Nicht alleine mußten die Drei Könige dieses Jahr durch die Straßen Wiens ziehen: „Leider kann ich nicht in allen Pfarren der Erzdiözese Wien sternsingen gehen, aber zumindest in einer…“ – meinte ihr ominöser Begleiter.
(kreuz.net, Wien) Auch dieses Jahr verstärkte der Wiener Erzbischof, Christoph Kardinal Schönborn, eine
Gruppe von Sternsingern. Das berichtete die Webseite der Erzdiözese Wien.
„Leider kann ich nicht in
allen Pfarren der Erzdiözese Wien sternsingen gehen, aber zumindest in einer…“, bedauerte Kardinal
Schönborn.
Seit 1955 hat die ‘Jungschar’ das Brauchtum des Sternsingens übernommen. Die Sternsinger
ziehen singend von Haus zu Haus und sammeln Geld für Menschen und Hilfsprojekte in der Dritten Welt.
Die Jungschar ist der Kinderzweig der katholischen Aktion Österreichs.
Dieses Jahr wurde das Erzbischöfliche
Palais im Stadtzentrum von einer Sternsingergruppe aus der Pfarrei Breitenfeld besucht. Sie überbrachten
dem Erzbischof einen musikalischen Gruß vom Himmel und hinterließen über seiner Türe den mit Kreide
geschriebenen Segen.
Die Kirche dieser 6.000 Seelen Pfarrei befindet sich im kleinsten Wiener Gemeindebezirk
Josefstadt im Herzen der Stadt.
Kardinal Christoph Schönborn schloß sich anschließend den Heiligen
Drei Königen an. Zunächst ging es mit der Untergrundbahn zurück in die Heimatpfarrei Breitenfeld.
Danach besuchten die mit der Anwesenheit des Kardinals verstärkten Sternsinger einige Haushalte, eine
Polizeistation sowie ein Flüchtlingsheim der Caritas der Erzdiözese Wien.
Besonders die Kinder, die
im Flüchtlingsheim wohnen, freuten sich sehr über den königlichen und erzbischöflichen Besuch. Sie
waren auch von den vielen Symbolen angezogen und wollten um deren Bedeutung wissen.
Ein kleiner Junge
ließ sich vom Kardinal höchstpersönlich eine Privatkatechese zum bischöflichen Brustkreuz geben.
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