. Januar 2006 22:54
Christin: Eine Katze mit Namen „Mozart“
Ich hab geträumt,dass der hl.Vater eine von seinen Katzen „Mozart“ *getauft* hätte.
Schön wäre es und eine Ehre für Österreich,wo wir heuer doch das Mozart-Jahr feiern.

Nicht beleidigt sein,ist nur Spass,aber ich rätsel schon so lang herum,wie denn seine Katzen wohl heißen könnten.
Wär interessant das zu wissen,vielleicht „Hans und Gretel“ oder „Kasperl und Pezi „

Mozart wär schön.Ich hab eine langhaarige,schwarz-weiße Angorakatze,die hab ich Mozart getauft!
Sonntag, 8. Januar 2006 14:08
Rocky: Papst und Ökumene
Moment mal! Was hätte der Hl. Vater auch seinen Gästen sagen sollen? Hätte er sie fortjagen sollen? Oder gar nicht empfangen sollen? Der Papst ist halt höflich. Was er aber unter Ökumene versteht, sollte langsam jedem klar sein: Eine Ökumene mit den Kirchen des Ostens, mit jenen Kirchen, die sieben Skramente beibehalten haben, mit „sakramentalen“ Kirchen. Vielleicht liege ich recht nebenrdan, aber das viele Geschwätz unserer Bischöfe über die Ökumene liegt wohl auf derselben Linie, wohl wissend, dass die kath. Kirche nie mit dem Protestantismus heutiger Prägung zu einer Einheit finden kann!. Da fängt eher eine Kuh an zu bellen…
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